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Baden Briefe und Briefmarken

  • Baldersbrynd
  • 20. Januar 2010 um 08:38
  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. Mai 2010 um 05:37
    • #241

    Lieber balf_de,

    lickle hat Recht - die 12 Kr. bedeuteten das immer in rot zu notierende Weiterfranko. Auf sodrei ´s Brief hat man es richtig(er) gemacht, da man die unterschiedlichen Teile einzeln aufgeführt hat, also 6 Kr. für die CH je Loth und 6 Kr. für das Königreich Italien je 10g.

    Wie du aus diesen Gewichtsangaben erkennen kannst, macht eine getrennte Angabe Sinn, denn ein Brief über 10 bis 16,6g war in Baden und der CH einfach, in Italien aber doppelt teuer und genau dieses aufzuzeigen wollte man damit bezwecken.

    Wäre balf_de ´s Brief noch mit dem "Verbano" - Stempel versehen, dann wäre er auch in Italien über den See gelaufen. Theoretisch könnte es also Briefe über den Bodensee, den Vierwaldstätter See und dem Lago Maggiore geben - das wäre dann wohl ein echter Überseebrief. :D :D :D

    Alles schöne Sachen, zu denen man euch nur gratulieren kann. :P

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (7. Mai 2010 um 05:40)

  • helgophil
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    • 7. Mai 2010 um 06:30
    • #242

    Wie gesagt; Der eine sammelt dieses, der andere jenes ,,,

    Abgebildet eine eigentlich schöne Baden 1 ... Nur die Ränder sind etwas 'knapp'.

    Aber was interessiert mich das angesichts des Stempels.

    PS.: Die Bildvorschau ist falsch !!

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von helgophil (7. Mai 2010 um 06:33)

  • balf_de
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    • 7. Mai 2010 um 09:57
    • #243
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    lickle hat Recht - die 12 Kr. bedeuteten das immer in rot zu notierende Weiterfranko.


    Lieber bayern klassisch !

    Da habe ich wohl wieder einmal etwas durcheinander gebracht: vielleicht, weil ich auf meinem Brief nirgends einen PD-Stempel gesehen habe, hielt ich es für möglich, dass der Empfänger noch etwas zu bezahlen hatte. Und das wären dann ja wohl irgendwelche Bajocci, Grana, Crazie oder ähnliche „Kujambeln“ gewesen (wie Du sie mir schon einmal um die Ohren gehauen hast ...)
    Eigentlich muss man es sich nur merken, dass die Aufteilung des frankierten Portos von der Aufgabepost notiert wurde ...
    Jedenfalls: vielen Dank – aber aus Fehlern lernt man am meisten!

    Hallo sodrei!

    Meinen Glückwunsch zu Deiner schönen Einzelfrankatur! Du hast es weiter oben schon erwähnt, dass Du als „Ganz-Baden-Sammler“ etwas weniger gehandicapt bist als ein „Heidelberger“. Für mich sind 18-Kreuzer-Frankaturen deutlich seltener zu finden.
    Vielen Dank fürs Zeigen!

    Jetzt kommt meinen 21b-Brief hier auch noch einmal an die Reihe:
    Von Heidelberg nach New York; Nr. 18+21b = 21 Kr. sind portorichtig nach dem Tarif von 1867 – 5 Sgr. waren als Weiterfranko zu vergüten.

    Eine ausführlichere Beschreibung dieses Briefs und vor allem auch @bayern klassisch’s Stellungnahme findet ihr hier:

    Viele Grüße
    balf_de

  • mtcyrus
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    • 7. Mai 2010 um 23:05
    • #244

    eine Frage an die Teilnehmer des Threads

    Und dem Threadsteller, wie wollen wir hier weitrer vorgehen, wollen wir erst noch alle Michel Nr. vorstellen, oder wollen bzw sollen wir ein wenig durch einander hier herein bringen???

    >weil ich habe ein paar nette neue Marken aber von Mi Nr. die schon dran waren.

    MfG und gute Nacht allen zusammen

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • helgophil
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    • 8. Mai 2010 um 11:14
    • #245

    mtcyrus

    Wie man auf der Baden-Homepage nachlesen kann, gibt es die 21 in grün und bläulichgrün.

    Man könntet es unterteilen in:

    21a hellgrün
    21aa hellbläulichgrün Töne)
    21ab grün
    21ac bläulichgrün

    21b dunkelgrün
    21ba dunkelbläulichgrün

    Die 21ab und 21ac sind ziemliich dunkel, die kann man schon mal mit der 21b, 21ba verwechseln.

    Beigefügt Mi. 21a in hellbläulichgrün und und bläulichgrün.

    Bilder

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  • sodrei
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    • 8. Mai 2010 um 12:39
    • #246

    Hallo Helgophil,
    ich bin nicht ganz sicher, ob deine persönliche Einführung der Farbunterarten so glücklich ist.
    Deine Bezeichnungen kennt wohl keiner - außer dir.
    Vermutlich macht eine weitere Abgrenzung (und wo sind die Übergänge ) wenig Sinn. Bzw. selbst in der Arbeitsgemeinschaft gibt es da keine Anstrengugen, neue Farben in den Michel einzuführen.

    Ich denke, man darf die Reaktion von Licht /Verwendung auf Papier/Ablösung im Wasserbad usw. bei den Farben nicht unterscheiden. Gerade die 150 Jahre dürften Ihre Spuren - mehr oder minder - hinterlassen haben.

    Deswegen lieber nicht weiter aufsplitten. Einfach meine persönliche Meinung. Und ich sammle bereits BADEN Markenzeit intensiver.

    LG sagt

    sodrei/harald

  • mtcyrus
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    • 9. Mai 2010 um 13:14
    • #247

    So ich bin mal so frei, ich werde nun nur für unseren Heidelberger einen Brief zeigen, den ich schon länger habe, aber glaube ich nie gezeigt habe, wenn doch entschuldigt bitte.

    Der Brief hat die Mi Nr 6 und als Nummernstempel die 57, und zu dem anderen Stempel kann sicherlich jemand anderes mehr dazu sagen!!!

    MfG und einen schönen Sonntag

    Bilder

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    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
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  • balf_de
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    • 9. Mai 2010 um 14:34
    • #248
    Zitat

    Original von mtcyrus
    ich werde nun nur für unseren Heidelberger einen Brief zeigen

    Der Heidelberger bedankt sich herzlich! Ein schöner sauberer Brief; danke fürs Zeigen!

    Der Name Schmitthenner ist in Heidelberg kein unbekannter - es gibt eine Schmitthenner-Straße und ein Schmmitthenner-Haus: schon vor dem eher problematischen Paul Schmitthenner, der im Dritten Reich unter anderem auch Rektor der Heidelberger Universität war, gab es den Stadtpfarrer von Heiliggeist als Mitglied einer alteingesessenen Pfarrer-Dynastie. Sicher waren alle miteinander verwandt.

    Deshalb auch ein interessanter Brief!

    Viele Grüße
    balf_de

  • mtcyrus
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    • 9. Mai 2010 um 22:12
    • #249

    danke sehr!!
    er ist immer zum Tausch zu haben und mit Inhalt!^^
    Also kein Problem.

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
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  • helgophil
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    • 11. Mai 2010 um 11:41
    • #250

    @philaforum

    Ist es nicht möglich, den Softwarefehler mit der Vorschau (Anzeige von falschen Bildern) zu beheben.
    Das sollte doch kein Problem sein.

    helgophil

  • balf_de
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    • 11. Mai 2010 um 20:07
    • #251

    Hallo zusammen!

    Ich fürchte, es lässt sich nicht mehr länger hinausschieben: während ich von meiner "Lücke" bei der Nummer 13 eigentlich selbst überrascht war, ist mir diese hier immer präsent - trotz langer Suche und der Bereitschaft, dafür alle guten Vorsätze zu vergessen und über meinen Schatten zu springen, habe ich bis heute keinen Heidelberger Beleg mit einer 30-Kreuzer-Marke ergattern können. Und dass es davon mehrere Traumbelege aus Heidelberg gibt, lässt sich jederzeit auf der Homepage der Baden-ArGe (auf die hier schon hingewiesen wurde) nachschauen.

    Zumindest möchte ich meine beiden losen Marken zeigen: links die 22a, rechts die etwas dunklere b-Farbe. Zweifellos keine Schönheiten, aber dafür echt und nicht repariert ...

    Viele Grüße
    balf_de

    PS: Immerhin hat die 22b zusammen mit mir Geburtstag - aber sie ist noch eine Spur älter als ich!

    Einmal editiert, zuletzt von balf_de (11. Mai 2010 um 20:08)

  • balf_de
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    • 11. Mai 2010 um 21:21
    • #252

    Hallo zusammen !

    Eigentlich mache ich es nicht gerne, hier etwas zu zeigen, was mir nicht gehört. Normalerweise erst recht nicht, wenn es sich um ein Auktionsangebot handelt, für das ich mich interessiere.

    Wenn ich hier eine Ausnahme mache, dann in der Absicht, an einem exemplarischen Beispiel zu zeigen, wie problematisch das klassische Briefmarkensammeln aus heutiger Sicht ist – es wurden große Werte vernichtet; mit anderen Worten: viel Geld verbrannt oder – genauer gesagt – zerrissen.

    Da bekomme ich seit Jahren den Katalog eines renommierten Münchner Auktionshauses, wo ich schon mehrfach gute Erfahrungen gemacht habe, als ich schöne Belege günstig ersteigern konnte: Baden muss man in Bayern kaufen (ein Geheimtipp, nicht weitersagen!).

    Der anliegende Scan ist der Ausschnitt einer Katalogseite: ein Briefstück, in Heidelberg gestempelt, vermutlich etwa aus dem Jahr 1864, das eine 41-Kreuzer-Frankatur zeigt: Nr. 13a (2), 15b und – last but not least – 22b. Erkennbar ist der Aachener Stempel, der auf die Beförderung über Preußen nach USA hinweist. Nach dem Tarif von 1864 war das der schnelle Regel-Beförderungsweg nach Nordamerika, wenn kein anderer Leitweg – über Frankreich oder Bremen – vorgegeben war.

    Was soll man dazu sagen? Trotz immer noch stattlichem Ausrufpreis – Frau Brettl hat einen Befund erstellt – ist doch klar, dass durch die Vernichtung des Briefs 90% des Werts verloren gingen. Sollte man dafür überhaupt Geld ausgeben? Wie sieht denn so etwas in der Sammlung oder später einmal in einem Ausstellungsrahmen aus? (Aha: da hat es für einen Brief nicht ganz gereicht ...)
    Andererseits: sicher auch ein posthistorisches Dokument – und ich hätte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen (ihr erinnert euch: die Nummer 13!)

    Wie wär’s – ich würde gerne ein paar Meinungen dazu hören und wenn nötig auch kontrovers diskutieren (solange wir von Trolls verschont bleiben).

    Viele Grüße
    balf_de

  • Magdeburger
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    5. Februar 1961 (65)
    • 11. Mai 2010 um 21:45
    • #253

    Hallo Balf_de

    die Frage, die Du aufwirfst ist garnicht so leicht zu beantworten. Einerseits hast Du mit Sicherheit recht in der Annahme, dass solche Stücke für eine PO Ausstellungssammlung nicht besonders glücklich sind. Andererseits gibt es jedoch auch die Problematik hohe Frankaturen zeigen zu können (müssen???).

    Persönlich kann ich hier nicht mehr mithalten, jedoch stellt sich die gleiche oder ähnliche Frage bei Belegen mit sogenannten Aktenschnitt. Entscheidend hier ist für mich erstmal, inwieweit dies einen Einfluß auf den Beleg hat. Ist er noch vollständig im Sinne der (postalischen) Bearbeitung, oder nicht.

    Persönlich sehe ich die Sache so, dass ich in erster Linie für mich sammle und erst in zweiter für eine eventuell geplanter Ausstellung.

    Für letzteren Punkt müsste ich dann ergänzen: "Was soll damit dargestellt werden?"

    Also heisst es hier, das "richtige" Augenmaß zu finden.


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • mtcyrus
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    • 11. Mai 2010 um 21:57
    • #254

    Hallo Balf, ich biete auf ein ähnliches Stück von Taxis momentan, ich denke das sowas, wenn der Preis stimmt gerne mit aufnehmen kann!!!
    MfG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. Mai 2010 um 05:45
    • #255

    Lieber balf_de,

    meine unmaßgebliche Meinung hierzu:

    Ich würde es kaufen, wenn der Preis im Bereich von 20-25% der 30 Kr. Marke angesiedelt wäre.

    Läge der Preis darüber, würde ich warten, bis sich ein aussagefähigeres Stück findet, welches mehr Story zeigen kann, als ein klein gerissenes Briefstück.

    Im Laufe der Jahre eines Sammlerlebens verschieben sich die Qualitätsanforderungen immer mehr noch oben - dies ist nicht nur ein Trend, sondern ganz natürlich und steht auch sonst voll im Einklang mit der "Natur".

    Die von dir so gesuchte Nr. 13 wird sich sicher auch auf Brief finden lassen, wenngleich nicht als schöne Farbfrankatur wie hier.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    5. August
    • 12. Mai 2010 um 09:02
    • #256

    Hallo balf_de,

    ich bin bei solchen Briefstücken sehr zurückhaltend.
    Für PO-Sammlungen sind diese Stücke meistens nicht verwendbar, da wichtige Informationen nicht mehr vorhanden sind.
    Es gibt natürlich Ausnahmen, wenn z.B. komplette Belege nicht bekannt oder extrem selten sind. (So habe ich z.B. Preußen-Marken mit schwedischer Entwertung auf Briefstück, da mir ein Brief noch nicht untergekommen ist.)
    Gerade Mischfrankaturen leben meiner Meinung nach von der Aussagekraft eines (datierbaren) Beleges, aus dem z.B. auch der Speditionsweg und die Destination hervorgehen und so die Korrektheit der Frankatur belegen.

    Wenn ich eine Marke (deine Nr. 13) suche, sind lose Exemplare häufiger im Angebot, so dass man eigentlich keine Einschränkungen akzeptieren muss oder auch keinen wesentlich höheren Preis.
    Wenn das Briefstück diese (deine) Anforderungen erfüllt: gut.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • balf_de
    erfahrenes Mitglied
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    26. August 1943 (82)
    • 12. Mai 2010 um 15:03
    • #257

    Hallo Ulf !

    Zitat

    Original von Magdeburger
    Andererseits gibt es jedoch auch die Problematik hohe Frankaturen zeigen zu können (müssen???).


    Nach allem, was ich bisher über das Ausstellungswesen mitbekommen bzw. auch selbst gesehen habe, muss man wohl mindestens zwei Deiner drei Fragezeichen streichen: die Problematik, dass transkontinentale Destinationen und entsprechend teuere Frankaturen erwartet werden, besteht bei Klassik-Sammlungen wohl schon.
    Aber ich fürchte, da hilft mir ein Briefstück nicht wirklich weiter ...

    Zitat

    Original von Magdeburger
    Persönlich sehe ich die Sache so, dass ich in erster Linie für mich sammle und erst in zweiter für eine eventuell geplanter Ausstellung.


    Genau!
    Und ein schönes Briefstück ist es auch dann, wenn es für eine Ausstellung ungeeignet ist. (Aber eben nur ein Briefstück)

    Hallo mtcyrus !

    Zitat

    Original von mtcyrus
    ... ich denke das sowas, wenn der Preis stimmt gerne mit aufnehmen kann!!!


    Bei Deinem Taxis-Gebot wünsche ich Dir viel Glück! Was den stimmenden Preis betrifft: Du weißt sicher, was ein wortkarger Spartaner sagen würde – „Wenn ...“

    Hallo bayern klassisch !

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Im Laufe der Jahre eines Sammlerlebens verschieben sich die Qualitätsanforderungen immer mehr noch oben - dies ist nicht nur ein Trend, sondern ganz natürlich und steht auch sonst voll im Einklang mit der "Natur".

    Das ist der Punkt: das Los ist auch mit einigem Glück zu teuer, um ohne Rücksicht auf den Werterhalt einfach nur attraktiv sein zu dürfen. Und so kleine Briefstücke sind nicht anders als lose Marken einfach „out“ und es ist meiner Meinung nach auch nicht zu erwarten, dass sich dieser Trend irgendwann einmal umkehrt. Und leider liegt der Ausrufpreis schon bei ca. 40% der Sem-Bewertung für die 22b, also deutlich über der von Dir vernünftig kalkulierten Marge.
    Aber andererseits: sehr oft sieht man auch ein solches Briefstück nicht ...

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Die von dir so gesuchte Nr. 13 wird sich sicher auch auf Brief finden lassen, wenngleich nicht als schöne Farbfrankatur wie hier.


    Ich glaube, Du weißt, dass die „zweite Fliege“ nicht so furchtbar ernst gemeint war. Von der Nummer 13 werde ich sicher bald einen schönen Beleg bekommen und zwar zu einem Bruchteil des Preises. Es wird auch sicher nicht nur ein Briefstück sein.

    Hallo Michael !

    Zitat

    Original von Michael D
    Hallo balf_de,

    ich bin bei solchen Briefstücken sehr zurückhaltend.
    Für PO-Sammlungen sind diese Stücke meistens nicht verwendbar, da wichtige Informationen nicht mehr vorhanden sind.


    Genau so sehe ich das auch – wenn möglich, sollte man keine Kompromisse machen!

    Zitat

    Original von Michael D
    Wenn ich eine Marke (deine Nr. 13) suche, sind lose Exemplare häufiger im Angebot, so dass man eigentlich keine Einschränkungen akzeptieren muss oder auch keinen wesentlich höheren Preis.
    Wenn das Briefstück diese (deine) Anforderungen erfüllt: gut.

    Eigentlich nicht gut: es genügt mir eben nicht, aber was das typische 41-Kreuzer-Porto anbetrifft, muss man eben lange auf etwas Besseres warten.
    Um die Nummer 13 mache ich mir keine großen Sorgen: sie ist zwar relativ selten, aber auch auf Brief kann es eigentlich nicht lange dauern, bis ich ein Angebot finde – es muss ja nicht unbedingt die „silbergraue“ sein.

    Euch allen herzlichen Dank für euere produktiven Stellungnahmen – vermutlich werde ich doch lieber weiter warten und Augen und Ohren offen halten. Manchmal erfährt man ja schon rechtzeitig, wenn einer der großen Baden-Sammler etwas „übrig“ hat.
    Spätestens ab heute wissen wieder einige mehr, dass ich hier „aufnahmebereit“ bin ...

    Viele Grüße
    balf_de

  • balf_de
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    26. August 1943 (82)
    • 13. Mai 2010 um 10:00
    • #258

    Hallo zusammen !

    Nach dem eher kurzen und nicht sehr ergiebigen Ausflug in den Olymp der Baden-Philatelie möchte ich gerne aus diesen höheren Sphären in vertraute Gefilde zurückkehren. Das heißt natürlich nicht, dass ich das 30-Kreuzer-Thema für "abgeschlossen" erachte - gerne würde ich davon mehr sehen oder auch Kommentare lesen.

    Von der letzten badischen 1-Kreuzer-Marke, nach Ende des Deutsch-Österreichischen Postvereins nicht mehr schwarz sondern grün, der Nummer 23 zeige ich zuerst eine Einzelfrankatur. Das 1 Kr. Porto war nicht nur für Ortsbriefe sondern auch für Drucksachen in ganz Baden möglich.

    Meine Drucksache ging von der Heidelberger Verlagsbuchhandlung Emmerling, die im Auftrag der badischen Regierung den Vertrieb vieler Verwaltungsvorschriften und ähnlicher Drucksachen an die Gemeinden übernahm, im Januar 1869 nach Stetten im Hegau.

    Viele Grüße
    balf_de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Mai 2010 um 10:12
    • #259

    Lieber balf_de,

    ein herrliches Stück - so macht Philatelie Spaß. :P :P :P

    Zitat

    Das 1 Kr. Porto war nicht nur für Ortsbriefe sondern auch für Drucksachen in ganz Baden möglich.

    Ja, und nicht nur in Baden, sondern auch in den Postbezirk des Norddeutschen Bundes, nach Strarkenburg, Württemberg, Bayern, Österreich, Luxemburg und Ungarn.

    Es wäre sicher keine unsportliche Aufgabe, Belege Badens nach genau dorthin zusammen zu tragen - immerhin hat man 4 Jahre Zeitgeschehen dafür zur Verfügung (1868-1871). Ich fürchte jedoch, dass es sich leichter hier liest, als es tatsächlich zu schaffen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • helgophil
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    26. April 1982 (43)
    • 13. Mai 2010 um 12:05
    • #260

    @

    Beigefügt Baden 15.
    Die '15d' ist eine 15c aus der 2. Auflage.

    helgophil

    PS.: Die Bildvorschau ist leider (wieder) falsch.

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von helgophil (13. Mai 2010 um 12:08)

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