1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. Besatzungszonen 1945–1949
  6. Sowjetische Besatzungszone (SBZ)
  7. Allgemeine Ausgaben SBZ

Wiederaufnahme des Postdienstes 1945

  • kdoe
  • 21. Oktober 2011 um 15:52
  • kdoe
    neues Mitglied
    Beiträge
    71
    • 21. Oktober 2011 um 15:52
    • #1

    Hallo

    gibt es feststehende Termine, ab wann in der SBZ wieder Postverkehr möglich war? Im Michel steht ab "18.8.1945 für die Zivilbevölkerung innerhalb der sowj Zone zugelasen".

    Ich habe jetzt aber einen (Firmen-)Beleg vom 24.7. 1945 gesehen.

    Gruß und Danke
    Klaus

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.590
    Geschlecht
    Männlich
    • 21. Oktober 2011 um 21:16
    • #2

    Hallo Klaus,

    nach Wolfram Sturm "Geschichte der Leipziger Post" erschienen 2007 bei Pro Leipzig kann man folgendes lesen:

    "Ab 9.Juni 1945 lag die gesamte Verwaltungsmacht in der sowjetisch besetzten Zone (SBZ) in den Händen der Sowjetischen Militär-Administration in Deutschland (SMAD). ... Am 3. Juli 1945 besetzte die Rote Armee Leipzig und mit der Genehmigung der Besatzungsmacht kam ab dem 23.Juni 1945 wieder ein bescheidener Postverkehr innerhalb der Stadt und einigen Vororten mit verschiedenen Dienststellen in Gang. Zugelassen waren Postkarten und geschlossene Briefe bis 500 Gramm. Ab dem 28.Juli 1945 konnte dieser Postverkehr dann auf den Landkreis Leipzig ausgedehnt werden. ... Ab dem 3.August 1945 erfolgte in Leipzig auf Anordnung der SMAD auch die Wiederaufnahme des Briefverkehrs nach einer beschränkten Zahl von Ortschaften und Gebieten innerhalb der SBZ. ... Erst am 8 September 1945 konnte durch den SMAD-Befehl Nr. 17 in der sowjetisch besetzten Zone wieder eine Zentralverwaltung für die Post in Berlin geschaffen werden." Danach sollte der Postverkehr innerhalb der gesamten SBZ möglich sein.
    Im Buch selbst ist dann noch ein Brief mit überdruckter Hindenburg-Marke zu 8 Pfennig vom Leipziger Postamt S3 vom 4.7.1945 abgebildet. Mein derzeit frühester gescannter Leipzig-Brief nach dem Zusammenbruch ist vom 10.08.1945.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

    Bilder

    • 1945 8.10. Kb f Brf. Leipzig-Narkneukirchen.jpg
      • 185,86 kB
      • 1.200 × 1.009
      • 633

    Einmal editiert, zuletzt von Totalo-Flauti (21. Oktober 2011 um 21:18)

  • kdoe
    neues Mitglied
    Beiträge
    71
    • 22. Oktober 2011 um 09:53
    • #3

    Danke! Also kann man wohl davon ausgehen, dass es ortsabhängig verschiedene Daten gab. Dann werd ich mal versuchen, den von mir erwähnten Stützerbach -Beleg zu bekommen ...

    Gruß Klaus

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.590
    Geschlecht
    Männlich
    • 22. Oktober 2011 um 20:08
    • #4

    Hallo Klaus,

    der erste Ort in Deutschland wo ein Postbetrieb innerhalb der Stadt wieder aufgenommen wurde, war Aachen. Die Amerikaner haben die Stadt am 21.Oktober 1944 besetzt. Unter den Briten soll dann wieder der Postverkehr aufgenommen worden sein. Die zumindest örtliche Postaufnahme war wohl sehr vom Zeitpunkt der jeweiligen Besetzung abhängig.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

  • tristan
    neues Mitglied
    Beiträge
    40
    Geschlecht
    Männlich
    • 9. Februar 2014 um 12:13
    • #5

    Hallo zusammen,

    dann will ich das alte Thema wieder hochholen. Ich habe eine AK gestempelt ab Grünhainichen / Sachsen nach Freiberg / Sachsen vom 16.7.1945 mit zivilem Inhalt ohne Zensurvermerke.

    Gruß tristan

    Einmal editiert, zuletzt von tristan (9. Februar 2014 um 12:17)

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.590
    Geschlecht
    Männlich
    • 21. Mai 2015 um 20:12
    • #6

    Liebe Sammlerfreunde,

    hier zwei relativ frühe Belege aus der Anfangszeit des Postverkehres von Leipzig einmal ein Ortsbrief vom 26.07.1845 mit 8 RPf. und einer Ortspostkarte vom 27.07.1945 mit 5 RPf.
    Beide Belege wurden mangels entsprechender Briefmarken beim Postamt C 1"bar bezahlt".

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

    Bilder

    • Beleg758.jpg
      • 469,69 kB
      • 1.920 × 1.355
      • 446
    • 1945 7.27. Orts-PK.jpg
      • 413,28 kB
      • 950 × 662
      • 509

    2 Mal editiert, zuletzt von Totalo-Flauti (22. Mai 2015 um 17:41)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.147
    • 22. Mai 2015 um 10:11
    • #7

    Es ging in anderen OPD`en der SBZ noch erheblich früher wieder los.
    An 23.05.1945 wurde die Eröffnung des Ortsbriefverkehrs in Dresden (nur erste Gewichtsstufe und Geschäftsbriefe bis 500 g) verfügt. Zunächst waren nur Schwärzungen oder Barfrankaturen zugelassen. Alles weitere ergab sich in den folgenden Wochen.

    Gruß
    KJ

  • Briefmarkentor
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.080
    Geschlecht
    Männlich
    • 23. Mai 2015 um 20:21
    • #8

    Hier einmal meine frühesten Beleg aus Mecklenburg-Vorpommern unter sowjetischer Besatzung.

    10.07.1945 - Inlandspostkarte aus Schwerin
    24.07.1945 - Inlandsbrief aus Demmin
    30.07.1945 - Inlandspostkarte aus Wolgast

    Ein offizielles Datum der Wiederaufnahme des Postverkehrs auf dem Gebiet Mecklenburg-Vorpommerns unter sowjetischer Besatzung gibt es meines Wissens nicht.

    Bilder

    • 1945-07-10 Schwerin 2.jpg
      • 386,39 kB
      • 1.048 × 737
      • 405
    • 1945-07-24 Demmin 2.jpg
      • 392,95 kB
      • 1.090 × 741
      • 416
    • 1945-07-30 Wolgast 2.jpg
      • 375,4 kB
      • 1.031 × 727
      • 414

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.080
    Geschlecht
    Männlich
    • 26. Mai 2015 um 20:55
    • #9

    Mein frühester Beleg aus Brandenburg unter sowjetischer Besatzung:

    06.07.1945 - Inlandsbrief aus Strasburg (heute Mecklenburg-Vorpommern)

    Bilder

    • 1945-07-06 Strasburg 2.jpg
      • 400,02 kB
      • 1.078 × 730
      • 375

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.080
    Geschlecht
    Männlich
    • 19. Dezember 2015 um 18:06
    • #10

    Heute kann ich euch noch frühere Belege aus Mecklenburg-Vorpommern unter sowjetischer Besatzung zeigen.

    02.06.1945 - Inlandsbrief aus Güstrow
    27.06.1945 - Inlandsbrief aus Rostock

    Bilder

    • 1945-06-02 Güstrow2.jpg
      • 372,71 kB
      • 1.090 × 725
      • 377
    • 1945-06-27 Rostock2.jpg
      • 439,42 kB
      • 1.157 × 829
      • 356

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • hd82hd
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.986
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    11. Januar 1982 (44)
    • 26. März 2016 um 07:43
    • #11

    Hallo,

    Ich habe auch einen Beleg zum zeigen.

    Markneukirchen 20.08.45

    Gruß

    Henrik

    Bilder

    • IMG_20160326_0002.jpg
      • 498,17 kB
      • 1.353 × 989
      • 315

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • hd82hd
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.986
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    11. Januar 1982 (44)
    • 26. März 2016 um 07:45
    • #12

    Und noch ein Beleg,

    Halberstadt 9.02.49.-18

    Gruß

    Henrik

    Bilder

    • IMG_20160326_0003.jpg
      • 478,73 kB
      • 1.303 × 938
      • 322

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Wandervogelgelb
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.056
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. Februar 1959 (67)
    • 13. August 2017 um 13:51
    • #13

    Diese interessante Geschäftsbrief der Desdner Bank, Depositenkasse Dresden-Blasewitz, ist mir heute "ins Netz" gegangen. Gerichtet ist er an eine Privatperson, deren Wohnsitz in Dresden-Blasewitz vermutet wurde. Der Brief wurde bar freigemacht (roter zweizeiliger Rechteck-Gebühr bezahlt-Stempel) und am 5.07.1945 in Dresden-Blasewitz aufgegeben. Rückseitig wurde der Ausgabestempel Dresden A 29 abgeschlagen. Der Empfänger war offenbar nach Köln-Klittenberg verzogen. Eine zonenübergreifende Nachsendung konnte in dieser Zeit noch nicht erfolgen, deshalb wurde der Brief mit einem Postvermerk "Zurück!"-Stempel versehen. Am 14.7.1945 wurde noch ein Stempel des Postamtes Dresden A 39 abgeschlagen. Von dort aus dürfe der Brief wieder zurück an die Filliale der Dresdner Bank gelaufen sein.

    Bilder

    • Blasewitz1.jpg
      • 209,93 kB
      • 1.261 × 934
      • 284
    • Blasewitz1a.jpg
      • 191,2 kB
      • 1.266 × 909
      • 278

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™