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Norwegen

  • DKKW
  • 30. November 2010 um 23:15
  • DKKW
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    • 9. Januar 2011 um 08:27
    • #21

    Hallo zusammen,

    wieder einmal eine ungewöhnliche Markenanwendung auf Postformular.
    Porto-kart wurden verwendet, wenn qualifizierte Sendungen, die am Postschalter aufzugeben waren, falsch frankiert waren. Hier traf ja den Postbediensteten die Schuld für die Falschfrankatur und nicht den Postkunden.
    Die Sendung wurde angehalten, eine Porto-kart zum Aufgabepostamt geschickt. Die mussten dann das fehlende Porto beibringen. Dies wurde als Dokumentation auf die Porto-kart verklebt und alles ging an das Postamt zurück, das die Sendung angehalten hatte.
    Viel Aufwand für 20 Öre, oder? :D

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK 144 på Porto-kart 1928.jpg
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  • DKKW
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    • 22. Januar 2011 um 09:19
    • #22

    Hallo zusammen,

    Belege mit norwegischen Dienstmarken findet man in Deutschland nicht so häufig, selbst einfache Sendungen muss man suchen.
    Hier zeige ich eine Postkarte der Bibliothek Rjukan, mit der einem Leser (und Briefmarkensammler) mitgeteilt wird, dass der von ihm bestellte Afa Osteuropakatalog zurückgegeben wurde und nun zur Abholung bereitliegt.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK T108 og T127 på brevkort 1982.jpg
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  • DKKW
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    • 29. Januar 2011 um 18:00
    • #23

    Hallo zusammen,

    ich liebe Briefe mit dekorativen Reklamezudrucken. Einen davon zeige ich heute. Ein eingeschriebener Auslandsbrief aus Oslo vom 14.5.34 nach Wien. Reklamezudruck des Hotel Plaza in Oslo.
    Portorichtig frankiert mit einer 60 Öre Marke Löwenzeichnung (Norgeskatalog 154). (Porto und Einschreibegebühr 60 Öre vom 1.1.27 bis 30.9.46)

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK 154 på rekommenderet brev til Austria 1934.jpg
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  • DKKW
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    • 6. Februar 2011 um 19:05
    • #24

    Hallo zusammen,

    die Zeitung "Farmand" zog die Abonnementsgebühr per Nachnahme (norw.: Postopkrav) ein.
    Hier zeige ich eine 5 Öre Ganzsachenpostkarte mit 10 Öre Zusatzfrankatur als eingeschriebene Postkarte mit 5 Kronen Nachnahme aus dem Jahr 1915 von Kristiania nach Skien. Marke und Werteindruck sind doppelt entwertet. Da der Maschinenstempel kaum erkennbar war, hat man mit Datumstempel nachgeholfen.
    Außerdem ist ein zeittypischer R-Stempel sowie eine L1-Stempel "Postopkrav" abgeschlagen. Der Nummeratorabschlag ist übrigens ganz woanders gelandet, es ist die 319 rechts vom Absenderzudruck Farmand.
    Inlandspostkarte: 5 Öre (16.6.1877 - 30.6.1919)
    Einschreibegebühr: 10 Öre (1.1.1877 - 30.6.1917)
    Die Nachnahmegebühr wurde nicht verklebt sondern vom Nachnahmebetrag abgezogen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK 100 på 5 øre brevkort som rekommanderet brevkort med postopkrav 1915.jpg
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    • NK 100 på 5 øre brevkort som rekommanderet brevkort med postopkrav 1915 bakside.jpg
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  • DKKW
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    • 15. Februar 2011 um 21:24
    • #25

    Hallo zusammen,

    seit Kaiser Wilhelm waren Nordlandreisen bei den Deutschen angesagt. Gerade auch der Inselarchipel Spitzbergen war schon frühzeitig Ziel der Kreuzfahrtpioniere.
    Ich zeige hier eine Postkarte aus dem Jahr 1929 mit einem Paar der 10 Öre Sondermarke zum 100sten Todestag des norwegischen Mathematikers Niels Henrik Abel.
    Die Postkarte zeigt als Motiv das Nordkap mit D/S Bergensfjord - übrigens fast identisch mit den norwegischen Nordkap-Sondermarken!
    Der Absendestempel lautet Ankershamn. Dieser Ort geht auf den Walfangstützpunkt Green Harbour zurück. Mit der Inbesitzname Spitzbergens (Svalbard) durch Norwegen im Jahr 1925 wurde aus Green Harbour Ankershamn. Im Jahr 1929, anscheinend kurz nachdem diese Karte versand wurde, wurde Ankershamn geschlossen. (Wikipedia Norge)

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK 172 (2) på brevkort fra Svalbard til Tyskland.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (15. Februar 2011 um 23:06)

  • DKKW
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    • 6. März 2011 um 11:32
    • #26

    Hallo zusammen,

    die Posthornmarken Norwegens sind eine Spielwiese für die Spezialisierer. Am Beispiel der 5 Öre Marke der Ausgabe 1886 will ich einmal die Unterschiede zwischen Michel und Norgeskatalog aufzeigen.
    Der Michel katalogisiert die Marke unter der Nr. 44 mit vier verschiedenen Farben. Der Norgeskatalog (im Gegensatz zum Michel Europa ein Spezialkatalog!) unterscheidet vier Druckplatten mit insgesamt sieben Unternummern (Farben, Wasserzeichenstellung)
    Ich zeige hier alle sieben Unternummern gestempelt:
    NK 52I Platte 1 graugrün(Michel 44a)
    NK 52IIa Platte 2 smaragdgrün (Michel 44c)
    NK 52IIb Platte 2 blaugrün, liegendes Wz. (Michel 44b)
    NK 52IIc Platte 2 blaugrün, stehendes Wz. (Michel 44b)
    NK 52IIIa Platte 3 gelblichgrün (Michel 44b)
    NK 52IIIb Platte 3 grasgrün (Michel 44b)
    NK 52IV Platte 4 olivgrün (Michel 44d)

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK52 Mi. 44 5 Öre Ausgabe 1886.jpg
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  • DKKW
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    • 25. April 2011 um 12:53
    • #27

    Hallo zusammen,

    die norwegische Post brachte ab Mitte der zwanziger Jahre in kurzen Abständen (für damalige Verhältnisse) Sondermarkenserien heraus, unter anderem am 1.4.1930 ein Gedenkausgabe an den 900. Todestag König Olavs des Heiligen. Sein Tod im Kampf wird auf der 30 öre Marke dargestellt. Von der Marke wurden 3 Mio Exemplare gedruckt (also wirklich keine Rarität).

    Hier als portogerechte Einzelfrankatur auf Auslandsbrief nach Deutschland (Auslandsbriefporto 30 Öre vom 1.1.1927 bis 30.9.1946).

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK 180 på brev til Tyskland 1930.jpg
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  • DKKW
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    • 29. Mai 2011 um 16:09
    • #28

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich mal wieder einen Beleg aus Norwegen. Eine Inlandspaketkarte mit Nachnahme (norw.: postopkrævning) aus Arendal nach Fure über Drage. Gewicht o,4 Kg und 1,15 Kronen Nachnahme. Zu der Zeit war nur das Paketporto zu frankieren, die Nachnahmegebühr wurde vom einzuziehenden Geldbetrag abgezogen.
    Portorichtig frankiert mit einem Dreierstreifen der 10 Öre Posthorn-Antiqua-Ausgabe 1898/1908 (NK 77IIy)

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK 77IIy på følgebrev med efterkrav.jpg
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  • DKKW
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    • 24. Juli 2011 um 12:33
    • #29

    Hallo zusammen,

    nach längerer Zeit mal wieder etwas aus Norwegen. In diesem dünn besiedelten Land gab es kleine Postanstalten ohne Briefzustellung, d.h. die Bewohner des jeweiligen Bezirks holten ihre Post ab oder die Sendungen wurden einem gelegentlichen Boten (z. B. Nachbarn) mitgegeben.
    Mit dem Postgesetz vom 1.7.1888 wurde für Ortssendungen ohne Zustellung (egal ob Brief oder Postkarte) ein Sondertarif "bygdebrev" zu 2 Öre eingeführt. Das Porto galt bis zur generellen Aufhebung des Ortsportos am 1.7.1917. Einige Postanstalten liessen für "Bygdebrevkort" also Postkarten ohne Zustellung ein Porto von 1 Öre gelten, dies entsprach aber lt. Kristian Aune nicht den Vorschriften.
    Ich zeige eine vorschriftsmässig mit 2 Öre frankierte Postkarte aus Skaabu (Nord-Fron/Oppland) aus dem Jahr 1902.
    Gemäß Briefübersicht im Norgeskatalog sind "bygdebrev" gar nicht so selten, mit zwi 1 Öre Marken NK73 frankierte bygdebrev-Sendungen werden gerade mal mit 100 NOK bewertet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK73X (2) på bygdebrevkort 1902.jpg
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  • DKKW
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    • 9. Oktober 2011 um 13:43
    • #30

    Hallo zusammen,

    am 1. Juni 1918 wurde das Porto für Briefe in die Norden-Länder (bis 1922 nur Dänemark und Schweden) von 10 Öre auf 12 Öre erhöht. Dieses Porto galt bis 30.6.1919 (für Norwegen eine sehr kurze Portoperiode).
    Rechtzeitig am 31.5.1918 wurde eine 12 Öre Posthorn-Marke (NK 101 bzw. Mi. 80A) an die Postämter ausgeliefert.
    Ich zeige hier einen Norden-Brief nach Dänemark mit einer Einzelfrankatur dieser 12 Öre Marke. Der Brief trägt den Schiffspoststempel "Nordlands Postexp. F 18.VI.19" und wurde gemäß Briefinhalt auf der D/S Midnatsol geschrieben.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK 12 på brev til Danmark 1919.jpg
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  • Markenfritze
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    • 21. November 2011 um 17:10
    • #31

    Hallöchen Sammelfreunde,

    heute möchte ich Euch mal etwas Moderneres zeigen. In meiner Schweden-Sammlung findet sich auch Norwegisches. Bei Sichtung fiel mir heute unten gezeigte Karte mit Mischfrankatur von Schweden und eben Norwegen in die Hände. Ein guter Kumpel sendete sie mir 2009 aus dem Friedensstaat Morokulien, durch den genau die Grenze dieser beiden Staaten verläuft. Daher können von dort aus die Poststücke auch mit Wertzeichen beider Staaten versandt werden.
    Morokulien:

    Beste Grüße vom Markenfritze

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    :schweden:Sammelgebiet: Schweden und noch mehr Schweden

  • DKKW
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    • 23. November 2011 um 12:25
    • #32

    Hej Markenfritze,

    vielen Dank für Deinen Beitrag. Da sammelt man seit Jahrzehnten Norwegen aber Morokulien ist bislang völlig an mir vorbeigegangen. Sehr informativer Link und ein hübscher kleiner Beleg mit einer großen Geschichte dahinter.

    Tusind tak
    DKKW

  • DKKW
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    • 6. Januar 2012 um 17:02
    • #33

    Hallo zusammen,

    heute geht es in die Klassik Norwegens. Der Markenerstling Norwegens war eine 4 Skilling Marke mit dem Reichswappen (Löwe mit Olavsaxt) ohne Landesbezeichnung.
    Der Entwurf stammt von N.A.H. Zarbell, gedruckt wurden die Marken im Buchdruckverfahren bei Chr. Wulfsberg in Christiania. Das Papier wurde von Bentse Brug geliefert und zeigte als Wasserzeichen ebenfalls den Löwen mit der Olavsaxt. Die Auflage betrug 2.018.200 Marken.
    Die Entwertung erfolgte durch Gitterstempel (norw.: Riststempel) mit 10, 11 oder 12 Balken, durch Nummernstempel oder auch durch Datumstempel, handschriftliche Entwertungen sind ebenfalls bekannt.

    Ich zeige die Marke als Einzelfrankatur auf Inlandsbrief aus Christiania nach Soon. Die Marke ist mit dem Nummernstempel 42 von Christiania entwertet. (Attest Hans J. Enger)

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 20. Oktober 2012 um 14:40
    • #34

    Hallo zusammen,

    da ist mir wieder einmal ein ungewöhnliches Formular ins Netz gegangen. Es handelt sich um einen Rückschein für einen Wertbrief über 55,12 norwegische Kronen der am 16.1.1902 von Horten nach Kristiania (heute Oslo) geschickt wurde. Der Rückschein wurde am 17.1.1902 in Kristiania vom Empfänger quittiert und ging dann zurück nach Horten. Die Rückscheingebühr betrug vom 1.7.1888 bis zum 31.8.1920 10 Öre.

    Hier ist eine 10 Öre Marke der Ausgabe 1898 Posthorn Antikva der Druckerei Knudsen. Norgeskatalog NK 77I, Michelkatalog 56Aa. Gewöhnliche Postsendungen mit dieser Marke sind Massenware, Rückscheinformulare aus Norwegen findet man hingegen nicht so häufig, da akzeptiert man schon mal kleinere Unzulänglichkeiten wie Faltspuren.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK77I på mottakelsesbevis 1902.jpg
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  • DKKW
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    • 21. Oktober 2012 um 14:37
    • #35

    Hallo zusammen,

    und noch eine ausgefallene Verwendung einer ansonsten eher der Massenware zuzuordnenden Marke.
    Es handelt sich um ein Telegramm, dass vom Post- und Telegrafenamt Skien der Post zur Weiterbeförderung nach Ulefoss übergeben wurde. Ulefoss liegt gute 30 Strassenkilometer von Skien entfernt.
    Frankiert mit einer 15 Öre Marke (NK 102b) der Posthorn-Ausgabe 1902/19.
    15 Öre entsprechen dem Inlandsbriefporto vom 1.7.1919 bis 31.12.1920. Der Aufkleber Haster (Eilig) hatte offenbar keine Auswirkung auf das Porto, Expresssendungen der norwegischen Post hatten den Vermerk "Ilpost" oder "Ekspres" zu tragen. Nett auch die leider beim Öffnen zerrissene Verschlussmarke "Den norske rikstelegram"

    Viele Grüße
    DKKW

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    2 Mal editiert, zuletzt von DKKW (21. Oktober 2012 um 14:38)

  • DKKW
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    • 9. November 2012 um 13:37
    • #36

    Hallo zusammen,

    ich konnte in Roskilde auch einige Norwegenbriefe ergattern. Hier eine mit einer 3 Öre Marke der Ausgabe 1886/93 (auch 20mm-Ausgabe genannt) portorichtig frankierte Inlandsdrucksache aus Christiania nach Vadsö.
    Es handelt sich dabei um eine Werbung des Verlagshauses Jacob Dybwad für ein neues Lesebuch für Volksschulen. Jacob Dybwad (1823-1899) war seinerzeit eine bedeutende Persönlichkeit in Norwegen.
    Das Porto für Drucksachen der 1. Gewichtsstufe betrug 3 Öre vom 1.1.1877 bis 30.6.1917 (dabei wurde die Gewichtsobergrenze am 1.10.1907 von 15g auf 20g angehoben).
    Bei der Marke handelt es sich um die NK 51IIIb, 3. Druckplatte, Papier der Papierfabrik Alvøen, Farbe: gelb bis gelborange, Auflage 956.000 Stück, Erstausgabe 1.1.1891. Der Michelkatalog (Im Gegensatz zum Norgeskatalog kein Spezialkatalog) unterscheidet nur Mi. Nr. 43a und b. Danach ist die verwendete Marke eine 43a.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NK 51IIIb på trykksak fra Christiania til Vadsø 1891.jpg
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  • DKKW
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    • 24. November 2012 um 20:32
    • #37

    Hallo zusammen,

    von 1924 bis 1993 berechnete sich das Paketporto nach Gewicht und nach Umfang. Je nach Portoperiode wurden 2 bis 4 Umfangstypen, Takstgruppen genannt, unterschieden.

    Die Paketkarte, die ich zeige, war für ein Inlandspaket der Portoperiode 1.6.1938 bis 30.9.1946 der takstgruppe I (0 - 110 cm Umfang). Das Gewicht betrug 0,4 kg. Für das Paket war ein Porto in Höhe von 60 Öre zu frankieren, hier eine 60 Öre Marke der Dauerserienausgabe 1941 Löwentype (ohne Wasserzeichen), Norgeskatalog NK 252. Das Paket wurde am 13.2.45 in Ulefoss der Post übergeben und lief nach Øyfjell. Ulefoss liegt in der Provinz Telemark unweit von Skien am Norsjø. Øyfjell liegt weiter im Landesinnern und gehört ebenfalls zur Provinz Telemark

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 1. Januar 2013 um 12:05
    • #38

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen mit 25 Öre portorichtig frankierten Brief aus Skjolden nach Dänemark aus dem Jahr 1947.
    Das Porto für Briefe in die Norden-Staaten betrug vom 1.10.1946 bis zum 30.9.1951 25 Öre.
    Der Brief ist mit der am 1.7.1947 herausgegebenen 25 Öre Sondermarke zum Andenken an den 300. Geburtstag von Petter Dass frankiert. Peter Dass war der Sohn eines nach Norwegen ausgewanderten schottischen Kaufmanns. Nach dem Theologiestudium in Kopenhagen (Norwegen war damals mit Dänemark vereint) war er Pastor in Norwegen, er war darüber hinaus ein bedeutender Lyriker und Verfasser von Kirchenliedern.

    Die Briefmarke ist mit dem Bahnpoststempel "Oslo-Dombås 10-7-47 T1202" entwertet. In Dombås zweigt von der von Süden kommenden Hauptstrecke Oslo-Trondheim die Raumabahn nach Åndalsnes ab.

    Skjolden liegt am hintersten Ende des Sognefjordes. Von dort führt über die Berge eine Strasse nach Otta im oberen Gudbrandsdal mit Bahnstation der oben beschriebenen Eisenbahnlinie Olso-Dombås.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (1. Januar 2013 um 12:06)

  • -steppenwolf
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    • 1. Januar 2013 um 16:46
    • #39

    Hallo DKKW, interessante und seltene Belege die du hier zeigst. :)
    Da ich nur einige AK´s von Norwegen habe, dachte ich mir, ich stelle sie hier mit ein. Fange mit der Jüngsten an.
    Tyin Turisthotel Stempel Oslo 19.6.39

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  • -steppenwolf
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    • 1. Januar 2013 um 17:17
    • #40

    Spitzbergen, angeschwemmte Eisblöcke
    Stempel LONGYF.ARBYEN 14.8.36

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    • 002) AK Norwegen.jpg
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