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Mi.Nr. 909U

  • an0212
  • 31. Mai 2010 um 21:07
  • an0212
    neues Mitglied
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    24
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    Männlich
    Geburtstag
    2. Dezember 1992 (33)
    • 31. Mai 2010 um 21:07
    • #1

    Hallo!

    Bin vorhin im Internet auf ein Angebot der Marke mit der Michelnummer 909U gestoßen. Dabei handelt es sich nach meinem aktuellen Michelkatalog um die letzte Briefmarke des dritten Reiches, die wegen dem vorzeitigen Kriegsende nicht mehr gezähnt wurde und erst nach Mai 1945 illegal auf den Markt gekommen ist.

    Kosten würde die Marke etwas über 14 Euro.
    Leider steht in meinem Michel-Spezial-Katalog dazu kein Preis.

    Hat jemand von Euch eine Ahnung, wie viel die Marke laut Katalog wert ist?

    Viele Grüße

    an0212

  • Antek
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    19. August 1978 (47)
    • 31. Mai 2010 um 21:33
    • #2

    Hallo. ungeprüft zu teuer!
    MfG.Antek

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      • 364
  • krauseklatt
    Gast
    • 31. Mai 2010 um 22:01
    • #3

    Guten Abend an0212,
    Deine Aussage ist richtig. Im Michel-Spezial aus 2007 wird der Satz (also 909U/910U) noch , wie folgt bewertet:
    ungebraucht * € 25,-- sowie postfrisch ** € 90,--
    Vor gut 10 Jahren konnte man diesen Satz bei Auktionen schon für ca. DM 30bis40 (ggf. zzgl. Aufgeldern) ohne Probleme erwerben.
    Einheiten und/oder Randstücke waren entsprechenden Einzelwerten in ungebrauchter Erhaltung grundsätzlich vorzuziehen, da diese immernoch durchaus "reichlich" vorhanden und preislich sehr moderat gehandelt wurden. Ob sich diese Tatsache heute drastisch geändert haben sollte?
    Ich persönlich halte € 14,--Ausruf für eine 909U für nicht realistisch, obwohl in der Bucht, je nach Wetterlage NICHTS unmöglich ist.
    .... freundlichst und Gruß ---krauseklatt---

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.087
    • 31. Mai 2010 um 23:43
    • #4

    Im Deutschland Spezial Jahrgang 2010 werden die ungezähnten Marken nicht mehr bewertet.
    Es findet sich folgender Passus: "909 und 910 ungezähnt stammen aus unfertigen Beständen, die nach dem Mai 1945 illegal in den Handel gelangten".

    Offenbar wurden da noch Restbestände in der Wiener Staatsdruckerei gestohlen, von wem auch immer.

    Gruß
    KJ

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.259
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    Männlich
    • 31. Mai 2010 um 23:58
    • #5

    Kontrolli,
    dann soll mir Onkel Michel mal glaubhaft erklären, wieso er die Massen an teilgezähnten Marken immer noch katalogisiert.
    Wahrscheinlich wurde nachgewiesen, daß an die paar noch dienstbereiten Postämter in Berlin versehentlich teilgezähnte Bogen postamtlich geliefert wurden..... :D
    Nein, Scherz beiseite. Es ist ja löblich vom Michel, daß er jetzt verstärkt versucht, zweifelhafte Ausgaben (s. a. Mährisch-Ostrau) zu eliminieren bzw. da einzuordnen, wo sie hingehören (zur Fußnote).
    Manchmal ist mir das ganze aber nicht plausibel genug.

    Sammelwürdig sind die ungezähnten meiner Meinung nach aber immer noch. 14 EUR für eine 909 U wären allerdings absolute Schmerzgrenze.
    Wenn man etwas warten kann, gibt es sie womöglich auch günstiger.

    Einmal editiert, zuletzt von Max und Moritz (1. Juni 2010 um 00:01)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.087
    • 1. Juni 2010 um 09:10
    • #6
    Zitat

    Original von Max und Moritz
    Kontrolli,
    dann soll mir Onkel Michel mal glaubhaft erklären, wieso er die Massen an teilgezähnten Marken immer noch katalogisiert.

    Eine gute Frage. Normalerweise ist die Lesart von Onkel Michel auf die Produktionsmängel abgestellt. Wenn also bei der Produktion Teilzähnungen angefallen sind und diese dann unbemerkt (1945 :rolleyes: ) ausgeliefert worden sind, werden die Marken gelistet.
    Handelt es sich um Makulatur oder wie hier um unfertige Bestände, wird das Material nicht katalogisiert.
    Es ist natürlich fatal, daß die 909/910 U über Jahrzehnte gelistet waren und sich bisher niemand darüber Gedanken gemacht hat......

    Bei Mährisch - Ostrau und den Privatausgaben sehe ich es etwas differenzierter. Hier hat die intensive Forschung eingesetzt und diese "Marken" als das entlarvt, was sie sind: Privatmache.

    Gruß
    KJ

  • Ron Alexander
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    4. Mai 1984 (41)
    • 1. Juni 2010 um 09:43
    • #7

    Huhu,

    Meineserachtens gehören die Marken doch dazu. Es sind die letzten Marken vor Untergang des 3. Reiches, ok untergangen ist es schon zuvor, aber sie wurden teilweise noch ausgeliefert und so gehören diese für mich noch dazu. Offiziell oder nicht offiziell ist in dieser stürmischen Zeit nur noch schwer zu bestimmen, da gebe ich vollkommen Recht. Es ist doch gut möglich das die Auslieferung schon gestartet wurde, aber es dann in den Wirren der letzten Monate untergegangen ist, die Menschen hatten da ganz andere Sorgen. Vl. wollte ein pflichtbewusster Postbeamter die Marken ja auch retten, schlussendlich alles theoretische Annahmen.

    Grüßle

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

    Einmal editiert, zuletzt von Ron Alexander (1. Juni 2010 um 09:45)

  • Kontrollratjunkie
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    7.087
    • 1. Juni 2010 um 12:00
    • #8
    Zitat

    Original von Ron Alexander
    Huhu,

    Meineserachtens gehören die Marken doch dazu. Es sind die letzten Marken vor Untergang des 3. Reiches, ok untergangen ist es schon zuvor, aber sie wurden teilweise noch ausgeliefert und so gehören diese für mich noch dazu. Offiziell oder nicht offiziell ist in dieser stürmischen Zeit nur noch schwer zu bestimmen, da gebe ich vollkommen Recht. Es ist doch gut möglich das die Auslieferung schon gestartet wurde, aber es dann in den Wirren der letzten Monate untergegangen ist, die Menschen hatten da ganz andere Sorgen. Vl. wollte ein pflichtbewusster Postbeamter die Marken ja auch retten, schlussendlich alles theoretische Annahmen.

    Grüßle

    Selbstverständlich gehören die Marken zu einer Sammlung Deutsches Reich dazu, in der vorgesehenen gezähnten Version.
    Ob es echt, d.h. bedarfsmässig gestempelte Stücke geben kann, ist m.E. weiterhin unklar. Die Expertenmeinungen gehen da doch ziemlich auseinander. Über das Thema wurden schon Bücher verfasst, empfehlen kann ich z.B. das Werk von Strobel / Walch zu der Thematik.

    Heute gehen viele Argumente im Strudel des untergehenden Dritten Reiches und dem inzwischen ordentlichen zeitlichen Abstand unter. Die Augenzeugen dieser Vorfälle werden auch immer weniger, es steht fast zu befürchten, daß wir da niemals eine abschliessende Klärung bekommen werden.

    Gruß
    KJ

  • Ron Alexander
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    4. Mai 1984 (41)
    • 1. Juni 2010 um 14:02
    • #9

    Heute habe ich irgendwie ein problem mich auszudrücken, ich meine natürlich "Ausgabe in vorgesehener Art und Weise", darauf bezogen sich dann auch die Mutmasungen, aber wie schon von Dir angesprochen, wir werden es wohl nie erfahren. Ein Nicht gezähnter Bogen fällt hier natürlich nicht darunter, da er den oben beschriebenen Kriterien nicht entspricht.
    Wobei wieder zu Mutmasen ist, was ist wenn die Bögen nicht Gezähnt ausgelifert wurden (Zähnungsmaschine Defekt, Bombenangriffe usw.), was ist wenn der Pflichtbewusste nur noch die Marken hatte und per Hand ausgeschnitten hat was ist.... etc. Klar kann man sagen, hat es nie gegeben, aber das Gegenteil kann auch keiner mehr Beweisen.
    Danke für den Literaturtip, vl. werde ichs mir mal anschauen, ist Philatelistisch eine sehr umtriebige Zeit gewesen, spiegelt sich auch in den Besatzungsausgaben wieder.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

    4 Mal editiert, zuletzt von Ron Alexander (1. Juni 2010 um 14:06)

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