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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • 241264hsv-fan
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    • 23. September 2018 um 09:23
    • #761

    Bei der heute gezeigten Karte benötige ich mal etwas Hilfe.

    Die Karte wurde am 16.11.1914 in Saratow geschrieben und lief nach der dortigen Prüfung nach Österreich. Ein Gefangener schreibt seiner Schwester, das er nach Friedensschluß (!) wieder nach hause kommt.

    Oberst Dshakeli setzte seinen Siegelstempel Typ 2A auf die Karte und zusätzlich den Zweizeiler Вскрыто Военным цензоромъ. Das Wort 'Geöffnet' wurde gestrichen und handschriftlich durch 'geprüft' ersetzt. Dieser Stempel ist bei Speeckaert nicht geführt. Und zu diesem Stempel habe ich nun auch eine Frage, die mir northstar vermutlich auch am besten beantworten kann.

    Ich habe alles im Speeckaert durchforstet, aber keinen weiteren Stempel gefunden, in dem es 'Военным цензоромъ' heißt. Überall sonst steht 'Военной цензурой'. Worin besteht denn nun der Unterschied?

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • northstar
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    • 23. September 2018 um 17:39
    • #762

    Hallo 241264hsv-fan,

    beide Wortfügungen Военным цензоромъ (m.) und Военной цензурой (f.) stehen ohne Präposition im Instrumental (5. Fall). Übersetzt würde es mit der im Deutschen notwendigen Präposition heißen: "Geprüft/geöffnet durch den Militärzensor" (als Person) bzw. "... durch die Militärzensur" (als Einrichtung).

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • 241264hsv-fan
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    • 23. September 2018 um 18:22
    • #763

    Okay. Besten Dank.

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  • 241264hsv-fan
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    • 24. September 2018 um 11:32
    • #764

    Einen weiteren unbekannten Stempel habe ich auf dieser Karte aus Korsowka. Eine Zuordnung ist fast unmöglich. Auch die Initialen I R. helfen erst einmal nicht. Mir scheint, ich muss mir doch mal eine Tabelle mit allen Zensornamen anlegen.

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  • 241264hsv-fan
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    • 25. September 2018 um 09:05
    • #765

    Bei der heutigen Karte ist es wesentlich einfacher. Sie wurde 1915 in Arensburg aufgegeben und dort geprüft. Glasklar ist hier der sehr seltene Typ 1 zu erkennen.

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  • 241264hsv-fan
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    • 26. September 2018 um 08:27
    • #766

    Heute zeige ich mal wieder etwas aus Petrograd. Das nach Stockholm gelaufene Einschreiben zeigt auf der Rückseite den Prüferstempel Typ 7 (No. 10 mit de Initialen D U) sowie für den Verschluß das Siegel Typ 42.

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  • 241264hsv-fan
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    • 27. September 2018 um 08:41
    • #767

    Als nächstes zeige ich ein Einschreiben aus Kiew. Zensurstempel ist der nicht besonders seltene Typ 9.

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  • 241264hsv-fan
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    • 28. September 2018 um 09:28
    • #768

    Nun folgt ein Brief in die Schweiz. Aufgegeben wurde er am 24.10.1914 in Tobolsk. Da zu diesem Zeitpunkt die Zensurstelle dort noch nicht eingerichtet war, erfolgte die Prüfung in Omsk. Zu sehen sind hier die Typen 1 und 1A.

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  • 241264hsv-fan
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    • 29. September 2018 um 09:37
    • #769

    Einen weiteren Zensurstempel aus Omsk zeige ich heute. Auf dem in Petropawlowsk aufgegebenen Brief hat der Prüfer N. G. HINGST seinen Stempel links oben hinterlassen. Es handelt sich um den Typ 2A, welcher bei Speeckaert nur in violett aufgeführt ist.

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  • 241264hsv-fan
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    • 30. September 2018 um 11:00
    • #770

    Am Sonntag mal etwas tolles, seltenes mit Schwierigkeiten bei der Zuordnung.

    Es handelt sich um eine Karte der Ukrainischen Legion nach Östereich. Sie trägt einen Armeestempel des Ukrainischen Freiwilligenkorps sowie einen zweisprachigen Zensurstempel ПРОBIРЕНО - ZENSURIERT. Wenn ich mir die Farbe beider Stempel ansehe, komme ich zu dem Schluß, das es sich wohl um einen österreichischen Stempel handelt. Bei 'ПРОBIРЕНО' gab mir der google-Übersetzer sowohl in russisch als auch in ukrainisch das gleiche Ergebnis, ich tippe aber auf letzteres. 'ZENSURIERT' wird dagegen bei sehr vielen K.u.K.-Zensurstempeln verwendet.
    Ukrainische Legion


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  • 241264hsv-fan
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    • 1. Oktober 2018 um 17:01
    • #771

    Ob ich schon einen Zensurstempel aus Pleskau zeigen konnte, weiß ich gar nicht mal. Diese Karte aus Riga wurde bei der Ankunft geprüft und erhielt den Typ 1 sowie den Rahmenstempel '6' -Typ 6.

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  • 241264hsv-fan
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    • 2. Oktober 2018 um 16:21
    • #772

    Diese in Jekaterinburg geprüfte Karte zeigt den Zensurstempel Typ 5 mit dem Buchstaben 'I.' am Ende. Die Abbildung im Speeckaert weicht in sofern hiervon ab, das dort das 'И.' kopfstehend ist. Demnach kann man davon ausgehen, das der Buchstabe extra zugestempelt wurde.

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  • 241264hsv-fan
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    • 3. Oktober 2018 um 09:56
    • #773

    Eine weitere in Jekaterinburg geprüfte Karte trägt den gleichen Stempel: Typ 5. Am Ende steht bei diesem jedoch ein 'N'? Dies bestärkt mich in der zuvor geschriebenen Vermutung einer Zustempelung.

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  • 241264hsv-fan
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    • 4. Oktober 2018 um 15:17
    • #774

    Ungarischer Feldpostkartenvordruck vom März 1915 aus Tomsk mit rotem Zensurstempel Typ 5.

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  • 241264hsv-fan
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    • 5. Oktober 2018 um 16:11
    • #775

    Diese beiden Stempel führt Speeckaert im Nachtrag unter nicht zugeordneten Zensurstempeln.

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  • 241264hsv-fan
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    • 6. Oktober 2018 um 14:20
    • #776

    Heute zeige ich eine Doppelkarte aus Taganrog in die USA. Geprüft wurde die Karte in Rostow. Sie zeigt den Typ 6, welcher bei Speeckaert einen Doppelrahmen hat, hier aber eindeutig nicht. Da der Stempel schon seit Februar 1916 im Einsatz war, ist dieser möglicherweise schon abgenutzt.

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  • 241264hsv-fan
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    • 7. Oktober 2018 um 06:43
    • #777

    Vor fast sechs Jahren zeigte ich einen in Kischinew geprüften Brief (Threadseite 3). Dieser Brief war mit zwei kleinen Lacksiegeln mit den Initialen 'GL' verschlossen. Es konnte nicht geklärt werden, ob diese vom Zensor stammen oder nicht. Auch heute kann ich nichts Neues davon berichten.

    Jedoch kann ich heute einen Brief zeigen, der ähnlich verschlossen ist.

    Der Brief wurde im Februar 1915 in Tomsk aufgegeben und ist an das Internationale Rote Kreuz in Bern gerichtet. In Tomsk wurden nach der Prüfung die beiden Stempel Typ 1 und Typ 29 MILITÄRZENSOR - A. I. MILJUTIN - TOMSK aufgebracht. Rückseitig wurde der Brief dann mit drei Lacksiegeln Typ 26 verschlossen, welche ebenfalls den Namen des Zensors tragen.

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  • 241264hsv-fan
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    • 8. Oktober 2018 um 09:47
    • #778

    Als nächstes kann ich eine Karte aus Saratow zeigen. Der ovale Zensurstempel ist der Typ 2. Der andere violette Stempel ist "FÜR PAKETE - Chefarzt Feldkrankenhaus No. 2 (?)".

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  • 241264hsv-fan
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    • 9. Oktober 2018 um 08:55
    • #779

    Der Zensurstempel auf dieser Karte ist bri Speeckaert als 'Herkunft ungeklärt' eingestuft. Er beschreibt ihn auf einer Karte von Schlok (Livland) nach Murawewo (Kowno).

    Diese Ansichtskarte mit dem Stempel des 145. Feldpostamtes ist aus Rumänien und lief nach ???

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

    2 Mal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (21. Dezember 2018 um 05:58)

  • 241264hsv-fan
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    • 10. Oktober 2018 um 07:42
    • #780

    Mit den nächsten drei Belegen zeige ich Zensuren aus Petrograd und beginne mit diesem Brief vom Februar 1916 nach Zürich. Schön klar aus der Anfangszeit in eher lila als violetter Farbe der Typ 53. Verschlossen wurde der Umschlag mit Bogenrand einer 1-Kopeken-Freimarke.

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