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Norwegen

  • DKKW
  • 30. November 2010 um 23:15
  • DKKW
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    • 20. Dezember 2015 um 13:29
    • #161

    Hallo zusammen,

    die Portoänderungen zum 1.1.1926 und zum 1.1.1927 machten einige Marken überflüssig.
    Das Auslandspostkartenporto wurde zum 1.1.1927 von 25 Öre auf 20 Öre gesenkt, das Auslandsbriefporto und die Auslandseinschreibegebühr waren bereits zum 1.1.1926 von 45 Öre auf 40 Öre gesenkt worden. Erneute Senkung zum 1.1.1927 auf jeweils 30 Öre.

    Restbestände dieseer Marken wurden in den Jahren 1927 und 1928 von der Druckerei Chr. H. Knudsen mit einem Überdruck versehen und an die Postschalter gebracht.

    20 Öre auf 25 Öre Löwe I-Ausgabe, 12.3.1928, 2.695.000 Marken, neues Auslandspostkartenporto
    30 Öre auf 45 Öre Löwe I-Ausgabe, 13.6.1927, 3.390.000 Marken, Auslandsbriefporto ab dem 1.1.1927
    30 Öre auf 45 Öre Svalbard-Ausgabe, 13.6.1927, 579.000 Marken, Auslandsbriefporto ab dem 1.1.1927

    Ich zeige die Provisorien postfrisch und gestempelt wobei die 30/45 Öre Svalbardmarke irgendwann einmal sowohl gestempelt als auch postfrisch durch bessere Qualitäten ersetzt werden sollten.

    Belege mit diesen Marken kann ich bislang nicht präsentieren, ich habe aber auch nicht intensiv nach diesen Belegen gesucht.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    9.414
    • 2. Januar 2016 um 13:17
    • #162

    Hallo zusammen,

    im Juli 1936 wurde ein Vertrag mit der Druckerei Emil Mostue A/S (EMO) zur Herstellung der norwegischen Briefmarken abgeschlossen. Im Jahr 1937 kam eine neue Dauermarkenserie heraus, die dazugehörenden Posthornmarken habe ich bereits zu einem früheren Zeitpunkt vorgestellt. Das Druckverfahren wird im Michel als Rastertiefdruck, im Norgeskatalog als Dyptrykk bezeichnet.

    10 Öre, grün, weisses Papier, 18.8.37, 104.427.200 Marken, Ortsbrief, Ortspostkarte
    10 Öre, grün, gelbliches Papier*, unbekannt, unbekannt, Ortsbrief
    14 Öre, orange, 29.9.37, 3.083.300 Marken, Drucksache 2. Gewichtsstufe
    15 Öre, bräunlich-, grauoliv, 7.9.37, 12.928.700 Marken, Inlands-, Nordenpostkarte
    15 Öre, grünlicholiv*, unbekannt, unbekannt, Inlands-, Nordenpostkarte
    20 Öre, rot, 18.8.37, 157.398.100 Marken, Inlands, Nordenbrief, Auslandspostkarte
    25 Öre, dunkelrotbraun, 7.10.37, 9.418.300 Marken, Inlandspostanweisung bis 10 Kronen
    30 Öre, dunkeluntramarin, 7.10.37, 7.381.200 Marken, Auslandsbrief
    35 Öre, violett, 12.10.37, 11.006.000 Marken, Inlandspostanweisung 10-100 Kronen
    40 Öre, grünlichgrau, 7.10.37, 14.417.900 Marken, Inlandsbrief 2. Gewichtsklasse, Inlands- Nordeneinschreiben
    50 Öre, braunlila, 6.11.37, 2.664.800 Marken, Inlandspostanweisung 300-400 Kronen
    60 Öre, dunkelgrünblau, 6.11.37, 7.698.300 Marken, Inlandsexpressbrief, Auslandseinschreiben

    *) immer Wasserzeichenstellung 1 (Posthorn liegend, aufrecht, Trichter weist nach links)

    Ich zeige die Marken postfrisch und gestempelt, die 15 Öre grünlicholiv fehlt mir noch in postfrischer Erhaltung. Zudem einen Auslandsbrief aus Bergen nach Deutschland vom 12.1.40 (also vor der deutschen Besetzung). Rückseitig deutsche Zensurbanderole. Ich vermute, dasss die vorderseitig angebrachten Bleistiftkürzel ebenfalls mit der Zensur zusammenhängen. Portorichtig mit einer 30 Öre Marke der Löwe III-Ausgabe frankiert.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 31. Januar 2016 um 13:21
    • #163

    Hallo zusammen,

    am 9. April 1940 begannen die Streitkräfte des Dritten Reiches ihren Angriff auf Norwegen im Rahmen der Operation Weserübung. Im Gegensatz zu den Dänen liessen sich die Norweger nicht überraschen und leisteten erbitterten Widerstand, dabei wurden sie zunächst noch von britischen, französischen und exilpolnischen Streitkräften unterstützt.

    Nachdem das Deutsche Reich den Westfeldzug begann, wurden die alliierten Truppen aus Norwegen zurückgezogen. Damit standen die Norweger auf verlorenem Posten. Entgegen der Aufforderung der Deutschen zur Kapitulation flüchtete die Königsfamilie, die gewählte Regierung und Teile der Streitkräfte nach Großbritannien und bildeten dort eine Exilregierung.

    Aus dieser Vorgeschichte resultierend verboten die deutscher Besatzer am 30. September 1940 alle norwegischen Briefmarken mit dem Portrait des Königs Haakon VII und Königin Maud.

    Als Ersatz für die Kronenwerte mit dem Portrait des Königs wurden am 4. Oktober 1940 vier Marken mit einem etwas veränderten Löwen-Muster herausgegeben. Die Marken wurden von der Druckerei Emil Moestue A/S (EMO) im Rastertiefdruckverfahren auf Papier ohne Wasserzeichen produziert. Sie wurden, in der Regel als Mischfrankatur, zur Freimachung von beispielsweise Paketkarten und Wertbriefen verwendet.

    1 Krone, grün, 18.154.600 Marken
    1 1/2 Kronen, dunkelblau, 4.110.000 Marken
    2 Kronen, rot, 930.000 Marken
    5 Kronen, dunkelviolett, 410.000 Marken

    Ich zeige den Satz postfrisch und gestempelt sowie eine Paketkarte für ein Paket mit 4,8 Kg Gewicht aus Porsgrunn nach Øyfjell. Porsgrunn liegt nahe der Südküste Norwegens, Øyfjell tief im Landesinneren, beide Orte gehören zur Provinz Telemark.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (31. Januar 2016 um 13:22)

  • DKKW
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    • 14. Februar 2016 um 21:48
    • #164

    Hallo zusammen,
    ab dem Jahr 1940 wurden die Marken mit dem Löwe-Design auf Papier ohne Wasseerzeichen gedruckt. Die Druckerei war wieder EMO, das Papier wurde von der Papierfabrik Alvøen hergestellt.

    10 Öre, grün, 9.12.1940, 338.437.800 Marken
    14 Öre, orange, 1.9.1941, 2.019.000 Marken
    15 Öre, grünlich oliv, 2.12.1940, 143.745.000 Marken (alle Farbtöne)
    15 Öre, braunoliv, 1947-49, 143.745.000 Marken (alle Farbtöne)
    15 Öre, grünlich braunoliv, ab 1949, 143.745.000 Marken (alle Farbtöne)
    20 Öre, rot, Type I (langer Fussstrich der 2), 5.3.1941, 13.991.800 Marken
    20 Öre, rot, Type II (kurzer Fussstrich der 2),27.10.1941, insg. 354.340.000 Marken
    20 Öre, braunrot, Type II (kurzer Fussstrich der 2), ab 1945, insg. 354.340.000 Marken
    25 Öre, dunkelrotbraun, 2.12.1940, 19.133.000 Marken
    30 Öre, dunkelultramarin, 10.3.1941, 7.564.000 Marken
    35 Öre, dunkelviolett, 4.7.1941, 26.985.000 Marken
    40 Öre, dunkelgrau, 31.3.1941, 38.794.000 Marken
    50 Öre, braunlila, 4.7.1941, 20.450.000 Marken
    60 Öre, dunkelgrünblau, 3.9.1941, 32.025.000 Marken

    Ich zeige die Marken postfrisch (die 15 Öre grünlich braunoliv fehlt) sowie den Satz komplett gestempelt. Außerdem eine Paketkarte mit einer 60 Öre EF von Ulefoss nach Øyfjell aus dem Jahr 1945.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • miasmatic
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    5. September 1971 (54)
    • 15. Februar 2016 um 17:41
    • #165

    Moin DKKW,

    wieder einmal ein interessanter Beitrag in Deinem Norwegen-Thread.
    Mir fällt auf, dass die 20 Öre Marke mit dem langen Fußstrich in der gesempelten Version viel deutlicher von den anderen beiden unterscheidbar ist.
    Ist die Ziffer in Gänze breiter als diejenige bei der schmalen Version oder täuscht dies evtl. auf den Scans?
    Im Gegensatz zu den gestempelten Varianten sehe ich bei den Typen I und II kaum einen Unterschied, liegt u.U. aber auch an meinen Augen, die müde von der Arbeit sind ;)
    Ich selbst besitze nur gestempelte Exemplare, die sich relativ deutlich von der jeweils anderen Variante unterscheiden, wobei beide Varianten fast gleich häufig vorkommen.

    Schönen Abend,

    miasmatic

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • DKKW
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    • 15. Februar 2016 um 20:47
    • #166

    Moin miasmatic,

    Du hast recht, Deine Augen haben Dich nicht getäuscht. Bei der postfrischen 20 Öre, Type I bin ich der Wunschphilatelie zum Opfer gefallen, es ist ebenfalls eine Type II.
    Da muss ich mich wieder mal bei den Händlern nach einer postfrischen Type I umsehen.

    Hat doch sein Gutes, die alten Sachen mal wieder aus dem Album zu kramen, alte Sünden werden gnadenlos aufgedeckt. :)

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 13. März 2016 um 14:18
    • #167

    Hallo zusammen,

    im August 1941 wurden größere Bestände der kursierende Dauermarken mit einem V-Überdruck versehen und an die Postschalter gebracht.

    Das V-Symbol = als victory-Zeichen zunächst von den Belgiern (dort V = victoire oder V = vrijheid) dann von den Briten verwendet fand natürlich auch beim norwegischen Widerstand Anklang. Die V-Marken waren ein Versuch das V = Victoria als Siegessymbol der Nazis umzudeuten.

    Unter den überdruckten Marken waren auch Restbestände mit Wasserzeichen. Sie sind seltener als die Überdruckmarken ohne Wasserzeichen. Aber nur die 50 Öre ist wirklich schwierig. Es wurden nur 23.200 Marken überdruckt, sie kamen nur in Oslo zum Verkauf. Sie sollten ausschließlich geprüft gekauft werden, beide hier gezeigten Marken sind von Hans J. Enger attestiert, gestempelte Marken sind mit Vorsicht zu geniessen, der Schalterverkauf endete am 29. November 1941, am 29. März 1944 wurden die Marken ungültig.

    Darüber hinaus gibt es auch noch 20 und 25 Öre Marken mit Wasserzeichen mit V-Überdruck. Es wurden jeweils 800 Marken überdruckt aber nicht für den Verkauf freigegeben. Nach dem Krieg kamen ca. je 300 Marken durch Verkauf und Tausch in Sammlerhände. Gestempelt immer falsch! Aufgrund der Privatisierung der Post steht zu befürchten, dass auch der restliche Archivbestand irgendwann versilbert wird, schließlich verkauft die norwegische Post seit Jahren postfrische Marken (zu sehr ehrgeizigen Preisen) aus ihren Archivbeständen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (13. März 2016 um 14:19)

  • DKKW
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    • 29. März 2016 um 20:53
    • #168

    Hallo zusammen,

    bevor ich meine Neuzugänge präsentiere, möchte ich die Marken der Løve-utgaven zum Abschluss bringen.

    18.8.1941: 10 Öre, grün, 479.000 Marken, für Briefmarkenautomaten, Ortsbrief, Inlandspostkarte (häufig mit Falschstempeln)
    15.2.1945: 1,50 Kronen, dunkelblau, 1.400.000 Marken
    1946/1949: Løve III, nye værdier
    25 Öre, orangerot, 337.790.000 Marken, 1.10.1946
    30 Öre, grau, 4.375.000 Marken, 4.375.000 Marken, 13.7.1949
    40 Öre, dunkelblau, 13.705.000 Marken, 1.10.1946
    55 Öre, gelborange, 14.450.000 Marken, 4.11.1946
    80 Öre, braun, 8.925.000 Marken, 4.11.1946
    1949 Løveprovisorier
    25/20 Öre, bräunlichrot, 15.115.000 Marken
    45/40 Öre, dunkelblau, 4.801.000 Marken

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 18. April 2016 um 21:35
    • #169

    Hallo zusammen,

    vor einiger Zeit hatte ich die Marken der Løve III - utgaven 1940, uten vannmerke (ohne Wasserzeichen) postfrisch präsentiert. Forumsfreund miasmatic machte mich korrekterweise darauf aufmerksam, dass die angebliche Type I der 20 øre Marke in Wirklichkeit eine Type II Marke ist.

    Also musste eine echte Type I Marke her und in solchen Fällen ist Tone Enger vom Auktionshaus Engers frimerker eine seit Jahrzehnten verlässliche Partnerin. Denn Engers frimerker veranstaltet nicht nur zwei Mal im Jahr Briefmarkenauktionen sondern veröffentlicht (in der Regel ein Mal im Jahr) Preislisten verschiedener, vorwiegend skandinavischer Sammelgebiete.

    Die Type I war postfrisch erhältlich und ich habe sie mir gekauft. Jetzt kann ich also alle drei Markentypen der 20 øre Marke ohne Wasserzeichen präsentieren:

    Type I, rot, 1940, langer Fussstrich der 2 in 20
    Type II, rot, 1941-45, kurzer Fussstrich der 2 in 20
    Type II, bräunlich rot, ab 1945, kurzer Fussstrich der 2 in 20

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Norge, 20 øre løve III utgaven 1940, postfrisk.jpg
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    • 24. April 2016 um 20:07
    • #170

    Hallo zusammen,

    es geht wieder mal ganz zurück in die Zeit der Klassik. Ich zeige einen nicht perfekt erhaltenen Inlandsbrief aus Frederikshald nach Aamot/Østerdalen via Christiania.

    Nur aus dem Jahr 1872 sind Inlandsbriefe zum neuen 3Sk Porto mit der Våpentype 1867 registriert. Sie scheinen nicht ganz so selten zu sein, trotzdem ist dieser hier der erste in meiner Sammlung. Leider mit Einrissen, etwas fleckig und bei der Marke fehlt ein Eckzahn. Naja, irgendwann findet sich was besseres.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 1. Mai 2016 um 20:44
    • #171

    Hallo zusammen,

    noch ein Klassik-Brief aus der Skilling-Periode Norwegens. Es handelt sich um einen eingeschriebenen Inlandsbrief aus dem Jahr 1873. Das Inlandsbriefporto betrug 3 Skilling, die Einschreibegebühr 4 Skilling. Hier als Mischfrankatur mit je einer 3 Sk. und 4 Sk. Posthornmarke die sowohl Porto als auch Einschreibegebühr exemplarisch abbildet.

    Der Brief wurde am 5.6.1873 in Drammen aufgegeben und war nach Christiania gerichtet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Norge, 3sk + 4sk posthorn utgaven på rek.brev fra Drammen, 1873.jpg
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  • DKKW
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    • 26. Juni 2016 um 20:02
    • #172

    Hallo zusammen,

    neulich konnte ich zu meiner Überraschung recht günstig einen eingeschriebenen Brief mit Rückscheinbegehren aus Norwegen in die USA aus dem Jahr 1930 erwerben.

    Der Beleg ist zwar nicht topp erhalten aber Auslandsbriefe mit Rückscheinbegehren aus Norwegen aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg bekommt man nur ganz, ganz selten zu Gesicht.

    Es handelt sich leider um einen überfrankierten eingeschriebenen Auslandsbrief mit Rückschein. Inzwischen habe ich mich schlau gemacht, wie hoch die Auslandsgebühr für Rückscheine war. Öre seit dem 1.1.21 (gemäß Aune: Norske innenrikske Portotakster 1877-1995)

    Auslandsbriefporto 30 Öre (bis 20g) + 20 Öre für jede weitere 20g Gewicht ab dem 1.1.27
    Einschreibegebühr 30 Öre seit dem 1.1.27
    Auslandsrückscheingebühr 30 Öre seit dem 1.1.27

    Der Brief wurde am 31.III.30 vom Briefmarkenhändler Johan Ørevik in Foldrøyhamn der Post übergeben. Foldrøyhamn liegt auf der Insel Bømlo im Fylke Hordaland an der Westküste Norwegens in etwa auf halber Strecke zwischen Stavanger und Bergen.

    Rückseitig sieht man zwei Transitstempel "New York Reg'y Div. 4.12.30" einen weiteren Transitstempel "San Francisco Reg. Segd Calif. Apr. 16, 1930" und schließlich den Ankunftstempel "Menlo Park Calif. Registered Apr. 17, 1930" Immerhin 18 Tage von einer kleinen norwegischen Insel über den Atlantik und quer durch die USA.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Norge, rekommanderet brev, 2. vektklasse, med mottagelsesbevis til USA, 1930.jpg
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    2 Mal editiert, zuletzt von DKKW (9. Juli 2016 um 13:30)

  • DKKW
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    • 9. Juli 2016 um 13:50
    • #173

    Hallo zusammen,

    zunächst einmal musste ich meinen letzten Beitrag berichtigen. Leider ist der eingeschriebene Brief mit Rückscheinbegehren in die USA überfrankiert. Das erklärt natürlich auch, warum ich ihn so günstig erhalten habe. Etliche Jahrgänge der Circulære fra Poststyret sind im Internet eingestellt. Das geschriebene norwegische Bokmål ist zudem dem dänischen so ähnlich, dass ich damit keine Probleme habe.

    Heute zeige ich eine korrekt frankierte Postkarte nach Bukarest in Rumänien aus dem Jahr 1904. Rumänien gehört zu den seltenen Auslandsdestinationen innerhalb Europas.

    Die Karte wurde am 3. August geschrieben und am 4.VIII. 04 in Trondheim (hier die alte Schreibweise Trondhjem) aufgegeben. Wenn ich den rumänischen Ankunftstempel richtig interpretiere, kam die Karte am 8. August 1904 in Bukarest an. Außerdem trägt die Karte den Bordstempel "Turistskibet - Kong Harald - Trondhjem/Nordkap" und den Bukarester Briefträgerstempel "150"

    Als Bildmotiv zeigt die Karte die berühmte Felsformation Torghatten auf der zur Kommune Brønnøy gehörenden Insel Torget. Mitten im Berg befindet sich ein etwa 35 Meter hohes und rund 160 Meter langes Loch das vermutlich durch Meeresbrandung entstand bevor sich der Inselgrund am Ende der letzten Eiszeit höher aus dem Wasser erhob.

    Der Torghatten war im Jahr 1995 Motiv für die 4,50 Kronen Marke der Norden Markenausgabe (Thema: Reisen im Norden). Ich zeige hier ein gestempeltes Paar aus einem Markenheftchen.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 17. September 2016 um 12:32
    • #174

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen Zensurbrief aus der Zeit der Deutschen Besetzung nach Schweden.

    Das Porto für Briefe der 1. Gewichtstufe in die Norden-Staaten betrug 20 Öre (1.7.20 bis 30.9.46). Der Brief wurde am 13.12.44 in Oslo aufgegeben und war nach Uppsala in Schweden adressiert. Er durhlief die Deutsche Postzensur, verschlossen wurde er mit einer neutralen Banderole, diese ist mit dem Brief durch den Zensurstempel "2" verbunden.

    Portorichtig mit einer 20 Öre Marke der Løve III-Ausgabe frankiert. Es handelt sich um die Type II, rot. Erstausgabetag 2.12.1940. Die Marke wurde mit dem TMS "Julepost må leveres inn i god tid! (Weihnachtspost rechtzeitig einliefern) entwertet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 30. Oktober 2016 um 13:35
    • #175

    Hallo zusammen,

    heute kann ich Euch einen Auslandsexpressbrief nach Finnland aus dem Jahr 1920 präsentieren. Dieser Brief wurde von Carsten Thiis aus Frederikstad an die Finska Pappersbruksföreningen in Helsingfors geschickt.

    Finnland trat erst 1922 den NORDEN-Staaten bei, dem zufolge war seinerzeit noch das internationale Porto zu entrichten.
    Das internationale Briefporto betrug 20 Öre für einen Brief bis 20g Gewicht (1.10.1907 - 31.1.1921). Die Eilbotengebühr betrug 25 Öre vom 1.7.1910 bis zum 31.1.1921. Die Versendungsart "Per Express" bzw. "Per Eilboten" wurde erst sukzessive für die verschiedenen Länder zugelassen.

    Mein Brief ist mit einer 5 Öre und zwei 20 Öre Marken der Antiqua-Posthorn Ausgabe 1909/19 porto- und zeitgerecht frankiert. Die Marken wurden mit einem Maschinenstempel (Typ Krag?) von Fredrikstad am 19.4.1920 entwertet. Rückseitig ist der finnische Ankunftstempel Helsingfors Helsinki 21.4.20 abgeschlagen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 5. November 2016 um 17:55
    • #176

    Hallo zusammen,

    erneut eine etwas ungewöhnliche Sendung aus Norwegen, eine Auslandspaketkarte nach Island aus dem Jahr 1939.

    Das Paket mit 139g Gewicht wurde am 7. März 1939 beim Osloer Zollpostamt abgefertigt. Zweikreisgitterstempel "Oslo Tollpost 7 III 39" Absender war die Firma Neslein & Co A/S über die ich leider nichts im Netz gefunden habe.

    Am gleichen Tag ging das Paket offenbar mit Schiffspost nach Bergen, unten rechts ist der Zweikreisgitterstempel "Bureau d'Échange d'Oslo Colis Posteaux 7.III 39" abgeschlagen. Offenbar gingen die Schiffe nach Island von Bergen aus in See, links neben dem Bureau d'Échange - Stempel findet sich der Zweikreisgitterstempel "Bergen Colis Posteaux 16. III 39"
    Am 21.3.39 kam das Paket in Reykjavik an (Ankunftstempel unten mitte links) und am 23.März 1939 wurde das Paket offenbar vom Tollgæslan Reykjavik an den Empfänger, den Uhrmacher Einar Thordarson aus Havnefjord (heute Hafnarfjördur) ausgeliefert. Siehe Ovalstempel des isländischen Zolls unten links. Unter dem Ovalstempel findet sich noch ein Kreisstempel der dem norwegischen Zollamt in Oslo zuzuordnen ist, ich meine Oslo Tollopsyn zu lesen.
    Rückseitig ist dann der isländische Zweikreisgitterstempel von Hafnarfjørdur vom 25. III. 39 abgeschlagen. Das d in Hafnafjördur ist eigentlich ein "th" aber ich habe keine Ahnung mit welcher Tastenkombination ich diesen isländischen Buchstaben einsetzen kann.

    Leider habe ich auch keine Quelle für die Porti für Auslandspakete aus Norwegen. Die norwegischen "Postens sirkuærer" die durch die Universitätsbibliothek in Bergen digitalisiert wurden, reichen nur bis 1929.

    Verklebt wurden jedenfalls 220 Öre, darunter auch als sehr späte Verwendung das 200 Öre Provisorium der Ausgabe vom 25.1.1929. Eventuell hatte man gerade keine 2 Kr. Marken mit dem Portrait König Haakon VII zur Hand (Ausgabe 21.2.1938).

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 29. November 2016 um 12:32
    • #177

    Hallo zusammen,

    beim Stöbern habe ich eine hübsche Ansichtskarte aus Norwegen aus dem Jahr 1913 gefunden. Die Adressseite ist eher 08/15, eine 10 Öre Posthorn-Marke der Ausgabe 1908 und ein undeutlich abgeschlagener Maschinenstempel aus Stavanger (vermutlich eine Krag-Maschine) vom 25.12.13.

    Das Kartenmotiv ist dafür wildromantisch. Es zeigt eine schmale Straße die sich durch das enge Tal Brattlandsdalen (heutige Schreibweise) zwängt. Brattlandsdalen liegt im Ry-Fylke in Rogaland. Beliebtes Photomotiv ist der Flesåna-Wasserfall. Heute ist die Straße (RV13) ganz gut ausgebaut. Damals war der Weg wohl recht abenteuerlich wie man der Photostrecke auf Wikimedia-Commons entnehmen kann:

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 28. März 2017 um 20:45
    • #178

    Hallo zusammen,

    nach längerer Pause kann ich wieder einmal etwas aus Norwegen zeigen und zwar einen Brief der 2. Gewichtsstufe (16g - 125g) nach Dänemark (Nordenporto) aus dem Jahr 1887.

    Der Brief wurde am 14.I.87 beim Postamt Bergen abgefertigt und lief in die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Das K steht für das Postamt in der Købmagergade im Zentrum Kopenhagens (kürzlich an einen Investor verkauft). Die Amaliegade verläuft vom St. Annæ-Plads in Nyhavn zum Schloss Amalienborg.

    Frankiert wurde der Brief mit einer 20 øre Marek der Freimarkenausgabe 1882, im Norgeskatalog als 21mm stereotypi-utgaven 1882/85 bezeichnet.

    Es handelt sich hierbei (laut Norgeskatalog) um die mattblaue Variante mit unklarem Druck.

    Vom 1.1.1885 bis zum 30.9.1907 betrug das Briefporto in die Nordenstaaten (Schweden, Dänemark erst ab 1.1.1886) für einfache Briefe bis 15g Gewicht 10 Öre, für die Briefe der 2. Gewichtsstufe (16g - 125g Gewicht) waren 20 Öre Porto zu entrichten und für Briefe der 3. Gewichtsstufe (mehr als 125g Gewicht) fielen 30 Öre Porto an.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 10. April 2017 um 20:24
    • #179

    Hallo zusammen,

    wieder einmal konnte ich ein ungewöhnliche Posrtostufe erwerben. Es handelt sich um einen eingeschriebenen Orts-Dienstbrief der 2. Gewichtsstufe aus Stavanger aus dem Jahr 1947.

    Es handelt sich um ein Schreiben des "skattefuten" (Steuereintreiber) im Rogaland in Stavanger an den "fylkekasserer" (Schatzmeister des Fylke) im Rogaland. Es handelt sich hierbei um einen eingeschriebenen Ortsbrief der 2. Gewichtsstufe: 25 Öre Briefporto (1.10.46 bis 30.6.49) und 30 Öre Einschreibegebühr (1.10.46 bis 30.6.49). Da es sich beim Absender um eine Behörde handelt, war die Verwendung von Dienstmarken obligatorisch. Ein ausgefallener Beleg.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 17. Oktober 2017 um 20:34
    • #180

    Hallo zusammen,

    heute kann ich eine ausgefallenen Beleg aus Norwegen präsentieren über dessen Porto ich augenblicklich nur spekulieren kann.

    Es handelt sich um eine Souvenier Letter Card. Ich habe diese nicht so häufige Belegform schon aus Neufundland und Dänemark präsentieren können. Auf der Adressseite finden wir den Vermerk "Tryksager" also Drucksache. Aber 20 Öre im Jahr 1905 passen nicht zum Drucksachenporto, eher zum Inlandsbrief.

    Auf der "Außen"-Bildseite sehen wir eine Ansicht der Freimaurerloge Christianias mit der Überschrift "Hilsen fra Christiania" (Grüße aus Christiania). Innen finden sich insgesamt 12 Ansichten von Christiania und Umgebung als Leporello.

    Das Maximumporto für Inlandsdrucksachen betrug im Jahr 1905 15 Öre, also kann diese Sendung nicht als Drucksache frankiert worden sein. Besser passt das Inlandsbriefporto, 20 Öre waren für Briefe ab 100g Gewicht zu entrichten. Allerdings bleibt dieser Beleg weit unter 100g Gewicht. Also überfrankiert. Ich werde wohl Hans J. Enger, den BPP-Prüfer um Rat bitten müssen.

    Nichtsdestotrotz ein hochinteressanter Beleg, die erste Souvenir Letter Card aus Norwegen die ich in all den Jahren meiner Norwegen-Sammelei zu Gesicht bekommen habe.

    Viele Grüße
    DKKW

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