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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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  4. Fälschungen klassischer Briefmarken

Sardinien - 80 C mit kopfstehenden Mittelstück

  • Adi34
  • 8. März 2011 um 17:07
  • Adi34
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    10. Juni 1976 (49)
    • 8. März 2011 um 17:07
    • #1

    Hallo

    Ich habe eine Briefmarke - 80 C postfrisch von Sardinien mit kopfstehenden Mittelstück.
    Auf der Rückseite unten hat sie eine Signatur - (Bela Piekula?Pytkula? Budapest)
    Weiss vielleicht jemand , ob es ein Prüfzeichen ist? Ist die Briefmarke echt oder
    ist das nur eine Fälschung? Kennt vielleicht jemand in Budapest einen Sardinien Prüfer?
    Ich wäre dankbar für jede Information.

    Schöne Grüße
    Adi33

    Bilder

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  • kartenhai
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    • 8. März 2011 um 17:28
    • #2

    Béla Székula war ein ungarischer Prüfer, der in Luzern wohnte. Er hatte noch zwei Brüder, die alle auch mit Briefmarken-Handel zu tun hatten, das "Forgers" bedeutet Fälscher und verheißt nichts Gutes. Das Prüfzeichen ist uralt, der Prüfer schon 1966 verstorben.

    Aus der Liste der internationalen Prüfer:

    Székula, Béla - Luzern (Sekula, Szekula)
    Europe, Hungary, Bolivia (1894), Ethiopia (1919), etc.
    3 brothers, Bela Sz. 1881–1966, dealers pre-WW2, forgers, [Flasch 153, Tyler]


    In dieser Liste ist auch das Prüfzeichen abgebildet (Name einfach anklicken!)

    Eine Prüfung der Marke ist wohl unbedingt nötig, um eine Echtheit festzustellen.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 8. März 2011 um 18:36
    • #3

    Nachtrag:

    Diese Marke ist unter der Michel-Nr. 14 I katalogisiert, allerdings nur mit einem Briefpreis. Darunter steht:

    Nahezu alle Postfrisch-Stücke von 10 I - 15 I sind falsch!

    Da haben die 3 Brüder wohl zusammengearbeitet, der eine hat gefälscht, der andere hat signiert und der dritte hat sie teuer verkauft. :D

    Ein deutscher Prüfer für Sardinien ist:
    Newiger, Dieter, Dunckerstraße 59c, 10439 Berlin, Tel. 030 4469556

    Vielleicht genügt ein Telefonanruf dort, um die Sache schnell zu klären.

    Auch wenn es sich um eine Fälschung handelt, kann es sein, dass italienische Sammler trotzdem daran interessiert sind. Verkauf über Ebay versuchen, natürlich mit Angabe Fälschung.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 8. März 2011 um 19:01
    • #4

    Hier noch ein Angebot aus Ebay Italien:

    Ein Dreierstreifen mit kopfstehendem Mittelstück, am Ende steht etwas von neuem Gummi:


    Ob die wohl auch gefälschten Stücke zu dem geforderten Preis auch weggehen, ist aber mehr als fraglich.

    Gruß kartenhai

  • Adi34
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    10. Juni 1976 (49)
    • 8. März 2011 um 19:44
    • #5

    Hallo

    Ich bedanke mich recht herzlich für deine ausführliche Info
    und wünsche dir vel Erfolg und alles Gute.

    Schöne Grüße
    Adi34

  • krauseklatt
    Gast
    • 8. März 2011 um 19:50
    • #6

    Ja. lieber kartenhai,
    immer schön und möglichst sauber die Ware weiterreichen wollen!
    Wenn es dann funktioniert haben möge, könnte der eigene "Einkaufsfehler" zumindest das gezahlte Lehrgeld minimieren.
    Insofern halte ich Deine Einlassung hier für scheinheilig!
    ---Auch wenn Du eigentlich hier nur Helfen willst!---
    Betrachte bitte meine Kritk einfach sachlich und nicht personell.
    Über meine gemachten Fehler könnte man wohl ganze Bücher schreiben - jedoch interessiert es eigentlich Niemanden.

    @ ADI34,
    eine Prüfung ist hier grundsätzlich anzuraten.

    ... höflichst und mfG ---krauseklatt---

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 8. März 2011 um 21:42
    • #7
    Zitat

    Original von krauseklatt
    Ja. lieber kartenhai,
    immer schön und möglichst sauber die Ware weiterreichen wollen!
    Wenn es dann funktioniert haben möge, könnte der eigene "Einkaufsfehler" zumindest das gezahlte Lehrgeld minimieren.

    @ krauseklatt:

    Sicher hast Du noch nicht davon gehört, dass manche alte Fälschungen, z. B. die von Sperati (die heute schon hoch gehandelt werden!), von manchen Sammlern trotzdem gesammelt werden?

    Dazu habe ich im Internet noch gefunden:
    Eine Sperati-Fälschung ist heute keineswegs wertlos. Sie werden von Philatelisten als besondere Sammelobjekte betrachtet und erzielen oftmals hohe Preise. Qualitativ minderwertige Briefmarkenfälschungen sind hingegen oft wertlos, falls sie nicht zu Vergleichs- oder Forschungszwecken gesucht werden.

    Über die Szekula-Fälschungen, die vielleicht zu den minderwertigen Fälschungen gehören mögen, das kann ich aber nicht beurteilen. findet man leider nur dieses hier:

    Eugen Szekula, Luzern.Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, vertrieb die Familie Szekula seit 1900 im grossen Stil Fälschungen.

    Aus:

    Warum sollte es also für solche Fälschungen keine Sammler geben, die das Material für Vergleichs- oder Forschungszwecke suchen, z. B. Prüfer?
    Natürlich muß der Verkäufer das auch in der Beschreibung angeben.
    Sollte er das nicht, kauft so etwas sowieso kein Mensch ungeprüft!

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (8. März 2011 um 21:44)

  • krauseklatt
    Gast
    • 9. März 2011 um 15:33
    • #8

    Hallo kartenhai,
    mitnichten ist es mir entgangen, daß selbst Fälschungen am Markt Ihren Preis haben. Womöglich ist Dir selbst bekannt, daß einige Exclusiv-Fälschungen, bspw. "a la de Sperati" oder aber auch von Fournier über den Preisen der ORIGINALE gehandelt werden.
    Nun aber kommt es wohl zum eigentlichem Exzess, insofern auch diese Machwerke nur mit Expertisen auf hohem Niveau handelbar sind!
    --- Fälschung von XY mit neuestem Fotoattest von Z.( BPP ?) ---
    Insofern also wirklich ECHT FALSCH und entsprechend attestiert?

    Die kaufwillige Klientel für derartige Falsch-Ware wird sich also, wie Du passend beschrieben hast, eher aus den echten Kennern der Materie rekrutieren lassen. Bleibt allein die Frage: Können die Haie in der Bucht auch Alle noch satt werden?

    " Wenn jeder Jeden besch... , kommen wohl Alle klar. "

    ... freundlichst ---krauseklatt---

  • Wolffi 25. April 2021 um 09:21

    Hat das Thema aus dem Forum Abarten & Plattenfehler nach Fälschungen klassischer Briefmarken verschoben.

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