1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Weitere Sammelobjekte
  4. Ansichtskarten

AK aus besonderem Material

  • Karsten Meyer
  • 19. Januar 2010 um 13:43
  • Karsten Meyer
    neues Mitglied
    Beiträge
    13
    Geschlecht
    Männlich
    • 19. Januar 2010 um 13:43
    • #1

    Bin grad in Schreib-Laune, man möge es mir verzeihen. ;)

    Ansichtskarten wurden aus den absonderlichsten Materialien gemacht. Vielleicht hat ja noch jemand etwas in der Sammlung, das nicht aus der üblichen Pappe gemacht ist und möchte das hier zeigen?

    Ich lege mal ein lustiges Brettchen aus Balsaholz vor, verwendet 1945 in den USA und bis heute ganz gut erhalten.

    Nette Sammlergrüße,
    Karsten Meyer

    Bilder

    • Genre-Kinder_000005.jpg
      • 147,44 kB
      • 1.079 × 686
      • 573
    • Genre-Kinder_000005.jpg
      • 130,71 kB
      • 1.102 × 703
      • 620
  • Karsten Meyer
    neues Mitglied
    Beiträge
    13
    Geschlecht
    Männlich
    • 19. Januar 2010 um 13:46
    • #2

    Hier noch eine nette Karte, diesmal aus Leder. Erstaunlich, dass das transportiert wurde - und dass die Marke bis heute drauf klebt, denn sie wurde 1907 verwendet - vor über 100 Jahren also.

    Bilder

    • Leder-AK_000003.jpg
      • 153,84 kB
      • 1.028 × 655
      • 512
    • Leder-AK_000003.jpg
      • 166,41 kB
      • 1.049 × 683
      • 527
  • balf_de
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    521
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    26. August 1943 (82)
    • 19. Januar 2010 um 18:47
    • #3

    .... wo, wenn nicht in diesem Thread kann ich endlich meine Zeppelinkarte aus Holz zeigen ...

    Hallo zusammen !
    Auch bei der Zeppelinpost, wo doch eigentlich jedes Gramm Porto sündhaft teuer war, gibt es so etwas:
    Die Karte wurde auf der Rückfahrt der Südamerikafahrt 1930 des Luftschiffs "Graf Zeppelin" auf der Strecke von Lakehurst, New Jersey nach Friedrichshafen (3.-6.6.1930) befördert. Im Sieger-Zeppelinkatalog hat sie die Nummer 64. F)
    Portorichtig frankiert ist sie mit der USA-Sondermarke zu 65 cent (Michel-Nr. 326), die anlässlich dieser Fahrt herausgegebenen worden war.
    Insgesamt wurden 28.836 amerikanische Belege auf dieser Etappe beördert - viele Holz-Karten werden wohl nicht darunter gewesen sein (zumal meine Briefwaage sagt, dass das erlaubte Höchstgewicht von 20 Gramm überschritten war ...)
    Viele Grüße
    balf_de

  • wajdz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.086
    Geschlecht
    Männlich
    • 19. Januar 2010 um 19:16
    • #4

    als Kartenmaterial ist immer noch beliebt. Schon mal im SWK-Thread gezeigt, passt hier aber auch rein.

    MfG wajdz8

    Wer mehr über meine Interessen erfahren will, nutze bitte die Links bm-tausch, olympiade1972 oder postcrossing

    Bilder

    • pkholzvr.jpg
      • 23,76 kB
      • 480 × 308
      • 446

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • thmsfrst
    neues Mitglied
    Beiträge
    28
    Geschlecht
    Männlich
    • 27. Februar 2011 um 16:30
    • #5

    Ansichtskarten aus oder mit anderen Materialien, außer Papier, Pappe, Karton heißen Materialkarten. Typische Materialien sind Holz, Leder und Textilien wie Seide.

    Siehe auch Materialkarte:

  • -steppenwolf
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.127
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. Mai 2011 um 14:36
    • #6

    Metall Karte versilbert, hatte die schon mal im "Kabinett" vorgestellt.

    Bilder

    • 008) Ak Metall.jpg
      • 348,35 kB
      • 1.347 × 1.749
      • 387
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.029
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. Mai 2011 um 16:05
    • #7

    Die Mittenwalder Karte mit dem Landhaus Göhring, das wohl heute nicht mehr so heißen dürfte, schimmert und leuchtet bei Seitenansicht silbern auf. Auf dem Scan sieht man das leider nicht so schön. Auf der Rückseite steht: Palufol-Karte und Herstellungsverfahren patentiert. Google & Co. kennen diesen Begriff leider nicht, bei Ebay gibt es unter dem Begriff ab und zu einige Karten.

    Kann sein, dass ich ähnliche Karten schon einmal mit dem Begriff Bromsilber gesehen habe.

    In einem Artikel las ich einmal vor vielen Jahren, dass früher auch Ansichtskarten mit heute als giftig angesehenen Materialien hergestellt wurden, ob das Bromsilber auch dazu gehörte, weiß ich leider nicht mehr.

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Mittenwald Silber.jpg
      • 133,93 kB
      • 698 × 500
      • 349
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.029
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. Mai 2011 um 16:07
    • #8

    Diese Karte aus Bad Tölz aus dem Jahre 1943 ist mit einer dünnen medaillenartigen Blech-Folie beklebt worden, der Untergrund ist prägedruckartig ausgestanzt. Bei Seitenansicht schimmert und leuchtet diese „Medaille“ golden auf.
    Auf der Rückseite steht D.R.G.M. = Deutsches Reichsgebrauchsmuster. Ab 1944 hieß es dann D.R.P. = Deutsches Reichspatent.

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Bad Tölz Medaille.jpg
      • 331,55 kB
      • 999 × 1.390
      • 361
    • Bad Tölz Medaille R.jpg
      • 455,58 kB
      • 1.387 × 996
      • 360
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.029
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. Mai 2011 um 16:10
    • #9

    Mit dieser uralten Ansichtskarte von 1886 aus Mittenwald hat sich jemand sehr viel Mühe gemacht. Die Ränder verziert eine Stickerei, ein Edelweiß wurde gepresst und dazugeklebt.

    Zum Frankieren war die Karte danach zu schade wegen eventueller Beschädigungen auf dem Postwege bzw. die Post hat das wohl auch nicht erlaubt, und so wurde sie wohl in einem Kuvert verschickt.

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Mittenwald V.jpg
      • 482 kB
      • 1.392 × 987
      • 381
    • Mittenwald R.jpg
      • 427,83 kB
      • 1.402 × 991
      • 362
  • krauseklatt
    Gast
    • 30. Mai 2011 um 21:41
    • #10

    Hallo kartenhai,
    besten Dank fürs Zeigen und Herzlichen Glückwünsch !!!
    ... für Wahr ein wirkliches "Traumstück" !!!

    Gruß aus Genshagen ---krauseklatt---

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.029
    Geschlecht
    Männlich
    • 31. Mai 2011 um 06:54
    • #11

    @ -steppenwolf:

    Allein vom Materialwert her müßte diese Karte ("aus echtem Silber") nach dem explodierten Silberpreis und 111 Jahre nach der Herstellung enorm zuglegt haben. :D

    Allerdings ist der Sammlerwert wohl noch höher einzuschätzen. Ein schönes Stück. :)

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.029
    Geschlecht
    Männlich
    • 31. Mai 2011 um 07:14
    • #12

    Zu dem Thema habe ich einen interessanten Artikel im Internet gefunden, in dem die verschiedenen Materialien aufgezählt sind, aus dem Ansichtskarten bestehen können. Darunter auch Postkarten mit Glasstaub, die sehr giftig sein sollen. Ich nehme an, wenn man die feinen Glaskörnchen einatmet, setzen sie sich in der Lunge fest. :O_O:

    Habe einige Karten mit silbernen Glitter-Teilchen darauf in der Sammlung. Sehen so aus, wie wenn man die mit Klebstoff versehenen Teile der Karte mit einem Salzstreuer bestreut hätte. Nach der Trocknung ist das Ganze fest geworden. Ob es sich jetzt dabei um diesen sehr gefährlichen Glasstaub handelt oder um eine andere Materiale, weiß ich nicht. :unsicher: ?(:O_O:

    Auf jeden Fall werde ich mir beim nächsten Betrachten einer solchen Karte vorsichtshalber eine Gasmaske aufsetzen! :unsicher:

    Hier ein Artikelausschnitt:

    Aber wir wollen in der Ausstellung auch zeigen, wie opulent die Drucktechniken damals waren, und wie viel Mühe man sich bei der Herstellung der Postkarten machte. Es wurden viele verschiedene Materialien bedruckt, wie Aluminiumfolie, Leder oder Holz. Karten wurden mit Stroharbeiten und anderen Applikationen versehen, mit Filz oder getrockneten Blumen. Es gab Vögel mit Federn, Puppen mit Augen, tönende Postkarten, Postkarten mit Glasstaub (sehr giftig, aber sehr begehrt).

    Schon vor der Jahrhundertwende wurden raffinierte mechanische Karten angeboten, an denen man drehen oder etwas herausziehen kann. Dann gibt es Klapp- oder Jalousiekarten: Wenn man unten an einem Stab zieht, entsteht eine völlig andere Abbildung. Es gab schon früh durchscheinende und fluoreszierende Karten. Ebenfalls ganz früh wurden Duftkarten hergestellt, an denen durch Reibung der Duft freigesetzt wurde, und manche Karten riechen sogar heute noch.

    Gefunden in:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.029
    Geschlecht
    Männlich
    • 31. Mai 2011 um 07:40
    • #13

    Habe zu diesem Thema eine Seite gefunden, bei der unter anderen Materialkarten auch Karten mit dem sehr giftigen Glasstaub angeboten sind (das ist natürlich in der Beschreibung nicht erwähnt!). Auch unter dem Begriff „Glimmer“ könnte sich dieser Glasstaub verbergen. Vor 110 Jahren, als diese Karten auf den Markt kamen, hatte man wohl nicht so viel Auswahl an Materialien wie heute:

    Solange dieses Material aber fest auf der Karte klebt und nicht in die Atemwege kommt, ist es bei Unterbringung in einer Plastikfolie für den Sammler wohl völlig ungefährlich. Dieser aufgestreute "Glimmer" ist um 1900 sehr oft auf Motivkarten (Weihnachten, Neujahr mit Schnee- und Eisstimmung) anzutreffen.


    Gruß kartenhai

  • Abarten-Hannes
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.885
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    30. März 1939 (86)
    • 31. Mai 2011 um 11:04
    • #14

    Da muss ich hier doch auch msal was reinsetzen:
    eine AK mit der Porta Nigra in Trier unter reichlicher Verwendung von Silberfolie, sowie eine Karte aus Valencia mit deren Serrano-Türmen, ordentlich geprägt auf besonders dicker Pappe:

    Bilder

    • Prägekarten 001.jpg
      • 53,36 kB
      • 834 × 618
      • 347
    • Prägekarten 003.jpg
      • 33,33 kB
      • 734 × 498
      • 348
  • Zackenzaehler
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    693
    Geschlecht
    Männlich
    • 31. Mai 2011 um 15:56
    • #15

    Im Ersten Weltkrieg wurden gelegentlich auch Feldpostkarten aus Birkenrinde verschickt.
    (Einfach mal die Begriffe Postkarte und Birkenrinde googeln)

    Z.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.029
    Geschlecht
    Männlich
    • 31. Mai 2011 um 18:46
    • #16

    Eine Prägedruck-Litho-Neujahrskarte um 1900, als Besonderheit mit Datums-Anzeige.

    Im Innenteil der Karte sind zwei Scheiben befestigt, mit denen man Tag und Monat täglich neu einstellen kann. Da das Jahr fehlt, kann man diesen alten Kalender ewig verwenden.

    Wie man sieht, ist auch das heutige Datum richtig eingestellt. :)

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Urfeld Kalender.jpg
      • 504,43 kB
      • 999 × 1.390
      • 312
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.029
    Geschlecht
    Männlich
    • 27. Februar 2012 um 10:32
    • #17

    Gestern auf einem GTT für 1,- EUR ergattert: Eine Blech-Ansichtskarte, schimmert wie frisches Kupferblech, mit eingravierten Sehenswürdigkeiten aus der Stadt Dubuque am Mississippi in Iowa / USA. Auf der Rückseite sieht man, dass die feine Blechfolie über einen Karten-Karton gestülpt wurde. Das Gewicht ist 17 Gramm, ob die Karte auch offen verschickt werden durfte oder nur im Umschlag, ist nicht bekannt, die Gefahr einer Beschädigung auf dem Postweg ist aber sehr groß. Die Karte ist wohl nach 1950 hergestellt worden.

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Iowa Blechkarte.jpg
      • 305,08 kB
      • 1.412 × 990
      • 302
    • Iowa Blechkarte R.jpg
      • 258,82 kB
      • 1.419 × 994
      • 299
  • wajdz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.086
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Februar 2012 um 21:34
    • #18

    So eine geprägte Alufolienkarte, wie sie Hannes mal gezeigt hat, fand ich kürzlich in einem Postkartenstapel.
    Es gab eine Fa. Verlag Christian Pahl in Hamburg, die mit einem patentierten Herstellungsverfahren diese >Palufol Karten< produzierte.
    Bei Google war darüber allerdings nichts zu finden.

    MfG wajdz

    Bilder

    • prägekarte2.jpg
      • 42,44 kB
      • 415 × 298
      • 229

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

    Einmal editiert, zuletzt von wajdz (29. Februar 2012 um 21:35)

  • Wandervogelgelb
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.058
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. Februar 1959 (66)
    • 1. März 2012 um 19:15
    • #19

    Eine sehr hübsche handbemalte französische Geburstags-Postkarte aus Bakelit, ca. 1910-1914. Postalisch leider nicht gelaufen.

    Bilder

    • Bakelit.jpg
      • 93,27 kB
      • 1.136 × 704
      • 201
  • Wandervogelgelb
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.058
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. Februar 1959 (66)
    • 1. März 2012 um 19:49
    • #20

    Schweizer Holzpostkarte:

    Bilder

    • Holz.jpg
      • 179,42 kB
      • 1.136 × 784
      • 200
    • Holz 001.jpg
      • 144,79 kB
      • 1.120 × 720
      • 195

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™