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Französische Kolonien

  • diediver
  • 9. August 2011 um 00:54
  • diediver
    neues Mitglied
    Beiträge
    10
    • 9. August 2011 um 00:54
    • #1

    Wer kann diese Marke bestimmen? Katalogwert?

    Frankreich Mi Nr 59 II mit abfallendem Schrägaufdruck " 1 PARA" schwarz

    im Michel nach meinem Wissen nicht verzeichnet

  • Saguarojo
    Gast
    • 9. August 2011 um 06:17
    • #2

    Bitte ein Bild einstellen, sonst kann man die Marke nicht begutachten.

  • saeckingen
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    • 9. August 2011 um 08:52
    • #3

    diediver

    Ich habe momentan keinen Katalog zur Hand. Die Währungsbezeichnung Para deutet aber auf die Levante hin. Hast Du schon im Katalog bei den französischen Auslandspostämtern in der Levante nachgeschaut? Die sollten im Anschluß an Frankreich im Katalog zu finden sein.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • KEN
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    • 9. August 2011 um 16:19
    • #4

    diediver

    mach mal bitte ein Bild.
    Schrägaufdruck 1 Para ist mir nicht bekannt - auch bei den zahllosen Überseeausgaben.
    Des weiteren könnten auch Kawala, Dedeagatsch, Port Lagos, Levante oder Vathy in Frage kommen - aber Schrägaufdruck ist mir nicht untergekommen.

    Gruß

    Ken

  • diediver
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    10
    • 9. August 2011 um 17:10
    • #5

    Hier jetzt ein Bild, gestern waren meine Fotos zu groß.

    mfg

    diediver

    Bilder

    • IMG_3316[1].jpg
      • 126,66 kB
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      • 522
  • kartenhai
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    • 9. August 2011 um 18:11
    • #6

    Sieht eher wie das Wort "IPARA" aus als " 1 PARA".

    Ob das aber jetzt ein Ort oder ein fremdes Wort ist, keine Ahnung.

    Gruß kartenhai

  • SammlerBernd
    Gast
    • 9. August 2011 um 18:14
    • #7

    ...jedenfalls ist "Para" in der ursprüngl. Bedeutung die kleinre Einheit von " Piaster".
    Bei dezimalert Unterteilung wären das 100 p= 1 P.
    SG SB

  • KEN
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    • 10. August 2011 um 05:43
    • #8

    Hallöle,

    da hab ich nun alles durchgesucht.
    Michel Frankreich, Yvert 2011, einen kleinen Frankreich spezial, Michel Übersee überall, wo die Franzosen mal Briefmarken ausgegeben haben und - nix gefunden.
    Das Ding sieht m.E. auch nicht sehr offiziell aus - eher ein Provisorium.
    Ich hab es mir auf jeden Fall mal kopiert und in meine Frankreichsammlung als "ungeklärt" aufgenommen.
    Vtl. hat ja noch ein anderer Forumler eine Idee.

    Gruß

    Ken

    Einmal editiert, zuletzt von KEN (10. August 2011 um 06:16)

  • diediver
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    10
    • 11. August 2011 um 00:43
    • #9

    Vielleicht kann man über den Stempel dem Ursprung näher kommen. Ich glaube rechts die Buchstaben "R. D'AMST" zu erkennen, was möglicherweise auf "RUE D'AMSTERDAM" hinweist. Da die Ursprungsmarke im Dez 1876 ausgegeben wurde, liegt der Verdacht nahe, dass die Aufdruckmarke 1877 ausgegeben wurde. Leider kann ich dem Stempel keine entsprechende Aussage entnehmen.

    Scheint mir, ich habe einen echten Krimi gelandet. Vielen Dank für alle bisherigen Beiträge.

    mfg

    diediver

  • diediver
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    10
    • 11. August 2011 um 00:48
    • #10

    Michel-Kataloge weltweit habe ich konsultiert.

    mfg

    diediver

  • diediver
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    10
    • 11. August 2011 um 01:19
    • #11

    Wer immer interessiert ist, kann auch gerne ein hochaufgelöstes Foto von mir haben, wenn er mir seine E-Mail-Adresse übermittelt.

    Zugleich möchte ich darauf hin weisen, dass mir eine Begrenzung von 500 KB für Fotos im Forum als nicht mehr ganz zeitgemäß erscheint.

    mfg

    diediver

  • kartenhai
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    • 11. August 2011 um 05:50
    • #12

    Eine Rue d`Amsterdam gibt es in Paris und in Luxembourg.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 11. August 2011 um 18:19
    • #13

    Ist zweifelsfrei zu erkennen, z. b. mit einer Lupe, ob der Aufdruck über oder unter dem Stempel liegt?

    Gruß kartenhai

  • diediver
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    10
    • 11. August 2011 um 20:18
    • #14

    Der Stempel geht ohne Zweifel über den Aufdruck! Inzwischen konnte ich auch das Stempeldatum identifizieren: 5. Januar 1885, Der Stempel entspricht auch dem damals üblichen französichen Stempel, so dass ich keinen Zweifel an der Echtheit habe.

    Eine reine Vermutung: Könnte es sich um eine fiskalische Marke der Levante handeln? Dafür spricht die niedrige Nominale und die Währungsbezeichnung 1 PARA.

  • kartenhai
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    • 6. September 2011 um 16:54
    • #15

    Habe einen Frankreich-Spezialisten gefragt, der der Sache nachgegangen ist. Er hat vor kurzem einen Kollegen in Paris getroffen. Dessen Meinung zu dieser Marke:

    "Seine spontane Meinung war, dass auf einer in Paris abgestempelten Marke dieser Überdruck keinen Sinn mache und es sich auch nicht um eine fiskalische Marke handeln kann. Er hält diesen Stempel für eine Fälschung. Er hat dann noch Nachforschungen angestellt und mir telefonisch mitgeteilt, dass dieser Stempel nicht echt sein kann."

    Es bleibt also eventuell noch die Vorlage beim Schwaneberger Verlag zur Klärung oder die Prüfung der Marke. Aber ob das Ergebnis dann anders ausfallen wird?

    Gruß kartenhai

  • Frankreichsammler
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    • 6. September 2011 um 23:55
    • #16

    Mi 59 Type II
    Type B "Boucle supérieure du S de POSTE sans ombre sous extrémité
    droite."
    Beim korrekt gelesenen Stempeldatum kommen nur die Varianten auf gelblichgrünem Papier (ab 1883) bzw. grünlichem Papier(ab Dez 1877) in Frage (die beiden billigsten Versionen dieser Marke).
    Bei dem Stempel handelt es sich um einen Pariser Stadtpoststempel des Postamtes in der Rue d`Amsterdam, wie bereits richtig festgestellt.
    PA(RIS) 5e[Leerung] 5 JANV 85 R. D'AMST(ERDAM)
    (Die Pariser Stadtpoststempel kennt sicher der ein oder andere in Form der Sternstempel mit Nummer.(bis1876))
    Der Stempelabschlag ist zweifellos echt!

    Der Aufdruck ist Mache meiner Meinung nach. Würde mich doch schwer wundern, wenn der Stempelabdruck über dem Überdruck läge.
    Aber, selbst wenn die Marke tatsächlich so verwendet wurde, bleibt es Mache.
    Nur läge die Missetat dann schon etwas länger zurück.
    Prinzipiell wäre es aber schon möglich Marken der Kolonien mit Pariser Stempel zu finden, da diese (wohl meist) auch im Mutterland gültig waren.
    Allerdings wüsste auch ich kein Gebiet, das einen derartigen Aufdruck gehabt hätte.

    Einmal editiert, zuletzt von Frankreichsammler (7. September 2011 um 00:08)

  • kartenhai
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    • 7. September 2011 um 07:49
    • #17

    @ Frankreichsammler:

    Ich nehme an, die Aussage, er hält diesen Stempel für eine Fälschung, bezieht sich auf den Aufdruck-Stempel Para und nicht auf die Abstempelung der Post. So wie Du es auch siehst.

    Gruß kartenhai

  • saeckingen
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    • 7. September 2011 um 08:31
    • #18
    Zitat

    Original von Frankreichsammler
    Prinzipiell wäre es aber schon möglich Marken der Kolonien mit Pariser Stempel zu finden, da diese (wohl meist) auch im Mutterland gültig waren.

    Bist Du Dir da sicher? Zumindest die Marken des französischen Auslandspostamtes Zanzibar waren in Frankreich nicht gültig. Von Marken anderer Auslandspostämter und Kolonien war mir das bisher auch nicht bekannt.

    Fantasieaufdrucke auf gewöhnlichen Marken der europäischen Kolonialmächte - oft auf dort gebrauchten billigen Marken - sind nichts seltenes. Derartiges wurde und wird noch immer produziert um vermeindliche Raritäten zu erzeugen. Sehr oft schon zeitnah, als es kaum Informationsquellen gab um diese Machwerke ganz leicht zu identifizieren.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • Frankreichsammler
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    • 7. September 2011 um 15:15
    • #19

    Das mit dem "Stempel" habe ich schon so verstanden. Dachte mir aber, eine Klarstellung schadet sicher nicht.

    Bezüglich der französischen Stempel auf Kolonienmarken, dachte ich da eher an die allgemeinen Ausgaben für die Kolonien.

  • diediver
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    • 7. September 2011 um 19:18
    • #20

    Vielen Dank für die vielen Beiträge. Urmarke ist definitiv die 59 II a von 1876. Meine Vermutung, es könnte sich um eine (evtl. fiskalische) Marke der französischen Post in der Levante handeln, ziehe ich zurück, da das Stempeldatum Januar 1885 damit nicht vereinbar ist.

    Aufgrund der Währungsbezeichnung "PARA" und des Stempeldatums kömmen auch die übrigen Auslandpostämter nicht in Frage. Die Vorläufer haben laut Katalog Rhombenstempel mit Nummer, was hier eindeutig nicht der Fall ist.

    Inzwischen neige auch ich zur Vermutung, dass der Aufdruck Mache ist. Ob er nun vor oder nach dem Stempel aufgebracht wurde, bleibt zweifelhaft, weil ich leider nicht mit 100%iger Sicherheit bestimmen kann, ob der Aufdruck nicht doch über dem Stempel liegt.

  • Wolffi 11. April 2021 um 10:30

    Hat das Thema aus dem Forum Europa nach Frankreich verschoben.

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