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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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doppelt gestempelt

  • Markenfritze
  • 14. Oktober 2010 um 08:50
  • Markenfritze
    Stamm Mitglied
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    1.657
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    8. Januar
    • 14. Oktober 2010 um 08:50
    • #1

    Hallöchen Sammelfreunde,

    gestern bekam ich von unserem Forumsfreund gomo ein paar Marken geschickt. Interessanter Weise war der Brief doppelt gestempelt, zum einen mit dem Datumsstempel vom Briefzentrum 46 und zum anderen mit dem Datumsstempel von Borken 7 (PLZ 46325).
    Wie kommt so etwas zu Stande?

    Beste Grüße vom Markenfritze

    Bilder

    • Doppelstempel.jpg
      • 241,84 kB
      • 1.950 × 1.374
      • 321

    :schweden:Sammelgebiet: Schweden und noch mehr Schweden

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    4. Mai 1984 (41)
    • 14. Oktober 2010 um 09:50
    • #2

    Mhh, Brief per Hand abgestempelt, anschließend in die Sortierung gerutscht und noch nen Maschinenstempel abbekommen?

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
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    • 14. Oktober 2010 um 12:54
    • #3

    Diese Doppelstempel kenne ich, wenn man in einer Postagentur abstempeln läßt zur Genüge. Im Gegensatz zur Postfiliale haben die nicht die Möglichkeit offenbar, bereits gestempelte Post von der ungestempelten zu trennen und an das Briefzentrum liefern zu lassen. Dort wird dann das bereits gestempelte Material in aller Regel nicht noch einmal gestempelt, sondern nur noch codiert zur maschinellen Sortierung.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

    Einmal editiert, zuletzt von Schnulli (14. Oktober 2010 um 15:13)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.093
    • 14. Oktober 2010 um 12:58
    • #4
    Zitat

    Original von Schnulli
    Diese Doppelstempel kenne ich, wenn man in einer Postargentur abestempeln läßt zur Genüge. Im Gegensatz zur Postfiliale haben die nicht die Möglichkeit offenbar, bereits gestempelte Post von der ungestempelten zu trennen und an das Briefzentrum liefern zu lassen. Dort wird dann das bereits gestempelte Material in aller Regel nicht noch einmal gestempelt, sondern nur noch codiert zur maschinellen Sortierung.

    Nach meiner Erfahrung ist es durchaus möglich, die Briefschaften zu trennen.
    In meiner Agentur werden verschiedene Boxen genutzt und meine handgestempelten Belege kommen nur ganz selten in den zweifelhaften "Genuss" einer weiteren Stempelung.
    Kann es sein, daß man in Deiner Agentur einfach nur nicht will ?

    Gruß
    KJ

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 14. Oktober 2010 um 13:27
    • #5

    Ich habe zum großen Glück hier eine Postfiliale, die den vollen Service anbietet. Zu einer Agentur, wie sie in vielen kleineren Orten eingerichtet wurde, um Kosten zu sparen, brauche ich nicht zu gehen. Ich will nicht ausschließen, dass es einige Agenturen heute bereits gibt, die sich dieses Problems bewusst sind und danach handeln. Ich habe z. B. aus dem Urlaub von Elmstein im Pfäler Wald einige von der Agentur in Blau gestempelte Briefstücke bekommen, die alle noch einmal vom Briefzentrum gestempelt wurden in Schwarz. Vielleicht geht das Wissen irgendwann einmal auf die Agenturen über. Noch ist jedoch, wie immer wieder an Beispielen zu sehen ist, nicht soweit.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

    Einmal editiert, zuletzt von Schnulli (14. Oktober 2010 um 15:14)

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    • 14. Oktober 2010 um 14:15
    • #6

    Schau mal nach den Unterscheidungsbuchstaben: p, ps oder pp sind Postpoints, da geht alles noch zusätzlich durch die Stempelmaschine, die dürfen nicht trennen. Bei den Agenturen kann es aber immer mal vorkommen, dass die Kiste ins falsche Fliessband gekippt wird und dann ... X( X( X( X( X(

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • krauseklatt
    Gast
    • 14. Oktober 2010 um 18:25
    • #7

    Eine doppelte Entwertung ist postintern eigentlich nicht erwünscht.
    Etwaige, derartig relativ häufig bearbeitete Belege sind grundsätzlich durch "Sorgfaltsfehler" in der Weiterleitung begründet.
    Auch Postpoint-Einlieferungen werden nachträglich sortiert - zumindest sollte es so sein. Niemand ist fehlerfrei und einige, wenn auch wenige Sachen erscheinen doch durchaus interessant!
    ... Gruß aus Genshagen ---krauseklatt---

  • gründi
    Stamm Mitglied
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    31. August 1994 (31)
    • 14. Oktober 2010 um 18:29
    • #8

    we wäre es, wenn man die doppelt gestempelten belege zur post schickt und sich beschwert? (natürlich in einem unfreien umschlag, ohne absenderangabe)

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 14. Oktober 2010 um 18:33
    • #9

    Ich finde, dass das gezeigte Stück ebenfalls in blauer Farbe zuerst gestempelt wurde. Daher ist das Stück sicher nicht schlecht und sammelwürdig.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • krauseklatt
    Gast
    • 14. Oktober 2010 um 19:33
    • #10

    @ gründi,
    womöglich ist den Einwand die allerbeste Form Kritik zu üben.
    Zumindest ändert sich NICHT´s - genauso als wenn Du nicht zur Wahl gehen würdest. WER nichts will, der zählt auch nicht!
    Insofern kann man auch ca. 35% durchaus ignorieren und eine "funktionierende Demokratie" anzeigen .
    ... mfG ---krauseklatt---

  • TomWolf_de
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    9. September 1963 (62)
    • 15. Oktober 2010 um 18:45
    • #11

    Doppelstempelungen sind ein leidiges Thema! Als Heimatsammler, der sich Belege meist selbst verschaffen muß, kann ich ein Lied davon singen. Manchmal war ich richtig sauer auf die Post, wenn ich nach dem Öffnen des Briefkastens derart verhunzte Belege entnehmen musste. Denn wenn man z.B. den ersten Tag einer neuen Postagentur für seine Heimatsammlung dokumentieren möchte, die liebevoll hergestellten Belege aber im Briefzentrum einer "unphilatelistischen" Behandlung unterzogen werden, ist der Zug natürlich abgefahren. Das Stempeldatum ist vorbei, neue Belege z.B. vom Eröffnungstag einer neuen Agentur kann man also nicht mehr nachträglich anfertigen - reklamieren zwecklos.

    Anno 1996, als bei uns in Esslingen die erste Postagentur eröffnet wurde, habe ich mir über die postinternen Vorgänge keine großen Gedanken gemacht. Über die Post zu schimpfen war einfacher. Damals hat der Siegeszug der "Doppelstempelungen" in meiner Heimatsammlung angefangen. Alle Belege, die ich mir damals angefertigt hatte, um die neuen Postagenturen zu dokumentieren, wurden immer im BZ 73 nochmals gestempelt. Irgendwann habe ich mich damit abgefunden. Ich kann mich heute noch an die Versprechungen der Agenturbetreiber und des Einweisungspersonals der Post erinnern, daß meine Belege "selbstverständlich" in dir richtige Kiste gelegt werden und natürlich "auf gar keinen Fall nochmals gestempelt" werden. Der Frust folgte dann am nächsten Tag.
    Aber eines Tages ist dann etwas für mich tolles passiert, das hat mich dann neugierig gemacht: die Belege zur Eröffnung der Postagentur in Esslingen-Hegensberg waren - sehr zu meiner Freude - nicht nochmals gestempelt! Ja wie konnte das denn passieren?

    Ich habe dann damals angefangen ein bisschen nachzuforschen. Es gibt zwei mögliche Stellen, wo es schiefgehen kann, und die Briefe "in die falsche Kiste" geraten können:
    1. in der Agentur. Dort werden die Sendungen angenommen, gestempelt (oder auch nicht), und in die jeweiligen Kisten verstaut. Für Postsendungen existieren mehrere Kisten: eine für großformatige Briefe, eine für Standardsendungen, eine Kiste für Firmenpost, etc. Die Kiste für Firmenpost geht im BZ direkt in die Codierung (ebenso wie die Kisten mit der Infopost), ungestempelte Sendungen kommen direkt in die Stempelung und Großbriefe kommen in die Großbriefbearbeitung.
    2. im BZ. Ich hatte einmal das Vergnügen unser BZ besuchen zu dürfen. Wirkte auf mich wie ein wohlorganisierter Ameisenhaufen. Aber der Betrieb hat mich wirklich überrascht: dort sitzt jeder Handgriff, nichts wird doppelt gemacht, die ankommenden LKWs werden in Windeseile ausgeladen und die Sendungen bearbeitet. In dieser emsigen Betriebsamkeit habe ich genau das beobachten können, was ich schon vor meinem Besuch vermutet hatte: ungestempelte Sendungen wurden in die Stempelung gegeben, große Briefe in die Großbriefbearbeitung und Geschäftspost in die Codierung, so daß alle Stationen praktisch zeitgleich mit Ihrer Arbeit beginnen konnten. Effektiv eben. Leider hatte ich nach dem Besuch des BZs die wirkliche Ursache für die Doppelabstempelungen immer noch nicht gefunden.

    In der Folgezeit habe ich beobachtet, daß Briefsendungen der Postagenturen aus z.B. Altbach, Deizisau, Denkendorf, Berkheim und Hegensberg nie doppelt gestempelt wurden, Briefsendungen aus Mettingen, Sulzgries und Hohenkreuz immer nochmals im BZ gestempelt worden sind. Das konnte ich mir lange nicht erklären.

    Der Zufall hat mir dann aber geholfen: ich war einmal abends bei der Postagentur in Hohenkreuz, als der Fahrer von der Post die gesamten Postsendungen dort abgeholt hat. Das Procedere habe ich ein paar Minuten beobachtet, dann bin ich mit dem Fahrer ins Gespräch gekommen und er hat mir freundlich erklärt, warum er die bereits gestempelte Post "manchmal" in die Kiste der ungestempelten Postsendungen geben muß: auf dem Weg von Hegensberg nach Hohenkreuz befindet sich eine kleine Service-Stelle, die für einige Esslinger Firmen deren Werbematerial eincouvertiert und mit einem AFS versieht. Dort werden täglich tausende Sendungen für den Postversand vorbereitet. Und wenn dort der Fahrer diese Sendungen abgeholt hat, ist die Kiste mit der bereits gestempelten Post (Firmenpost und die gestempelten Sammlerbriefe) zum bersten voll. Dem Fahrer bleibt dann nichts anderes übrig, als alle anderen Postsendungen in die "falsche" Kiste zu packen, also zu den ungestempelten Sendungen zu geben. Deshalb werden diese Sendungen zwangsläufig im BZ nochmals gestempelt. Der Fahrer hat mir damals mitgeteilt, daß er alle Sendungen des Tages mitnehmen muß - und irgenwo muß er diese Sendungen ja reinpacken; eben dort, wo noch Platz in der Kiste ist. Manchmal sind das derart viele Sendungen, daß er sogar auf dem Beifahrersitz und im Fußraum des Beifahrers Postsendungen stapeln muß.
    Mir hat der Fahrer damals fast ein bisschen leid getan, zumindest kannte ich nun die Ursache für die Doppelstempelungen.

    Gelöst habe ich das Problem folgendermaßen: ich nehme seither alle meine Briefe für meine Heimatsammlung, die ich in einer Agentur habe stempeln lassen, wieder mit nach Hause. Die Briefe schicke ich dann direkt zum BZ mit der Bitte, die beigefügten Briefe direkt in die Codierung zu geben. Das funktioniert prima, ist aber natürlich für die sonstige tägliche Post nicht praktikabel, denn es fallen zusätzliche Portokosten an, und ein nettes Schreiben muß ja auch ausgedruckt und beigefügt werden.

    Gruß
    Thomas

    Heimatsammlung Esslingen am Neckar und Umgebung. Vorphila bis Gegenwart.

    Postzensurstelle Stuttgart und Friedrichshafen 1914 bis 1923.

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