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Preussen: Briefe nach Habelschwerdt

  • Maxi1978
  • 28. Mai 2010 um 17:40
  • Maxi1978
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    13. Mai 1978 (47)
    • 28. Mai 2010 um 17:40
    • #1

    hallo ihr lieben,

    ich habe einige alte Ganzsachen aus Preussen und so. Leider hab ich keine Ahnung was solche Ganzsachen wert sind. Zwei Ganzsachen...die denk ich interessant sein könnten möchte ich hier gerne zeigen. Auf beiden ist die Michelnummer 13 aus Preussen drauf denke ich. Vielleicht kann mir jemand bei der Wertschätzung helfen. Hab es in dateianhänge kopirt...hoffe das klappt...

    Danke schon mal...ciao

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  • Magdeburger
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    5. Februar 1961 (64)
    • 28. Mai 2010 um 18:04
    • #2

    Hallo Maxi1978

    als erstes, es sind keine Ganzsachen, sondern Faltbriefe.
    Der erste lief von Ohlau nach Habelschwerdt. Die Nr 13 dürfte stimmen, hier als Paar als 1 Sgr verwendet.
    Jedoch scheint links davon ein Paar Marken zu fehlen. Tarif wären 2 Sgr, da über 10 Meilen bis 20 Meilen.

    Der zweite lief von Breslau nach Habelschwerdt, ebenfalls über 10 Meilen bis 20 Meilen.
    Da auch hier wären 2 Sgr Taxe notwendig, jedoch wurden nur 1 1/2 Sgr verklebt (Nr 1 und Nr. 6), ist er mit 1/2 Sgr Porto belegt wurden. Leider ist die Nr 1 links oben nicht glücklich, persönlich würde ich trotz des Mangels diesen Beleg wertmäßig höher einschätzen, da vollständig und saubere Stempel.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • peterhz
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    • 28. Mai 2010 um 18:11
    • #3

    Hallo Maxi1978,

    erstmal herzlich willkommen hier im Forum.

    Die Belege die Du zeigst wären in guter Erhaltung schon ein paar Euros wert.
    Leider sind Deine beiden nicht in bester Erhaltung :( :(

    Es sieht es so aus als würden bei dem Brief mit dem Pärchen der 13 2 weitere Marken fehlen.
    Dadurch reduziert sich der Preis erheblich. Ich denke Du wirst hier preislich nur den Wert des Paares erzielen. So etwa 60-80€, wenn das Paar in Ordnung ist.
    Auf dem 2 Brief ist keine 13, sondern eine 1 da die Entwertung mit Nummernstempel erfolgte.
    Da die Nr 1 erheblich beschädigt ist gibt es hier auch nicht so viel.
    In einwandfreien Zustand so etwa 80-100 € , hier vielleicht 10-15€

    schönen Gruss

  • Postgeschichte-Kemser
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    • 31. August 2010 um 10:51
    • #4

    Hallo,

    Polnisch-Kenntnisse gefragt ?( - kann jemand den Vermerk links unten deuten/übersetzen ?

    Offenbar portofreier Dienstbrief (leider ohne Jahreszahl und Inhalt - wohl aber um 1860/65) von Nackel Bahnhof ursprünglich nach Wysoie bei Grabowo (gestirchen) - dann nach Bialosliwe.
    Den Ra3-Ankunftsstempel Bialosliwe Bahnhof kann ich nirgends finden in der Literatur. Bei den Feuser-Nachverwendungen taucht auch nur ein K2 auf. Weiß jemand näheres ?

    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

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  • kartenhai
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    • 31. August 2010 um 11:03
    • #5

    Das zweite Wort unten links heißt: koscielny = Kirche.
    Also eine Kirchensache oder -angelegenheit.

    Gruß kartenhai

  • Postgeschichte-Kemser
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    • 31. August 2010 um 11:16
    • #6

    kartenhai - herzlichen Dank - dann ist das schon mal geklärt :)

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  • Postgeschichte-Kemser
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    • 31. August 2010 um 13:48
    • #7

    Hallo,

    ...und noch so ein "Preusse".... ;)

    Vorgedruckter Umschlag: "Königliche Militär-Waisenhaus-Haupt-Kasse"

    Inhalt 15 Thaler von Berlin nach Heiligenstadt.

    Leider ist keine Jahreszahl angegeben. Der Berlin-Stempel war ab etwa 1839 in Verwendung - Kann man ihn trotzdem noch genauer eingrenzen ? Genoss die Einrichtung Portofreiheit ?

    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

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  • Magdeburger
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    • 31. August 2010 um 14:01
    • #8

    Hallo Schorsch

    dieser Wertbrief ist mit Sicherheit komplett portofrei gewesen. Weder eine Werttaxe noch eine Brieftaxe sind erkennbar.
    Die beiden Zahlen "184" und "67" dürften Kartierungsnummern sein.

    Einzig durch die Gewichtsangabe von 1 9/16 Loth, würde ich diesen Brief der 50ziger Jahre zuordnen.
    Ab 1860 wurde in Preussen/DÖPV ein Pfund mit 30 Loth angegeben und da ist in 10tel oder 20stel Lothe gemessen worden.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Michael D
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    • 31. August 2010 um 16:06
    • #9

    Hallo Schorsch,

    Zitat

    Den Ra3-Ankunftsstempel Bialosliwe Bahnhof kann ich nirgends finden in der Literatur. Bei den Feuser-Nachverwendungen taucht auch nur ein K2 auf. Weiß jemand näheres ?

    Münzberg kannte diesen Stempel.
    In PREUSSEN Postanstalten-Poststempel zeigt er diesen Ra3-Stempel als 2. neben einem K2 von Bialosliwe.
    Erstverwendung anscheinend ab 1855.

    NB: Bialosliwe trug später den Namen Weissenhöhe.

    Ein schöner Brief mit Ostbahnstempel hin und retour !

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (31. August 2010 um 16:06)

  • Postgeschichte-Kemser
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    • 31. August 2010 um 16:53
    • #10

    Hallo Ihr beiden !

    Herzlichen Dank für Eure Erläuterungen.
    Zum Stempel - im Feuser konnte ich ihn nicht finden. Scheint wohl nicht häufig zu sein, zumal Weissenhöhe wohl eher ein Nest war.
    Die beiden (verschiedenen) Ostbahn-Abschläge rühren wohl daher, weil der Brief beim ersten Mal "über's Ziel hinausgeschossen" ist und wieder zurückbefördert wurde ?

    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

    Postgeschichte-Kemser
    http://www.postgeschichte-kemser.de

  • Michael D
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    • 31. August 2010 um 17:57
    • #11

    Hallo Schorsch,

    Zitat

    Die beiden (verschiedenen) Ostbahn-Abschläge rühren wohl daher, weil der Brief beim ersten Mal "über's Ziel hinausgeschossen" ist und wieder zurückbefördert wurde ?

    Ja, würde ich vermuten.
    Evtl. war Grabowo mit Grabow verwechselt worden oder man hatte einfach den Ort verpasst - es waren nur 5 Meilen von Nakel bis Grabowo.
    Anscheinend entschied man sich dann, Bialosliwe - ab 1806 Sitz eines Domänenamtes und daher wohl bekannt - als (bekannteren ?) Leitvermerk einzusetzen.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • cascha2000
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    • 19. Oktober 2010 um 17:45
    • #12

    Guten Abend!

    Habe hier einen vollständigen Faltbrief von Aachen nach Francomont.

    Oben lese ich: Sehr dringend - ? vor die Tore von Aachen, 9.Januar (1848) vormittags

    Nach Francomont bei Verviers.

    Was bedeuten die Kürzel oben rechts - postalisch?

    Gab es zu dieser Zeit schon einen Tarif im Grenzrayon?

    Vielen Dank vorab!

    Andreas Roth

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  • Michael D
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    5. August
    • 19. Oktober 2010 um 18:42
    • #13

    Hallo Andreas,

    so sieht man sich wieder ;)

    meinst Du die Kürzel oben links ?
    Würde ich als 1 1/2 Loth entziffern. Weiter unten könnte "20 grs." stehen.

    Die Taxierung mit 5 C. läßt eigentlich nur den Rückschluß auf einen Grenztarif zu - anscheindn ohne Berücksichtigung der Gewichtsprogression.
    Aachen und Verviers standen täglich im direkten Kartenschluß.

    Ohne die aufschlußreichen Anhangtabellen zu dem Postvertrag kann man den Lokaltarif aber nicht belegen. Diese Tabellen sind bisher nicht veröffentlicht worden.

    Aber meinen Glückwunsch zu dem Brief ! Ich schätze solche aus dem kleinen Grenzverkehr.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (19. Oktober 2010 um 18:43)

  • cascha2000
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    • 20. Oktober 2010 um 08:40
    • #14

    Guten Morgen Michael!

    Vielen Dank für Deine Antwort. Ich war mir nicht ganz sicher. In der Markenzeit war Aachen-Verviers immer Grenzrayon.

    Ich wohne eine Ecke weiter südlicher, aber auch nur 4km von der belgischen Grenze enfernt. Hier hat sich der Grenzrayon politisch bedingt verschoben, was die Sache interessanter macht. Leider ist kaum etwas zu finden.

    Beste Grüße aus der Eifel!

    Andreas

  • columbus
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    • 20. Oktober 2010 um 20:36
    • #15

    Hallo Andreas, halloMichael,

    ich bin auch der Meinung, dass es bereits im PV Preußen-Belgien von 1847 ein Grenzporto gegeben haben muss, aber ich habe auch keine Quelle gefunden. Ich füge aber Briefbeispiele bei, die diese Annahme bestätigen.

    Die normale Gebühr für einen einfachen Brief aus dem ersten preußischen in den ersten belgischen Rayon betrug 40 Centimes (je 20 Centimes für Preußen und Belgien) oder 3 1/4 Sgr (1 1/2 für Preußen, 1 3/4 für Belgien). Brief 3 vom 1.10.1849 von Düsseldorf nach Liège belegt die 40 Centimes-Gebühr.

    Brief 1 lief am 28.4.1849 von Aachen nach Francoont bei Verviers und ist nur mit 20 Centimes Porto taxiert. Er trägt allerdings keinen Stempel "Region frontière" oder etwas Entsprechendes, sondern den "normalen" preußischen Vertragsstempel für den ersten preußischen Rayon.

    Brief 2 vom 3.1.1849 von Aachen nach Verviers ist ein Francobrief, für den der Absender nur 2 Sgr bezahlen musste, also offenbar auch ein Grenzgebühr-Beleg.

    Brief 4 ist ein Pendant zu Andreas' Brief, Gewicht 1 1/8 Loth. Es ist mir aber unklar, warum er mit 5 Décimes und nicht etwa mit 4 Décimes (zweimal 2 Décimes, vgl. Brief 1 taxiert ist).

    Viele Grüße
    columbus

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  • columbus
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    • 20. Oktober 2010 um 20:38
    • #16

    Hallo,

    sehe gerade, dass die Numerierung der Briefe durcheinander gekommen ist. Pardon. Hoffe aber, dass es aus der Beschreibung hervorgeht.

    columbus

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    • 22. Oktober 2010 um 07:59
    • #17

    Hallo columbus,

    vielen Dank für deine Briefbeispiele, die helfen, das Thema auszuleuchten.

    Eine Anmerkung zu deinem letzten Brief:

    Zitat

    Brief 4 ist ein Pendant zu Andreas' Brief, Gewicht 1 1/8 Loth. Es ist mir aber unklar, warum er mit 5 Décimes und nicht etwa mit 4 Décimes (zweimal 2 Décimes, vgl. Brief 1 taxiert ist).

    Zu klären ist, ob 5 Décimes sind oder 5 Centimes taxiert wurden.


    Dein Brief Düsseldorf - Liège belegt die Taxierung für die Verbindung zwischen den beiden nahen Rayons für die 1. Gewichtsstufe. Ein Brief der 2. Gewichtsstufe hätte in Preußen 2 Sgr. statt 1 1/2 Sgr. gekostet. Leider habe ich in dem Vertragstext keinen Hinweis auf die vereinbarte Gewichtsprogression belgischerseits gefunden. Wenn es in Belgien eine ähnlich niedrige Progression gab, könnte man auf eine Gesamttaxe von 5 Décimes kommen.
    Die für die, durch Belgien laufende, Transitpost vereinbarten Bedingungen müssen nicht unbedingt etwas mit den bilateralen Vereinbarungen zu tun haben.

    Dein Franco-Brief Aachen-Verviers mit 2 Sgr. passt aber weder zu dem obigen Tarif noch zu einem evtl. vereinbarten Lokaltarif.

    Zum Vergleich: der niederländisch-preußische Lokaltarif für den Verkehr der Grenzpostanstalten untereinander betrug 1 Sgr. = 5 Centimes.

    Ich bin nicht sicher, ob z.B. für den niederländisch-preußischen Lokaltarif die Gewichtsprogression galt. Aus dem reinen Vertragstext könnte man es anders herauslesen, da dort nur von einem Gesamtporto von 1 Sgr. resp. 5 Cents gesprochen wird und nicht von einer Taxe für den einfachen Brief.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • cascha2000
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    • 22. Oktober 2010 um 11:49
    • #18

    Hallo columbus, hallo Michael!

    Vielen Dank für die Beiträge. Zu Deinem letzten Absatz Michael hoffe ich, aus dem dem Buch "Der deutsche Grenzrayon" von Rainer Linden zitieren zu dürfen.

    Zum 1.1.1864 wird mit dem Circular 614 bekannt gegeben, dass mit Preussen die folgende Regulierung in Kraft tritt.:
    - die Briefgebühr beträgt 5 cent per 15 gr. , frankiert
    - die Briefgebühr beträgt 10 cent per 15 gr., unfrankiert

    Die niederländischen 5 bzw. 10 cent entsprechen 1 bzw. 2 Groschen.

    Dieses ermässigte Porto können "alle Postorte, welche nicht mehr als 30km in direkter Linie von dem gegenüberliegenden Postort entfernt liegen" in Anspruch nehmen.

    Ab dem 1.1.66 galt dies auch für die neuen Provinzen Hannover und Oldenburg.

    Express und Einschreiben waren übrigens möglich.

    Unser neuer Hund hat leider die ersten 20 Seiten dieses wirklich interessanten Buches zerbröselt und die behandeln natürlich Belgien.
    Vielleicht kann ich die Stücke ja wieder zusammen setzen.

    Beste Grüße aus der Eifel!

    Andreas

  • Michael D
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    5. August
    • 22. Oktober 2010 um 12:49
    • #19

    Hallo Andreas,

    sehr schön, dann ist schon mal geklärt, dass für den niederländisch-preußischen Lokaltarif die Gewichtsprogression griff.
    Verdachtsweise darf man das dann auch mal für den belgischen Tarif unterstellen.

    Zitat

    Original von cascha2000
    Unser neuer Hund hat leider die ersten 20 Seiten dieses wirklich interessanten Buches zerbröselt und die behandeln natürlich Belgien.
    Vielleicht kann ich die Stücke ja wieder zusammen setzen.

    Früher griffen sich junge Hunde Schuhe ... :D
    Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg beim puzzeln ;)

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • columbus
    neues Mitglied
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    • 22. Oktober 2010 um 20:54
    • #20

    Hallo Michael, Hallo Andreas,

    laut Artikel 15 des PV Belgien - Preußen gültig ab 1.1.1847 beträgt die Progression ein volles Porto für je 7,5 Gramm bzw. für je ein halbes Loth. (Einen Grenztarif habe ich wie schon erwähnt nicht gefunden.)

    Wenn der Grenztarif für die erste Gewichtsstufe je 1 Sgr gewesen wäre, würde dies erklären:
    - die 2 Sgr meines Frankobriefs Aachen - Verviers
    - die 50 Centimes der Portobriefe (von Andreas und mir) der zweiten Gewichtsstufe Aachen - Francomont.

    Das würde aber nicht zur Taxierung von nur 20 Centimes meines Portobriefs Aachen - Francomont passen.

    Was mich auch stutzig macht, ist die Stempelung meiner beiden vermuteten Grenztarif-Portobriefe mit dem "normalen" preußischen Rayonstempel für den ersten Rayon.

    Viele Grüße
    columbus

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