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Correspondenz-Karte Österreich

  • LuckyStefan
  • 26. Dezember 2010 um 15:00
  • LuckyStefan
    neues Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    • 26. Dezember 2010 um 15:00
    • #1

    Hallo zusammen!

    Habe noch eine alte Correspondenz-Karte aus Österreich (hoffe ich liege da richtig). Könnte mir jemand sagen, ob dort irgendwo die Absender-Stadt zu erkennen ist und wohin die Karte geschickt wurde?
    Wenn hier nicht genau zu erkennen, kann ich auch die Rückseite einscannen.
    Danke schonmal.
    Einen Wert hat diese wohl nicht mehr, wie ich so bei Ebay gesehen habe. Wenn ich Glück habe, bietet einer 1 Euro dafür. Oder ist jemand anderer Meinung?

    Gruß,
    Stefan

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  • kartenhai
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    • 26. Dezember 2010 um 16:34
    • #2

    Hallo LuckyStefan,

    Bei dieser Karte handelt es sich um eine Ganzsache, die seltsamerweise nicht abgestempelt wurde, sondern von der Post mit einem Datum und einem Namenszeichen per Hand entwertet wurde (13.12. ?). Dann wurde sie per Wiener Stadtpost an den Empfänger geschickt und vermutlich mit einem Eingangs-Stempel versehen (14.12.1879). Die Anschrift lautet:

    Bitte gefällig an das Stellenvermittlungs-Bureau in Wien abzugeben. Unten links steht noch Böhmen, die Überschrift auf der Karte lese ich als Friedland, das war ein Ort in Mähren. Da der Absendestempel und der -ort fehlen, vielleicht ein Ersatz dafür? Vielleicht steht auf der Rückseite der Karte noch einmal Friedland, um das Ganze abzusichern?

    Habe leider keinen Katalog, in der diese Ganzsachen verzeichnet sind, vielleicht ein österreichisches Forumsmitglied. Die Karte selbst kann durchaus für mehr als 1,- EUR bei Ebay weggehen, insbesondere der Stadtpost-Stempel und der handschriftlich entwertete Werteindruck auf der Ganzsache sind für Spezialsammler von Ganzsachen und Stempeln eventuell ganz interessant, auch für Heimatsammler von Friedland, wenn es sich denn um diesen Absendeort handelt.

    Über diese Art von Entwertung kann ich leider nichts sagen, vielleicht haben wir hier einen Spezialisten dafür, der sagen kann, ob das besonders selten ist.

    Auf jeden Fall würde ich diese Karte bei Ebay unter europäische Ganzsachen einstellen und die Wörter „Friedland (falls es der Absendeort ist!), Wien Stadtpost, handentwertet“ in der Überschrift mit angeben, um möglichst viele Interessenten damit anzusprechen. Sonst geht sie wirklich für nur 1,- EUR weg.

    Vielleicht kannst Du die Rückseite noch mal einstellen.

    Gruß kartenhai

  • LuckyStefan
    neues Mitglied
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    Männlich
    • 26. Dezember 2010 um 17:02
    • #3

    Danke für die Infos.
    Hier wäre mal die Rückseite (hoffe, da steht nichts unanständiges drin :) )
    muss ich auch garnicht wissen :)

    Bilder

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  • kartenhai
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    • 26. Dezember 2010 um 18:44
    • #4

    Auf der Rückseite wird noch einmal bestätigt, dass der Absenderort auch wirklich Friedland ist, aber welches genau? Auf einem richtigen Stempel ließe sich das besser feststellen.
    Es gibt viele Orte mit dem Namen Friedland, hier könnte es sich um den jetzigen tschechischen Ort Frýdlant v Cechách im ehemaligen Böhmen handeln, da hier ein Schloss existiert. Auf der Karte hinten ist eine Absenderadresse angegeben, wo eine Haus-Nummer am Schlossgraben steht. Der Absender möchte eine Stelle als Aufseher bei der Bahn in Wien haben.

    Wegen des „Notstempels“ (vielleicht meldet sich ja noch jemand, der darüber genauer Auskunft geben kann!) auch interessant für einen Heimatsammler dieser Stadt, der auch philatelistisch interessiert ist. Außer bei der Rubrik „europ. Ganzsachen“ würde ich diese Karte auch mal zusätzlich bei „Ansichtskarten Böhmen und Mähren“ mit aufführen.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (26. Dezember 2010 um 19:02)

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