Hallo Gemeinde,
ich habe kürzlich das alte Briefmarkenalbum meines Urgroßvaters geerbt, wirklich richtig alt, die meisten Marken sind aus dem Zeitraum 1850-1900. Es handelt sich um ein vorgedrucktes "Universal Briefmarken-Album", bearbeitet von Paul Lietzow, 8. Auflage, Leipzig, 450 Seiten. Ich kann leider momentan keine Bilder machen, vielleicht später.
Die Marken darin sind überwiegend eingeklebt, teilweise auch lose. Zustand größtenteils ganz gut. Ich schätze den Gesamtbestand auf ca. 250 Marken, das geht los bei der Deutschen Reichspost (z.B. 1 Kr., rosa, 1871), dann über Kaiserreich Österreich und abstruseste britische Kolonien, die Phillipinen, das "Fürstentrum Sarawak", Kap der Guten Hoffnung (1 Shilling, grün) Französisch-Hinterindien (5 Cent., grün) Straits-Settlements, biis nach USA, Natal, Nicaragua, Salvador, weiter in verschiedene australische Provinzen, es ist uferlos, die ganze koloniale Welt scheint da vertreten zu sein, eine philatelistische Weltreise ins 19. Jahrhundert ist das. Nach meiner Einschätzung kein Sammelgebiet auch nur annähernd vollständig, viele nur mit 2-5 Marken, darunter auch Mauritius, da kriegen Laien wie ich immer leuchtende Augen. (2 Cent, grün, 1885.)
Allein das Album ist klasse, und ich vermute mal, dass da auch die eine oder andere Rarität dabei ist. Ich bin an Euren ersten Eindrücken interessiert. Sind diese Sammelgebiete überhaupt nachgefragt? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass da was interessantes dabei ist? Steigt der Wert einer solchen fragmentarischen Sammlung noch nennenswert? Besser verkaufen? Ich würde das gerne schätzen lassen, lebe in London. Kennt ihr
da eine zuverlässige Adresse?
Fragen über Fragen! Ich danke Euch im Vorhinein für Eure Geduld und Expertise.
Schöne Grüße,
SuperG.