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Tsingtau - wer kann mir diesen Brief erklären

    • identifizieren
  • gomo
  • 11. Februar 2010 um 20:58
  • Erledigt
  • gomo
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    • 11. Februar 2010 um 20:58
    • #1

    ich habe heute eineTauschsendung von gerhard 1 erhalten(ein wirklich toller Tauschpartner, wollte ich mal erwähnen).

    Dabei war dieser Brief.
    Kann mir den mal einer erklären,da stehen so viele Zahlen drauf????

    Vorderseite:
    oben 20/1?? dann Zurück, darunter 6F 34/Wilhelmshafen gestrichen.
    Unten in rot ein Wort, was ich nicht lesen kann, daneben in grün wieder Zahlen&Buchstaben(wenn ich mich nicht täusche).

    Rückseite:
    Nicht ermittelt????
    Stempel oben nur halb??

    Wo war der Brief über einen Monat???
    Was ist dieser Wert??

    Bin mal gespannt was da raus kommt, wollte diesen Brief dokumentieren, da ich davon keine Ahnung habe.

    gruß
    gomo

    Bilder

    • Brief.jpg
      • 287,38 kB
      • 1.519 × 1.158
      • 401
    • Brief Rückseite.jpg
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      • 1.478 × 1.212
      • 421

    2 Mal editiert, zuletzt von gomo (11. Februar 2010 um 21:01)

  • Online
    kartenhai
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    • 11. Februar 2010 um 22:14
    • #2

    @ gomo:

    Ganz einfach: Nachdem der Empfänger in Wilhelmshaven nicht zu ermitteln war, wurde der Brief wieder nach Tsingtau/Kiautschou zurückgesendet. Das dauerte wegen der langen Schiffs-Reise über einen Monat.
    Das Zeichen vor "zurück" heißt wohl nicht 20.1., sondern ist ein Namenszeichen des Postbeamten, der den Stempel nach erfolgloser Suche aufgedrückt hat. Die Zahlen mit Bleistift können auch von einem Sammler aus irgend welchen Gründen aufgemalt worden sein.
    Die grünen Buchstaben nach dem "nicht" kann ich auch nicht entziffern, es ist jedenfalls eine Abkürzung (vielleicht eine Abteilung der Matrosen-Division) und bedeutet wohl, daß der Brief nicht zugestellt werden konnte.
    Über den Wert muß Dir noch ein Spezialist für Kolonien etwas sagen. Ein interessanter Brief!

    Gruß kartenhai

  • gomo
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    • 12. Februar 2010 um 09:35
    • #3

    Danke kartenhai,

    bin jetzt aber immer noch nicht weiter.
    Wer ist den Spezialist für solche Belege???

    gruß
    gomo

  • Online
    kartenhai
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    • 12. Februar 2010 um 09:43
    • #4

    Hallo gomo,

    "Wer ist den Spezialist für solche Belege???"

    Weiß ich auch nicht, ich hoffe, es meldet sich noch jemand!

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (12. Februar 2010 um 09:44)

  • PW0001
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    • 12. Februar 2010 um 20:11
    • #5

    Die grüne Abkürzung könnte J B t in Kurrentschrift heißen. Was es bedeutet ?(

    Gruß Peter
    Ich will den alten Kaiser Wilhelm wiederhamm !

  • PW0001
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    • 12. Februar 2010 um 20:33
    • #6

    Links neben Zurück könnte das Datum 20/2 sein.

    Ich denke es könnte so gewesen sein, dass der Brief von Wilhelmshaven nach "J B t" (was immer das sein soll) ging. Deshalb wurde Wihelmshaven durchgestrichen und "J B t" drauf geschrieben. In/an/bei "J B t" schrieb man in rot "nicht" davor und unterstrich alles rot. Von dort ging er dann am 20/2 zurück. Am 7.3. kaum er dann wieder in Tsingtau an und wurde mit dem Stempel "Nicht ermittelt ..." versehen.

    Gruß Peter
    Ich will den alten Kaiser Wilhelm wiederhamm !

  • Online
    kartenhai
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    • 12. Februar 2010 um 20:59
    • #7

    Wikipedia schreibt zu dieser Abkürzung unter anderem:

    Jervis Bay Territory (Regionalcode nach ISO 3166-2), ein australisches Bundesterritorium

    Kann es sein, daß die Schiffspost nach Tsingtau zuerst über Australien lief?

    Gruß kartenhai

  • 1872
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    • 12. Februar 2010 um 21:49
    • #8

    Hallo,
    der Brief ging wohl eher von Wilhelmshafen weiter nach Lübeck, als nach Australien, wäre jedenfalls naheliegender,
    Gruß 1872

  • Online
    kartenhai
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    • 13. Februar 2010 um 07:16
    • #9

    Könnte es vielleicht auch heißen Z. B. A. = Zurück Bis Absender ?

    Der mittlere Buchstabe sieht aus wie ein großes B in deutscher Schrift.

    Noch eine Frage an die früheren Matrosen: Was war das für ein Dienstgrad bei der früheren Matrosen-Division (Kaiserliche Marine): M.-A.-K. ?
    Doch nicht: Marine-Aushilfs-Kapitän ?(;)

    Gruß kartenhai

  • gomo
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    10. August 1973 (52)
    • 13. Februar 2010 um 07:27
    • #10

    M.-A.-K. = Matrossenartillerie-Abteilung-Kiautschou

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
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    25. September 1958 (67)
    • 13. Februar 2010 um 10:18
    • #11

    Hallo gomo,

    Ist zwar nicht mein Spezialgebiet, aber ich versuche mal eine Deutung:

    Der Brief wurde am 2.2.1914 in Tsingtau aufgegeben und lief nach Wilhelmshafen zur dort stationierten 2. Matrosen Division.

    Der Absender war sich aber wohl selbst nicht sicher, ob der gewünschte Empfänger, "Obermaat Voss", dort Dienst tat, denn er vermerkte vorsorglich als ihm bekannte ehemalige Dienststelle des Obermaat Voss "frueher M.-A.-K. in Tsingtau.", also die "Matrosenartillerie-Abteilung-Kiautschou".

    Daß Obermaat Voss bei der Einheit in Wilhelmshafen nicht anzutreffen war wundert einen eigentlich nicht, denn in der Matrosen-Division befanden sich Seeleute, welche als Schiffsbesatzungen eingeplant waren.

    Vor der Mobilmachung gab es eine Reihe von Schiffen, die abgerüstet im Hafen lagen und erst im Krieg aktiviert werden sollten.

    Die Ausbildung der Besatzung dieser Schiffe wurden permanent von der Matrosen-Division durchgeführt.

    Die 2. Matrosen Division war in Wilhelmshaven stationiert und hatte 3 Abteilungen zu 3 Kompanien.

    Bei dem Brief wurde "Wilhelmshafen" in blau durchgestrichen und ein weiterer Zustellversuch wurde bei einer anderen Einheit unternommen.

    In grün wurde vermerkt "Z. B. A."(?) oder so ähnlich.

    Auch bei dieser zweiten Einheit war Obermaat Voss jedenfalls nicht bekannt, so daß auch dieser Zustellversuch erfolglos blieb, woraufhin in roter Tinte das "nicht" vermerkt wurde.

    Der Brief wurde dann rückseitig mit dem Stempel "Nicht ermittelt / Marine-Postausgabe" versehen und vorderseitig wurde der Stempel "Zurück" angebracht.

    Als aktuelles Datum zu diesem Zeitpunkt wurde der "20/2" links neben dem Zurück-Stempel vermerkt.

    Der Brief lief dann nach Kiautschou zurück, kam dort am 7.3.1914 wieder an, siehe rückseitigen Ankunftstempel, und wurde dem Absender wieder ins "Postfach 27" gelegt.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    PS:
    Zur Wertbestimmung:
    so einen "nackten Brief" ohne Detail-Beschreibung würde ich bei etwa 10 € netto ansetzen.

    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (13. Februar 2010 um 10:25)

  • Wolffi 20. Juli 2021 um 13:22

    Hat den Titel des Themas von „wer kann mir diesen Brief erklären??“ zu „Tsingtau - wer kann mir diesen Brief erklären“ geändert.

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