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Baden - dies und das

  • Postgeschichte-Kemser
  • 22. November 2010 um 07:36
  • Postgeschichte-Kemser
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    7. Oktober 1963 (62)
    • 22. November 2010 um 07:36
    • #1

    Hallo und guten Morgen :)

    anbei zwei hübsche Baden-Kleinigkeiten:

    1. Fernbrief von Mannheim 1866 mit bad. Bahnpost nach Todtnau.
    Rückseitig sind sowohl der Bahnpost-Stempel als auch der Eingangsstempel von Todtnau abgeschlagen. Darüber hinaus jedoch auch noch der Stempel Basel Badischer Bahnhof. Ich kenne jetzt das badische Streckennetz nicht, aber lief der Beleg tatsächlich über Basel ?? :O_O:
    Gab es da nicht vorher schon einen Abzweig, z.B. von Freiburg ?

    2. 3 Kr.Brief von Emmendingen 1867 nach Eichstetten. Die Besonderheit offenbart erst der Inhalt: "Besonderer Zustellungsschein (§32 der Dienstordnung)"
    Entspricht dies dem, was wir landläufig unter "Rückschein" kennen ?
    Den Begriff "besonderer Zustellschein" habe ich bis dato noch nciht gehört.

    Beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

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    Postgeschichte-Kemser
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  • balf_de
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    26. August 1943 (82)
    • 22. November 2010 um 14:00
    • #2
    Zitat

    Original von Postgeschichte-Kemser
    Ich kenne jetzt das badische Streckennetz nicht, aber lief der Beleg tatsächlich über Basel ?? :O_O:
    Gab es da nicht vorher schon einen Abzweig, z.B. von Freiburg ?


    Hallo Postgeschichte-Kemser !
    Deine Frage ist natürlich berechtigt: aber ich denke, der Brief ist nicht versehentlich bis nach Basel befördert worden. Seit 1862 gab es nämlich eine Bahnlinie von Basel aus ins Wiesental, die bis nach Todtnau führte. Auf diesem Weg ging - trotz Umweg - die Beförderung schneller als durch den Hochschwarzwald.
    Quelle :

    Zitat

    Original von Postgeschichte-Kemser
    Entspricht dies dem, was wir landläufig unter "Rückschein" kennen ?
    Den Begriff "besonderer Zustellschein" habe ich bis dato noch nciht gehört.?

    Leider kann ich - wie so oft - nicht alles lesen. Aber ich sehe, dass am 1. Oktober eine Urkunde übergeben wurde, deren Quittung am 5. Oktober an einen Notar in Eichstetten geschickt wurde. Kann man von innen einen Stempeldurchschlag erkennen - mit Marken ohne übergehendem Stempel werden manchmal Dienstbriefe zu Markenbriefen ...

    Viele Grüße
    balf_de

  • Postgeschichte-Kemser
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    • 22. November 2010 um 15:19
    • #3

    Hallo balf_de,

    vielen Dank für die Rückmeldung zum ersten Beleg.

    Zum zweiten:
    Die Marke klebt über dem handschriftlichen "Frei"-Vermerk. Der Stempel ist leicht durchschlagend, wobei ich denke, dass sich die Frage ohnehin erledigt hätte aufgrund der nahezu identischen Stempelstellung. Eine Marke vom gleichen Tag und mit gleicher Stempelposition zu bekommen, ist recht unwahrscheinlich.

    Aber es wäre jetzt schon interessant zu wissen, was hinter dem "besonderen Zustellschein" steckt.

    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

    Postgeschichte-Kemser
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  • kartenhai
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    • 22. November 2010 um 22:07
    • #4

    @ P-K:

    aus dem Zustellungsschein kann ich folgendes entziffern:

    Besonderer Zustellungsschein (§ 32 der Dienstordnung)

    Betreff: Die Liegenschaftsversteigerung des (Eigenname), Richter in Nimburg

    Bezeichnung der Urkunde: Ladungsverfügung Herr Notar (Eigenname) in Nimburg vom 7. Oktober

    Empfänger:
    1. Hochberger Sparkassenverweser (=Stellvertreter, Verwalter) in Person
    2. Zwick Arzt ……… in Person

    dass vorbezeichnete Urkunde der genannten Person heute ordnungsmäßig von mir zugestellt wurde, beurkunde ich hiermit
    Emmendingen, den 1. Oktober 1867, verpflichteter Gerichtsbote
    Gebühr für die Zustellung: 12 ?
    Für den befohlenen Extragang ….. Stunden

    Gruß kartenhai

  • Postgeschichte-Kemser
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    7. Oktober 1963 (62)
    • 23. November 2010 um 08:15
    • #5

    Hallo kartenhai - vielen Dank.
    Sorry - aber da habe ich mich wohl etwas ungenau ausgedrückt. Es ging jetzt weniger um die "Übersetzung" des textes als viel mehr um die Versendungsform.
    Trotzdem nochmals besten Dank !
    Gruß
    Postgeschichte-Kemser

    Postgeschichte-Kemser
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