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Phenolphthalein Aufdruck

  • Platinboy
  • 8. Juni 2012 um 00:03
  • Platinboy
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    6. Mai 1965 (60)
    • 8. Juni 2012 um 00:03
    • #1

    Hallo zusammen,

    Laut Internet haben manche Germania Briefmarken einen Aufdruck von Phenolphthalein, der als Sicherheitsmerkmal dienen sollte. dies soll v.a. Fälschungen zum Schaden der Post verhindern.

    Dazu hätte ich gleich mehrere Fragen:

    (1) Wie kann man diesen Aufdruck sichtbar machen ohne die Marke zu beschädigen?
    Sicherlich kann man die Marke in eine alkalische Lösung tauchen, die dann den Farbindikator Phenolphthalein rosa färben, jedoch dürfte jede wässrige Lösung zumindest den Gummi beschädigen und wahrscheinlich wegen der Alkalität der Lösung auch die Marke selbst.
    Außerdem: Kann man die rosa Farbe durch ansäuern wieder entfärben? Als Chemiker würde ich dazu aber keine Säure sondern Natriumhydrogencarbonat (=Natron) nutzen. Funktioniert das so?

    (2) Kann man den Phenolphthalein-Aufdruck mittels UV-Lampe sichtbar machen?

    (3) Ist der Phenolphthalein Aufdruck auch noch vorhanden, wenn man die Marke vorher im Wasserbad abgelöst hat?

    (4) Ist der Aufdruck benzinfest (Wasserzeichensuche)?


    Ich hoffe, dass mir vielleicht ein DR -Experte da helfen kann

    Vielen Dank im voraus

  • erron
    Moderator
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    2.488
    • 8. Juni 2012 um 06:44
    • #2
    Zitat

    Original von Platinboy
    Hallo zusammen,

    Laut Internet haben manche Germania Briefmarken einen Aufdruck von Phenolphthalein, der als Sicherheitsmerkmal dienen sollte. dies soll v.a. Fälschungen zum Schaden der Post verhindern.

    Vielen Dank im voraus

    Platinboy,

    Kannst du mir den Internet Link zeigen, wo das geschrieben sein soll.

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • mx5schmidt
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    • 8. Juni 2012 um 07:38
    • #3

    Hallo Platinboy,

    Der Druck der Germania Reichspostausgabe erfolgte zunächst auf Papier ohne, ab 1905 mit Wasserzeichen. Mit Ausnahme der beiden letzten Werte aus dem Jahre 1922 (Michel 197 und 198) wurden die Marken auf Papier mit dem Wasserzeichen Raute gedruckt. Die beiden letzten Germaniawerte wurden auf Papier mit dem 1921 eingeführten Wasserzeichen Waffeln gedruckt. Das Wasserzeichenpapier diente als Sicherheitseinrichtung um ein Fälschen der Marken weiter zu erschweren. Als weiteres Sicherheitsmerkmal wurde auf dem Papier ein unsichtbarer Schutzunterdruck aus Phenolphthalein aufgetragen. Dieser Druck läßt sich beim Behandeln der Marken mit einer Alkalie sichtbar machen.
    siehe:

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Platinboy
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    • 8. Juni 2012 um 08:36
    • #4
    Zitat

    Original von erron

    Platinboy,

    Kannst du mir den Internet Link zeigen, wo das geschrieben sein soll.

    mfg

    erron


    Entschuldige bitte,

    Ich schreibe gerade auf dem Ipad meines Bruders, bei dem ich gerade zu Besuch bin, und komme mit dem Apple noch nicht ganz zurecht , was das Kopieren anbelangt. trotzdem ich versuche jetzt mal den Link einzugeben:

    http://www.philadb.com/?site=list&catid=1&catuid=483&id=908

  • Platinboy
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    • 8. Juni 2012 um 08:38
    • #5

    Irgendwie klappt das mit dem Kopieren nicht.

    Sobald ich wieder daheim bin werde ich den Link nachreichen

  • Platinboy
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    6. Mai 1965 (60)
    • 8. Juni 2012 um 14:12
    • #6

    http://www.philadb.com/?site=list&catid=1&catuid=483&id=456


    Ich bin jetzt doch noch an einen "normalen" Desktop-Computer gekommen. Mal schaun ob's diesmal mit dem LINK klappt

  • Zarenadler
    aktives Mitglied
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    • 8. Juni 2012 um 21:03
    • #7

    Hallo,

    finde ich total interessant mit dem Phenolphthalein. Das hatte ich bisher noch nicht gehört.

    Phenolphthalein ist gut löslich in Alkohol ( Ethanol ) aber schlecht wasserlöslich - das ist schon mal gut.

    Als Indikatorsubstanz verfärbt es sich im alkalischen d.h. pH Werte größer 7-8 von farblos nach violett.

    Alkalische Substanzen sind jedoch nicht von Vorteil für Papier. Verwendet man Natronlauge, Carbonate, Bicarbonat, verbleiben die Substanzen auf dem Papier und können Papier oder Druckfarbe auf lange Sicht schädigen.

    Ich würde es mal mit Ammoniak versuchen. Stinkt zwar, ist aber eine flüchtige, alkalische Substanz. Marke leicht anfeuchten und in einen Behälter mit Ammoniak halten. Dann sollte der Aufdruck zu sehen sein. Beim Trocknen sollte alles rückstandslos verdunsten.

    Ich probiere das mal aus

    Gruss vom Zarenadler

  • roschc
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    • 8. Juni 2012 um 21:24
    • #8

    Versuche bitte mal ein Foto zu machen, wenn das klappt!

  • Platinboy
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    • 8. Juni 2012 um 22:27
    • #9
    Zitat

    Original von Zarenadler

    Alkalische Substanzen sind jedoch nicht von Vorteil für Papier. Verwendet man Natronlauge, Carbonate, Bicarbonat, verbleiben die Substanzen auf dem Papier und können Papier oder Druckfarbe auf lange Sicht schädigen.

    Ich würde es mal mit Ammoniak versuchen. Stinkt zwar ist aber eine flüchtige, alkalische Substanz. Marke leicht anfeuchten und in einen Behälter mit Ammoniak halten. Dann sollte der Aufdruck zu sehen sein. Beim Trocknen sollte alles rückstandslos verdunsten


    Das mit dem Ammoniak hätte ich auch so versucht. Nur befürchte ich, dass das Ammoniak einen nukleophilen Angriff auf einige Markenfarbstoffe startet, die dann auch nach dem Trocknen der Marke farbverändert zurückbleiben. Aber probieren geht über studieren. Ich werde das nächste Woche auch mal ausprobieren. Das Bicarbonat (Natron), das ich oben erwähnt habe, hätte ich lediglich zum schnellen neutralisieren des alkalischen Ammoniaks verwendet, um die Marke nur so kurz wie möglich alkalisch zu belasten.
    Alle Laugen sind schmierig, so dass sie sich nur schwer wieder von der Marke restlos abwaschen lassen. Deshalb die Neutralisation mit Bicarbonat.
    Evtl. Salzrückstände müssen naturlich mit viel sauberem Wasser ausgewaschen werden. Aber das sollte dann kein Problem mehr sein.

    Diese Methode hat aber den Nachteil, dass nur gestempelte Marken geprüft werden können, da postfrische Marken den Gummi verlieren würden. Deshalb meine Frage ob der Phenolphthaleinaufdruck auch unter UV-Licht (evtl. auch kurzwelligem UV-Licht) beobachtet werden kann. Wenn ich mir die Struktur des Triphenylmethanfarbstoffs ansehe ist das jedenfalls nicht auszuschließen.
    Ich glaube, dass wir bei uns im Betrieb eine solche kurzwellige UV-Lampe haben. Werde das dann ebenfalls nächste Woche mal ausprobieren.

  • Ove
    aktives Mitglied
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    • 8. Juni 2012 um 22:38
    • #10

    ehemaliger Beitrag eines Trolls gelöscht.

  • Platinboy
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    • 8. Juni 2012 um 22:57
    • #11

    Ich habe vor kurzem ein DR-Lagerbuch bei Ebay erstanden. Dort waren u.a. ei paar hundert Germania-Marken drin. Ca. 1/3 davon sind beschädigt. Die werde ich mal als erstes vornehmen. Zwei oder drei Ganzsachenausschnitte, die ich so nicht sammle und ohnehin beschädigt sind, sind auch dabei. Ich kann ja damit auch mal einen Versuch starten.

  • Platinboy
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    • 19. Juni 2012 um 19:51
    • #12

    hallo zusammen.

    Ich habe jetzt insgesamt 5 postfrische Germania Briefmarken mit den verschiedensten Laugen behandelt. Die Marken hatten verschiedenes Alter mit und ohne Wassezeichen. Ich konnte nicht ein einziges mal einen Phenolphthalein Aufdruck nachweisen. Fragt lieder nicht wie die Marken danach ausgeschaut haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die noch einer in seiner Sammlung haben möchte

    Auch unter UV-Licht , jedenfalls unter normalem UV, war absolut nichts zu erkennen.
    Ich werde nächste Woche nocmal versuchen die Marken Ammoniakgas auszusetzen. die Marken werden dabei allenfalls ganz leicht feucht sein. vielleicht sieht man ja dann etwas.

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
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    • 20. Juni 2012 um 11:55
    • #13

    Hallo Platinboy,

    hast Du auch Germania-Marken mit der Inschrift REICHSPOST genommen!???

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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