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Russische Stempel

  • Michael D
  • 31. Dezember 2009 um 14:04
  • Michael D
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    • 6. August 2010 um 13:05
    • #41

    Hallo northstar,

    danke für die Übersetzung.
    Die Leitung über St. Petersburg scheint mir nicht so ungewöhnlich, weil sie schnell war.
    Alternativ wäre noch eine Leitung über Moskau möglich gewesen, die von der Streckenführung her kürzer gewesen wäre. Dagegen sprach vermutlich die Verbindung Rostov-Moskau. Waren die innerrussischen Postverbindungen nicht sehr stark auf St. Petersburg ausgerichtet ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Lacplesis
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    • 21. August 2010 um 14:41
    • #42
    Zitat

    Original von kartenhai
    Hallo MichelD,

    Könnte das KR hinter dem Namen Rostov den Ort näher bezeichnen, ...?

    Aber was bedeuten dann diese Buchstaben?

    Zurück aus dem Urlaub...

    Ich denke es heißt "Kreposti" = Festung

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Michael D
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    • 8. Oktober 2010 um 18:52
    • #43

    Liebe Sammlerfreunde,

    den folgenden Stempel habe ich auf der Rückseite eines Briefes aus St. Petersburg nach Frankfurt a.M. an einen Zarenberater gefunden.
    Meiner Meinung nach handelt es sich um den Stempel Dobin-Nr. 01.07.1.01, verwendet 1844-47. In dem Dobin-Katalog wird er in der Rubrik Post-Director's Office geführt.
    Kann mir jemand die Zuordnung bestätigen/korrigieren und evtl. erläutern, was es mit diesem Stempel auf sich hat ?

    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • northstar
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    • 11. Oktober 2010 um 13:52
    • #44

    Hallo Michael,

    die Zuordnung sollte stimmen. Dobin/Ratner (2004) sind etwas dürftig mit ihren Erläuterungen zum Stempel ("... wurde sowohl auf eingehenden wie abgehenden Sendungen abgeschlagen").
    Ich verstehe es so, daß dieser Stempel auf Sendungen an/vom Direktor bzw. an die/von der Kanzlei des Direktors des Petersburger Postamtes benutzt wurde.
    Könntest Du evtl. den ganzen Beleg zeigen?

    beste Grüße

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Michael D
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    • 11. Oktober 2010 um 16:26
    • #45

    Hallo northstar,

    Zitat

    Ich verstehe es so, daß dieser Stempel auf Sendungen an/vom Direktor bzw. an die/von der Kanzlei des Direktors des Petersburger Postamtes benutzt wurde.


    dies fand ich etwas verwunderlich - einen eigenen Stempel !? Lief soviel Post über dieses Büro ? Oder wurde bestimmte Post - von höhergestellten Persönlichkeiten - darüber geleitet ?

    Zitat

    Könntest Du evtl. den ganzen Beleg zeigen?


    aber sicher:
    Vielleicht kann das schwarze Lacksiegel zugeordnet werden ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • northstar
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    • 13. Oktober 2010 um 10:13
    • #46

    Hallo Michael,

    Vielen Dank für das Zeigen des interessanten Belegs.

    Den zum Stempel gehörenden, erläuternden Text bei Dobin/Ratner (2004) habe ich lokalisieren können (S. 32-33, 116). Insofern kann ich präzisieren: Der Stempel der Kanzlei war für einkommende und abgehende Korrespondenz von Mitgliedern der Zarenfamilie und Ministern, sowie einigen Regierungseinrichtungen und hohen Amtspersonen vorgesehen. Die späteren Stempel ab 1864 trugen auch den Text "Kancelarija".
    Das Siegel kann ich leider auf Anhieb nicht zuordnen. Werde aber versuchen, die Frage im Auge zu behalten.

    Noch ein interessanter Aspekt: dem Direktor des Postamtes unterstand sowohl die Durchführung der offiziellen Zensur (z.B. von ausländischen Periodika), als auch lange Zeit das „Schwarze Kabinett“ für die geheime Durchleuchtung von Sendungen, das auch räumlich der Kanzlei nahe war. (vgl. V.S. Izmosik: Chernyj kabinet. Rodina 10, 2000; Kut`in, Solov´eva, Soric: Sankt-Petersburgskij pochtamt. SPb 1997).

    Beste Grüße

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Michael D
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    • 13. Oktober 2010 um 16:26
    • #47

    Hallo northstar,

    vielen Dank für die Ausführungen.

    Zitat

    Der Stempel der Kanzlei war für einkommende und abgehende Korrespondenz von Mitgliedern der Zarenfamilie und Ministern, sowie einigen Regierungseinrichtungen und hohen Amtspersonen vorgesehen.

    Dazu passt die Adresse auf dem Brief und erklärt auch die Seltenheit des Stempels (in meinem alten Dobin-Katalog Kategorie 8).

    Zitat

    Noch ein interessanter Aspekt: dem Direktor des Postamtes unterstand sowohl die Durchführung der offiziellen Zensur (z.B. von ausländischen Periodika), als auch lange Zeit das „Schwarze Kabinett“ für die geheime Durchleuchtung von Sendungen, das auch räumlich der Kanzlei nahe war.

    Sehr interessant, wurde bei der offiziellen Zensur entsprechendes auf der Sendung vermerkt ?

    Zitat

    Das Siegel kann ich leider auf Anhieb nicht zuordnen.

    Dabei taucht bei mir die Frage auf: Gibt es irgendwo eine Art Verzeichnis damaliger Siegel ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • northstar
    erfahrenes Mitglied
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    • 14. Oktober 2010 um 08:08
    • #48
    Zitat

    Original von Michael D

    (in meinem alten Dobin-Katalog Kategorie 8).

    Bei Dobin/Ratner (2004) immer noch 8 von 10.


    Zitat

    Sehr interessant, wurde bei der offiziellen Zensur entsprechendes auf der Sendung vermerkt ?

    Ja, u.a. per Stemepl "von der Zensur geprüft" u.ä., Beispiel evtl. später.

    Zitat

    dabei taucht bei mir die Frage auf: Gibt es irgendwo eine Art Verzeichnis damaliger Siegel ?

    es gibt z.B. eine Internetquelle für Wappen adliger Familien (gerbovnik.ru), "Foukowsky" (Fukovskij) figuriert dort nicht. In der Staats-, Akaemie- oder Universitätsbibliothek gibt es bestimmt auch gedruckte Verzeichnisse der Siegel.
    Ich habe das Siegel nochmal betrachtet und von seiner Struktur her erinnert die Abbildung an das Staatswappen des Russischen imperiums. Leider sind einige Details schwach/nicht ausgeprägt und leider bin ich kein Heraldikexperte :(

    Soviel für den Moment.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

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