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Wertermittlung - Versicherung

  • Macchiavelli
  • 7. Februar 2011 um 17:12
  • Macchiavelli
    aktives Mitglied
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    28. Dezember 1960 (65)
    • 7. Februar 2011 um 17:12
    • #1

    Mal eine nicht unerhebliche Frage aus dem "Dunstkreis" des Briefmarkensammelns bzgl. der Wertermittlung.

    Da sieht man den Michelwert und die prompten Anmerkungen "den kannste vergessen".

    Als Verkaufswert liegts so um 10 % in Ausnahmefällen auch höher.

    Dann wird vom Markt- oder Handelswert gesprochen.

    Also, dass keine Marke zum Michelwert über den Ladentisch geht sondern so im Bereich -60 bis 40 % seh ich auch.

    Nun aber das Problem: Die Hausratversicherung.

    Das was man da im Schrank stehen hat muss man ja wertmäßig irgendwie ansetzen.

    OK frankaturgültige dt. Marken sind einfach, da ist es zumindest der Nominalwert.

    Aber beim Rest?

    Für die Versicherungswertermittlung muss es doch einen Maßstab geben, denn wenn dieser "ermittelte" Wert eine gewisse Größe übersteigt, ist das eine "Sammlung" im versicherungstechnischen Sinne und MUSS ANGEGEBEN WERDEN!

    In diesem Sinne kann sich doch kein Sammler im luftleeren Raum bewegen, was den "Wert" seiner Schätzchen betrifft.

    Das einzige was man hat und für jeden nachvollziehbar ist, ist Michelwert, alles andere wären aktuelle Marktpreise. Heute so und morgen so und in USA ganz anders.

    Also, ist hier ein Sammler der in der Versicherungsbranche tätig ist? Der müsste es doch wissen.
    Wie geht man vor? Michelwert abzgl. x% oder wie?

    Danke

  • mtcyrus
    Stamm Mitglied
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    2.893
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    29. Juli 1980 (45)
    • 7. Februar 2011 um 17:33
    • #2

    Hallo

    Also Briefmarken müssen in der Hausrat nicht besonders aufgeführt werden, sie sind bei uns mit 30% der Hausrat mit versichert.

    Der Wert ergibt sich aus Handelwerten:

    ebay
    Auktionshäuser
    Händler

    für den Wert werden dann Sachverständige heran gezogen, wie z.B. Hr. Sem und einige andere.

    Oder wie ich in meinem Unternehmen, wo man weiss das ich sammel und die Standartgebiete doch einschätzen kann.

    Wichtiger ist der Nachweis über die Marken, d.h. im Michel an zu kreuzen ist kein Nachweis, hier sind Scan und Quittungen gefragt.

    Bei weiteren Fragen einfach anschreiben oder hier stellen

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Macchiavelli
    aktives Mitglied
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    28. Dezember 1960 (65)
    • 7. Februar 2011 um 21:41
    • #3

    Hallo mtcyrus,

    hab erstmal Dank.

    Aber irgendwie ist das alles nicht so einfach.
    1. ist bei Wertgegenständen der Wiederbeschaffungswert zu ermitteln um überhaupt festzustellen ob die %-anteilige Deckeung hierfür ausreicht.

    2. Gibts für Sammlungen (Briefmarken, Münzen...) wie für Pelze, Schmuck, Gold... feste Erstattungs-Obergrenzen. Ansonsten eigenen Tresor anschaffen oder in nen Banksafe verfrachten.
    Und diese Obergrenze ist nicht besonders hoch, was ich gerad fand, so > 20.000 € bei einer Versicherung, wobei da nicht draus hervorgeht ob summarisch für alle Wertsachen oder für jede eizelne Wertsachenposition. (Wahrscheinlich sumarisch)

    Wiederbeschaffungspreis. Naja, wie soll das denn gehen? Soll ich mich täglich ans ebay oder Händlerseiten setzen und zigtausende von Einzelpositionen wiederfinden. Das ja nun wirklich nur ne Momentaufnahme und auch schlicht unmöglich.

    Da bleibt doch m.E. nur sowas wie Michelpreis abzüglich x% als Wiederbeschaffung - oder?

  • krauseklatt
    Gast
    • 7. Februar 2011 um 22:17
    • #4

    Guten Abend Macchiavelli,
    das Versicherungs-Problem besteht in der Tat. Es ist gar nicht so einfach eine Versicherung, die überhaubt bereit ist eine wirklich existente und nachvollziehbare Sammlung gegen "08/15 Prämie", zu finden. Eine solche Absicherung, wie mtcyrus angibt, gibt es - wenn überhaupt- nur unter strengsten Auflagen ( Tresor Sicherheitsstufe ab S3 , Attestkopien, etc. pp). Für Sammlungen und/oder Hortungsposten über Michel-€uro 100.000,-- ist ein klimaregulierbares Bankschließfach die erste und günstigste Wahl.

    @ mtcyrus : 140 Quadratmeter Wohnfläche möchten hiermit gerne versichert werden! 30% für die eigene Sammlung sollten inklusive- jedoch mit Nachweisen/Attesten -für die besseren Sachen kein Problem darstellen und um den Rest kümmern sich dann irgendwelche Sachverständige, falls mir ein Schaden entsteht? Ja, sicher doch !!!
    Welche Prämie wäre wohl fällig, wenn der Quadratmeter pauschal mit €: 5000,-- versichert/abgesichert werden sollte? Obendrein betreiben wir keine "Unternehmung" oder gar ein " (Laden-)GESCHÄFT"!

    ... nachdenkliche, beste Grüße ---krauseklatt---

  • mtcyrus
    Stamm Mitglied
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    29. Juli 1980 (45)
    • 7. Februar 2011 um 23:13
    • #5

    Hallo erst mal nochmal!

    Also Sammlungen sind nicht wie Bargeld oder Schmuck im Tresor aufzubewaren, da es sich nicht um Wertgegenstände handelt sondern nicht zu verschliessende Wertgegenstände, nur ein kleines Bsp.

    Bar Geld ist bis zu einer Summe X auch versichert ausserhalb des tresors, ab der Summe X ist das Geld im Tresor, ähnlich wie oben beschrieben aufzubewahren.

    Also gehen wir von einer Wohnfläche von 140 qm aus:

    wir nehmen per qm 700€ Wertangabe, wie es heute meist üblich ist

    das ergibt: 98000€

    30% = 29.400€ für wertgegenstände, jetzt heisst, was ist meine Sammlung wert im freien Handel, wenn diese Summe übertroffen wird muss ich eben die Summe des Haustrat erhöhen.

    Zu den Wertgegenständen im Hausrat zählt:

    Bargeld
    Urkunden
    Wertpapiere (im herkömmlichen Sinn)
    Sparbücher
    Schmuck
    Gemälde und Kunstgegenstände
    Pelze
    Antiquitäten (Gegenstände die über 100 Jahre alt sind ausser Möbel)
    kostbare teppiche
    Sammlungen (z.B. Briefmarken)

    Also errechen ich den Wert meiner Gegenstände und werde diese dann richtoig versichern und die meisten Versicherungen wollen erst ab 300.000€ besondere Sicherheitsvorkehrungen.


    MfG

    P.S: noch ein Tip man kann in in Auktionshäusern seine Sammlung schätzen lassen und diese Schätzung bei der Vers. hiterlegen.

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  • Ästhetiker
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    13. Juni 1967 (58)
    • 8. Februar 2011 um 07:36
    • #6

    Moin zusammen,
    ein ganz schweres Thema, das wohl jeden hier mehr oder weniger betrifft.

    Ich habe vor einiger Zeit meinen Versicherungsvertreter darauf angesprochen ... Fazit: Das könnt Ihr vergessen!

    Obergrenze ist hier 5000.-€ Gilt übrigens auch für das Tresorfach bei der Sparkasse, jedenfalls soweit es die Sparkasse angeht. Und im Tresor dann kann man die Marken halt nicht anschauen.

    Für eine höhere Versicherungssumme benötigst Du:

    1. ein Bild von jeder Marke, jedem Album, jede Marke fotografieren? Na das kann dauern und ändert sich ja auch andauernd.
    2. einen Kaufbeleg. Kaufbelege kannst Du vergessen, wer hat die schon?
    3. Muss die Sammlung sicher untergebracht werden. Also vor Feuer, Wasser und Diebstahl geschützt sein .... und dann brauche ich auch keine Versicherung mehr :lachen2:

  • kartenhai
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    • 8. Februar 2011 um 09:37
    • #7

    Hier ist als Beispiel ein Fragebogen einer Versicherung für Briefmarken-Sammlungen:


    Gruß kartenhai

  • Wandervogelgelb
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    • 8. Februar 2011 um 11:35
    • #8

    Wenn ich mir den Fragebogen so ansehe komme ich zu dem Ergebnis, daß man im besten Falle viel Geld für die Versicherung zahlt, im konkreten Schadensfalle aber kaum eine Chance haben dürfte, irgendwelches Geld von der Versicherung zu sehen.

    Eine Formular-Formulierung mit dem Wörtchen "jemals" halte ich ohnehin für rechtswidrig.

    Für eine genaue und beweissicher angelegte Dokumentation meiner Sammlungen würde ich wohl genausoviel Zeit und Platz benötigen, wie für die Sammlung selbst. Und wenn die Wohnung ausbrennt oder ausgeräumt wird, ist natürlich auch die Dokumentation futsch.

    Für einen Sammler ganz hochwertiger Marken/Belege mag es vielleicht sinnvoll sein, einzelne Stücke zu versichern.

  • mtcyrus
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    29. Juli 1980 (45)
    • 9. Februar 2011 um 07:31
    • #9
    Zitat

    Original von Ästhetiker
    Moin zusammen,
    ein ganz schweres Thema, das wohl jeden hier mehr oder weniger betrifft.

    Ich habe vor einiger Zeit meinen Versicherungsvertreter darauf angesprochen ... Fazit: Das könnt Ihr vergessen!

    Obergrenze ist hier 5000.-€ Gilt übrigens auch für das Tresorfach bei der Sparkasse, jedenfalls soweit es die Sparkasse angeht. Und im Tresor dann kann man die Marken halt nicht anschauen.
    Für eine höhere Versicherungssumme benötigst Du:

    1. ein Bild von jeder Marke, jedem Album, jede Marke fotografieren? Na das kann dauern und ändert sich ja auch andauernd.
    2. einen Kaufbeleg. Kaufbelege kannst Du vergessen, wer hat die schon?
    3. Muss die Sammlung sicher untergebracht werden. Also vor Feuer, Wasser und Diebstahl geschützt sein .... und dann brauche ich auch keine Versicherung mehr :lachen2:


    du solltest dir danch mal ein anderes Angebot machen lassen, also das hört sich sehr nach alten Bedingungen an, also wie geschrieben in meinem Unternehmen sind 30 Wertsachen mit versichert und Briefamrlen sind nach VGV nichtabzuschliessen!!!

    Ausserdem ist so eine Luftzirkulation in einem Tresor auch nicht die beste

    Das einzige wo ich recht geben kann, ist dass wertvollere Marken und Sammlungsbestandteile dokumentiert sein müssen oder iwe oben geschrieben ein Gutachten vom Auktionator


    MfG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
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  • Macchiavelli
    aktives Mitglied
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    • 25. Februar 2011 um 14:17
    • #10

    Also wirklich schlauer wie man den Wert der Sammlung ermittelt, sind wir jetzt immer noch nicht.

    Da wäre noch immer
    1. der Verkaufswert (x % von Michel? Abhängig von...?)

    2 Der Handel- oder Marktwert, das wär aber der Tagespreis bei Neukauf und E-Bay kann sicher nicht immer und für alles als

    3. Wiederbeschaffungspreis (Versicherung) betrachtet werden.

    (Von der Unmöglichkeit jede Marke zu suchen, die dann bei jedem Händler was anderes kostet, mal abgesehen. Da schwankt die gleiche Marke zwischen 50 und bis zu 90 Michel-%)

    Fest steht nur
    4. der Michel-Wert

    Alles andere sind Variablen, Zufälligkeiten oder auf Basis Michel abgeleitetes.

    Die Frage bleibt: Und nun?

  • krauseklatt
    Gast
    • 25. Februar 2011 um 17:20
    • #11

    Hallo liebe Gemeinde,
    wie vorab von Ästhetiker trefflichst beschrieben und mir persönlich von einigen Versicherungsmaklern vor Ort bestätigt wurde, darf der Grundsatz gelten: Auch wenn alle geforderten Auflagen durch den Versicherungsnehmer erfüllt werden, eine entsprechend deckende Versicherung sich trotzdem nicht (hinsichtlich Prämie und Vorlaufzeit) lohnen würde.

    @ mtcyrus,
    Danke für Dein Rechenbeispiel. Wir wollen doch bitte einmal von den ermittelten € 98000 Hausrat, die für unsere Sammlung "deckend" verfügbaren € 29400 abziehen und bemerken recht schnell, dass unser Hausrat wohl nur ungenügend, jedoch die Sammlung bestens abgesichert wurde. Allein eine recht ordentliche Einbauküche kann mal locker € 35000-40000 kosten, dazu der Rest der gesamten Wohnungs- Einrichtung, nebst anderen Kleinigkeiten etc. pp. .

    Nun , ein ganz schwieriges Thema !

    LG ---krauseklatt---

    Einmal editiert, zuletzt von krauseklatt (25. Februar 2011 um 20:57)

  • roschc
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    7. Juni 1970 (55)
    • 25. Februar 2011 um 17:48
    • #12

    Die Versicherung Hiscox ist spezialisiert auf das Versichern von wertvollen Sammlungen (kombiniert mit Hausrat). Bspw. ist es kein Problem Sammlungen für 100.000.- EUR oder mehr da versichern zu lassen.

  • Markenfritze
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    8. Januar
    • 25. Februar 2011 um 18:31
    • #13

    Hallöchen,

    ich kenne da noch einen anderen Fall, der zwar nichts mit Versicherung zu tun hat, sehr wohl aber mit der Taxierung einer Sammlung. Es geht da um einen Scheidungsfall, bei dem der Streitwert ermittelt wurde. In dem Fall wurde tatsächlich der Michelwert angesetzt. Der Geschiedene (und heute übrigens Witwer ;)) hat fast zwei Jahre lang geklagt, bis von diesem Wert abgesehen wurde. Wenn man nämlich den Michelwert einer sehr umfangreichen DDR-Sammlung zusammenzählt, kommt einiges zusammen. Wir wissen aber alle, dass manche Jahrgänge per Kilopreis gehandelt werden.

    Beste Grüße vom Markenfritze

    P.S. Sagt niemals Eurer Frau, dass Ihr wertvolle Marken besitzt! :D

    :schweden:Sammelgebiet: Schweden und noch mehr Schweden

  • krauseklatt
    Gast
    • 25. Februar 2011 um 19:46
    • #14

    Guten Abend @ roschc,
    besten Dank für Deine, sehr hilfreiche Antwort.
    LG ---krauseklatt---

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