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Gemälde

  • ja2911
  • 28. Oktober 2011 um 14:45
  • ja2911
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    29. November 1991 (34)
    • 28. Oktober 2011 um 14:45
    • #1

    Hallo,
    heute mal eine etwas ungewöhnliche Frage die auch rein gar nichts mit Philatelie am Hut hat, da ich aber nicht wirklich weiß wo ich anfangen soll versuch ich es mal hier...
    Internet Recherche hat bisher nicht viel gebracht...
    Und zwar geht es um das Gemälde im Anhang, dieses gehört meiner Oma und sie möchte es verkaufen. Nun hab ich überhaupt keine Ahnung, wo man das am besten verkauft beziehungsweise ob es überhaupt was wert ist, geschweige denn weiß ich ob der Maler bekannt ist, ich kann nicht mal seine Unterschrift entziffern.
    Also zusammengefasst:
    Ist es was wert? und wenn ja wie viel etwa?
    Wenn es etwas wert ist, wie und wo am besten verkaufen?
    Sagt der Künstler jemandem etwas?

    Ich bin für jeden Tipp dankbar, vielleicht kennt sich ja jemand hier mit so etwas aus.
    Vielen Dank schon mal und schöne Grüße, j. (der sich lieber seinen Briefmarken widmet, die sind irgendwie handlicher :D ;))

    Dateien

    DSC05898.jpg 128,8 kB – 286 Downloads DSC05900.jpg 127,28 kB – 308 Downloads DSC05901.jpg 108,96 kB – 279 Downloads DSC05903.jpg 131,66 kB – 337 Downloads
  • kartenhai
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    • 28. Oktober 2011 um 15:26
    • #2

    Bei Ebay sind zurzeit ca. 15.000 Gemälde eingestellt. :O_O:

    Man müsste erst mal feststellen, ob das Bild von einem bekannten Künstler stammt oder von einem Hobbymaler. Kannst Du die Signatur des Malers gut sichtbar einstellen? Vielleicht kann sie ja jemand doch entziffern.
    Was ist auf dem Bild dargestellt? Meistens steht das auf der Rückseite zusammen mit dem Namen des Malers.

    Oder das Bild mal in die nächste größere Stadt mitnehmen, in der es eine Gemäldegalerie gibt. Entweder sind die nicht interessiert, und wenn doch, würde ich weiter nachforschen, was andere dafür bezahlen. Bekannte Maler kennt so eine Galerie auch anhand der Signatur.

    Ich sehe auf Flohmärkten öfters Käufer, die sich Gemälde ansehen, dann mit dem Handy an einen Kollegen zuhause den Namen des Malers durchgeben, der sieht in einem Künstler-Verzeichnis nach und entscheidet dann, ob das Bild einen Kauf wert ist. Man bekommt da oft preiswert Bilder ab 10,- EUR aus Nachlässen.

    Gruß kartenhai

  • Wandervogelgelb
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    14. Februar 1959 (67)
    • 28. Oktober 2011 um 16:00
    • #3

    Ich sehe das ähnlich, falls sich herausbekommen läßt, um welches Motiv es sich handelt, eventuell bei einem ortnahen Heimatmuseum nachfragen. Wenn Du Glück hast, handelt es sich um einen Maler mit örtlicher Bedeutung.

    Der Markt für Gemälde ist für mich wenig durchschaubar. Auf Berliner Nachlaßauktionen habe ich bei Interessenten ähnliches bemerkt, es kommt meist auf den Maler drauf an. Werden bessere Gemälde aufgerufen, stehen dann aber auch immer gleich mehrere Aufkäufer auf der Matte. Die kennen sich aber alle und vermeiden richtig harte Bietduelle, hohe Gebote kommen fast nur schriftlich oder über Telefon.

  • Ron Alexander
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    4. Mai 1984 (42)
    • 29. Oktober 2011 um 08:06
    • #4

    Bei dem Link kann man zwar nach künstlern suchen aber wenn man die Gemälde betrachten möchte muss man ein Abo abschließen. Wäre mal interessant gewesen :).

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • skabene
    Gast
    • 29. Oktober 2011 um 12:16
    • #5

    Zu einer ersten Orientierung kann die Seite aber trotzdem helfen. Und hat man erstmal über den Künstlernamen ein paar Bildertitel, kann man ja immer noch die Bildersuche von google nutzen.

  • ja2911
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    29. November 1991 (34)
    • 30. Oktober 2011 um 17:02
    • #6

    Danke für die Hinweise, bisher habe ich aber nichts gefunden...Laut meiner Oma muss das Bild um 1900 herum entstanden sein, sie weiß, dass die Künstlerin eine Frau war. Den Namen weiß sie nicht, die Signatur würde ich als "E Woll" lesen. Auf der Rückseite steht nichts...
    Wenn ich noch was rausfinde sag ich bescheid, Gruß j.

  • skabene
    Gast
    • 11. Januar 2012 um 20:11
    • #7

    Habe hier eine Bleistiftzeichnung. Die Signatur des Malers kann ich auch nach vielem Überlegen und Suchen nicht entziffern.
    Vielleicht kann mir einer der Schriftentzifferungsspezialsten hier weiterhelfen. :jaok:
    Danke.

  • northstar
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    • 11. Januar 2012 um 21:17
    • #8

    Hallo skabene,

    ich wage mal einen Tip abzugeben für 2 evtl. mögliche Varianten:

    G. Meyr oder G. Meyer

    Picasso ikann man sicher ausschließen ;)

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • skabene
    Gast
    • 12. Januar 2012 um 17:04
    • #9

    @ northstar:

    Vielen Dank.
    Ich habe nach deinen Varianten gesucht, u.a. auch auf Kunstwebseiten, aber nichts gefunden. Ist vielleicht nicht sehr bekannt, der Zeichner.

    Zitat

    G. Meyr oder G. Meyer


    Das "G." hat mich etwas überrascht, weil es ja eine direkte Verbindung vom ersten zum zweiten Buchstaben gibt.
    Mich würde mal interessieren, wie du darauf kommst. Ich kann nur davon lernen. :jaok:

    Zitat

    Picasso kann man sicher ausschließen ;)


    Das ist sicher. :D Hätte ich so eine Signatur erkannt, wäre ich direkt in ein Auktionshaus gegangen. ;)

  • northstar
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 12. Januar 2012 um 20:34
    • #10

    Hallo skabene,

    Daß jemand in seiner Unterschrift/Signatur den ersten Buchstaben des Vornamens ohne Absetzen mit dem Nachnamen verbindet habe ich schon gesehen, habe aber im Moment kein Beispiel zur Hand. Der erste Buchstabe in der Signatur ist zwar mit dem zweiten verbunden, jedoch ist der Abstand zwischen beiden Buchstaben recht groß, so daß ich auf die mögliche Kombination Initiale des Vornamens + Nachname gekommen bin.

    Mein Tip entspricht sowohl meinem ersten Eindruck, als auch dem Eindruck vom zweiten Hinsehen. Aber es ist eben nur ein Eindruck und keine Gewissheit. Es kann u.U. auch ganz was anderes heißen…, wohl aber eher nicht Gmeyer/Gmeyr.

    Wenn Du keinen weiteren Anhaltspunkt hast, ist es natürlich schwierig, mit dem Allerweltsnamen (alle Meiers, Meyers etc. mögen mir diesen Ausdruck entschuldigen) etwas zu ergooglen. Vielleicht kann Dir ein Kunsthistoriker oder Galerist weiterhelfen, wenn die Quelle Deiner Erwerbung – aus welchen Gründen auch immer - keine weiteren Informationen liefern kann.

    Viel Glück!
    nst

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • webpirate
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    • 12. Januar 2012 um 21:04
    • #11

    Hallo skabene,

    schau dir mal den fettgedruckten Prof. Gottfried Meyer an, könnte von der Zeit "1946" noch passen. Vielleicht ist dass ein Anhaltspunkt.

    Durch die solide Ausbildung an den damals weit berühmten Kölner Werkschulen erhielt Konrad Schaefer seine Kenntnisse und Fertigkeiten, in Gebrauchsgraphik bei Prof. Heinrich Husmann, in der Malerei bei Prof. Seuffert, im Zeichnen bei Prof. G. Meyer, in der Monumentalgestaltung bei Prof. Schröder.

    Gruß webpirate

    ggf. hilft dieser link noch weiter, hoffe er funzt

    Einmal editiert, zuletzt von webpirate (12. Januar 2012 um 21:04)

  • skabene
    Gast
    • 13. Januar 2012 um 05:40
    • #12
    Zitat

    Original von northstar
    Daß jemand in seiner Unterschrift/Signatur den ersten Buchstaben des Vornamens ohne Absetzen mit dem Nachnamen verbindet habe ich schon gesehen


    Mir war das neu, aber deine Erklärung mit dem großen Abstand zwischen den Buchstaben, obwohl verbunden, macht Sinn. Wieder was gelernt.
    Danke.

    Habe also mal in einer Signaturdatenbank danach gesucht, bin aber noch nicht fündig geworden. In einem Kunstforum habe ich noch keine Antwort auf meine Anfrage erhalten.
    Von einer Bekannten werde ich wohl noch eine Adresse eines Auktionshauses bekommen, die mir vielleicht weiterhelfen können.

    Zitat

    wenn die Quelle Deiner Erwerbung – aus welchen Gründen auch immer - keine weiteren Informationen liefern kann.


    Da rechne ich eher nicht mit. Ich habe das Bild auf einem Flohmarkt erstanden und der Verkäufer hat es wahrscheinlich aus einer Haushaltsauflösung. Aber wenn ich den nochmal sehe, frage ich ihn mal.

    Zitat

    Viel Glück!


    Danke.

  • skabene
    Gast
    • 13. Januar 2012 um 05:47
    • #13
    Zitat

    Original von webpirate
    schau dir mal den fettgedruckten Prof. Gottfried Meyer an, könnte von der Zeit "1946" noch passen.


    Auch dir danke für deine Hilfe.
    In Wikipedia habe ich mehr Infos zur Kölner Werkschule, zu Husmann und Schaefer gefunden. Und auch dein Link zu google-books war interessant.

    Aber anscheinend ist Professor Gottfried Meyer nicht so bekannt. Bei Wikipedia wird er gar nicht erwähnt und auch sonst gibt Google da nicht wirklich was her.

    Meine Vermutung ist ja, daß es ein Zeichner aus Hamburg oder Umgebung sein müßte, weil das Bild in einem Hamburger Geschäft gerahmt wurde (Aufkleber des Ladens auf der Rückseite). Auch das Motiv würde dazu passen.
    Ich hänge das Bild mal an.

  • northstar
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    • 13. Januar 2012 um 06:06
    • #14
    Zitat

    Original von skabene
    Meine Vermutung ist ja, daß es ein Zeichner aus Hamburg oder Umgebung sein müßte, weil das Bild in einem Hamburger Geschäft gerahmt wurde (Aufkleber des Ladens auf der Rückseite). Auch das Motiv würde dazu passen.

    Ich vemute: Hamburger Hafen.

    Auch wenn der Maler mit dem Laden, in dem das Bild gerahmt wurde nichts zu tun haben muss, gib doch mal Namen und Anschift an.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • skabene
    Gast
    • 13. Januar 2012 um 06:15
    • #15
    Zitat

    Original von northstar
    Ich vemute: Hamburger Hafen.


    Ich ja auch. :jaok:

    Die Adresse des Ladens:
    Anton Rötger, Hamburg, Rosenstr. 17

    Unter der Adresse ist aber der Laden nicht mehr zu finden; habe gerade mal online im Telefonbuch geschaut.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 13. Januar 2012 um 06:29
    • #16

    Ist wohl umgezogen:


    E-Mail: anton.roetger@t-online.de

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (13. Januar 2012 um 06:32)

  • northstar
    erfahrenes Mitglied
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    • 13. Januar 2012 um 08:25
    • #17

    Das ist ja evtl. doch ein Ansatz, beim Rahmenmacher nachzufragen. Der flinke kartenhai hat hier hinsichtlich der Kontaktdaten ja schon Vorarbeit geleistet.

    Die Rosenstraße (in ca. 200 m Entfernung zur Kunsthalle) liegt innerhalb des Wallrings, wo es fast nur Bürohäuser gibt. Entsprechend bestand ein Teil der Kundschaft aus kunstsinnigen Kaufleuten. Und ich denke, es wird nicht das einzige maritime Motiv gewesen sein, das Herr Rötger in der Rosenstraße gerahmt hat.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • skabene
    Gast
    • 13. Januar 2012 um 14:31
    • #18

    Vielen Dank @ Kartenhai.
    Habe eben mit Herrn Rötger gesprochen und er war einverstanden, daß ich ihm die hier gezeigten Fotos mal zumaile. Was ich eben getan habe. Er wird sich Bild und Signatur anschauen. Zudem fragte er mich nach einer handgeschriebenen Nummer auf der Rückseite und da war wirklich eine, die er auch wissen wollte. Vielleicht läßt sich anhand dieser Nummer herausfinden, wer der Künstler ist. Ich bin gespannt.

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