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  4. Stempel

Nicht oder nachträglich entwertet & Postvermerke allgemein

  • Vichy
  • 5. April 2006 um 16:21
  • northstar
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    • 17. Januar 2013 um 21:26
    • #241

    Obwohl postseitig die PLZ korrigiert wurde, konnte der Empfänger unter der Anschrift nicht ermittelt werden (Aufkleber links) und ging zurück nach Hamburg (PLZ 20539) Stempel rechts. Vielleicht weiß jemand, was „ZAC 8“ in diesem Stempel bedeutet?

    Da die Marke beim Abgang nicht gestempelt wurde, wurde sie gleich gründlich doppelt nachträglich entwertet: durch Stempel und durch „Federzug“.

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    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • gründi
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    • 17. Januar 2013 um 21:37
    • #242

    Die nachträgliche Doppelentwertung kann ich mir so erklären: Zuerst hat der Zusteller die Post kontrolliert auf Stempel, dabei ist ihm dieser Brief aufgefallen, also schnell Kugelschreiber raus und Kreuz drüber. Dann hat er die Adresse gesucht, nichts Passendes gefunden, und musste den Handstempel mit Stempelkissen rausholen, also schnel nochmal den NE Stempel drauf.

    MfG

    gründi

  • harweg
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    • 1. Februar 2013 um 14:14
    • #243

    Hier war der Postbeamte auch etwas übereilig...
    Portogerecht frankierte Geschäftspapiere mit Nachgebühr-Stempel

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • harweg
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    • 1. Februar 2013 um 14:17
    • #244

    Während hier wohl wirklich die Marke gefehlt hat...

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • harweg
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    • 1. Februar 2013 um 15:52
    • #245

    upps:ups: , die beiden vorangehenden postings hätten wohl in den Nachgebührenthread gehört. Darum schnell noch einen richtigen NE-Stempel...

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Wandervogelgelb
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    • 3. März 2013 um 17:12
    • #246

    Ulbricht auf Irrfahrt durch Berlin. Diese Postkarte mit einem Motiv des Alexanderplatzes wurde wurde, frankiert mit einer 10 Pf. Walter-Ulbricht Marke, in Neuenhagen, einem Ortsteil im Osten Berlins, aufgegeben. Ziel war eine Adresse in der Herderstraße in Berlin-Charlottenburs, also dem Westteil der Stadt. Der Kartenschreiber vermutete die Straße allerdings in Neukölln. Im dortigen Postamt 44 bekam Ulbricht erstmal einen unfreundlichen Stempel auf sein Konterfei gedrückt. "Die unrichtige Postleitzahl führte zu einer Fehlleitung". Für das Postamt Berlin 44 (Neukölln) war die Herderstraße in Berlin jedenfalls unbekannt. Irgendein Postbeamter muß dann aber doch über den Tellerrand seines westberliner Postbezirkes hinausgeschaut und auf der Karte die Postleitzahl 41 vermerkt haben.

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    Einmal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (3. März 2013 um 17:13)

  • Vichy
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    • 23. Mai 2013 um 11:33
    • #247

    Aus aktuellem Posteingang:

    Drucksache aus 1949 mit dem "alten" NE Stempel.
    Hübsch anzuschauen.

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • wajdz
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    • 23. Mai 2013 um 15:40
    • #248

    Aufgefallen ist mir dieser Beleg wegen der zwei Stempel.
    Bei näherer Betrachtung ist er für mich aber mal wieder ein Portorätsel.

    Als Inland-Brief bis 50 g wären 112 c fällig (damit wäre er unterfrankiert),
    als Ausland-Standardbrief bis 20 g = 102 c.
    Dann stimmt zwar das Porto.
    Aber von 01814 Rathmannsdorf nach 01069 Dresden ist keine Auslandssendung. Großes ?

    MeF senkr. Paar MiNr 2149 (DoNo 100 / 0,51 €) = 200 / 1,02 €
    MSt BRIEFZENTRUM 01 mb vom 19.-4.02
    untere Marke DRESDEN ZSPI 20.-4.02 Nachträglich entwertet codiert

    Vielleicht kann da jemand was zu sagen.

    MfG wajdz

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    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • Vichy
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    • 24. Mai 2013 um 18:54
    • #249

    Hallo wajdz8,

    die Frankatur auf deinem Beleg ist wirklich rätselhaft.
    Es dürfte sich höchstwahrscheinlich um einen Kompaktbrief handeln.
    Statt 1,12 hat man dann 1,02 € verklebt.
    Eine logische Erklärung habe ich auch nicht.

    Gruß Vichy.

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • wajdz
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    • 24. Mai 2013 um 20:57
    • #250

    Vichy
    Die von Dir genannte Variante. daß es sich um einen unterfrankierten Brief >20 bis 50 g, halte ich auch für die wahrscheinlichste Lösung.
    So werde ich ihn auch einordnen.

    Nun noch ein schönes Beispiel für die Rubrik „Postvermerke“

    Brief (110)

    EF MiNr 1756 (100) mit Teilbarfrankierung 10 Pf (im September möglich)
    TSt 22395 HAMBURG 651 b 19.-.97 codiert
    handschriftliche Portoangabe 110 durchgestrichen

    Danke und freundliche Grüße wajdz

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    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • wajdz
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    • 26. Mai 2013 um 12:56
    • #251

    Durch ein Thema in den Philaseiten angeregt, passt dieser Beleg sehr gut auch hierher. Wäre bei unseren Frauen natürlich auch gut aufgehoben.

    Brief (100)

    EF MiNr 1390 (100)
    entwertet mit dem ovalen Stempel BAHNPOST KONSTANZ-OFFENBURG
    ZUG 03676 -6.10.93
    sowie postalischen Zustellvermerken wegen unrichtiger Hausnummer und Verspätet zugestellt.
    rückseitig blauer Kastenstempel Auflistung Gründe, Unbekannt angekreuzt.
    kein Absender auf Vorder- oder Rückseite handschriftl. 7 Zustellversuche notiert.
    Viel Aufwand für einen simplen Zahlendreher.
    MfG wajdz

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    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

    Einmal editiert, zuletzt von wajdz (26. Mai 2013 um 12:56)

  • Wandervogelgelb
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    • 20. Juli 2013 um 13:01
    • #252

    Der Käufer eines kleinen Buches hatte ausdrücklich um den Versand an eine Packstation gebeten. Mir kam der Wunsch etwas seltsam vor, und deshalb habe ich vor der Aufgabe des Briefes noch einmal ausdrücklich nachgefragt, ob die auch tatsächlich möglich sei. Dies wurde mir von dem Mitarbeiter am Counter der Postbankfiliale ausdrücklich bestätigt, allerdings mit der Einschränkung, dass sich die Zustellung dadurch um einige Tage verzögern könne.

    Um so überraschter war ich heute, die Sendung zurückzuerhalten.

    Immerhin habe ich zwei Postvermerke "geerntet".

    Aufkleber: Deutsche Post ZSPL 3370 "Sendungsart nicht für Packstation bestimmt"

    Handstempel: Deutsche Post AG, Rücksendezentrum, Zurück

    Zum Glück kenne ich die Antwort auf meine Beschwerde schon vorher:

    "Wir sind hier keine Mitarbeiter der Post, sondern der Postbank".

    Wer aber wird für die Fehlinformation geradestehen?

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    Einmal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (20. Juli 2013 um 13:03)

  • Wandervogelgelb
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    • 21. Juli 2013 um 16:39
    • #253

    Sicherlich war Lutz aus Berlin Charlottenburg 1960 das erste Mal in seinem Leben ohne Mutti unterwegs.

    Wie also mit einer Postkarte umgehen? Erstmal portogerecht 10 Pf. auf das Markenfeld malen. Vielleicht keine wirklich gute Idee!?! Also alles durchstreichen. Naja, Mutti wird schon bezahlen! Immerhin eine klare Ansage an die Deutsche Bundespost, die Karte trotz fehlender Frankatur zu befördern. Die bedankte sich zunächst mit einem roten Nachgebührstempel. Schließlich mußte Mutti die korrekt in Blau vermerkten 15 Pfennige nachzahlen. Ob Klein-Lutz wohl noch seine in Berlin vergessene Uhr nachgeschickt bekommen hat?

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  • Vichy
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    • 7. September 2013 um 12:09
    • #254

    Hier auch noch ein schönes Beispiel von Postvermerken.
    Interessant auch der Kartentext... :D
    Ob es wohl noch zu einem regen Briefverkehr kam? 8-)

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Wandervogelgelb
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    • 14. September 2013 um 12:09
    • #255

    Aufkleber, 1959 hergestellt, in 1960 Westberlin verwendet.

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  • Wandervogelgelb
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    • 15. September 2013 um 15:42
    • #256

    Brief aus einem Flüchtlingslager in Dänemark in den Amerikanischen Sektor von Berlin von Dezember 1946, seitlich mit rotem Stempel der US Civil Censorship Berlin, Postvermerk:

    "In Berlin Steglitz offen/beschädigt eingegangen,
    amtlich verschlossen
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    Dazu eine Verschlußbanderole des Postamtes Berlin Steglitz.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (19. September 2013 um 07:49)

  • Vichy
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    • 18. September 2013 um 20:30
    • #257

    Hier mal ein Beispiel von "drüben".

    Portogerechter Standardbrief mit Zusatzleistung Eilzustellung+Einschreiben ( 0,35+0,50+0,50= 1,35 Mark)

    Ansonsten ist der Beleg wohl selbsterklärend.
    Schön auch der zweisprachige Stempel...

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Vichy
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    • 19. September 2013 um 19:34
    • #258

    Auch heute wieder ein sehenswerter Beleg.
    Plausibel wäre eine Nachgebühr von 80 Pfennig. Die blaue Zahl unter der Briefmarke kann zudem als "80" gedeutet werden.
    Der Rest dürfte mal wieder selbsterklärend sein.
    Ich liebe diese Dinger... ;) :D

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Wandervogelgelb
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    14. Februar 1959 (67)
    • 22. September 2013 um 15:20
    • #259

    Unzustellbares SWK-frankiertes Einschreiben von 1993 mit Stempel des Postamtes Berlin 19 Zurück - Lagerfrist abgelaufen. Rückseitemit Banderole der Deutschen Bundespost "Amtlich geöffnet zur Ermittlung des Empfangsberechtigten" ... durch die Ermittlungsstelle für breifsendungen der Deutschen Bundespost Postdienst beim Postamt Hamburg.

    Das waren noch ein echter "hoheitlicher Akt"!

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  • uposta
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    • 29. September 2013 um 22:11
    • #260

    Hallo,

    Postfachbesitzer erhalten wohl erst eine Vorwarnung zugestellt. Und wer die ignorieren möchte, wirft sie einfach in den Papierkorb. Wo sie dann als zufälliger Papierkorbfund enden könnte.

    uposta

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