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Das Sammeln ist eine Frage des Geldes

  • bjoerngerlach
  • 31. Mai 2010 um 09:16
  • bjoerngerlach
    Administrator
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    7. März 1986 (40)
    • 31. Mai 2010 um 09:16
    • #1

    Am 1. Juni kommt in Wil eine der wertvollsten Briefmarkensammlungen der Schweizer Geschichte unter den Hammer. Gesamtwert der Auktion: 13 Millionen Franken. Der Briefmarkenauktionator Peter Rapp spricht über Raritäten und Russen.

    Peter Rapp kehrt aus dem Tresorraum in sein Büro zurück und sagt: «Vielleicht gibt das etwas her fürs Foto.» In der Hand hält er einen Brief aus dem Jahr 1846 - frankiert mit dem «Basler Dybli». Rapp ist ein bescheidener Mann, der leise spricht und vor jeder Antwort lange überlegt. Aber das Staunen seiner Besucher entlockt ihm dann doch ein zufriedenes Lächeln.

    Was ist dieses «Dybli» wert, Herr Rapp? «So viel, wie der Käufer zahlt.» 50000 bis 70000 Franken.

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  • 22028
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    6. Januar 1958 (68)
    • 31. Mai 2010 um 11:35
    • #2

    Sicher ein tolles Angebot was da unter den Hammer kommt, dem normalen Markt hilft das aber wenig. Es wird immer "Sammler" mit unlimiterten Sammlungsbudget geben, nur leider ist das an der Basis nicht so.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • balf_de
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    26. August 1943 (82)
    • 31. Mai 2010 um 15:38
    • #3
    Zitat

    Original von aerotech
    Das Sammeln ist eine Frage des Geldes

    Hallo !

    Richtig: ganz besonders bei diesem Sammelgebiet. Nachdem ich meiner Frau den Katalog zur Sammlung Ticino gezeigt habe, gefielen ihr meine Sammelgebiete gleich wieder etwas besser ...

    Aber eines muss man Herrn Rapp hoch anrechnen: für einen Bildband wie diesen Katalog zahlt man anderswo zwischen 69 und 99 Euro. Er wird auf jeden Fall einen Ehrenplatz in meiner Briefmarken-Bibliothek erhalten (wer weiß, ob ich nicht vielleicht doch einmal Altschweiz sammeln werde)

    Viele Grüße
    balf_de

  • Saguarojo
    Gast
    • 31. Mai 2010 um 16:53
    • #4

    Das Sammeln, ganz egal was es ist, war schon immer eine Frage des Geldes. Glücklich kann sich derjenige schätzen, der sich diesbezüglich einiges leisten kann.

  • krauseklatt
    Gast
    • 31. Mai 2010 um 17:59
    • #5

    Das mag nicht unbedingt und immer so gültig sein !
    Hallo @ All.
    genügender finanzieller Spielraum mag immer hilfreich bzw. grundlegend für den Erwerb von international bekannten Preciousen sein, welche jede Sammlung deutlichst aufwerten können. Jedoch obliegt es zumeist nur dem engagiertem Sammler, durch sein eigenes Gespür und seinem dementsprechendem Fachwissen hier und/oder da etwaig angebotene, unbedeutende "Teile" zum Schnäppchenpreis zu erwerben.
    Was ich bisher an wunderschönen Belegen -auch in diesem Forum reichhaltigst vorgestellt- sehen haben durfte, war und wurde nicht immer - eher seltenst- zum Apotheken-Preis erworben.
    Insofern ist immer eine Vorabinvestion in entspr. Literatuer zum Sammelgebiet empfehlenswert, wobei m.E. hier der Preis, wenn auch bei manchen Gebieten sehr üppig, durchaus akzeptabel ist.
    ---- mfG ----krauseklatt----

  • Ron Alexander
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    • 31. Mai 2010 um 18:19
    • #6

    Geld ist nicht zu unterschätzen. Ich habe begonnen mit AD Württemberg und dann feststellen müssen, als Schüler/Azubi und anschließend Student kann ich mir das auf dauer nicht so leisten, als das ich zufrieden sein könnte. Schließlich will man auch mal die 18 Kreuzer Varianten besitzen usw.
    Da ich Heimatverbunden bleiben wollte, habe ich mich auf FZ Württemberg Fokusiert, da lässt sich mit sehr wenig Geld schon eine Menge erreichen :). Schlussendlich ein ebenso interessantes Sammelgebiet, dass ich für "wenig" Gelt aufbauen konnte / kann.

    So, abgeschweift genug, aber eine schöne Sammlung ist es schön, die man ehrfürchtig betrachten darf.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

    Einmal editiert, zuletzt von Ron Alexander (31. Mai 2010 um 18:20)

  • Faxel94
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    • 1. Juni 2010 um 08:46
    • #7

    Hallo,

    ich gebe ehr krauseklatt recht.
    Klar, man kann sehr viel Geld ausgeben, wenn man will. Dies hängt jedoch auch vom Sammelgebiet ab! Und natürlich vom Wissen.

    Warum wird Sammeln immer nur mit Geld in Verbindung gebracht? Natürlich wird es nie erwähnt, dass sehr viele Marken im Cent Bereich liegen :S

    Wenn man mehr Geld hätte, könnte man sich natürlich viel mehr leistsen. Für meine Päpste z.B. hätte ich damals für 2500 Euro eine Halbkomplette Sammlung kaufen können. Will ich das aber? Ich suche lieber weiterhin für 50 Cent in Wühlkisten, und vielleicht finde ich ja etwas besseres! So macht mir persönlich das Sammeln Spaß!
    Schließlich heißt es ja auch Sammeln, und nicht kaufen (auch wenn jeder Sammler ein kleines bisschen kaufen muss).

    lg Felix

    Je mehr man weiss,
    desto mehr weiss man, dass
    man noch gar nicht viel weiss...!!

  • Ron Alexander
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    • 1. Juni 2010 um 09:40
    • #8

    Das Problem ist, wenn das Sammelgebiet für das Du dich interessierst einfach Geld kostet. Wie schon angesprochen. AD, klar gibt es billige Bereiche, aber wenn man etwas zumindest ansatzweise Vollständig haben möchte und dazu eben Besonderheiten, dann wird es richtig teuer.

    Grüßle

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • wolleauslauf
    Gast
    • 1. Juni 2010 um 11:48
    • #9

    Hallo Forumsfreunde,

    viele von Euch haben Recht, Fakt ist aber nach wie vor
    ( wie geschrieben ):

    1) ehe ich einsteigen will, brauche ich Wissen - sprich auch Literatur.
    2) nach diesem Wissen, auch der zu erwartenden finanziellen Belastung für die Topstücke, muß ich mein Sammelgebiet richten :D
    3) Zwischedrin mal zu kaufen, läßt sich eben nicht immer vermeiden, sollte aber je nach Sammelgebiet ( s. o. ) meinem Budget entsprechen :D
    4) :] an Felix !!!, der hat es begriffen !
    Mit einem bescheidenen Taschengeld und auch der unterstützenden Familie, sowie Freunden ist eine Summe von 2.500 unerschwinglich
    ( für Andere ein Griff in die Portokasse ;) )
    Dass man aber mit System, Wissen und leidenschaftlichem Sammlervirus infiziert, trotzdem was auf die Füße stellen kann, hat er hoffentlich bewiesen !!!
    Ich habe in unserem Forum selten ein spezielles Sammelgebiet gesehen, welches so viele Antworten hatte und von einem Jugendlichen gestartet wurde !!!
    Felix wird seinen Weg gehen und irgendwann die entgangene Sammlung verschmerzen, denn ich bin mir fast sicher, dass er dies in ein paar Jahren nicht GEKAUFT, sondern getauscht - also GESAMMELT hat !
    Ich kann meinen Respekt ihm gegenüber nur immer wiederholen, das ist jetzs schon eine schöne Sammlung und wird irgendwann mal eine der
    "Großen" :)
    Felix mach weiter, Deine Berichte mit Hintergrund sind auch für einen Nichtkatholiken wie mich :P interessant !!!

    Zum Abschluß möchte ich nochmals Nigels Satz ergänzen:

    Jeder soll sammeln, was er will ( und was er sich leisten kann ! )

    Sammlergrüße von Wolle

    Einmal editiert, zuletzt von wolleauslauf (1. Juni 2010 um 11:49)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Juni 2010 um 12:13
    • #10

    ... und nach dem Beitrag von @Wolle meine philatelistische Relativitätstheorie:

    Wer eine 10 Cent Marke für 1 Euro kauft, der hat teuer gekauft.

    Wer einen 1.000 Euro Brief für 100 Euro kauft, der hat günstig gekauft.

    Nicht immer ist das Zusammentragen von 1 Euro - Stücken finanziell vorteilhaft, so wenig wie das blinde Kaufen von 1.000 Euro Briefen eine hochwertige Sammlung macht.

    Je mehr Ahnung einer hat, je mehr macht ein Hobby Spaß und je günstiger wird es, weil man immer besser zu unterscheiden lernt, was relativ teuer (1 Euro) und was relativ günstig (100 Euro) ist. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Faxel94
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    • 1. Juni 2010 um 12:30
    • #11

    Hallo wolle,

    vielen Dank für die vielen Komplimente :)

    Ich kann den Rest deines Beitrages eigentlich auch nur zustimmen!!
    Und keine Angst. Ich werde sicherlich weitermachen... ;)

    Ron Alexander: Klar, wenn dich etwas wertvolles interssiert, ist es natürlich doof. Vielleicht findest du ja etwas, was ähnlich zu deinem Gebiet ist, nur etwas billiger :)
    Jedoch muss ich @Wolle zustimmen. Jeder soll das sammeln, was er will, und was er sich auch leisten kann :) Ich würde auch sogerne Black Pennys sammeln, leider geht das schlecht.

    @bayern klassisch: Da muss ich dir auch recht geben :) Ich habe mir jetzt das Maul abgespart,, um mir etwas größeres zu kaufen. Das hat wesentlich meine Grenze überschritten, jedoch ist es relativ günstig, da ich sonst mehr als das 5-face dafür ausgegeben hätte. Deswegen ist dieser doch etwas größere Betrag doch wieder günstig geworden.
    Als ich aber vor einem Monat für ein paar marken 2 Euro ausgegeben habe, wie sich aber nachher herrausstellte eigentlich nur 1,70 KATALOG wert waren, wars tierisch teuer, und ich kann mich heute immer noch tot ärgern, dass ich mich nicht vorher genauer nachgeschaut habe... :(

    lg Felix

    Je mehr man weiss,
    desto mehr weiss man, dass
    man noch gar nicht viel weiss...!!

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    4. Mai 1984 (42)
    • 1. Juni 2010 um 13:59
    • #12

    Wurde etwas missverstanden, mir geht es klar um spezialisieren, z.B. AD PF, so, wenn ich aber schaue, dann bekomme ich an solche Dinge doch arg schwer ran, wenn ich nicht das Kapital dazu habe. Dagegen, wenn ich FZ Württemberg betrachte, kauf ich Dublettenbestände für 1€, wühle Farbvarianten sowie PF usw. heraus, alles kein Problem.

    Wie sagte schon Francis Bacon, "Wissen ist Macht", genau, aber es gibt Bereiche in denen ich noch soviel Wissen haben kann, wenn ich Mi1-6 von AD Württemberg Sammlen möchte mit den ganzen Sonderheiten, dann ist es nunmal ne Geldsache. Hoffe das war verständlicher. Es gibt natürlich Sammelgebiete bzw. arten des Sammelns wo Geld kein Problem spielt.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Gerhard2
    erfahrenes Mitglied
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    Geburtstag
    10. Juli 1970 (55)
    • 1. Juni 2010 um 14:35
    • #13

    Aloha zusammen,

    kann nur für mich selber sprechen.

    Habe als Kind angefangen zu sammeln (inspiriert von meinem Vater, der selber von Kind an gesammelt hat) bis ich ca 14 Jahre alt war, danach wahren erst einmal andere Dinge wichtiger.

    Danach wieder nach dem Tot meines Vaters (habe seine Sammlung geerbt).
    Beim durchsehen der Sammlung hat mich das Fieber wieder gepackt.

    Im laufe der Zeit ist nun auch viel Literatur dazugekommen, über die Sammelgebiete, die mich interessieren.

    Allerdings hat mich erst einmal alles interessiert und gerade am Anfang habe ich mich versucht über das Internet schlau zu machen.

    Bei Ersteinsteigern würde ich aus meiner Sicht empfehlen : erst einmal nicht viel Geld ausgeben, alles sammeln, was einem gefällt, quer Beet.

    Wenn sich im laufe der Zeit eine bestimmte Richtung entwickelt, nach möglichkeit auf bestimmte Gebiete konzentrieren und für diese Gebiete auch die entsprechende Literatur anschaffen.

    Am Anfang haben mir auch Fernausleihen von Büchern sehr geholfen.

    Gibt natürlich noch sehr viel anderes zu sagen zu dieser Thematik, denke aber für den Anfang ist das eine sinnvolle Vorgehensweise.


    Mfg. ,


    Gerhard

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