Meine Lieben können nicht bis 21 Gramm zählen und haben diesen schönen Beleg fabriziert.
- Nachträglich entwertet Stempel
- Nachportovermerk
- Annahme verweigert
- zweisprachiger Retoure-Stempel
Meine Lieben können nicht bis 21 Gramm zählen und haben diesen schönen Beleg fabriziert.
- Nachträglich entwertet Stempel
- Nachportovermerk
- Annahme verweigert
- zweisprachiger Retoure-Stempel
Dieses waagerechte 6 Pf Gröfaz-Pärchen wurde am 8.8.1944 - d.h. relativ kurz nach dem 20. Juni 1944 - in Berlin 11 "nachträglich entwertet".
Eine Vorausentwertung hätte der Stadt einiges an Leid ersparen können.
Heute noch ein Stück, welches ich schon länger zeigen wollte. Und ich habe gleich 2 Exemplare davon ![]()
Der Absender hat mir offenbar nicht richtig zugehört, und hat eine falsche Postleitzahl benutzt, nämlich 76131 statt 76137. Dass die Post in solchen Fällen tatsächlich "Ermittlungen" anstellt war mir neu, die Briefe kamen mit einer Verzögerung von ca. 10 Tagen an, es waren 2 Briefe vom gleichen Absender, nur eben einer für mich und einer für meine Freundin. Die falsche Postleitzahl wurde durch den Aufkleber überklebt. Hatte ich so vorher auch noch nicht gesehen und kann mich über 2 nette Belege für die Briefe-Sammlung freuen.
Hallo zusammen,
hier mal ein Expressbrief Hameln Afferde nach Hameln Entfernung rund 4 km. Nachträglich entwertet in Düsseldorf.
Viele Grüße
-Herbert-
Hier mal ein unscheinbarer Postvermerk " PORTO UMSEITIG".
Der Freistempel wurde wohl erst aus Versehen mit 000 Wert gedruckt und so befindet sich auf der Rückseite die richtige Freistempelung.
Lustig !
der tigo
Heute ein Beleg aus Österreich.
Rückseitig ist ein Ankunftstempel (24.6) des PA Wien 1080.
Ansonsten dürfte alles selbsterklärend sein:
Fensterbrief lang frankiert mit MiNr 2150 DoNo 110/0,56€ Käthe Strobel m.Or
MaSt BRIEFZENTRUM 13 ma -5.-2.02 codiert
mit Rahmenstempel Zurück - Begründung KennNr 78 und
ausgefüllter Zurück-Aufkleber m. handschriftl. Postleitzahl
würde auch gut ins Thema -FddG- passen
MfG wajdz
Da möchte ich auch einen Beleg zeigen der einen selbstklebenden "Zurück" Zettel trägt.
Brief des Staatsanwaltes des Stadtbezirks Berlin-Mitte (DDR) an eine westberliner Adresse. Nachträglich entwertet am 16.08.1990 vom Postamt Berlin 1.
Dieser interessante Päckchenabschnitt ist mir heute in die Hände gefallen:
Auf dem Abschnitt befindet sich ein Aufkleber "Zurück" Sendung wird wegen Nichteinhaltung der Geschenkverordnung vom 5.8.1954 zurückgewiesen. Auf dem Aufkleber beindet sich ein dreieckicker schwer lesbarer Kontrollstempel: 43 ..verwaltung der DDR. Dazu kommt ein rechteckiger Zensurstempel mit der Ziffer 92, der sich auch auf der Innenseite wiederfindet. Gestempelt wurden die Marken in Putzlitz, wahrscheinlich im Jahre 1969, der Aufkleber selbst ist aus dem Jahre 1968.
Die Eilsendung wurde mit mehreren Ulbricht-Marken mit einer Nominale von 1,20 Mark der DDR frankiert, der Adressat ist wegen des Aufklebers nicht mehr erkennbar, wahrscheinlich aber in Westdeutschland oder Westberlin angesiedelt.
Servus Sammler-Kollegen!
Der unten gezeigte Stempel fand sich auf einem Einschreiben mit Rückschein, als der Brief nach 10(!) Tagen Laufzeit beim Empfänger eintraf. Kennt jemand diesen Stempel und weiß was er bedeutet?
Gruß Olli
Hallo Olli,
das ist ein Tax-Stempel, wie er weltweit im internationalen Postverkehr eingesetzt wird, um Unterfrankaturen zu dokumentieren.
Unten steht vorgedruckt das zu dem Zeitpunkt gültige Porto für einen Standardbrief ins Ausland, oben wird handschriftlich das auf der so behandelten Sendung fehlende Porto vermerkt.
Der sich aus diesem Bruch ergebende Faktor wird im Empfängerland mit dem dort aktuell gültigen Porto für einen Standardbrief multipliziert und ergibt das Fehlporto in der Währung des Empfängerlandes!
Liebe Grüße
mx5schmidt
@Mx
Danke für die Erklärung, aber dann macht der Stempel auf einem portogerecht frankierten Inlandsbrief doch überhaupt keinen Sinn?! Oder hat er eine kleine Spritztour ins Ausland gemacht und dabei die ganze Zeit vertrödelt? Oder wie kann man das verstehen?
Gruß Olli
Zeig doch mal den ganzen Beleg, Olli, vielleicht werden wir dann schlauer???
stimmt, sorry, hätte mir auch früher einfallen können...
Gruß Olli
Hallo Olli,
ich weiß zwar auch nicht, an welchen ausländischen Ort die Post diesen Brief transportiert hat, aber das erscheint auch mir die einzige plausible Erklärung für die Kombination von Taxstempel und langer Laufzeit!
Vielleicht gilt Bayern neuerdings als Ausland, liegt ja immerhin von Hamburg aus gesehen deutlich unter dem Weißwurstäquator???
Liebe Grüße
mx5schmidt
Hallo mx5schmidt,
wenn der "Norden" wieder eingegliedert ist, gilt sowieso wieder der Taler und T&T befördert die Post dann zum Einheitstarif UND schneller
![]()
Grüße von Wolle
Kann man das bei der Post recherchieren? Die muessten den Laufweg doch gespeichert haben, oder?
Olli
edit: Ich hab eben bei der dpag-Hotline angerufen. Dort haben sie mir wiederum eine weitere Hotline genannt, die am Montag wieder erreichbar ist. Da werd ich dann mal anrufen, weil die wohl den Weg einsehen können. Vielleicht können dir mir ja einen Ausdruck schicken, was den Beleg natürlich erheblich aufwerten würde ![]()
Das Ergebnis würde ich dann hier im Thread posten.
Gruß Olli
Zum Thema TAX-STEMPEL habe ich auch noch eine Frage.
Bei gezeigter Postkarte wurde ein Tax Stempel 120/200 aufgebracht.
Aber warum? Das Porto stimmt doch, oder?
Die Karte trägt keine Absenderangaben und auch rückseitig ist nichts notiert worden.
Der Stempel Berlin ist zudem so sauber und perfekt. Auch wegen des Stempeldatums (ab 1.4. neue Gebührenordnung) kann man von reiner "Mache" sprechen. Anhand des Strichcodes + Label kann man aber davon ausgehen, dass die Karte echt gelaufen ist.
WER KANN LICHT INS DUNKEL BRINGEN??? Vichy
Hallo!
Nachtrag zu meinem Beleg mit dem Tax-Stempel:
Ein Anruf bei der DHL-Hotline brachte auch keine weiteren Informationen. Der Weg des Briefes wird auf ewig im dunklen bleiben.
Gruß Olli