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Fahrpost Vorpostvereinszeit

  • Bayern-Nils
  • 8. April 2010 um 18:54
  • Bayern-Nils
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    • 8. April 2010 um 18:54
    • #1

    Hallo Freunde

    Ich bin so ganz ohne wissen von dem Fahrpost. Nachdem man sich bei Heimatsammlungen alles untersuchen muss, auch Zeiten und Belege die man eigentlich nicht so interessant finde, wird man ganz ohne Wissen bei die Beschreibungen.
    Fahrpostbriefe sind eigentlich interessant, obwohl etwas schwieriger als den Briefpost.

    Jetzt ist ein Fahrpost in meine Sammlung gekommen, und ich möchte auch dieser Brief gern beschreiben. Und hoffentlich bekomme ich ein Bisschen Hilfe.

    Der Brief lief von Mühldorf nach Vilsbiburg/Velden im Februar 1846. Erst eine Frage zu Anschrift. Der Brief ist an die Allerseelenbruderschaft Velden königlichen Landgericht Vilsbiburg gerichtet. Waren Bruderschaften ein Teil die Landgerichte???

    Unten Links unter die Aktennummer ist es geschrieben:
    1 Gulden 46 Kreuzer ... war den Post Abgelöst. 12 Kreuzer Porto. War es zuerst 9 + 3 Kreuzer geschieben?
    Die Beitrage sind rückseitig wiederholt geworden.

    Es heisst wohl auch dass es einen Nachname Brief war?

    Und hoffentlich kann andere ihre Fahrpostbriefe zeigen, so dass man etwas Vergleichsmaterial bekommen kann. Ob ich was davon etwas verstehen will, weiss ich nicht.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (9. April 2010 um 07:57)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. April 2010 um 20:28
    • #2

    Hallo Nils,

    habe selbst wenig Ahnung von der Materie. :(

    Der Adressat war die Allerseelenbruderschaft in Velden (im) Königlichen Landgerichtsbezirk von Vilsbiburg. :)

    Es war also nur eine Präzisierung der Anschrift.

    Links unten steht: 1 Gulden 6 Kreuzer 3 Heller von der Post abgelöst (also erhaltener Postvorschuß).

    Zu den Taxen kann ich nichts sagen. :(

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 9. April 2010 um 07:57
    • #3

    Hallo Freunde

    Der gute Ulf hat mich auf diesen Thread aufmerksam gemacht.


    Ist auch höchst aktiv :)

    Für mein Brief aber, hat es mich nicht weiter geholfen.
    Aber ich verstehe jetzt dass Fahrpost VMZ kein gutes Begriff ist, wenn man nicht Briefe bis 1874 rechnet. Gibt es dann keine Untersciede zwischen anfang und 1874? Doch sicher eine grosse Menge.
    Der Anfang der Postvereinszeit ist sicher eine wichtige Übergang. Deswegen ändere ich der name dieser Thread, wenn es geht.

    @bayern klassisch
    Danke für die Antwort. :)
    Also ist es ein Postvorschussbrief, kein Nachname.

    Und ich notiere der Landgericht mehr als eine Richtungshilfe als ein Postexpeditionsbestimmung. Velden hatte ja auch schon einige Jahre ein eigenen Expedition. Es sollte somit nicht notwendig sein, Vilsbiburg überhaupt zu erwähnen.

    Die Taxen kann ich später mal irgendwo herausfinden.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Magdeburger
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    • 9. April 2010 um 08:03
    • #4

    Hallo Nils

    auch in diesem Thread steht eine Menge:

    Auslagen und Postvorschuss

    Hatte ich gestern nicht mehr daran gedacht:ups:

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Luitpold
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    • 9. April 2010 um 12:35
    • #5

    Hallo Nils,

    kannst Du bitte mal den Inhalt hier zeigen?

    Kann mir nicht vorstellen, dass das Rentamt an die Bruderschaft Geld auszahlte. Es kann doch auch so sein, dass die Bruderschaft an das Rentamt etwas zu bezahlten hatte.
    Rückseitig sind noch 12 Kr. Porto vermerkt. Die Postgebühren sind nicht mit "abgelöst" worden, da die Gesamtsumme 1 Gulden, 58 Kr. 3 Heller betrug.

    Leider kenne ich mich bei der Fahrpost auch nicht aus. Aber ein normaler Postvorschussbrief scheint das nicht zu sein. Zumindest fehlt dieses Wort, das haüfi auf solchen Briefen vermerkt wurde (siehe mein Beispiel).

    Beste Grüße
    Luitpold

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  • Bayern-Nils
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    • 10. April 2010 um 16:45
    • #6

    Hallo Luitpold

    Danke für deine Antwort.

    Der Brief ist eher eine "Rechnung". Der Empfänger ist gebeten Dominikalsteuer und Zinsen zu bezahlen in höhe von 1 Gulden 46 Kreuzer und 3 Heller.
    Ich nehme an dass der Empfänger in Velden am Postamt diese Beitrag bezahlt hat. Ich habe leider die Begriffe hier nicht.
    Ich glaube schon dass die 12 Kreuzer Porto mit abgelöst sind, da die auch vorderseitig notiert geworden sind. Es ist ja tatsächlich 9 + 3 Kreuzer geschrieben. Über die 9 ist es 12 geschrieben.
    Was 12 und 3 hier sein soll wage ich nicht zu sagen. Aber der normale Briefpost zwischen Mühldorf und Vilsbiburg bei einfacher Briefe kostete 3 Kreuzer.

    Mehr wage ich nicht zu sagen bei diesem Brief.
    Auch nicht bei deinem. ;) Aber danke fürs Zeigen :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Magdeburger
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    • 17. April 2010 um 15:43
    • #7

    Hallo Nils

    ich habe lange mit mir gekämpft diesen Brief einzustellen. Es ist für mich ein besonderer Paketbegleitbrief incl. Postvorschuß. Er lief von Magdeburg in das etwa 12,5 Meilen entfernte Salzwedel und dürfte etwa aus dem Jahre 1837 stammen.
    Das Paket wog 5 Pfund 22 Loth. Der Postvorschuß ist mit 7 Sgr 6 Pfennige angegeben wurden.

    Folgende rote Vermerke wurden angebracht - von links nach rechts: 3/4 - Schrift - 8 1/4 - 23 1/2
    Die einfache Brieftaxe beträgt 3 Sgr und wird öfters benötigt.

    Ich möchte nun darstellen wie sich die Taxen zusammensetzen:

    7 Sgr 6 Pfennige - der Postvorschuß
    1 Sgr - ProCura (Versicherungsgebühr - dazu gehört der linke Wert "3/4" Sgr - Anteil von der Procuragebühr für die aufgebende Post)
    12 Sgr - Pakettaxe (hier die "Schrift" oder Aktentaxe - dies ist die 4fache Brieftaxe und solange anzuwenden bis die Gewichttaxe höher ausfällt)
    3 Sgr - Porto für den Vorschuss (einfache Brieftaxe)
    23 1/2 Sgr Gesamttaxe


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    P.S. Nils, vielleicht hilft Dir die Aufschlüsselung weiterhilft

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  • Bayern-Nils
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    • 25. April 2010 um 15:27
    • #8

    Hallo Ulf

    Danke für deine Antwort. :)
    Ich habe deine Antwort erst heute gesehen :ups:

    Ich weiss aber nicht ob ich hier weiterkommen kann. Weil ich die Taxen nicht kenne, hilft eine Zusammenstellung hier auch nicht sehr viel.
    Gespeichert ist es aber, und ich will später weiter damit arbeiten ;)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (25. April 2010 um 15:28)

  • Magdeburger
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    • 25. April 2010 um 17:09
    • #9

    Hallo Nils

    dieses Beispiel sollte nur zeigen, wie sich die Gesamttaxe ergibt.

    Zu Zeiten des DÖPV waren es innerhalb:
    1. der Postvorschuss
    2. Versicherungsgebühr
    3. Tarifmäßige Fahrposttaxe

    Die Punke 1. und 2 fielen immer an. Der 3. Punkt entfiel bei portofreien Gebührensendungen.
    Ich nehme an, dass sich in allen AD-Staaten die oben genannten Punke immer anfielen.

    Um bei meinen gezeigten Beispiel zu bleiben entfiel auch noch in der VMZ die Gebühr für den Postvorschuss.
    Häufig war der Postvorschuß mit Paketsendungen verbunden. Innerhalb Preussen gab es auch Postvorschuss-Briefe, da fiel für den Punkt 3 nicht die Fahrposttaxe sondern die Brieftaxe an.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 25. April 2010 um 20:03
    • #10

    Hallo Ulf

    Ich sage herzlichen Dank :) :)
    In einige Jahre will ich die Fahrpostbriefe genauer studieren, früher wenn es etwas von Vilsbiburg kommt :D

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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