Mal eine nicht unerhebliche Frage aus dem "Dunstkreis" des Briefmarkensammelns bzgl. der Wertermittlung.
Da sieht man den Michelwert und die prompten Anmerkungen "den kannste vergessen".
Als Verkaufswert liegts so um 10 % in Ausnahmefällen auch höher.
Dann wird vom Markt- oder Handelswert gesprochen.
Also, dass keine Marke zum Michelwert über den Ladentisch geht sondern so im Bereich -60 bis 40 % seh ich auch.
Nun aber das Problem: Die Hausratversicherung.
Das was man da im Schrank stehen hat muss man ja wertmäßig irgendwie ansetzen.
OK frankaturgültige dt. Marken sind einfach, da ist es zumindest der Nominalwert.
Aber beim Rest?
Für die Versicherungswertermittlung muss es doch einen Maßstab geben, denn wenn dieser "ermittelte" Wert eine gewisse Größe übersteigt, ist das eine "Sammlung" im versicherungstechnischen Sinne und MUSS ANGEGEBEN WERDEN!
In diesem Sinne kann sich doch kein Sammler im luftleeren Raum bewegen, was den "Wert" seiner Schätzchen betrifft.
Das einzige was man hat und für jeden nachvollziehbar ist, ist Michelwert, alles andere wären aktuelle Marktpreise. Heute so und morgen so und in USA ganz anders.
Also, ist hier ein Sammler der in der Versicherungsbranche tätig ist? Der müsste es doch wissen.
Wie geht man vor? Michelwert abzgl. x% oder wie?
Danke