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"Neuer" Brief mit Schwarzen Einsern bei Gärtner

  • joern_ribu
  • 14. Februar 2011 um 10:10
  • soso
    neues Mitglied
    Beiträge
    77
    • 23. Februar 2011 um 11:37
    • #21

    Hallo Altdeutschlandfans,

    Nochmal zurück zum eigentlichen Thema. Es gibt hier genug Fachkompetenz im Forum um solche Fragen zu beantworten, was ja auch erfolgte.

    Es bleibt festzuhalten, dass das Attest von Frau Brettl nicht befriedigen kann, da nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist, ob der nachträglich aufgepappte schwarze Einser ursprünglich auf dem Brief war oder ein anderer schwarzer Einser oder sogar ein roter Einser.

    Leider konnten dazu auch die so gerühmten Spezialisten aus anderen Foren außer Seemannsgarn nichts verwertbares sagen.

    Die Besonderheit des Briefes steht und fällt mit der Plattenmischfrankatur zwischen 2x Platte II und 1x Platte 1. Kann diese nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, hat der Brief bestenfalls den Wert eines Briefstücks (3x gestempelter schwarzer Einser). Also ca. 5000 Euro.

    Sachdienliche Hinweise sind jederzeit willkommen. :)

    Viele Grüsse

  • joern_ribu
    neues Mitglied
    Beiträge
    13
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    18. Juni 1967 (58)
    • 23. Februar 2011 um 15:22
    • #22

    Hallo zusammen,

    als Themenstarter möchte ich mich auch nochmal zu Wort melden und ausdrücklich allen danken, die hier beigetragen haben - auch denen, die zwischendurch mal etwas vom Thema abgekommen sind, aber das gehört in einem Forum m.E. dazu. Die "Abwanderung" bestimmter ehemaliger Forumsgrößen hinterlässt Narben, die bei so einer Diskussion eben auch mal wieder sichtbar werden. Heilung braucht Zeit...

    Aber zurück zum eigentlichen Objekt des Threads. Ich sehe es mittlerweile nicht mehr ganz so eng wie soso. Der Mühlradstempel geht ja tatsächlich an zwei Stellen über die Marke hinaus auf den Brief, und einmal geht der Mühlradstempel der oberen Marke auf die wieder aufgeklebte Marke. Die Wahrscheinlichkeit, dass es einen zweiten schwarzen Einser mit genau diesen drei Attributen und dem Nummernstempel 236 gibt, ist wohl als ziemlich gering einzuschätzen. Ich denke man kann Frau Brettl da zutrauen, dass sie diese Wahrscheinlichkeit noch besser abschätzen kann.

    Natürlich, ganz exakt kann man es eigentlich nur wissen, wenn man eine Dokumentation des Urzustandes hätte, diese scheint es aber nicht zu geben - zumindest konnte niemand hier oder in anderen Foren auf eine solche Dokumentation verweisen. Ob man trotz dieser (mutmaßlich geringen) Unsicherheit und den dokumentierten Reparaturen am Beleg den geforderten Preis auf den Tisch legen will, muss jeder selbst entscheiden.

    Beste Grüße

    JR

  • soso
    neues Mitglied
    Beiträge
    77
    • 23. Februar 2011 um 16:59
    • #23

    Hallo Jörn,

    Ich sehe das ganze sowieso nicht so eng. :)
    Allerdings muß man sich nochmal klar vor Augen halten, dass die Frankatur an sich schon extrem verdächtig ist. Bevor ich meinen Porsche verkaufe möchte ich wirklich Gewißheit haben, ob das Teil echt ist oder Hokus Pokus. ;)

    Zum Thema Wahrscheinlichkeit spielen wir das ganze nochmals durch:

    1. Laut Angaben sind die beiden schwarzen Einser von unterschiedlichen Bögen.
    3. Die oberen beiden schwarzen Einser sind als tete beche angeordnet.
    2. Dann sind sie auch noch übereinander geklebt.
    4. Die Entwertung ist vorschriftswidrig.
    5. Dann haben wir noch einen dritten schwarzen Einser dieser allerdings von Platte 1, was sehr ungewöhnlich ist für Mai 1851 und dazu führt, dass ich meinen Porsche verkaufen müßte. :)
    6. Die Farbgebung der Stempel ist unterschiedlich.
    7. Das Schaufelbild der beiden Stempel ist unterschiedlich.

    Resultat: Ich behalte lieber meinen Porsche, als einen derart zweifelhaften Brief zu erwerben. An solche statistischen Zufälle glaube ich nicht.

    Viele Grüsse

    Einmal editiert, zuletzt von soso (23. Februar 2011 um 17:13)

  • stampsx
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    504
    • 24. Februar 2011 um 01:23
    • #24

    Hallo,

    hier stehen wirklich lustige Beiträge. Das Mitglied soso drückt ja bereits durch seinen gewählten Namen aus, das er sehr skeptisch ist.

    Er spekuliert über Wahrscheinlichkeiten und fragt nach Beweisen. Nachdem Motto "ich kann nur prüfen, wenn ich beim stempeln dabei war", stellen viele Skeptiker gerne alles in Frage was Prüfer feststellen.

    Tatsache ist, "soso" und Frau Brettl waren beim stempeln nicht dabei. Tatsache ist aber auch, "soso" kennt nur den Scan und Frau Brettl hatte die Marke und den Brief im Original vorliegen. Glaubt mir, kein Sammler hat wirklich etwas davon, Prüfer schlecht zu machen. Es gibt natürlich Menschen, die wollen sich sehr wichtig machen. Für die ist ein solches Vorgehen zu empfehlen.

    Zurück zu dem was Frau Brettl zur Verfügung stand. Ob die Marke mit identischer Stempelfarbe gestempelt war, kann man am Original prüfen. Das lag ihr vor. Die Marke war über die Anschrift geklebt. Das führt in der Regel zu einem sogenannten Tintenspiegel. Frau Brettl konnte sehen ob es das gab, oder Spuren davon. Die Einzelmarke scheint etwas intensiver gewaschen worden zu sein. Dadurch könnte die Stempelfarbe abweichend wirken.

    Die Schaufeln rechts von der unteren Marke, auf dem Briefpapier, passen genau wie die Schaufeln oben. Das die Abschläge dieser Teile mit der Stempelfarbe erfolgten, die auch für den Ortsstempel verwendet wurde, kann man sogar am Scan ersehen.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Marke zufällig passt, dürfte geringer sein als ein Sechser im Lotto, während einen der Blitz beim Sche.... trifft.

    Spekulationen sind lustig und Spaß muss sein (laut Wallenstein). Hier Frau Brettl lächerlich zu machen halten ich für mehr als unangebracht.

    Ob der Ausrufpreis realistisch ist, wird der Markt zeigen. Darum dürfte es aber nicht gehen.

    P.S. Eine Frage drängt sich noch auf. Sind Porschefahrer die besseren Prüfer oder warum lässt man das hier raushängen? Es gibt spezielle Foren für Neureiche. Da haun sich die Mitglieder nicht nur ihre Rolex sondern noch Maybach und Jachten um die Ohren.

    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Spanien - Mitglied BDPH,
    AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
    kontakt@stampsx.com - Stempeldatenbank

    2 Mal editiert, zuletzt von stampsx (24. Februar 2011 um 01:32)

  • stampsx
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    504
    • 24. Februar 2011 um 01:58
    • #25

    Hallo nochmal,

    ich habe eben erst den ganzen Thread noch einmal gelesen. Unter dem Strich trauen die meisten doch eher Frau Brettl als "soso". Eine Aussage bliebt aber unkommentiert.

    Es wurde geschrieben, man solle doch die Marke ablassen und zusammengesetzt wurde vermutet, Frau Brettl hätte die Marke mit Prittstift aufgepappt.

    Das Marken zur Prüfung von Briefen genommen werden ist normal und manchmal auch notwendig. Zum Beispiel dann, wenn zu befürchten ist, dass sich unter der Marke etwas auf dem Briefpapier befinden könnte, was dort nicht hingehört. Auch wenn zu befürchten ist, das die Marke rückseitig repariert sein könnte (es gibt auch Marken die vor dem Aufkleben beschädigt wurden), bleibt nichts übrig, als die Marke zunächst abzulösen.

    Ich dokumentiere abgelöste Marken und bringe sie dann wieder an. Dafür verwende ich Gummi-Arabicum. Das kann man in der Apotheke oder im guten Schreibwarenhandel bestellen. Das ist chemisch neutral und entspricht weitgehend und in vielen Fällen, in etwa dem früheren Originalgummi. Moderne Klebstoffe könnten zu Langzeitschäden führen. Normaler Prittstift fluoresziert stark. Damit kann man höchstens Sammler und zukünftige Prüfer erschrecken.

    Was mich immer wieder wundert, wie gedankenlos herumschwadroniert wird. Weshalb vermutet niemand, das Frau Brettl Pattex nimmt oder Sekundenkleber? Prittstift ist auch ungeeignet.

    Zurück zum Thema. Fachgerecht wieder aufgeklebte Marken sind keine "reparierten" Belege. In Befunden und Attesten findet sich die Formulierung: "die Marke war zur Prüfung abgelöst". Mir ist nicht bekannt, dass dieser Umstand zu einer spürbaren Wertminderung führen würde. Oft im Gegenteil, kann sich der Sammler sicher sein, dass keine versteckten Mängel am Beleg vorhanden sind.

    Jedem Sammler bleibt es natürlich selbst überlassen, solche Stücke nicht in die Sammlung aufzunehmen.

    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Spanien - Mitglied BDPH,
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  • helgophil
    aktives Mitglied
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    26. April 1982 (43)
    • 24. Februar 2011 um 07:25
    • #26

    @

    Über diese eigentlich langweilige Geschichte kann man unendlich herumschwadronieren..

    Welcher Depp nun die Marke gelöst hat, wird (bisher) nicht gesagt.

    Das die gute Frau Brettl die Marke wieder auf den Brief pappt, (warum eigentlich ??) rettet die Sache auch nicht.

    Politische Bezüge erspare ich mir .. aber die Bayern sind schon eine besondere Speziez - aus Sicht eines Hamburgers. :O_O:


    helgophil

    2 Mal editiert, zuletzt von helgophil (24. Februar 2011 um 08:24)

  • soso
    neues Mitglied
    Beiträge
    77
    • 24. Februar 2011 um 13:40
    • #27

    Hallo stampsx,

    Mit echtem Vergnügen lese ich deine beiden Beiträge. Wie du schon richtig bemerkt hast, gehöre ich eher zu der skeptischen Fraktion.
    Auch ich möchte mir keinen 40000 Euro teuren Brief ins Depot legen, um dann von dem berühmten Blitz beim Sch.... getroffen zu werden. ;)
    Nämlich dann, wenn bei der Nachprüfung z.B. eine Infrarotspektroskopie zum Einsatz kommen sollte und Verdächtiges (Nachmalungen, abweichende Stempelfarben) zu Tage fördert.

    Der (uns leider nicht) vorliegende Brief ist mir nicht geheuer, aus den weiter oben genannten Gründen. Zu den von dir nun angesprochenen Punkten, Tintenspiegel und originale Stempelfarbe, die angeblich alle geprüft und überprüft wurden, steht leider nichts im Attest von Frau Brettl.

    Ich schließe nicht aus, dass alles an diesem Brief echt ist, aber das Attest sagt gerade über die kritischen Punkte null und nichts aus und liefert daher für die Echtheit keine Anhaltspunkte. Natürlich kann man vermuten, dass Frau Brettl das alles überprüft hat, aber warum sie das nicht im Attest dokumentiert ist rätselhaft. Die berühmte Katze im Sack möchte wohl keiner kaufen. Daher tippe ich darauf, dass das gute Stück liegenbleibt. Außer unser lustiger Pälzer kann zuschlagen. :)

    Viele Grüsse

  • stampsx
    erfahrenes Mitglied
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    504
    • 24. Februar 2011 um 21:33
    • #28

    Hallo,

    wenn man keine Argumente mehr hat, wirft man geheimnisvolle Namen in die Arena wie Infrarotspektroskopie. Spektralanalyse ist auch sehr beliebt. Leider muss man dafür das Prüfstück abfackeln.

    Um die Zugehörigkeit einer Marke zu einem Brief, wie in dem vorliegenden, einfachen Fall, zu belegen, reicht die Erfahrung und Kompetenz einer Frau Brettl, deren Wissen viele gerne hätten, und die übliche Gerätschaft, wie UV-Licht und Mikroskop.

    Ich kann unter einem geeigneten Mikroskop jede Papierfaser und jedes Pigment verfolgen. Frau Brettl kann das wahrscheinlich noch besser.

    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Spanien - Mitglied BDPH,
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  • helgophil
    aktives Mitglied
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    26. April 1982 (43)
    • 25. Februar 2011 um 07:38
    • #29

    stampsx

    Zitat

    Ich kann unter einem geeigneten Mikroskop jede Papierfaser und jedes Pigment verfolgen.

    Wer kann das nicht ? ?(


    Meine Frage: Welcher 'Depp' hat die Marke gelöst und den Brief damit praktisch wertlos gemacht.

    Etwa ein 'BPP'-Prüfer ?

    helgophil

    Einmal editiert, zuletzt von helgophil (25. Februar 2011 um 07:41)

  • soso
    neues Mitglied
    Beiträge
    77
    • 25. Februar 2011 um 10:13
    • #30

    Hallo stampsx,

    Du gehst auf meine Argumente nicht ein. Da wird eine Diskussion natürlich etwas schwierig.
    Daher nochmals kurz und knapp:
    Kauf- und preisentscheindend ist das Attest zu diesem Brief.
    Darin sollte alles kaufentscheidende nachvollziehbar stehen. Das vorliegende Attest ist wert- und nutzlos, da es keine oder keine nachvollziehbaren Aussagen zu den relevanten Fragekomplexen macht.
    Es ist daher ein reines Meinungsgutachten und keinesfalls geeignet, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Von wem das Gutachten stammt, tut nichts zur Sache.
    Übrigens drehst du dich mit deiner Argumentation im Kreis. Auch von einer Prüfung unter UV-Licht oder Mikroskop steht nichts im Attest, geschweige denn von etwaigen Ergebnissen einer solchen Prüfung.

    Viele Grüsse

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