hallo habe hier eine ganzsache mit einer marke von entweder 1875 oder 1880
also wenn jemand weiß welche marke das ist dann danke ich vielmals
Dr 1880
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- identifizieren
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mineroveta -
31. Mai 2011 um 21:51 -
Erledigt
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Dem Stempel von Brandenburg nach kann das nur die Michel-Nr. 31 von 1875 sein. Das „e“ von Pfennige ist zwar etwas vom Stempel verdeckt, aber vorhanden und mit einer Lupe zu erkennen.
Ist das wirklich eine Ganzsache? Sieht wie eine ganz normale Marke aus, aufgeklebt auf dem dafür vorgesehenen Feld.
Gruß kartenhai
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Das ist keine Ganzsache, man sieht deutlich die Zähnung um die Marke und die Pfennige-Wertung kann man auch erkennen, also ist es die DR 31 wie Kartenheai schon sagte
Gruß Klaus
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vielen dank erst mal euch und entschuldigung^^
ich beschäftige mich noch nicht sehr lange mit briefmarken und ich dachte das marken mit brief oder postkarte als ganzsache bezeichnet werden aber da lag ich wohl falsch
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Hallo mineroveta,
das ist eine Ankündigungskarte, welche vorab den Besuch des reisenden Vertreters der Firma zwecks Präsentation der Handelsware bzw. ein Angebot hinsichtlich einer, zumeist angeforderten Dienst-Leistung ankündigt. Bishierher also noch Nicht ungewöhnlich!
Jedoch handelt es sich hierbei evtl. um eine sehr frühe und reine PRIVATPOSTKARTE ohne jedweden Vermerk auf "Deutsche Reichpost" und Zusatz: "Postkarte".
Hier als Drucksache zu 3 PfennigE - Porto erledigt? Demnach doch keine richtige Postkarte? Zumindest ein hochinteressanter Beleg !
Vielleicht kommen hier noch weiterführende Gedanken von Anderen?
LG ---krauseklatt--- -
Zu den Vertreterkarten habe ich noch folgende Links gefunden:
Im selben Jahr (1865) erscheinen die preussischen Drucksachenkarten. Einzelne Karten zeigen auf der Rückseite ein Fabrikgebäude und gelten daher als Vorläufer der Ansichtskarte. Da sie in der Regel dazu gebraucht wurden, um den Besuch des Handelsreisenden zu avisieren, nannte man sie Vertreterkarten oder Aviskarten. Markant dabei ist, dass sie offen verschickt werden durften.
Gefunden in:
Auch bei Wikipedia steht ein interessanter Artikel über offene Karten oder Drucksachenkarten oder Avis(a)-Karten. Bei Deiner Karte ist der Einladungstext allerdings im Gegensatz zu diesen noch handschriftlich erstellt und nicht fertig vorgedruckt. Sehr wertsteigernd würde sich eine zusätzliche Abbildung zum aufgedruckten Text (z. B. Fabrikgebäude, Ortschaft, angebotene Artikel usw.) auf Vorder- oder Rückseite der Karte auswirken. Dann würde es sich nämlich um eine Vorläufer-Ansichtskarte handeln, die aus diesen frühen Jahren sehr begehrt von den Sammlern sind. Leider ist das hier nicht der Fall.
Gruß kartenhai
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Vielen Dank für die ausführliche doku der karte so hatte ich das ganze noch nicht gesehen Vielen Dank anbei habe ich die rückseite noch gescannt aber da ist nur nen stempel drauf Thx