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Brief USA - Fifth Third Union Trust Co.

  • ballfighter
  • 18. März 2012 um 23:35
  • ballfighter
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    16. Juni 1976 (49)
    • 18. März 2012 um 23:35
    • #1

    Guten Abend!

    Bin neu hier und möchte meinen Einstand mit folgendem Brief geben.

    Ich habe hier einen schönen Brief, zu dem ich gern Infos hätte.

    Jahrgang 1931
    Absender in den USA - Empfänger in Deutschland
    4 Briefmarken, zu denen ich keine Michel - Nr. Habe. Entwertet mit Fingerabdrücken (angeblich vom Präsidenten der Fifth Third Unio Trust Company)
    Registered
    Stempelabdruck links oben auf der Vorderseite von The Fifth Third Union Trust
    2 Siegel auf der Rückseite von The Fifth Third Union Trust
    3 Stempel auf der Rückseite

    Habe keinen anderen Brief gesehen, der mit den Fingerabdrücken entwertet wurde.

    Wie ist der Wert in etwa?

    Vielen Dank für die Infos!!

    Bilder

    • 5 3 Union Trust.jpg
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  • drkohler
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    • 19. März 2012 um 00:46
    • #2

    Der Brief ist an Sich nichts Besonderes. Der Trust scheint noch zu existieren, wenn da also Einer drin sitzt, der Briefmarken sammelt, die Bezug haben zum Trust, und die schwarzen Schmierereien wirklich Fingerabdrücke sind des Präsidenten (wie immer das man beweisen soll), oder wenn einer Siegelbriefe sammelt, dass wird er als Kuriosität 1-2 Euro bieten auf ebay. Sehr viele Wenns...

  • ballfighter
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    • 19. März 2012 um 01:22
    • #3

    Vielen Dank für die Antwort!

    Dachte, ich hab da mal ein kleines Schätzchen! Schade.

    MfG
    Denis

  • Saguarojo
    Gast
    • 19. März 2012 um 07:29
    • #4

    Das ist kein Fingerabdruck sondern ein fancy cancel.
    Hier gibt es was zum Nachlesen.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 19. März 2012 um 08:34
    • #5

    Fancy cancel glaube ich nicht, die wurden schon 1890 wieder abgeschafft, der Brief ist von 1931.

    The era of fancy cancels came to an end in the 1890s, when the Post Office Department issued new regulations standardizing the form of cancellations.

    Quelle:
    Link von Wikipedia von oben!

    Fingerabdruck glaube ich auch nicht, weiß aber auch nicht, was die Amis um 1930 so alles an verschiedenen Stempelabdrücken hatten. Abstempeln darf nur die Post, und nicht jeder Präsident einer Gesellschaft mit ungewaschenen Fingern! ;)

    Nachtrag:

    Diesen Brief habe ich später noch gefunden von 1930, hier wird der Stempel auch als "Fancy cancel" bezeichnet! Wer weiß denn jetzt genauer Bescheid über diese Stempelart, waren sie doch länger in Gebrauch?

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Fancy Cancel.jpg
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      • 500 × 277
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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (19. März 2012 um 08:50)

  • Smackx
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    • 19. März 2012 um 08:38
    • #6

    Hallo zusammen,

    naja "Fancy Cancel" sind das leider nicht wirklich, schön wäre es ja :) !
    Bei den oberen 3 Marken sind es 100%ig Schmierentwertungen die durch einen
    Korken, oder auch durch eine Kartoffel (kein Witz) entstanden sein könnten.
    Bei der Marke unten kann man mit viel Fantasie eine "Form" erahnen (siehe Bild im Anhang).
    Ein Fancy ist keiner, wenn man nicht eine Figur oder eine Form erkennen / erahnen kann.
    Wenn es überhaupt ein Fancy war, dann wurde er aus "Faulheit" des Beamten
    zum schnellen entwerten missbraucht.

    Also eher Killer- / Schmierentwertungen und keine Fancys

    MfG Smackx

    Bilder

    • 5 3 Union Trust _3_.jpg
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    HEUTE schon " gegoogelt " ??? ;)
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  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 19. März 2012 um 09:07
    • #7

    Der Link von Smackx ist sehr aufschlussreich, die Fancys wurden also in den 1930er Jahren wieder verwendet. Eine Figur kann man eigentlich schon erkennen, ein kleineres Rechteck und ein größeres Rechteck nebeneinander, auf allen vier Marken. Dieser Stempel ist zwar leider nicht in der gezeigten Beispiels-Gallerie mit enthalten, aber es soll ja viele hundert Arten davon gegeben haben.

    Soweit ich es übersetzen konnte, werden diese damals verwendeten „Killer-Stempel“ aus Kork oder Kartoffeln eben unter dem Begriff „Fancy cancels“ geführt:

    This eventually lead to the use of "duplex cancels", those awful looking things that came into regular use in the 1890's and continued into the 1930's.

    Könnte also durchaus sein, dass so ein Brief von US-Spezial-Sammlern gesucht ist, der diese viele hundert Stempelarten sammelt.

    Gruß kartenhai

  • Saguarojo
    Gast
    • 19. März 2012 um 14:56
    • #8

    @ kartenhai
    Fancys wurden bis in die 40er Jahr benutzt, habe einige Briefe davon schon gesehen.

  • ballfighter
    neues Mitglied
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    • 19. März 2012 um 17:35
    • #9

    Unter dem Gesichtspunkt der Fancys sieht die Welt schon wieder anders aus.
    Hab mir alles noch einmal genauer angeschaut. Also Fingerabdruck schließe ich jetzt auch aus. Dafür fehlen einfach zu viele Merkmale.

    Aus jeder Marke ist der Abdruck zu sehen, welcher immer minimal variiert. Verständlich!

    Also kommt der Brief doch nicht in die Flohmarktkiste ???

    Was denkt Ihr, wo kann man ihn vom Wert her einordnen.

  • drkohler
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    • 19. März 2012 um 17:44
    • #10

    Ich denke es handelt sich hier um eine alte Kork-Rundform, bei der das linke obere Viertel abgebrochen ist. Mit dem oberen Viertel würde sich ein normaler Rundstempelabdruck ergeben, wie er oft vorkam.
    Fancy Cancels waren theoretisch schon lange nicht mehr gestattet um 1930, aber was kümmert das den Postmaster in Buttfuck, Arzona? Die Bosse in Washington würden seine Fancy Cancels nie zu Gesicht bekommen... Also wurden vereinzelt immer wieder mal Fancy-Cancels gebraucht (oft bei speziellen lokalen Anlässen).
    Der Wert des Briefes ist, wie schon gesagt, gering, ein typisches 1-Euro-Ebay-Lot.

    Einmal editiert, zuletzt von drkohler (19. März 2012 um 17:45)

  • kartenhai
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    • 20. März 2012 um 05:39
    • #11

    @ ballfighter:

    Gib mal bei Ebay "fancy cancel" ein, da erscheinen über 250 Angebote mit diesen Stempelarten, die meisten allerdings um 1900, einige Briefe sind auch mit dabei. Alles nur von ausländischen Anbietern.
    Da kann man auch einige Auktionen verfolgen, was sie bringen.
    Das Beste ist wohl, für 1,- EUR einstellen und sehen, wie sich die Sache entwickelt.

    Gruß kartenhai

  • ballfighter
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    • 20. März 2012 um 12:58
    • #12
    Zitat

    Original von kartenhai
    ...Das Beste ist wohl, für 1,- EUR einstellen und sehen, wie sich die Sache entwickelt.

    Gruß kartenhai

    kartenhai:
    Gute Idee! Aber das Problem an der Sache ist, dass er dann weg ist. Da bringen mir ein paar Euronen dann auch nichts mehr.

    ICH MUSS DENKEN ..... ;) ...... HILFT AUCH NICHTS !!!

  • Wolffi 18. Oktober 2021 um 17:13

    Hat das Thema aus dem Forum Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken nach Amerika verschoben.

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