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China-Markenboom

  • kartenhai
  • 11. Januar 2010 um 17:26
  • ligneN
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    243
    • 28. November 2010 um 10:58
    • #821
    Zitat

    Original von kartenhai
    Viel hat er nicht mehr dazu gewonnen, der letzte rote Affe bei Ebay Deutschland, aber immerhin fast 10 % mehr bei 23 Geboten als bei der letzten Auktion vor einigen Tagen. :O_O:


    Auch wenn einige anderer Meinung darüber sein sollten, ich finde es selten dämlich, wenn Sammler für so eine Marke über 1.000,- EUR auf den Tisch legen, wenn allseits bekannt ist, daß sich die Gesamtauflage zwischen 3,5 und 5 Millionen Stück bewegt. Wenn ein China-Block dagegen nur 20 - 30.000 Stück Auflage hat, also im höchsten Falle gerechnet 250 x so wenig wie der rote Affe, halte ich so einen Preis eher für gerechtfertigt. :jaok:

    Irgendwie stimmen die Relationen hier nicht mehr. :oneien::oneien::oneien:

    Nur meine eigene Meinung dazu.

    Gruß kartenhai

    Alles anzeigen

    Dann zum ein-und-leipzigsten Mal:
    diese Marke zu diesem Preis kaufen keine "Sammler".
    Sondern Schrottler, Broker, Anlegers...
    ...und deshalb spielen philatelistsche oder statistische Erwägungen:

    keine Rolle.

    Sicher hat schon mal jemand erwähnt, daß die Marke Kultstatus hat:

    - knalle rote Farbe, sehr bedeutungsvoll in China
    - gilt als besonderes Glückssymbol: erschien 1980, nicht nur ein "Jahr des Affen", sondern des "Goldenen Affen" im 60-Jahres Zyklus. Der "Goldene Affa" gilt als so glückverheissend wie das "Feuerpferd" als unglückselig. In solchen Jahren möchte man unbedingt (oder auf gar keinen Fall) Nachwuchs usw. Die Propaganda hat dieses "Golde Affe Jahr" auch noch mit dem Beginn der Wirtschaftsreformen in der VR verknüpft.
    - geht ständig durch die Presse

    Die Spekulation begann bereits in den 1980er Jahren - die Marke ist nie billiger geworden.
    Sie ist quasi eine "Red Revenue" für Arme ;)

    Und jetzt sollte man den roten Affen und seine Fans vielleicht einfach mal friedlich vor sich hinaffen lassen.

    Und das das Sammelgebeit "China" wg. "zu hoher Preise" beschädigt würde, m. E. Quark.
    Die Preissteigerungen sorgen im Gegenteil für ständiges Medien-blah und Werbung.
    Und nebenbei wird das schöne alte Märchen bestätigt: wer "echtzeitig einsteigt", wird irgendwann den "gerechten Lohn" ernten. Und sofort spielt die Werbung "X ist das nächste China" oder "Y wird auch noch super rauskommen" - Spielchen.
    Man soll sich nicht täuschen - die Mehrzahl der Sammlers hofft ja, im Falle des Versilberns snoch orrndlich was zu verdienen.

    Und der angeführte "kleine Sammler" konnte sich Bl. 8, 1951 hohe Werte * oder Kulturrevolution **noch nie "leisten". Kostete immer schon was. Da muß man sich nur die zahlreichen Teilsammlungen bei Auktionen ansehen mit ihren immergleichen Lücken.
    (Das da jemand bereits vorher mit Blocks und KR Kasse gemacht habe: geschenkt.)

    Also mal aufm Teppich bleim :)

    Gruß
    ligneN

    "Schlitzaugenbelege"

    2 Mal editiert, zuletzt von ligneN (28. November 2010 um 11:18)

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    kartenhai
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    • 29. November 2010 um 13:28
    • #822

    Wieder ein schönes Ergebnis für den Verkäufer für eine meist gestempelte China-Sammlung mit vielen bunten Marken und einigen gesuchten Sätzen darunter für 580,- EUR:


    Gruß kartenhai

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    • 29. November 2010 um 13:31
    • #823

    Es ist unglaublich, was ein Verkäufer von China-Reproduktionen zurzeit für Preise für diesen wertlosen Schrott erzielt. Vor kurzem gingen einige Einzellose zu Ende, schaut Euch mal die Preise dafür an, unglaublich, bis zu 32,50 EUR zahlten die Käufer dafür. Selbst der Rote Affe ist diesmal dabei für 15,50 EUR. Leider glänzt sein Fell nicht so schön wie beim Original:


    Da heißt es für den Verkäufer schnell nachdrucken zu lassen, um auch die leer ausgegangenen Fans schnell bedienen zu können. Wie viele davon werden diese Machwerke wohl als echt wieder weiterverkaufen, sei es bei Ebay, auf Tauschtagen oder auf Flohmärkten? Die anderen werden vor ihren Sammlerkollegen damit angeben, was sie für teure Raritäten in der Sammlung haben. :oneien::oneien::oneien:

    Gruß kartenhai

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    • 29. November 2010 um 13:33
    • #824

    Der Rote Affe weist zurzeit erhebliche Preisdifferenzen aus. Während er in Großbritannien gestern einen neuen Rekordpreis in Höhe von knapp 1.120,- EUR erzielte, gibt es in Singapur am gleichen Tag nur umgerechnet 926,- EUR dafür, das sind über 20 % Preis-Differenz! :O_O:


    Gruß kartenhai

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    • 29. November 2010 um 13:34
    • #825

    Diese Firmenlochungen oder Perfins von China brachten 21,- EUR:


    Gruß kartenhai

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    • 29. November 2010 um 13:36
    • #826

    Einen tollen Preis erzielte der China-Block Nr. 8 Schauspielkunst in gestempelt: 6.679,- EUR.

    Was hätte er wohl nur ohne diesen hübschen Stempel erbracht? Wesentlich mehr!
    Manchmal ist weniger mehr wert und mehr weniger. Logisch ist das nicht!


    Gruß kartenhai

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    • 29. November 2010 um 13:37
    • #827

    Die Pandabären in geschnittener Erhaltung auf FDC brachten 308,- EUR bei 30 Geboten:


    Gruß kartenhai

  • kdoe
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    • 29. November 2010 um 13:42
    • #828

    Auch ein gutes Ergebnis für die gebotene Qualität:


    Leider wars nicht meiner - der liegt bei einem "richtigen" Auktionshaus - allerdings waren da zuletzt schlechtere Ergebnisse :(

    Gruß Klaus

    PS Kartenhai war schneller ....

    Einmal editiert, zuletzt von kdoe (29. November 2010 um 13:42)

  • SammlerBernd
    Gast
    • 29. November 2010 um 14:16
    • #829

    Na das Ergebnis ist doch erfreulich für den Einsteller. 8-)
    Er ist auch ein alteingesessener BM-Händler & Auktionator hier aus der Region. 8-)
    Dieses Urgestein der Philatelie hat auch das nötige Fachwissen, die Seriosität..., sodaß der Erwerber sicher einen echten Block in Sammlerqualität erwarten kann. ;)
    Sein Geschäft besuche auch ich regelmäßig und freue mich dabei immer wieder über die nette Atmosphäre dort. :)

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    kartenhai
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    • 1. Dezember 2010 um 14:42
    • #830

    Niederlande ist ein gutes Land, um den Block 19 von China zu verkaufen. Schon der zweite Block innerhalb kurzer Zeit, der über 1.800,- EUR hier einbringt. Bei Ebay-Deutschland wurde zuletzt nur 1.650,- EUR bezahlt, der Fall ausgenommen, wo ein uninformierter Verkäufer, der das Auktionsende nicht abwarten konnte, gleich Satz und Block Jugend zusammen für läppische 1.300,- EUR viel zu früh als Sofortkauf zu Ende brachte. :oneien:


    Gruß kartenhai

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    • 1. Dezember 2010 um 14:50
    • #831

    Und noch eine Fälschung (Verzeihung, Reproduktion, das klingt viel seriöser!) für 42,-- EUR! :O_O:
    Der Repro-Markt für China-Marken ist am Boomen, immer neue Höchstpreise für Tiefstschrott! X(X(X(
    Von unserem allseits bekannten Verkäufer ella.k123, der auch fleißig für Nachschub sorgt! Wenn nicht jetzt, wann sonst soll dieser Schrott am besten laufen ?(

    Da diese Marken nicht als Repros gekennzeichnet sind, verstößt da ella.k123 nicht gegen Ebay-Richtlinien ?(


    Gruß kartenhai

  • dario27
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    • 1. Dezember 2010 um 15:34
    • #832

    Doch die Briefmarken sind als Fälschung beschrieben.

    Die sieht sehr echt aus, aber die ist eine Fälschung.
    Geprüft: Fälschung!

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    • 2. Dezember 2010 um 07:14
    • #833

    @ dario27:

    Beschrieben sind die schon richtig als Fälschung/Reproduktion, aber gekennzeichnet sind die nicht (mit besonderem Stempel Faux oder Reproduktion oder Nachdruck vorne oder hinten auf der Marke, so daß es gleich jeder lesen kann!).

    Schon der nächste Käufer dieses Schrotts auf einem Tauschtag kann die für echt halten, wenn der Verkäufer nichts dazu sagt. X(

    Gruß kartenhai

  • dario27
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    • 2. Dezember 2010 um 17:08
    • #834

    :O_O: 42 Euro nicht schlecht für eine Fälschung! Vielleicht sollte das jemand dem Verkäufer erklären. Er solle die Briefmarken als Fälschung kennzeichnen!

  • Ron Alexander
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    • 2. Dezember 2010 um 17:09
    • #835

    Schon bemerkenswert. Kannst selber ja Replikate ausdrucken, kennzeichnen und verkaufen... irgendwie schon krass das ganze. Preise die jedeglicher Realität fremden.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

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    • 3. Dezember 2010 um 15:21
    • #836

    Die Ansichtskarte mit dem Ketteler-Denkmal in Peking erzielte über 30,- EUR, gelaufen von Peking nach Magdeburg:


    Gruß kartenhai

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    • 3. Dezember 2010 um 15:29
    • #837

    Eine schöne Ansichtskarte mit einem deutschen Postdampfer in Tongku (Weihsin) nahe Taku, in Tientsin war das Kommando des ostasiatischen Expeditionskorps wegen des Boxeraufstandes stationiert. In Tongku war der Feldpost-Stempel Nr. 4 in Verwendung, leider ist die Ansichtskarte nicht echt gelaufen und wurde wohl im Brief versandt. Auch ist sie oben rechts beschädigt.

    Schade, mit Feldpost-Stempel echt gelaufen wäre sie wohl ein Vielfaches wert:


    Gruß kartenhai

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    • 3. Dezember 2010 um 15:55
    • #838

    Eine Karte vom Feldlazarett des ostafrikanischen Expeditions-Korps mit Lazarett-Stempel Nr. 6 und Feldpost-Stations-Stempel Nr. 2 von Peking nach Gotha (vorher Coburg):

    Interessant, oberhalb des zweiten Lazarett-Stempels unten links steht: Sanit.-Sergt. Ponsel, identisch mit dem Empfänger der Karte. Wie kommt die amerikanische Bezeichnung Sergeant auf den deutschen Stempel? Oder ist das ein privater Stempel, erst nach dem Erhalt der Karte vom Empfänger aufgedrückt?


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (3. Dezember 2010 um 15:56)

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    kartenhai
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    • 3. Dezember 2010 um 17:26
    • #839

    China Michel-Nr. I von 1903, so genannte Hochwassermarke oder Foochow-(Futschau-) Provisorium auf Briefstück. Dabei wurde die Michel-Nr. 49, Drache 2 Cent rot von 1898, diagonal halbiert und mit 1 Cent überstempelt.
    Michel-Katalogwert lt. Anbieter = 1.700,-- EUR, hier mit Startpreis 550,- EUR.

    Zur Frage der Echtheit:
    Im Michel steht dazu:
    Eine wirkliche Echtheitskontrolle der Marke, die nicht an das Publikum abgegeben wurde, besteht nur auf Ganzbriefen, für die der Preisansatz im Katalog gilt. Nr. I nur echt mit Datum vom 22., 23. und 24. Oktober 1903. Was sagen die China-Spezialisten dazu?


    Gruß kartenhai

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 3. Dezember 2010 um 17:32
    • #840

    Hallo Kartenhai,

    eine kurze Anmerkung zum Dienstgrad Sanitäts-Sergeant, übrigens eher französisch "serdschant" und nicht englisch "sa:dschent" ausgesprochen war eine alte Bezeichnung für Unteroffizier, in Deutschland wohl so Anfang der 20er Jahre abgeschafft bzw. durch die Bezeichnung Unterfeldwebel ersetzt. - Frag mal den Peter Wicki ;) -

    Viele Grüße
    DKKW

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