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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • anhei64
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    170
    • 26. September 2020 um 09:38
    • #1.301

    Der Siegelstempel ist vom Militärbevollmächtigten der Verwaltung des Zarizyner Kreises/Bezirk.

    Unten abgebildet ist eine Fotokarte mit dem Zensurstempel ähnlich dem Typ 7 von Speeckaert mit der Nummer 71 in schwarz. Zusätzlich noch ein unbekannter Initialen-Stempel "K.L." des Zensors.

    Generell gibt es für dich in diesem Zensurort einiges aufzuarbeiten. Speeckaert scheint gerade bei den ab 1916 verausgabten (kleinen) Rahmenstempeln undeutliche Abschläge vorgelegen zu haben.

  • 241264hsv-fan
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    • 27. September 2020 um 07:44
    • #1.302

    Hier habe ich eine weitere Karte aus Zarizyn nach Österreich gefunden. Auch auf dieser befindet sich der Typ 7. Und hier ist die zuvor von mir angesprochene Zensornummer 120. Jedoch ist dieser anders als der im Speeckaert abgebildete. Ein Vergleich zeigt, das es keinen Unterschied gibt. Auch der von anhei64 gezeigte Stempel mit der Nummer 71 ist deckungsgleich. Bleibt dann noch die Frage, ob es sich tatsächlich um den Typ 7 oder gar um einen anderen handelt.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • anhei64
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    170
    • 27. September 2020 um 10:38
    • #1.303

    Der Typ 7 nach Speeckaert ist selten. Mir liegt er nur als Fragment vor. Deutlich ist die "Nr." größer als in unseren vorhergehenden Abbildungen. Die Ziffer "120" ist kleiner als die "Nr". Der untere Schriftzug endet mit der zweiten Zeile (Zariyn).

    Bei dem neuen Typ ist "Zarizyn" nach rechts versetzt. "Nr." und Ziffer sind gleich hoch. Die "Nr." fängt oberhalb des vorhergehenden Hartzeichens an, bei Typ 7 ist sie bündig.

  • anhei64
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    • 27. September 2020 um 14:22
    • #1.304

    Absenderteil einer tschechischen Doppelkarte für Kriegsgefangene - an einen "österreichischen kriegsgefangenen Offizier". Zensuriert mit Speeckaert Typ 8 (in schwarz und 3.17 unbekannt). Dieser ist nicht mit dem schriftgleichen Typ 10 zu verwechseln da wesentlich größere Buchstaben resp. Zahlen Verwendung fanden.

  • 241264hsv-fan
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    • 30. September 2020 um 03:17
    • #1.305

    Karte aus Tomsk mit Zensurstempel ähnlich Typ 10. Hier ist die Inschrift etwas fetter, wodurch die Inschrift etwas länger ist als beim von Speeckaert gezeigten Typen. Die Zensornummer 29 erwähnt er gar nicht. Die Karte lief dann über Taschkent (Typ 8 mit nicht erwähnter Zensornummer 30).

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 1. Oktober 2020 um 03:11
    • #1.306

    Weitere Karte aus Tomsk. Geprüft wurde zunächst in Tomsk. Der Zensurstempel ist der Schriftart dem Typ 19 gleich. Hier stehen nach der Zensornummer 17 jedoch noch die Initialen W.K. Diese sind bei Speeckaert unbekannt. Die in die Schweiz gelaufene Karte wurde dann in Petrograd erneut geprüft (Zensurstempel Typ 15 und 27).

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 2. Oktober 2020 um 03:15
    • #1.307

    Brief aus Odessa nach Frankreich mit Speeckaert Typ 7. Der Stempel 'ODESSA' wurde zusätzlich aufgestempelt.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • Michael D
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    • 2. Oktober 2020 um 19:24
    • #1.308

    Hallo,

    die russische Postzensur ist jetzt nicht direkt mein Gebiet, daher stelle ich folgenden Brief vor, mt der Bitte um Beurteilung.

    1915 von Moskau nach Genf in der Schweiz. Rückseitig finden sich ein Lila-Zensurstempel sowie ein ein Klebezettel der Moskauer Zensurbehörde. Kann jemand etwas dazu sagen?

    Gruß

    Michael

    Preußen und Transite

  • anhei64
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    • 2. Oktober 2020 um 19:47
    • #1.309

    Guten Tag Michael, zensuriert wurde in Moskau mit dem Initialen-Stempel Typ 4 mit dem Prüferkürzel Ju. G. und dem Verschlussstreifen Typ 18. Dies sind durchaus übliche Zensuren. Der Katalog der hier immer wieder genannt und nach dem typisiert wird, ist von A. Speeckaert-Russische Postzensur 1914-1918 und das Standartwerk zum Thema, nebst seinen Ergänzungen.

  • Michael D
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    • 2. Oktober 2020 um 20:23
    • #1.310

    Hallo anhei64,

    vielen Dank für die schnelle Antwort und die Literaturangabe. :)

    Noch eine Frage für mein Verständnis: Briefe mit dem Zensurstempel gibt es ja oft, aber wann kam noch ein Verschlussstreifen drauf? War der Brief dann offen eingeliefert worden?

    Gruß

    Michael

    Preußen und Transite

  • anhei64
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    • 2. Oktober 2020 um 20:33
    • #1.311

    Das war eine Kombination. Der Zensurstempel kennzeichnet den Zensor. Der Verschlussstreifen verschließt den Brief wieder, der entweder offen eingeliefert wurde oder von der Zensurstelle geöffnet wurde. Das geht von Aufschneiden bis zum Lösen des Gummis der Briefklappe.

  • Michael D
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    • 2. Oktober 2020 um 21:29
    • #1.312

    Danke! :thumbup:

    Preußen und Transite

  • anhei64
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    • 3. Oktober 2020 um 14:59
    • #1.313

    HSV-Fan du zeigst einen schönen Stempel aus Tomsk, ähnlich Typ 19, jedoch mit Initialen des Zensors.

    Er ist abgeschlagen auf ausgehender Post, daher das Datum des Poststempels ersichtlich.

    Der gleiche Stempel liegt mir auf eingehender Post aus Deutschland vor. Versendet auf Kriegsgefangenen-Doppelkarte des Deutschen Roten Kreuz an einen KGF im Lager Tobolsk. Aus Frankfurt am Main am 10.03.1917, wie üblich über eine der Hauptzensurstellen Moskau bzw. Petrograd, hier Petrograd nicht auf direktem Weg nach Tobolsk, sondern erst in das wesentlich weiter östlich gelegene Tomsk geleitet. Dort mit dem neuen Initialen-Stempel versehen. Handschriftliche Ankunft (in Tobolsk) 05.12.1917, also dürfte die Zensur wesentlich nach März Verwendung gefunden haben.

  • anhei64
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    • 4. Oktober 2020 um 12:01
    • #1.314

    Russische Postkarte des Post- und Telegraphendistrikts Jekaterinoslaw aus Alexandrowsk von 01.15. Geschrieben an einen russischen Kriegsgefangenen im ungarischen Lager Boldogasszony (Frauenkirchen).

    Die links abgeschlagene Zensur ("Militär Zensur" im Rahmen) mit handschriftlicher Paraphe könnte vor Ort Verwendung gefunden haben, wobei Alexandrowsk noch nicht als Zensurort in Erscheinung getreten ist.

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 4. Oktober 2020 um 17:52
    • #1.315

    Da muss ich dir zum Teil widersprechen. Speeckaert hat zwar keinen Zensurstempel aus Aleksandrowsk notiert, jedoch gibt es einen Brief vom April 1915, welchen ich in meinem Archiv habe. Diese Abbildung habe ich vor längerer Zeit im Internet gefunden. Da dieser sehr schöne Brief mir nicht gehört und ich die Quelle nicht mehr kenne, zeige ich lediglich den Stempel. Unverkennbar ist die Ähnlichkeit mit Stempeln beispielsweise aus Odessa, Jewpatoria oder eben auch Jekaterinoslaw.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • anhei64
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    • 4. Oktober 2020 um 18:04
    • #1.316

    Na, dann passt doch Alexandrowsk!

  • anhei64
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    • 5. Oktober 2020 um 05:01
    • #1.317

    Umschlag aus Sinelnikowo/Jekaterinoslaw von 08.15 nach Josefstadt in das dortige Kriegsgefangenenlager, auch für russische KGF.

    Der Zensurstempel ist bei Speeckaert als Typ 1 gelistet, als Seltenheit gibt er 4 an. Meiner Beobachtung nach sehr selten anzutreffen.

    Dieser Typ Zensurstempel den du auch aus Alexandrowsk abbildest, ist wie du schon schreibst, aus weiteren Orten des Odessa Militärbezirks (OVO) bekannt. Dies hat System - sogenannte Lokale militärische Zensurkommissionen die der Hauptzensurkommission in Petrograd und dem Stabschef des Militärbezirks unterstanden, gaben diese einheitlichen Stempel für Ihren jeweiligen Bezirk heraus.

  • anhei64
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    • 5. Oktober 2020 um 17:20
    • #1.318

    Amtliche russische Postkarte aus dem Post- und Telegraphendistrikt Kiew. In 03.16 versendet aus Seredina-Buda/Tschernigow in das KGF-Lager Petöhaza bei Sopron.

    Mit dem schon vorher besprochenen Zensurstempel des OVO diesmal aus Odessa (Speeckaert Typ 8 mit handschriftlicher Paraphe.

  • anhei64
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    • 6. Oktober 2020 um 08:40
    • #1.319

    Der Militärbezirk Odessa umfasste die Gouvernements Bessarabien, Chersson, Jekaterinoslaw, Taurien und Teile von Podolien. Innerhalb dieser Gebiete sind bisher 17 Zensurorte mit oben gezeigten Zensuren bekannt geworden.

    Bessarabien - Bendery, Ismail, Kischinjew

    Chersson - Jeleisawetgrad, Oliwiopol, Odessa

    Jekaterinoslaw - die Stadt, Pawlograd, Sinelnikowo, Alexandrowsk

    Taurien - Simferopol, Berdjansk, Genitschesk, Kekeneis, Aluschta, Eupatoria

    und Krementschug in Poltawa als Grenzsatdt zu Jekaterinoslaw.

    2 Mal editiert, zuletzt von anhei64 (31. Januar 2021 um 08:22)

  • anhei64
    aktives Mitglied
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    • 7. Oktober 2020 um 08:20
    • #1.320

    Umschlag aus Krementschug/Poltawa aus Dezember 1915 an die Agentur für Kriegsgefangene des Roten Kreuz in Genf. Zensuriert mit dem Stempel des OVO aus Krementschug (Speeckaert Typ 1).

    Die "188" ist eine Schweizer Zensur.

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