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Alte, verschlossene Briefe

  • Tacitus
  • 13. August 2011 um 12:53
  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (41)
    • 13. August 2011 um 12:53
    • #1

    Gibt es Sammler, die alte und noch nicht geöffnete Briefe sammeln? In einem Stapel alter Briefe ist mir ein Feldpostbrief vom 16.08.1942 aufgefallen, der noch verschlossen ist. Der Brief ist auch sonst sehr sauber und gut erhalten. Natürlich ist man neugierig, was im Brief steht, der offenbar im Umschlag vorhanden ist.

    Wie geht man, Eurer Meinung nach, mit so einem Umschlag um? Verschlossen lassen?

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.055
    Geschlecht
    Männlich
    • 13. August 2011 um 13:09
    • #2

    Vorsichtig aufmachen und lesen, was denn sonst?

    Gruß kartenhai

  • SammlerBernd
    Gast
    • 13. August 2011 um 13:13
    • #3

    Jo,
    meisten ist der Inhalt wertvoller als der Umschlag- jedenfals historisch gesehen.
    Als Zeitzeugnis, das bisher nicht gelesen wurde.
    SG SB

  • Saguarojo
    Gast
    • 13. August 2011 um 16:05
    • #4

    Zeig mal ein Bild davon.

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.501
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    4. Mai 1984 (41)
    • 13. August 2011 um 17:31
    • #5
    Zitat

    Original von SammlerBernd
    Jo,
    meisten ist der Inhalt wertvoller als der Umschlag- jedenfals historisch gesehen.
    Als Zeitzeugnis, das bisher nicht gelesen wurde.
    SG SB

    Zitat

    Original von Saguarojo
    Zeig mal ein Bild davon.

    Schließe ich mich an :)

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (41)
    • 15. August 2011 um 11:51
    • #6

    Bittesehr, hier ein Bild des Briefes.

    Bilder

    • post.jpg
      • 36,61 kB
      • 784 × 514
      • 336

    Einmal editiert, zuletzt von Tacitus (15. August 2011 um 11:52)

  • SammlerBernd
    Gast
    • 15. August 2011 um 15:02
    • #7

    Diesen kann man ruhig vorschtig öffnen.
    Der Umschag hat die übliche markenlose Beschaffenheit und sieht sehr gut erhalten aus.
    SG SB

  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (41)
    • 15. August 2011 um 15:11
    • #8

    Danke für den Hinweis. Aufgrund der guten Erhaltung ist es aber sicher gut, ihn nicht so zu öffnen, wie die Briefe, die man heute im Briefkasten hat und nach dem Öffnen direkt weg schmeisst ;)

    Wie würdet Ihr es empfehlen? Mit dem Messer sicher nicht? Die Wasserdampfgeschichte? Oder gehe ich das Ganze zu vorsichtig an? ;)

  • SammlerBernd
    Gast
    • 15. August 2011 um 15:16
    • #9

    Nimm einen Brieföffner 0der ein scharfes (Taschen)-Messer.
    Bist Du denn nicht auch neugierig, was drinnen steht ? ?( ;).
    Laß es uns doch bitte dann wissen... :rolleyes:
    SG SB

  • JoshSGD
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    30. März 1983 (42)
    • 15. August 2011 um 15:16
    • #10

    Tacitus:

    Vielleicht kannst du auch die Empfängerin, die jetzt sicher schon sehr sehr alt sein wird, auch ausfindig machen. Du wohnst ja in München, da könnte man schon mal gucken.

    Das is doch dann richtig spannend...

    Gruß

  • Tacitus
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    5. Juni 1984 (41)
    • 15. August 2011 um 15:24
    • #11

    Vielen Dank an alle. Also ich glaube mittlerweile, dass der Brief schon einmal sehr sauber geöffnet wurde (ohne Messer oder ählnichem) und durch die (feuchte?) Lagerung der Kleber wieder ein wenig funktionierte.

    Denn ich merkte dass an einer kleinen Stelle der Brief nicht ganz zu ist und habe mit viel Geduld den Umschlag öffnen können, ohne ihn zu beschädigen.

    Es handelt sich um einen Maschinengeschriebenen Brief von einer Dame, die in Finnland stationiert ist und sich um ein Kasino kümmert. Liest sich sehr allgemein, wie es oft in Briefen von damals ist. "Vielen Dank für deinen Brief vom xx.xx", Themen wie Urlaub, wann sieht man sich wieder usw.

  • SammlerBernd
    Gast
    • 15. August 2011 um 15:29
    • #12

    Sehr interssant ist natürlich der Inhalt.
    Ist es eine nichtssagende pers. Mittelung nach dem Motto: Wie geht es Dir; mir geht es gut- wie ist bei euch das Wetter, Essen etc...

    Oder ist es ein kleines Zeitzeugnis von den Ereignisse an der Südflanke der Ostfront (6., 9. Armee...) während der Sommeroffensive der WM im Sommer 1942 ?
    Werden sogar Interna mitgetelt- was ja verboten war...
    SG SB

  • Stema
    neues Mitglied
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    13. Januar 1957 (69)
    • 15. August 2011 um 16:34
    • #13

    Liebe Sammlerfreunde.
    anlehnend an den bestimmt sehr interessanten Inhalt des ungeöffneten (und dann doch geöffneten) Feldpostbriefes, möchte ich auch mit erlebter Geschichte meines Großvaters einen Einblick in zeitgeschichtliche Momentaufnahmen aus dem 1. Weltkrieg geben.
    In den Erinnerungsstücken meines verstorbenen Vaters fand ich einen über 4 AK`s gehenden Feldpostbrief meines Großvaters, der am Frankreichfeldzug 1914/1915 teilnahm und verwundet wurde. Darauf wurde er im Lazarett Bad Liebenzell behandelt und beschreibt in eindrucksvoller Offenheit die damaligen Umstände und Befindlichkeiten eines Soldaten im 1. WK. die "Übersetzung" in jetzige Schreibweise habe ich gemacht. Wenn gewünscht, liefere ich sie nach. Aber erst mal die Originalkarten vorn und hinten. Leider ist der Briefumschlag nicht mehr vorhanden.

    Sammlergruß Stema

    Bilder

    • Lazarettpost 001a.jpg
      • 478,77 kB
      • 1.406 × 2.158
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    • Lazarettpost vorn 1.jpg
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      • 1.903 × 1.266
      • 296

    2 Mal editiert, zuletzt von Stema (15. August 2011 um 20:09)

  • Tacitus
    aktives Mitglied
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    5. Juni 1984 (41)
    • 15. August 2011 um 16:46
    • #14

    So etwas ist wirklich etwas Besonderes. Mein liebster Fund bisher war ein Brief eines Ostfrontsoldaten der mit einigen Kameraden bei Russen untergekommen war. Er erzählt ein wenig darüber, wie er sich mit den Vater der Familie oft abends über Hitler und Stalin unterhält (Details darüber hat er leider nicht geschrieben). Aber er schrieb z.B., dass der Russe bereits im 1. WK in deutscher Kriegsgefangenschaft war. Er es dort sogar recht angenehm fand, weil er eine Schule besuchen musste/durfte, dort viel Deutsch lernte. Der Familienvater ist außerdem gegen den Bolschewismus, als Vergleich brachte er scheinbar oft das Zarenreich, dass es ihnen dort viel besser ging. Es war toll zu lesen, wie die Deutschen und die Russen sich gegenseitig die jeweilige Sprache beigebracht haben. Und dass das kleine Mädchen des Russens mittlerweile sogar Dinge wie "Hallo", "Danke" oder auch "Micky Maus" sagen kann. Der Brief wirkte schon extrem harmonisch. Der Brief ist von Mai 1942, da war die Lage an der Ostfront an vielen Stellen offenbar noch nicht sonderlich "wild". Der Gleiche Soldat war offenbar auch nur damit beschäftigt, den ganzen Tag Fotos zu schießen und seinen Vater zum Entwickeln zu schicken (die Fotos liegen mir leider nicht vor). Bei Briefen an die Eltern war es aber oft auch so, dass man schlimme Dinge einfach nicht geschrieben hat.

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