Hier dann gleich die nächste Frage:
Nach dem Stempel müßte die Marke irgendwann im März 1958 abgestempelt worden sein, schlecht möglich, wenn sie erst im November erschienen ist. Die höher stehende (und mgl. etwas kleinere) "8" der Jahreszahl "58" könnte auf eine Fälschung hindeuten - aber was würde das für einen Sinn machen ?
Stehe ich auf dem Schlauch oder habe ich was übersehen ?
Für neuerliche Aufklärung bedankt sich
Harald
Stempelproblem mit Michel-Nr. 662 ...
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... nachtragen muss ich noch, dass die Rückseite vollen Gummi hat ...
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Eine Stempelfälschung macht immer dann Sinn, wenn der Preis für eine gestempelte Marke wesentlich höher ist als für eine ungbrauchte/postfrische Marke.
Grüßle
lickle
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Zur Mi. 662, dem sogenannten "Pappchinesen", einer zeitweise zurückgezogenen Marke, gibt es eine interessante Geschichte, die im Michel-Katalog nachlesbar ist. Daraus erklären sich dann auch der Wert einer original gestempelten Marken und die zahlreich bekannten Fälschungen.
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DANKE erst mal - aber ich hätte vielleicht deutlicher machen sollen, was ich meine:
klar, dass eine Stempelfälschung bei einer Marke wie dieser hier grundsätzlich einen Sinn macht - aber es macht doch keinen Sinn, den - mal angenommen - falschen Stempel auf März 1958 - also 9 Monate vor dem Erscheinen der Briefmarke - zu datieren ! Dann kann man ja gleich als Fälscher "falsch" drauf schreiben ...
Also konkrete Fragen:
- kennt jemand eine solche Abstempelung vom März 1958 bei dieser Marke?
- gibt es speziell zu den Fälschungen der Nr. 662 irgendwo etwas zum nachlesen?DANKE für die bisherigen Antworten und Hilfen !
Harald