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SEPA-Gebühren

  • kartenhai
  • 16. August 2011 um 17:02
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.268
    Geschlecht
    Männlich
    • 16. August 2011 um 17:02
    • #1

    Habe gerade Ärger mit einem Schweizer. Hatte ihm über Ebay 2 Ansichtskarten verkauft für 11,20 EUR einschl. Porto. Heute wurde das Geld bei der Bank verbucht, gleichzeitig wurden mir 3,- EUR Spesen für die SEPA-Überweisung belastet. Wollte also noch mal 3,- EUR von ihm haben, notfalls bar im Brief oder in Briefmarken.

    Der Schweizer schaltet nun auf stur und will seine Karten oder das ganze Geld zurück. Da mir Ähnliches schon einmal früher passiert ist, will ich jetzt nicht noch einmal der Dumme sein, der die Spesen trägt, und habe ihm die Rückzahlung per Brief angeboten, aber natürlich nur noch 8,20 EUR mit den Spesen.

    Nachdem ich in seinen eigentlich nur positiven Bewertungen eine gefunden habe, die nur ein Wort enthält "Katastrophen-Ebayer", wird er mir wohl in Kürze mit einem Anwalt drohen, 3,- EUR hin oder her. :D

    Wie würdet Ihr mit so einem unangenehmen Zeitgenossen verfahren?

    Wenn ich Ware im Ausland kaufe, ist es für mich immer selbstverständlich, daß ich bei einer Banküberweisung, die nicht kostenfrei ist, sämtliche Spesen übernehme, auch die fremden.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (16. August 2011 um 17:03)

  • SammlerBernd
    Gast
    • 16. August 2011 um 17:15
    • #2

    Naja,
    die Bank-Spesen kannst´nicht dem Schweizer anlasten, sondern dem kap. Bankensystem. X(
    Ist ja bekannt, daß mit Geld am meisten Geld verdient wird. :rolleyes:

    Hatte auch ´mal über EPAY eine kleine Summe aus Singapur zu kriegen.
    Da Holzauge sei wachsam, fragte ich über event. Gebühren nach.
    Diese hätten den Betrag fast aufgefressen.
    Daher ließ ich mir postfrische Blöcke von dort schicken-
    und siehe da: Alle leben (damit) noch & sammeln weiter. 8-)
    Nur meine (nichtssagende) Meinung. ;)
    Gruß SB

    Einmal editiert, zuletzt von SammlerBernd (16. August 2011 um 17:15)

  • roschc
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    638
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    Männlich
    Geburtstag
    7. Juni 1970 (56)
    • 16. August 2011 um 17:15
    • #3

    SEPA Zahnung in in/aus schweiz kosten immer 3-6.- EUR Gebühren. Da kann man nix machen.

  • Wandervogelgelb
    Stamm Mitglied
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    2.056
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    Geburtstag
    14. Februar 1959 (67)
    • 16. August 2011 um 17:25
    • #4

    Die ganz harte Lösung wäre, die Schweiz in den Ebayeinstellungen als Empfängerland auszuschließen. Über die "Zahlungsmethoden" kann SEPA wohl nicht ausgeschlossen werden, da es keine Differenzierung bei der "Überweisung" gibt. Theoretisch wäre es wohl möglich, in die Angebote eine Klausel aufzunehmen, die Schweizer Käufern bei der SEPA-Überweisung die Kosten aufbürdet. Anders als bei einer Paypal-Kostenabwälzungsklausel dürften die Angebote mit einer derartigen Klausel wohl auch nicht gelöscht werden. Viele Bieter schließen deshalb (und wegen der lästigen Zollformalitäten bei Warensendungen) bereits Käufer aus der Schweiz aus. Problembewußte Schweizer haben deshalb ein deutsches Konto, schicken das Geld in bar oder deutscher €- Nominale oder zahlen per Paypal. Am besten ist es wohl, sich rechtzeitig mit Käufern aus der Schweiz in Verbindung zu setzen, die SEPA-Kostenfrage selbst anzusprechen und eine kostengünstige Zahlungsmöglichkeit zu vereinbaren.

    Ganz schlimm dürfte es in Zukunft werden, wenn die EU-SEPA-Richtlinie durchkommen sollte und die bislang kostenfreien Überweisungsmöglichkeiten (zuf Freude der am Hungertuch nagenden Banken) in den Hintergrund gedrängt werden.

  • DrMoeller_Neuss
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    805
    • 18. August 2011 um 07:29
    • #5

    Ich kenne hier nicht die rechtlichen Details, auch nicht im Schweizer Recht, aber ich würde davon ausgehen, dass der Verkäufer alle Kosten für den Geldtransfer zu tragen hat.

    Zur Sicherheit sollte man das in seine Geschäftsbedingungen hineinschreiben: "Der Käufer trägt alle mit seiner Zahlung direkt verbundenen Spesen".

    Für Geldtransfer ins Ausland bietet sich PayPal an. Im zweistelligen Euro-Bereich sind die PayPal-Spesen unschlagbar günstig und PayPal ist recht einfach zu benutzen. Ich kenne aber die PayPal-Problematik, man hat die Wahl zwischen der Pest und der Cholera, aber die Cholera ist halt billiger zu haben ;)

    Ich habe immer geschrieben: Zahlung innerhalb Deutschlands nur per Banküberweisung, PayPal nach Absprache für Zahlungen aus dem Ausland. Um die Spesen aufzufangen, rundet man das verlangte Auslandsporto auf.

    Einmal editiert, zuletzt von DrMoeller_Neuss (18. August 2011 um 07:31)

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