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Verkaufsstrategie

    • Wertermittlung
  • Belle
  • 12. Juni 2010 um 01:04
  • Erledigt
  • Belle
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    30. Dezember 1976 (49)
    • 12. Juni 2010 um 01:04
    • #1

    Hallo Ihr Lieben!

    Eingangs möchte ich erwähnen, dass ich kein absoluter DAU in Sachen Briefmarken bin, aber wahrscheinlich auch nicht über den Status eines geneigten Laien hinauskomme. Als junger Bursche vor fast 20 Jahren war ich Besitzer einer klassischen Schülersammlung und habe viele schöne Stunden damit verbracht, bevor ich sie an einen Neffen verschenkt habe, wo sie den gleichen Zweck erfüllt hat. Darüberhinaus bin ich in den Genuss gekommen, Zeit mit der wirklich schönen und großen Sammlung meines Onkels verbringen zu dürfen. Ich muss sagen, mein Herz schlägt beim Ansicht schöner Marken immer noch gezackt.

    Zum Thema:

    Ein guter Freund ist durch einen Todesfall in den Besitz einer Sammlung gekommen. Er hat mich um den Freundschaftsdienst gebeten, die Sammlung zu verkaufen. Nach einer ersten Sichtung ist diese tatsächlich sehr umfangreich und füllt mehrere Regalwände.

    Ich werde diese Sammlung nun fotografieren, mit Excel archivieren und den Michel-Wert bestimmen. Dies sollte mir bei allen "normalen" Marken auch nicht schwerfallen und ich MÖCHTE das auch auf jeden Fall machen (das "gezackte" Herz :) ). Evtl. werde ich Bestimmungsprobleme bei den vielen hundert gelaufenen Briefen haben, aber da bin ich ja nun noch lange nicht angelangt. In Kombination mit meinen anderen Verpflichtungen wie Familie, Arbeit und Hobby, wird mein Vorhaben wahrscheinlich Wochen und Monate dauern.

    Nun stellen sich mir aber schon im Anfangsstadium einige Fragen:

    1. Soll ich die komplette Sammlung anbieten oder in Teilen?

    2. Über welche Plattform (Forum, eBay, örtliche Händler, private Sammler) seht Ihr die größten Erfolgsaussichten?

    3. Welchen prozentualen Michel-Wert sollte man ansetzen, welcher ist als Erlös realistisch?


    In der Folge werde ich Euch immer wieder Updates mit hochgeladenen Bildern präsentieren (PDF-Files, die von meinem Server heruntergeladen werden können). Ich hoffe, dass diese Euren Anklang finden und freue mich auf die ein oder andere Diskussion.

    Hier ist Nummer 1:

    Update 13.06.2010:



    Update 14.06.2010:




    2 Mal editiert, zuletzt von Belle (14. Juni 2010 um 13:45)

  • Lacplesis
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    • 12. Juni 2010 um 07:04
    • #2

    Die Alben sind nicht schlecht. Bei den Marken sieht es nicht so gut aus.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Ron Alexander
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    4. Mai 1984 (42)
    • 12. Juni 2010 um 07:23
    • #3
    Zitat

    Original von Belle
    1. Soll ich die komplette Sammlung anbieten oder in Teilen?


    Komplett

    Zitat

    Original von Belle
    2. Über welche Plattform (Forum, eBay, örtliche Händler, private Sammler) seht Ihr die größten Erfolgsaussichten?


    Bei eBay einstellen, dazu Bilder. Marken teilweise keine sauberen Stempelabschläge, mindert den Wert leider auch wieder.

    Zitat

    Original von Belle
    3. Welchen prozentualen Michel-Wert sollte man ansetzen, welcher ist als Erlös realistisch?


    In der Regel 10%, wobei Bund spätestens ab 1960 Massenware wird und da sind es dann gut 5%.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Belle
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    • 12. Juni 2010 um 08:04
    • #4

    Schonmal danke für die Antworten. Die gezeigten Marken sind natürlich nix, dessen bin ich mir bewusst. Leider konnte ich gestern nicht mehr die Bilder der Jahrgänge ETB's und der Markenheftchen uppen. Mein Rechner wollte die partout nicht in PDF umwandeln. Da muss ich heute abend mal nach schauen. Auf den ersten Blick habe ich in den Regalen auch noch Berlin und Deutsche Post-Marken erblickt, nur die hab ich noch nicht hier.

    Bei eBay als Auktion laufen lassen oder einen Festpreis setzen?

  • Ron Alexander
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    • 12. Juni 2010 um 08:16
    • #5

    ETB's gibts so gut wie keinen Markt für, einfach mal eBay schauen. Markenheftchen sieht es schon besser aus. Generell einstellen, Startpreis 1€ und dann hoffen das es sich entwickelt. Beispiel:

    Wobei hier sehr saubere stempelabschläge dabei sind. Bei Berlin gilt auch wieder, die frühen Jahrgänge haben einen gewissen Handelswert, alles danach ist leider auch wieder Massenware und millionenfach vorhanden.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Faxel94
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    • 12. Juni 2010 um 11:13
    • #6

    Hallo Belle,

    also wie du das machst, hängt total von der Ware ab.
    Wenn alles nur billige Werte sind, probier es irgendwie besser dazustellen. Es kommt immer gut an, wenn man schreibt: ganzes Regal voller Alben!!

    Die besseren Werte würde ich echt einzeln verkaufen, wenns dir nicht zu anstrengend ist.

    Öfters sieht man Sammlungen, die einen Michel wert von ca. 10000 Euro haben für 200 Euro weggehen. Dann sieht man jedoch einzelne Marken, die einen Wert von ca. 100 Euro haben für 20-30 Euro weggehen.

    Also hängt es echt ab, was für Material du hast, und wie viel Mühe du dir machen willst :)

    Was vom Michelwert reallistisch ist, hängt auch total von den Marken ab!! Ich meine, ich habe z.B. ein Markenheftchen des Vatikans, mit einem offizielem Wert von 50 Euro für 50 Cent bekommen, und auf Ebay gehen die oft nicht mal für einen Euro weg. Manchmal hat man allerdings Glück, und es kommen neue Sammler, die einfach alles kaufen, egal was der Katalogwert ist, und da bekommt man manchmal mehr als den Katalogwert.

    Aber sont gilt wirklich nie mehr als 30 %, oft auch nur 2-5 %.

    Ich hoffe, dir geholfen zu haben, und wünsche dir noch viel Glück beim verkaufen!!!

    lg Felix

    Je mehr man weiss,
    desto mehr weiss man, dass
    man noch gar nicht viel weiss...!!

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.223
    • 12. Juni 2010 um 16:13
    • #7
    Zitat

    Original von Belle
    Nach einer ersten Sichtung ist diese tatsächlich sehr umfangreich und füllt mehrere Regalwände.

    Ich werde diese Sammlung nun fotografieren, mit Excel archivieren und den Michel-Wert bestimmen. Dies sollte mir bei allen "normalen" Marken auch nicht schwerfallen und ich MÖCHTE das auch auf jeden Fall machen (das "gezackte" Herz :) ). Evtl. werde ich Bestimmungsprobleme bei den vielen hundert gelaufenen Briefen haben, aber da bin ich ja nun noch lange nicht angelangt. In Kombination mit meinen anderen Verpflichtungen wie Familie, Arbeit und Hobby, wird mein Vorhaben wahrscheinlich Wochen und Monate dauern.

    Nun stellen sich mir aber schon im Anfangsstadium einige Fragen:

    1. Soll ich die komplette Sammlung anbieten oder in Teilen?

    2. Über welche Plattform (Forum, eBay, örtliche Händler, private Sammler) seht Ihr die größten Erfolgsaussichten?

    3. Welchen prozentualen Michel-Wert sollte man ansetzen, welcher ist als Erlös realistisch?

    Alles anzeigen

    Hallo Belle,

    den ganzen Aufwand mit der Berechnung von Katalogwerten von Massenware würde ich mir gepflegt sparen. Es bringt niemandem etwas, irre "Werte" zu addieren und dann nachher festzustellen, daß der Erlös 0,69 % betragen hat.

    Die gezeigte Bundsammlung hat einen sehr geringen Handelswert, das Beste ist das offenbar neuwertige Lindner-Album.
    ETB-Sammlungen sind bei Jahrgängen von 2005 unverkäuflich, die Blätter werden beim Versand als Verstärkungsmaterial aufgebraucht.
    Markenheftchen müssen entweder sehr als sein (vor 1960) oder ganz neu (ab 2001), um einen Handelswert darzustellen.

    Wenn die ganze Sammlung aus solchem Material besteht, würde ich einen Komplettverkauf empfehlen, am besten persönlich an einen Interessierten (Anfänger), der sich das Material vor Ort ansehen und dann einen fairen Komplettpreis bezahlen kann.

    Aber vielleicht kommen ja noch interessantere Sammlungsteile ?

    Gruß
    KJ

    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (12. Juni 2010 um 16:19)

  • Belle
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    • 13. Juni 2010 um 20:33
    • #8

    Genau das ist ja momentan mein Problem. Ich weiß gar nicht, ob noch was richtig Interessantes kommt. Das die bislang gezeigten Marken nicht wirklich interessant sind, war mir leider bewusst. Sie waren halt nur die ersten, die ich in meinen Händen halte.

    Ich werde nach und nach im Anfangspost meine Updates einstellen. Ich bitte Euch ausdrücklich (!) um Kommentare. Wenn Euch etwas auffällt, egal ob positiv oder negativ, nur raus damit! Auch wenn hier an irgendeinem Teil Interesse besteht, bitte anmelden!

    Erstes Update ist eingepflegt.

  • Ron Alexander
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    • 14. Juni 2010 um 06:26
    • #9

    Alles nach 1960 ist Massenware und leider im zweistelligen Millionenbereich vorhanden. Interessant ist z.B. Altdeutschland, dann anfang Deutsches Reich oder dann wieder der Übergang vom Deutschen Reich in die Besatzungszonen. Kurzum, bis jetzt leider keine Schätze gefunden.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
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  • Belle
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    • 14. Juni 2010 um 13:43
    • #10

    Ja klar, noch bewegen wir uns im Bereich der "normalen" Marken, da hatte ich noch den Überblick, dass da nichts besonderes dabei ist. Bislang wird's ein paar Euro in Kombination mit den schönen Alben geben :)

    Beim heutigen Update findet sich evtl. was Interessantes, wo ich auch auf jeden Fall um eine Einschätzung bitte (weil keine Ahnung ?( ).

    Letztes Album: Zum einen finden sich da einige Briefe an MBB, zum anderen Briefe mit Mischfrankatur zur Zeit der Wende, die auf Seite 36 der PDF beginnen. Beiliegende Hinweiszettel sprechen bei Mi. 937 ZR z.B. von einem falschen Wasserzeichen. Der obere Brief auf Seite 36 trägt 2 unterschiedliche Stempel, Karl-Marx-Stadt und Chemnitz. Der obere Brief Seite 37 wurde mit BRD, DDR und Berlin frankiert. Das sind dann die angesprochenen Bereich, bei denen ich definitv Hilfe brauche!

    Einmal editiert, zuletzt von Belle (14. Juni 2010 um 15:31)

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