Hallo Gemeinde! Ich bin neu hier und selbst kein Sammler. Zwecks Verkaufs der wohl wertvollen Sammlung meines Schwagers suche ich im Raum Darmstadt/Heidelberg einen seriösen Sammler bzw. Händler. Kann mir jemand Tipps geben? Wäre sehr nett -
und danke im Voraus!
One Penny Black, 1 Kreuzer etc. Hilfe!
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Grandelo -
7. Juni 2010 um 21:45 -
Erledigt
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Hallo,
ich hoffe für Dich, dass die wertvolle Sammlung sich nicht als "Altpapier" herausstellt. Du wärst nicht der erste, der zu hohe Erwartungen in eine geerbte Sammlung o.ä. hat.
In Darmstadt fällt mir nur das Auktionshaus Kiel ein. Kann Dir aber nicht sagen, ob Du dort richtig bist mit Deinen Marken...
Gruß Vichy -
In Heidelberg residiert doch balf_de, vielleicht kann er helfen ?
Einfach einmal mit PN anschreiben.
Gruß
KJ -
Zitat
Original von Kontrollratjunkie
In Heidelberg residiert doch balf_de, vielleicht kann er helfen ?Einfach einmal mit PN anschreiben.
Gruß
KJOh, entschuldigung, er wohnt laut seinem Profilk nicht dort, sondern er sammelt diese Stadt als Heimatsammlung. Habe ich verwechselt.
Vielleicht ist dennoch eine räumliche Nähe gegeben ?Gruß
KJ -
Scan mir bitte die One Penny Black ein! Am Bildschirm kann ich Dir schon eine Menge schreiben. Auch die Rückseite! Danke!
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Zitat
Original von Kontrollratjunkie
In Heidelberg residiert doch balf_de, vielleicht kann er helfen ?
Hallo Kontrollratjunkie!
Klar: wenn er helfen kann, dann macht er das - aber ich fürchte, das wird ein längerer Beitrag ...ZitatOriginal von Kontrollratjunkie
Vielleicht ist dennoch eine räumliche Nähe gegeben ?
Hallo Kontrollratjunkie, hallo GrandeloRichtig, KJ, balf_de „residiert“ zwar nicht in Heidelberg sondern etwa 10 Autominuten entfernt von der Altstadt und verfügt insofern doch noch über eine gewisse Ortskenntnis.
Jedenfalls ausreichend, um zu wissen, dass es seit langem keinen aktiven niedergelassenen Briefmarkenhändler mehr gibt. Ähnlich sieht es nach meiner Kenntnis in Mannheim aus.Leider habe ich auch seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr zum Heidelberger Briefmarkensammler-Verein; das hat sich aufgrund meiner etwas ausgefallenen Sammelgebiete einfach nicht ergeben. Aber soweit ich weiß, ist der Verein recht aktiv und würde sicher weiterhelfen (-> )
Was geerbte Sammlungen anbetrifft, teile ich vermutlich meine Erfahrungen mit den meisten hier im Forum: wann immer man sich als aktiver Briefmarkensammler – oder Philatelist – outet, folgt nach einem etwas mitleidigem Staunen die Information, man habe zuhause noch eine geerbte Briefmarkensammlung, die man sich doch bitte einmal anschauen sollte. Da solche Einladungen zur Besichtigung in der Regel mit einem gemeinsamen Abendessen oder ähnlichen „Socializing-Activities“ verbunden sind (die insbesondere meine Frau sehr schätzt), habe ich schon einige Sammlungen gesehen. Und – wie vermutlich auch die meisten von euch – festgestellt, dass die Erblasser meistens viel Geld verbrannt haben …
Eine Ausnahme habe ich erlebt: in einem recht gutsituierten Haushalt wurde die Familie auf ein vergessenes Bankschließfach aufmerksam gemacht, worin sich ein großer Koffer voller Briefmarkenalben befand. Ohne über alle Sammelgebiete Bescheid zu wissen – von einigen wie z.B. eine Sammlung „Osmanisches Reich“ – habe ich überhaupt keinen Katalog – war doch sofort zu erkennen, dass hier alles anders war als gewohnt: Die ersten zwei Seiten im Vordruckalbum „Deutsches Reich“ mit den kompletten postfrischen (!) Brustschilden genügten da schon.
Auf die Empfehlung eines Freundes hin setzte ich mich mit dem Münchner Auktionshaus Kirstein und Larisch in Verbindung. Der Scan einer Albumseite genügte, um Herrn Kirstein junior nach Heidelberg zu locken, wo wir ihm den kompletten Koffer zur bestmöglichen Vermarktung bei der nächsten Auktion übergaben. Kirstein teilte den „Koffer-Fund“ in ca. 20 Sammlungslose mit moderaten Ausrufspreisen auf; ohne jedes Rücklos wurde der gesamte Bestand mit teils erheblichen Steigerungsquoten verkauft. Natürlich ist nicht mehr nachvollziehbar, welche Beträge für die Sammlung früher einmal eingesetzt wurden – vermutlich war es auch keine sonderlich gute Wertanlage –, aber die Erben des vergessenen Koffers konnten sich über einen hohen 5-stelligen Eurobetrag freuen.
Kurz gesagt: zur Vermarktung einer werthaltigen Sammlung empfehle ich aus eigener Erfahrung Kirstein und Larisch.
Auch „eine Nummer kleiner“ habe ich einen guten Kontakt:
Der „Verein der Philippsburger Briefmarkenfreunde“ organisiert regelmäßig Vereinsauktionen, bei denen zu Ausrufpreisen ab 2-3 Euro durchaus interessante Lose vieler gängiger Sammelgebiete versteigert werden. Und zwar ohne Aufgeld und Provision mit sehr moderaten Nebenkosten für Einlieferer und Käufer. (-> )
Gerne werde ich auf Wunsch den Kontakt mit meinem guten Freund Franz Willhuber, dem erfahrenen und kenntnisreichen Organisator und „guten Geist“ dieser Vereinsauktionen herstellen.Viele Grüße
balf_de