Gruß kartenhai
Internet-Geschichten
-
-
Wer kennt die Republik Sehnah

Scheint sich wohl um eine privat in der Schweiz ausgerufene Schein-Republik zu handeln.

Interview zu den 2006 geplanten Sondermarken mit Marilyn Monroe:
Gruß kartenhai
-
Es scheint sich dabei wohl um eine Art "virtuelle Nation" zu handeln, eine Art Rollenspiel, nicht um einen wirklich ernst gemeinten Staat. Falls dabei tatsächlich "Briefmarken" produziert werden, sind es Vignetten ohne Frankaturkraft.
-
Gruß kartenhai
-
Die falsche Vorlage
MfG wajdz -
Ja, das ist wirklich ein Witz, und es hat lange keiner gemerkt.
-
Kommentar bei diesem Artikel:
Preissteigerung
In 100 Jahren werden die mal was Wert sein.
Bei einer Auflage von 3 Milliarden (!) ist das wohl ein Witz.

Gruß kartenhai
-
William und Kate lassen sich trennen! :



Gruß kartenhai
-
Ein passionierter Sammler von Sportlerautogrammen ist der 42jährige arbeitslose Henryk L. Mehrere tausend Stück hatte er schon gesammelt. Allerdings überstieg die Korrespondenz langsam aber sicher seine finanziellen Möglichkeiten des Brandenburgers. Deshalb legte er ausländische und deutsche Briefmarken unter einen Farbkopierer und schnitt anschließend die Zacken mit einer Nagelschere aus. Die deutschen klebte er auf die Bittbriefe, die ausländischen auf die Rückumschläge. Jedoch ging er nicht bei jeder Briefmarke sorgsam genug vor: Er fiel bei der Post auf, als hundert Briefe mit kopierten Marken aus dem Inn- u. Ausland bei ihm eintrudelten.
gefunden in:
Gruß kartenhai
-
Simon Wiesenthal sammelte Briefmarken, um über die schlimmen (Tag)Träume von der Vergangenheit hinwegzukommen. Mithilfe seiner Briefmarkenfreunde gelang es Wiesenthal 1953 den „Holocaustplaner“ Adolf Eichmann in Argentinien ausfindig zu machen, dieser wurde später vor ein israelisches Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Der israelische Geheimdienst erklärte später, Wiesenthal hätte keine wertvollen Informationen bezüglich Eichmanns Aufenthaltsorts an die israelische Regierung weitergegeben. Das wurde 2006 durch einen Brief, in dem Wiesenthal den Aufenthaltsort Eichmanns nannte, widerlegt.
Gelesen in:
Hier noch ein genauerer langer Spiegel-Bericht mit den näheren Einzelheiten dazu, als Wiesenthal von seinem Briefmarken-Sammlerfreund, einem österreichischen Baron, erfuhr, dass Eichmann in Argentinien lebte:
Die Sammlung von Wiesenthal, zu der auch zahlreiche Schwarze Einser gehörten, wurde 2006 versteigert:
Gruß kartenhai
-
Das Anlecken der Löffler-Institut-Briefmarken ist völlig harmlos:

Gruß kartenhai
-
Gruß kartenhai
-
Gruß kartenhai
-
Rüge wegen "Saufmotiv", Schweden 1977
Ove Rainer, Generaldirektor der schwedischen Post, wurde im schwedischen Reichstag wegen eines „Saufmotivs“ auf einer Briefmarke gerügt: die Marke zeigt den verstorbenen schwedischen Sänger Calle Schevens und die Noten seiner bekanntesten Lieder - „Da mische ich friedlich den Kaffee in den Schnaps“. (Spiegel 5 1977)
Schweden Michel-Nr. 983 von 1977 aus dem Markenheftchen Mi.-Nr. 61: Tourismus In Roslagen
Gruß kartenhai
-
Jackson Pollock als Nichtraucher, 1999
Zu Ehren von Pollock wurde 1999 in den USA eine Briefmarke herausgegeben, die den Maler bei der Arbeit zeigt, allerdings ohne Zigarette, die der bekennende Kettenraucher auf der Fotovorlage im Mundwinkel hatte. (Spiegel 7 1999)
Gruß kartenhai
-
Gruß kartenhai
-
Zum Selbermachen:
Statt Maximumkarten Maximumfotos mit passenden Briefmarken:
Gruß kartenhai
-
Stummfilm Der Sonderling von Karl Valentin
In diesem nur wenig bekannten Stummfilm (Länge: 91 Minuten) von Karl Valentin geht es auch um das Briefmarkensammeln. Der Schwarze Einser kostete damals noch 100,- Mark! Das Video im Link zeigt daraus nur einen sehr kurzen Ausschnitt, in dem sich Valentin mit seiner Sammlung beschäftigt (zwischen 1:10 und 1:40 Minuten im Video zu sehen!). Interessant, wie Valentin mit dem Finger und auch noch mit der Faust seine Briefmarken ins Album hineinklebt.

Der Film war lange Zeit verschollen und tauchte erst im Rahmen eines Beutekunstabkommens mit Russland wieder auf. Hoffentlich kommt er auch mal im Fernsehen!

Aus Zeitungsartikeln:
1929 erscheint der abendfüllende Stummfilm "Der Sonderling", doch noch während der Dreharbeiten revolutioniert eine Erfindung die Filmwelt: der Tonfilm.
Dies bedeutet das Aus für den Stummfilm und der "Sonderling" wird nur in einigen wenigen Kinos gezeigt.»Filme ansehen ist wirklich angenehmer als Filme fabrizieren«, stellte Karl Valentin fest, »DER SONDERLING war mein letzter stummer Film.« Das Aufkommen des Tonfilms schwächte das Interesse an dem Produkt von vornherein, der Film wird nur in vergleichsweise wenigen Kinos aufgeführt, Valentin selbst war jedoch für das neue Metier gerüstet und hinterließ im Tonfilm bleibende Eindrücke. Angelegt ist sein letzter Stummfilmcharakter als Briefmarkensammler, der danach strebt, die erste bayerische Briefmarke, den »Schwarzen Einser« zu erwerben. Als er sie um 100 Mark ersteht, fehlt genau dieser Betrag dem Kunden einer Schneiderei, in der Valentin arbeitet. Da die Frau seines Arbeitgebers, gespielt von Liesl Karlstadt, am Schneidergehilfen auch mehr als nur soziales Interesse zeigt, gilt es in der Folge einige Missverständnisse zu entwirren, wobei die Auflösungen zumeist neue Probleme auslösen. Zuletzt demonstriert der Sonderling noch in einer liebevoll choreografierten Sisyphosiade seine Unfähigkeit, sich auf verschiedene Arten das Leben zu nehmen.
Wie in seinen traditionellen Sketchen wird auch in seinem einzigen abendfüllenden Stummfilm DER SONDERLING manches Thema von Valentin hinterfragt und »hinterantwortet«, herrscht Inversionslogik wie in dem Dialog mit einem Justizwachebeamten. »Sie sind unschuldig«, erklärt dieser dem inhaftierten Valentin. Dessen Antwort: »Warum?« – Darauf der Beamte: »Weil wir Beweise dafür haben.«Hier noch eine genauere Beschreibung des Films:
Gruß kartenhai
-
Ab 1855 mischte man dem Klebstoff auch Knochen-, Haut- oder Fischleim zu. Insbesondere der Fischleim stieß wegen seines unangenehmen Geruchs und Geschmacks bei den Verbrauchern jedoch auf wenig Begeisterung.

Mit der Entwicklung synthetischer Klebstoffe konnten diese Nachteile mit einem Schlag überwunden werden. Seit 1915 bis zum heutigen Tag werden Polyvinylacetat bzw. Polyvinylalkohol zur Herstellung von Briefmarkenklebstoffen verwendet. Vorteil: Sie sind lebensmittelrechtlich unbedenklich, geschmacksneutral – und stinken nicht.
Gelesen in:
Es leben die Selbstklebe-Briefmarken!

Gruß kartenhai
PS.: Wer hat noch Fischleim-Briefmarken in seinem Album? Immer dem Geruch nachgehen!

-
In zwei Jahren wird der 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges in den Fokus der Geschichtsbetrachtungen rücken. An dieser Stelle möchte ich auf das internationale Forschungsprojekt Europeana 1914-1918 aufmerksam machen, das neben der Universität Oxford auch von der Deutschen Nationalbibliothek unterstützt wird.
Ich habe den Projektbetreibern bei einem der Aktionstage in Berlin Einblick in meine kleine Sammlung von knapp über 300 Feldpostkarten, Feldpostbriefen und Propagandakarten gestattet, von denen auch mehrere Dutzend Stücke im Rahmen des Projekts als downlodbare Scans für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.
Für Philatelisten sind natürlich die Postsachen von besonderem Interesse. Damit, daß meine Karte mit dem ersten deutschen Unterseeboot U1 an derart prominenter Stelle gepostet wird, habe ich allerdings nicht gerechnet.
-