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Neufundland

  • DKKW
  • 22. Januar 2011 um 09:52
  • DKKW
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    • 26. September 2016 um 15:00
    • #301

    Hallo zusammen,

    bei der am 15. August 1910 herausgekommenen Markenausgabe anläßlich des 400. Jahrestages der Gründung der ersten Siedlung auf Neufundland durch John Guy kann ich einen neuen Brief präsentieren.

    Wieder einmal ist es ein Brief an die Zigarrenfabrik Eugene Goulmy & Baar in Amsterdam und dank des rückseitigen Adressvermerks weiss ich, das der Absender erneut W. H. Davidson aus St. John's ist. Diesmal mit Adressangabe: Cabot Buildings (damit ist nicht der Cabot Tower gemeint) und Berufsbezeichnung "Manufacturers Agent" Das entspricht so in etwa dem commisson dealer, der Bezeichnung in seinem Testament. Deutsch: Kommissionär.

    Jetzt sollte ich wohl doch mal einen Artikel über diese Korrespondenz für unseren Newfie newsletter verfassen.

    Der Brief ist korrekt mit der 5c Marke der John Guy issue frankiert. 5c foreign letter rate von 1881 bis zur Einführung der War Tax am 17.5.1918. Entwertet wurde die Marke mit einem Balkenstempel, daneben ist der Kreisstempel "St. John's N'F'L'D. Oc 26, 10" abgeschlagen.

    Rückseitig finden wir den Ankunftstempel von "Amsterdam 5. Nov. 1910" samt holländischem Briefträgerstempel.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 2. Oktober 2016 um 15:39
    • #302

    Hallo zusammen,

    bei der Royal Family Issue konnte ich zwei Postsendungen in die USA meiner Sammlung einverleiben.

    Zunächst eine mit einer 2c Marke frankierte Postkarte aus St. John's in die USA aus dem Jahr 1911. Ich habe zwar schon eine Postkarte in die USA aber am Kartenmotiv kam ich nicht vorbei. Sie zeigt Port Rexton, eine kleine Siedlung am Westufer der Trinity Bay. Die Bucht ist auch Namensgeber des Bezirks, dem Port Rexton angehört. Die Bevölkerung ist rückläufig. Lebten im Jahr 1940 noch 690 Einwohner in Port Rexton, so ging die Einwohnerzahl bis 2011 auf 338 Bewohner zurück.

    Zum Zweiten zeige ich eine sehr späte (vermutlich philatelistische) aber portogerechte Verwendung einer 5c Marke als Einzelfrankatur auf einem Brief in die USA aus dem Jahr 1934. 5c betrug seinerzeit das Porto für einen einfachen Brief in die USA. Die Marke wurde mit einem Balkenstempel entwertet, daneben wurde der Split-Ring "Trinity East Ap 7, 34" abgeschlagen. Es ist erst der zweite Brief mit einer 5c Royal Family Issue in meiner Sammlung und die erste Einzelfrankatur mit dieser Marke. Ich hatte schon wiederholt geschrieben, dass Belege der Royal Family Issue (mit Ausnahme der 1c und 2c Marken) extren selten zu finden sind.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 30. Oktober 2016 um 13:09
    • #303

    Hallo zusammen,

    nach längerer Abwesenheit hier auch ein paar neue Beiträge von mir.

    Beginnen möchte ich mit zwei Neuzugängen der Caribou-Issue aus dem Jahr 1919. Es handelt sich um zwei Briefe aus dem Jahr 1923. In diesem Jahr wurde die WAR TAX abgeschafft, gleichzeitig aber das Briefporto erhöht.

    Zunächst zeige ich eine mit einer 1c Marke frankierte Drucksache aus St. Georges nach Rutland, Vermont in den USA. Absender war, wie so oft, der Briefmarkenhändler Rev. E.A. Butler. Das Drucksachenporto betrug seinerzeit 1c per 2oz Gewicht, egal ob Orts-, Inlands- oder Auslandsdrucksache.

    Dann zeige ich einen mit einer 2c Marke frankierten Ortsbrief aus St. John's. Hier war das Porto im Jahr 1923 von 1c (plus 1c WAR TAX) auf 2c erhöht worden nachdem die WAR TAX abgeschafft worden war.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 19. November 2016 um 16:55
    • #304

    Hallo zusammen,

    bei der im Jahr 1923-24 herausgegebenen Briefmarkenserie "Pictorial Issue" gab es einige Qualitätsverbesserungen bei den gestempelten Marken so dass ich die Gelegenheit nutze den Satz nochmals komplett in gestempelter Erhaltung vorzustellen.

    Dann zeige ich einen ungebrauchten Viererblock mit Originalgummi der 8c Marke (Ansicht von Quidi Vidi). Hier überzeugten mich Zähnungsqualität und Zentrierung.

    Schließlich ein mit einer 9c Marke (Caribou crossing lake) frankierter eingeschriebener Brief in die USA. Abgestempelt am 14.2. in St. John's, Zweikreisstempel "Registered St. John's N.F. Feb 14, 1924" Die Marke wurde mit einem Gitterstempel entwertet. Zudem sind ein R-Ovalstempel und ein Rahmenstempel "R St. John's" mit handschriftlich eingesetzter Nummer 1793 abgeschlagen. Der Nummeratorstempel "1236" ist wohl die Einschreibenummer der US-Post von Boston, denn rückseitig sind der Zweikreisstempel "Boston, Mass. Registered Feb 24, 1924" als Transit- und der Zweikreisstempel "Alameda, Cal. Feb 29,1924" als Ankunftstempel abgeschlagen. 4c US-letter rate und 5c registration fee im Jahr 1924.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 22. November 2016 um 13:24
    • #305

    Hallo zusammen,

    bei den drei Ausgaben der Publicity Issue kann ich nur Zugänge der Second Publicity Issue verbuchen.

    Es handelt sich um drei Briefe, davon zwei mit Enttäuschungen verbunden.

    Beim ersten Brief, einem mit einer 3c Marke frankierten Ortsbrief aus dem Jahr 1936 hatte ich aufgrund des Verwendungsjahres gehofft, es würde sich um eine Marke der Third Publicity Issue handeln, ich konnte aber keine Spur eines Wasserzeichens entdecken, also "nur" Second Publicity Issue. Ab dem 2.5.32 betrug das Porto für einen Ortsbrief 3c.

    Beim zweiten Brief hatte ich vor lauter Begeisterung für die Destination Spanien versäumt, die Portoübersicht im NSSC zu konsultieren. Es handelt sich zwar um den ersten Auslandsbrief nach Spanien in meiner Sammlung, er ist aber unterfrankiert. Das korrekte Porto für einen Auslandsbrief betrug seit dem 1.7.23 6c. Rückseitig ist ein Stempelfragment "CELO" was dafür spricht, das der Brief tatsächlich nach Spanien gelaufen ist. Nachportovermerke fehlen.

    Der dritte Brief, eine Mischfrankatur aus einer 2c und einer 4c Marke stellt das korrekte Auslandsporto (6c) für einen Brief nach Wolverhampton in England dar. Lieber wäre mir natürlich eine 6c Einzelfrankatur gewesen, die läuft mir aber sicherlich eines Tages auch noch über den Weg.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (22. November 2016 um 13:24)

  • DKKW
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    • 24. November 2016 um 17:10
    • #306

    Hallo zusammen,

    zunächst einmal bin ich absolut geplättet, 50.050 Hits für meinen Neufundland-thread. Dieses Sammelgebiet ist zwar hochinteressant aber eigentlich völlig abseitig.

    Dann möchte ich drei Neuzugänge bei den beiden Ausgaben der First Ressources Issue vom Januar und August 1932 vorstellen.

    Zunächst einen postfrischen Viererblock der 5c Marke, Die I der First Ressources Issue II vom August 1932. Zum Vergleich habe ich die drei Viererblocks der 5c First Ressources Issue nochmals eingescannt:
    5c, First Ressources Issue I, 01.1932, Die I, violet brown
    5c, First Ressources Issue II, 08.1932, Die I, deep violet
    5c, First Ressources Issue II, 08.1932, Die II, deep violet

    Die I: Geweihenden auf gleicher Höhe
    Die II: Geweihende unter "T" länger

    Schließlich noch zwei Belege:

    Zunächst eine Mischfrankatur aus zwei 1c, grün, der First Ressources Issue I und einer 4c, rot, der First Ressources Issue II portorichtig als Porto für einen Auslandsbrief nach Mexiko aus dem Jahr 1933 Es ist die erste Postsendung nach Mexiko in meiner Sammlung.

    Dann eine Ortsdrucksache (Weihnachtskarte im offenen Umschlag aus St. John's vom 23.12.1936. Korrekt mit einer 1c, grau, der First Ressources Issue II frankiert. Dieses spezielle Weihnachtsgrußkartenporto war erst am 19.11.1936 eingeführt worden.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 29. November 2016 um 13:09
    • #307

    Hallo zusammen,

    wieder einmal sind wir bei der Ausgabe zum 350. Jahrestag der Inbesitzname Neufundland durch Sir Humphrey Gilbert gekommen. Diese Serie gehört zu meinen Lieblingsausgaben.

    Ende letzten und Anfang diesen Jahres hatte Bob Dyer zwei Artikel über die verschiedenen Zähnungen und die kurze Verwendungsdauer dieser Serie geschrieben. Lt. einer Preisliste des bekannten neufundländischen Markenhändlers Rev. Butler waren die Marken nur bis zum 31.12.1933 im Schalterverkauf. Bob Dyer erwähnt das Vorkommen auf Brief bis April 1934. Ich selbst habe einen Brief nach St. Pierre et Miquelon vom 15. Mai 1934 in meiner Sammlung.

    Heute zeige ich aber einen eingeschriebenen Brief in die USA vom 7. Oktober 1933. Dieser Brief ist portogerecht mit je einer 7c (The Commission) und einer 8c (Fleet leaving Plymouth) Marke der Sir Humphrey Gilbert Ausgabe frankiert (5c US letter rate, 10c US registration fee).

    Die Marken sind mit einem Kreisstempel "St. John's Newf'd 7 OC 33" entwertet. Zusätzlich ist ein "R"-Ovalstempel abgeschlagen, die Einschreibenummer R6011 ist handschriftlich ergänzt.
    Rückseitig finden den Zweikreisstempel "Registered St. John's NF OCT 7, 1933" vermutlich als Abgangsstempel, den Zweiskreisstempel "Boston Mass. Registered OCT 12, 1933" als Transitstempel und zwei Abschläge des Zweikreisstempels "Marblehead OCT 13, 1933" als Ankunftsstempel.

    In Anbetracht der kurzen Verwendungszeit bin ich mit zwölf Briefen in meiner Sammlung sehr zufrieden.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 30. November 2016 um 12:33
    • #308

    Hallo zusammen,

    weiter geht es mit der Royal Family Issue aus de Jahr 1938. Bei den Ausgaben zwischen der 1933er Sir Humphrey Gilbert Issue und dieser Ausgabe hat sich seit dem letzten Durchgang nichts getan. Bin da ja auch inzwischen ganz gut bestückt.

    Bei den späten Ausgaben Neufundlands habe ich die Marken weitestgehend auch als postfrische Viererblöcke. Eine der noch bestehenden Lücken war die Royal Family Issue aus dem Jahr 1938. Diese Lücke konnte ich jetzt schließen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (30. November 2016 um 12:34)

  • DKKW
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    • 1. Dezember 2016 um 16:50
    • #309

    Hallo zusammen,

    hier noch als Nachtrag zu meinem letzten Beitrag zwei wunderschöne Briefe mit Einzelfrankaturen der 1938 Royal Family Issue.

    Zunächst ein Inlandsbrief aus Port Blandford nach St. John's vom 28.4.1939 auf einem sehr schönen vorgedruckten Antwortkuvert der Allendale Nurseries (Gärtnerei und Baumschule). Die Firma gibt es immer noch´.

    Frankiert mit einer 4c Marke Princess Elizabeth der Royal Family Issue. Die Marke wurde mit einem Split-Ring "Port Blandford Newf'd AP 28 / 39" entwertet. Die Inland letter rate betrug seit dem 2.5. 1932 4c per oz.

    Dann ein Ortsbrief aus St. John's vom 28.10.1941 auf einem so genannten "Advertising Business Cover" der Newfoundland Butter Company limited. Dieser Brief ist mit einer 3c Marke Queen Elizabeth der Royal Family Issue frankiert. Da die 3c Marke der Second Ressources Issue erst am 17.1.42 herauskam muss man nicht mal auf die Zähnung achten (die Royal Family Issue hat Kammzähnung, die Second Ressources Issue Linienzähnung).
    Die Local Letter Rate betrug 3c per oz seit dem 2.5.1932,

    Entwertet wurde die Marke mit dem Postal Slogan PS14 "Save for Security / Bay Savings Certificates / Vital For Victory) von St. John's Newfoundland 28 OCT 1941.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 7. Dezember 2016 um 21:42
    • #310

    Hallo zusammen,

    gestern kam die aktuelle Ausgabe der BNAPS Topics bei mir an. Unter anderem mit einem Artikel von Bob Dyer über die Sir Humphrey Gilbert issue Neufundlands.

    Zu meiner Überraschung schrieb er, dass er die Werte zu 9c und 10c mit Linienzähnung noch nie gestempelt gesehen hat. Ich habe die gestempelten Werte dieser Ausgabe mit Linienzähnung schon einmal in einem früheren Beitrag gezeigt. Des weiteren habe er noch nie eine Marke mit Linienzähnung auf Brief gesehen. Ich habe meine Belege durchgesehen und sieh da, der zuletzt gezeigte eingeschriebene Brief von St. John's nach Marblehead/Mass. ist mit einer 7c Marke Linienzähnung und einer 8c Marke Kammzähnung frankiert. Darüber hinaus konnte mit meinem Brief die früheste bekannte Verwendung der Marken mit Linienzähnung vom 28.10.33 auf den 7. 10.33 vorverlegt werden (Das bisherige Frühdatum stammt von einer 32c Marke mit Vollstempel).

    Ich habe ihm scans sowohl meiner Marken mit Linienzähnung als auch von dem Brief geschickt, sie werden Bestandteil des Folgeartikels werden.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Ron Alexander
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    4. Mai 1984 (41)
    • 8. Dezember 2016 um 07:54
    • #311
    Zitat

    Original von DKKW
    Ich habe ihm scans sowohl meiner Marken mit Linienzähnung als auch von dem Brief geschickt, sie werden Bestandteil des Folgeartikels werden.

    Guten Morgen DKKW,

    bin gespannt, halt uns auf dem laufenden :)!

    Grüße,
    Ron

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • DKKW
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    • 9. Dezember 2016 um 22:08
    • #312

    Hallo Ron,

    mir geht es genau so. Auch wenn Bob Dyer als Vorsitzender der newfie group zu den absoluten "Big shots" der Neufundland-Philatelie gehört, ich denke die von ihm unterstellte Seltenheit ist in erster Linie der Tatsache geschuldet, dass sich bislang noch niemand "öffentlich" mit dem Thema befasst hat. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass aufgrund seines Artikels weiteres Material auftaucht denn jetzt werden viele Mitglieder der BNAPS in Ihre Bestände tauchen und nach Marken mit der selteneren Linienzähnung suchen. Gerne auch auf Beleg.

    Ich habe übrigens bei Bob Dyer Zweifel angemeldet, dass es sich bei den Marken mit Linienzähnung um eine zweite Druckauflage handelt. Ich vermute eher, das Perkins, Bacon & Co für einen Teil der Marken eine zweite Zähnungsmaschine zur Perforation benutzt hat. Dies bleibt aber so lange Spekulation bis durch entsprechende Archivfunde die Wahrheit über die Druckaufträge der neufundländischen Post ans Licht kommt. Wobei ich nicht weiss, ob das Firmenarchiv von Perkins, Bacon & co die Bombennächte des 2. Weltkriegs überstanden hat. Die Produktionsstätte wurde ja durch den deutschen Bombenangriff auf London am 10.05.1941 zerstört.

    Für mich hat der Artikel auch einen Haken, so günstig wie bisher werde ich wohl nicht mehr an Belege der Sir Humphrey Gilbert Ausgabe mit ausgefalleneren Portostufen kommen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 26. Dezember 2016 um 14:01
    • #313

    Hallo zusammen,

    nachdem die Druckerei von Perkins Bacon in der Nacht des 10.05.1941 bei einem schweren Bombenangriff der deutschen Luftwaffe auf London zerstört worden war, bot sich die Druckerei Waterloo & sons an, bei der Briefmarkenproduktion für Neufundland in die Bresche zu springen. Am leichtesten sind die Marken der Second Ressources Issue von den Marken der First Ressources Issue durch die Linienzähnung (12,5 : 12, 5 oder 12,5 :12,8 bzw. 12,8 : 12,5) zu unterscheiden. Auch bei der Frist Ressources Issue gibt es (selten) Marken mit Linienzähnung (z.B. aus Markenheftchen). Diese ist aber enger: (13,2 : 13,2; 13,5 : 13,5; 13,75 : 13,75 bzw. 14 : 14).

    Ich hatte immer wieder mal darauf hingewiesen, dass es sehr schwierig ist Marken mit höheren Nominalen aus Neufundland auf portogerecht frankierten Sendungen zu finden, da die neufundländische Post das System der Paketkarten nicht kannte. Die Frankatur für Pakete wurde in der Regel direkt auf das Packpapier geklebt (seltener auf Paketanhängern). Nur wenige Paketverpackungen haben die Zeitläufte überstanden.

    Nun, die Einführung des Regelbetriebes bei der Luftpostbeförderung in den 1940er Jahren führte dazu, dass beispielsweise von der Second Ressources Issue auch höhere Nominale auf portogerecht frankierten "Luftpost"-Briefen zu finden sind.

    Ich möchte heute drei Neueingänge der Second Ressources Issue zeigen. Darunter zwei Transatlantik-Luftpostbriefe.

    Der erste Brief ist allerdings ein normaler Seepostbrief nach Holland aus dem Jahr 1946.
    Der Brief wurde mit einer 7c Marke (Queen Mary) frankiert. Die Marke mit einem Maschinenstempel von St. John's vom 4.6.46 entwertet. Die foreign letter rate betrug seit 1932 7c. Diese Portostufe mit 7c Second Ressources Issue fehlte mir bislang.

    Der zweite Brief ist ein Luftpostbrief aus St. John's nach Manchester / England aus dem Jahr 1948. Er ist mit zwei 10c Marken der Second Ressources Issue (Salmon) frankiert. Auch hier sind die Marken mit dem Maschinenstempel von St. John's entwertet. Diesmal am 18.2.1948. Die airmail letter rate nach Großbritannien war am 1.1.1948 von 30c auf 20c gesenkt worden.

    Der dritte Brief ist ein Luftpostbrief aus Thammysarm (rückseitiger Absendervermerk) bei Robert's Arm nach Malmö in Schweden. Der Brief wurde in Robert's Arm aufgegeben. Mit Thammysarm ist wohl Tommy's Arm gemeint, eine inzwischen aufgelassene Verladestation für Nutzholz drei Meilen außerhalb von Robert's Arm.

    Der Luftpostbrief ist mit zwei 20c Marken der Second Ressources Issue frankiert und wurde am 4.8.47 in Robert's Arm abgestempelt. Das Porto für Luftpostbriefe nach Schweden wurde am 21.6.45 von 60c auf 40c gesenkt. Am 1.1948 erfolgte erneut eine Portoreduzierung auf 30c (einheitlich für alle europäischen Destinationen außer Großbritannien).

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 3. Januar 2017 um 19:28
    • #314

    Hallo zusammen,

    eine einzige Ganzsache ist seit dem letzten Durchlauf hinzugekommen. Es handelt sich um eine 2c Ganzsachenpostkarte mit dem Portrait Queen Alexandra's (Ausgabe Dezember 1904) die am 29.2.1908 von St.John's nach Frankreich lief. Der vorderseitig abgeschlagene K2-Stempel von Le Perreux (Seine) vom 20.3.1908 ist wesentlich klarer abgeschlagen als der Abgangsstempel.

    Sendungen nach Frankreich habe ich bislang noch nicht so viele in meiner Sammlung. Dem Text nach geht es hier um ein Angebot von Bogensätzen neufundländischer Briefmarken.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 8. Januar 2017 um 11:41
    • #315

    Hallo zusammen,

    seit dem letzten Durchgang konnte ich einen weiteren Brief-Posten mit CAPO-Stempeln der canadischen Feldpost in Neufundland erwerben.

    Zunächst zeige ich einen unfrankierten Brief mit CAPO No. 1 Kreisstempel vom 20.4.1944 nach New York. Da meine anderen Capo-Briefe alle frankierte Luftpostsendungen sind, vermute ich, dass Feldpostsendungen per Seepost (overground soldiers mail) portofrei befördert wurde.

    Der Brief durchlief die Militärzensur, vorderseitig wurde der Ra4-Stempel "Passed By / 2 / RCAF / Censor" abgeschlagen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, CAPO No.1, cover to New York, USA, 1944.jpg
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  • DKKW
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    • 10. Januar 2017 um 13:29
    • #316

    Hallo zusammen,

    mein heutiger Beleg sieht etwas gerupft aus. Es handelt sich um einen Luftpostbrief nach Caledonia/Ontario, Canada auf einem Kuvert der Canadian Legion, der canadischen Veteranenorganisation. Die 1c und 5c Briefmarken der Second ressources issue wurden mit dem CAPO No. 2 Stempel (Gander) vom 15.8.43 entwertet.
    Zudem ist der Kreisstempel No. 49 der Militärzensur auf der Briefvorderseite abgeschlagen. Der Stempel ist zwischen dem Juni 43 und dem Oktober 43 ausschließlich in Kombination mit dem CAPO No. 2 Stempel registriert (gemäß Artikel von Paul Binney).

    Das CAPO Luftpostbriefporto betrug 6c per oz für Briefe innerhalb Neufundlands sowie nach Canada.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, CAPO No.2, airmail cover to Caledonia, Ont. Canada, 1943.jpg
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    • 16. Januar 2017 um 20:41
    • #317

    Hallo zusammen,

    wieder kann ich einen unfrankierten CAPO-Brief zeigen, auch dieser ist offensichtlich "overground" also nicht mit Luftpost verschickt worden.

    Dieser Brief, er wurde mit dem CAPO No. 3 Stempel (Botwood) vom 4. September 1942 abgestempelt, war nach Scotchtown / New Waterford, Cape Breton / Novo Scotia adressiert.

    Neben dem CAPO No. 3 Stempel ist auch noch ein Military censor-Kreisstempel abgeschlagen. Diesen Stempeln gilt mein besonderes Interesse seit ich in mehr oder weniger regelmässigen Kontakt mit Paul Binney stehe, dem Spezialisten für diese Militärzensurstempel auf Neufundland.

    Hier handelt es sich um den Military Censor No. 35 Stempel. Dieser Stempel ist vom Dezember 1941 bis zum Mai 1945 in Zusammenhang mit den CAPO No.1 und CAPO No.3 Stempeln registriert. Von diesem Stempel hat Paul Binney bislang acht Abschläge registriert.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, CAPO No.3, cover to New Waterford, Novo Scotia, 1942.jpg
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    • 19. Januar 2017 um 22:16
    • #318

    Hallo zusammen,

    noch ein CAPO-Brief bei dem ich momentan Probleme mit dem Porto habe.

    Es handelt sich um einen Brief, der von einem Soldaten der Canadian Air Force von Gander Airport (CAPO No. 4) nach St. John's geschickt wurde. Der Brief ist mit einer 4c Princess Elizabeth Marke der Second Ressources issue frankiert und wurde zensiert (L2-Stempel: Passed by RCAF / Censor).

    4c entsprachen dem damaligen Porto für Inlandsbriefe. Ist dieser Brief nun überfrankiert (weil Soldatenbrief) oder galt die von mir unterstellte Portofreiheit für overground-Feldpostbriefe nur für Briefe der canadischen Soldaten in die Heimat? Es handelt sich hier ja nicht um einen Luftpostbrief (Sonderporto für CAPO-Luftpost-Briefe, 6c für Neufundland und Canada, 5c für Großbritannien und die USA).

    Aktuell habe ich keine Erklärung für die 4c Frankatur.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, CAPO No.4, cover to St. John's, NFLD, 1944.jpg
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    • 23. Januar 2017 um 21:21
    • #319

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich den Beleg, der den Ausschlag für den Kauf des letzten Belegepostens bildete.

    Bislang hatte ich einen Capo No.10 Beleg von Goose Bay in meiner Sammlung. Noch dazu einen First Day Cover. Hier nun ein unfrankierter Feldpost "overground cover" unfrankiert von Goose Bay nach Port Hood/Novo Scotia,Canada vom 27.11.1943.

    Der Brief zeigt den circle-cancel "CAPO No.10 NO 27/ 43" zudem den Rahmenstempel "Passed By / 10 / R. C. A. F. / CENSOR" sowie den L2-Stempel "R.C.A.F. / On Active Service"

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (23. Januar 2017 um 21:22)

  • Ron Alexander
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    • 24. Januar 2017 um 06:03
    • #320

    Moin DKKW,

    ich finde die verschiedenen Zensur stellen interessant. Hier wurde wohl die Soldaten post überprüft um sicher zu gehen das nichts Kriegs entscheidendes geschrieben wurde. Gibt es einen Grund warum zweimal der Eckige und einmal der Runde abgeschlagen wurde? Gibt es auch Verschlussstreifen?

    Grüße,
    Ron

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

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