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Englische Kriegsfälschung ?

  • aleajardin
  • 31. Oktober 2010 um 18:35
  • aleajardin
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    • 31. Oktober 2010 um 18:35
    • #1

    Hallo alle,
    ich habe heute mal so in einem Auktionskatalog online nachgeblättert, so zu zeitvertreib und da bin ich bei einer britischen kriegfälschung hängen geblieben.
    Man hat dort drei marken versteigert mit Zertifikat, aber ich verstehe nicht, wie man eine Kriegsfälschung von den echten Ausgaben unterscheidet und wozu die Mühe der Fälschung.
    die Beiden linken Marken untereinander haben dünnes Papier, die beiden rechten Marken haben auffällig dickes Papier. Kann jemand das Rätsel auflösen?

    Danke


    Tom

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  • KEN
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    • 31. Oktober 2010 um 18:51
    • #2

    Hallöle,

    Michel spezial: Kriegspropagandafälschung.
    Ferchenbauer: Spionagefälschung

    Erkennbar an (Ferchenbaur):
    Größe des Markenbildes 0,5mm höher und 0,25mm breiter.
    Papier stark gelblich
    Gummierung weist diagonale Streifen auf.

    Erkennbar an (Michel):
    gelbliches Papier
    verdickte Randlinien
    N und K des Stecherzeichens kleiner.

    Gruß

    KEN

  • kartenhai
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    • 31. Oktober 2010 um 18:57
    • #3

    Im Katalog gibt es beide Marken (Mi.-Nr. 188 und 223) auch mit dickem Papier (y) und zu erheblich höheren Preisen als mit dünnem Papier.

    Bei der 188 steht als Fußnote dabei:
    Ist zusammen mit der 186 (5 H.) 1916 zu Kriegspropagandazwecken auf gelblichem Papier in England hergestellt worden. Bei der Mi.-Nr. 223 steht keine Fußnote dabei, könnte aber in einem aktuellen Katalog drin stehen.

    Das gelbliche Papier ist also das Hauptunterscheidungs-Merkmal der Fälschungen.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 31. Oktober 2010 um 19:03
    • #4

    Britische Fälschungen für Österreich - Ungarn

    Kurz vor Ende des Ersten Weltkrieges wurden in England Kriegspostfälschungen der Werte zu 5, 10 und 25 Heller der damals aktuellen Freimarkenausgabe von Österreich (Ungarn hatte seit dem Ausgleich 1867 eigene Briefmarkenausgaben) hergestellt. Die Briefmarken zeigen die österreichische Kaiserkrone sowie Kaiser Karl. Die gefälschten Freimarken wurden auf etwas gelblicherem Papier gedruckt als die Originale. Außerdem sind die Markenbilder der Fälschungen minimal höher (1/4 - 1/2 mm). Gebrauchte Kriegspostfälschungen sind bis jetzt noch nicht bekannt geworden, es existieren jedoch postfrische Stücke von allen drei Werten sowie Andruckproben des 10-Heller-Wertes im Kleinbogenformat in drei verschiedenen Farben mit dem Datumsvermerk 25. September 1918.

    Gefunden in:


    Gruß kartenhai

  • KEN
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    • 31. Oktober 2010 um 19:10
    • #5

    Hallöle,

    das gelbliche Papier allein ist nicht das wesentliche Unterscheidungmerkmal.

    Das Papier dieser Ausgabe (Buchdruck) war kriegsbedingt von schlechter Qualität weiß bis gelblich.
    Auch die Kupferdruck-Marken hatte zunächst einen grauen Stich, dann dünners weißlich -gelblichweißes Papier.

    KEN

  • aleajardin
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    • 31. Oktober 2010 um 20:03
    • #6

    also ich hab mal verglichen
    die rechte 10 Heller ist ungenau und hat breitere Randlinien, kann aber auch fetter Farbauftrag sein, ´die rechte 25 ist grünlicher, König Karl hat auf der rechten Marke auch spitzere Ohrläppchen, als auf der linken Marke,

    das ist kein Scherz mit den Ohrläppchen, hab ich gelesen


    mit den Buchstaben der Stecherzeichen konnte ich keinen Vergleich anstellen, und überdemhinaus soll es ja sogut wie garkeine echt gelaufenen Fälschungen geben, leider, aber warum eigentlich nicht, denn zu diesem Zweck sind die ja von den Engländern unters Volk gemischt worden , und wenn es echtr gelkaufene gibt, sind die dann genau soviel wert , wie postfrische?


    und in der Größenabweichung des Markenbildes um 1/4 bis 1/2 Milimeter war ich auch überfragt.

    Gruß

    Tom

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    2 Mal editiert, zuletzt von aleajardin (1. November 2010 um 15:56)

  • Grünteesign
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    • 6. Dezember 2010 um 19:50
    • #7

    hallo,

    vielleicht hillft das angehängte attest zu den britischen spionagefälschungen der österreichischen marken etwas.

    lg

    2 Mal editiert, zuletzt von Grünteesign (10. Dezember 2010 um 23:24)

  • Grünteesign
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    • 10. Dezember 2010 um 23:26
    • #8

    sorry,

    hier die dateianhänge

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