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Russische Stempel

  • Michael D
  • 31. Dezember 2009 um 14:04
  • Lacplesis
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    • 28. Mai 2010 um 17:01
    • #21
    Zitat

    Original von Michael D

    War dies in den 60iger Jahren immer noch so ? Kann man diesen Stempel klar St. Petersburg zuordnen ?

    Ja, kann man.

    Zitat

    Oder war es ein "üblicher" Eingangsstempel in verschiedenen / vielen Orten ?

    Nein, es ist ein unüblicher Stempel für Russland allgemein.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Michael D
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    • 28. Mai 2010 um 17:39
    • #22

    Hallo Lacplesis,

    Danke für die, wie immer, schnelle und umfassende Antwort. :)

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Michael D
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    • 3. Juni 2010 um 21:47
    • #23

    Hallo,

    zu dem folgenden Stempel aus St. Petersburg habe ich eine Frage.
    Der Stempel stammt aus dem Jahr 1860 und befindet sich rückseitig auf einem Brief ins Ausland (Niederlande).

    Lt. der Arbeit von H. Imhoff zu den Petersburger Stempeln würde ich den abgebildeten Stempel den Expeditionen des Petersburger Postamts zuordnen (1.2.x.x). In der Arbeit werden 8 Expeditionen gelistet, ich meine aber in dem unteren Kreisabschnitt des Stempels eine 9 zu erkennen.

    Liege ich mit meiner Zuordnung richtig ?
    Gab es eine 9. Expedition ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • kartenhai
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    • 3. Juni 2010 um 22:00
    • #24

    Hallo Michael D,

    das ist keine 9, sondern ein kyrillisches "Z", bei uns wie "S" ausgesprochen, das sieht aus wie die Zahl "3".

    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (3. Juni 2010 um 22:10)

  • doktorstamp
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    • 4. Juni 2010 um 08:34
    • #25

    Die Kyrillische Schrift ist manchmal verwirrend

    unten steht VII EKSP (Exspedition)

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • kartenhai
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    • 4. Juni 2010 um 10:04
    • #26

    Hallo doktorstamp,

    mit einem Buchstaben bin ich nicht einverstanden. Beim Datum steht als Monat: CEH. = SEN. und bedeutet September (Sentjabr).

    Das untenstehende Zeichen ist aber eine "3", also kein "E" wie beim Monat oben. Somit heißt die Abkürzung unten "ZKS", das letzte Zeichen ist kein "P", sondern die Ziffer II. Was dann aber ZKS bedeutet, kann ich auch nicht sagen.

    Wo sind denn unsere Kyrillisch-Experten?

    Gruß kartenhai

  • doktorstamp
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    • 4. Juni 2010 um 15:56
    • #27

    Es gibt in Kyrillisch mehrere Formen von E, je nach aussprache und transkription.

    Ferner ist dies Altkyrillisch wenn du willst.

    Da ist die Transkription von 3 als Ze; Dhe; und zuletzt Eksi möglich, geschweige die nach Aussprache Möglichkeiten.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • doktorstamp
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    • 4. Juni 2010 um 16:02
    • #28

    In der untersten Reihe des modernen Alphabets sieht deine 3 was gleich ein E ist und keineswegs Z.

    Oder habe ich hier mit einem Analphabet zu tun.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • kauli
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    • 4. Juni 2010 um 20:01
    • #29

    Da gerade von russischen Stempeln die Rede ist. Was sind
    die beiden auf der Karte für Stempel, und warum farbig?

    Schonmal Besten Dank

    Bilder

    • petersburg.jpg
      • 104,46 kB
      • 1.136 × 752
      • 522
    • petersburg, stempel.jpg
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      • 523

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  • northstar
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    • 4. Juni 2010 um 21:23
    • #30

    Hallo Michael,

    das ist ein Stempel der VII. Eksp[edicija] = Expedtion (Abteilung für Annahme und Auslieferung von Auslandskorrespondenz), Nr. 02-02.01.a nach Dobin/Ratner: From the History of the Saint-Petersburg Post. SPb,2004, S. 129. bzw Nr. 1.8.2.1 nach Imhoff.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • northstar
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    • 4. Juni 2010 um 21:39
    • #31

    jetzt nachfolgend noch ein Auszug aus Dobin/Ratner

    Bilder

    • VII EKSP SPb.jpg
      • 131,68 kB
      • 815 × 392
      • 347

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • northstar
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    • 4. Juni 2010 um 22:12
    • #32

    Hallo kauli,

    Auf Deiner Karte sind zwei Petersburger Stempel:

    1. der schwaechere links: Ankunftstempel der 6. Expedition, Datum 23.09.1900 (julianisch), die Buchstaben VETsch im unteren Segment bedeuten Vetscher=Abend.

    2. Stempel der Stadtpost-Expedition, die die Zustellung am anderen Morgen besorgte Ziffer 8 und Buchstabe Tsch hinter dem Datum 24.09.1900. Einfache Sendungen aus dem Ausland wurden in grüner Farbe gestempelt.

    Die violette Schrift ist übrigens die Übersetzung der Anschrift. Die Anschriften von Sendungen aus dem Ausland wurden üblicherweise von der zuständigen Expedition nach dem Eintreffen in Petersburg übersetzt.


    Allen eine Gute Nacht aus SPb

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Michael D
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    • 4. Juni 2010 um 22:20
    • #33

    Hallo @alle,

    vielen Dank für die Interpretationshilfe.

    Hallo northstar,

    Zitat

    das ist ein Stempel der VII. Eksp[edicija] = Expedtion (Abteilung für Annahme und Auslieferung von Auslandskorrespondenz), Nr. 02-02.01.a nach Dobin/Ratner: From the History of the Saint-Petersburg Post. SPb,2004, S. 129. bzw Nr. 1.8.2.1 nach Imhoff.

    Danke auch für die exakte Zuordnung !

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • kartenhai
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    • 5. Juni 2010 um 08:20
    • #34

    @ doktorstamp:

    Danke für den Hinweis auf diese Seite, damit hast Du natürlich recht.

    Im Kyrillischen kann ich mich wohl als "Analphabeten" bezeichnen. Manche Buchstaben sehen sich da sehr ähnlich.

    Gruß kartenhai

  • Lacplesis
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    • 5. Juni 2010 um 22:05
    • #35

    War ein paar Tage nicht da...

    Hier mal ein WIRKLICH geiler Eingangsstempel von SPB... Habe ich leider nicht bekommen :(

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Michael D
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    • 1. August 2010 um 17:43
    • #36

    Hallo,

    ich habe hier mal wieder einen Stempel, zu dem ich gerne mehr wüßte.
    Er stammt aus der zentralrussischen Stadt Rostov und wurde im Jahr 1864 als Aufgabestempel verwendet (deshalb versagt auch mein Vorphila-Dobin ...)

    Weiß jemand weiteres über Inschrift und Verwendung ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • northstar
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    • 4. August 2010 um 14:50
    • #37

    Hallo Michael,
    leider habe ich kein Werk zur Hand, in dem ich nachschlagen könnte.
    Die adjektivische Verwendung ("rostovskaja") weist eher auf eine Einrichtung oder einen Dienst o.ä, denn auf eine Ortschaft hin (das wäre dann einfach "Rostov"). "kr" ist eine Abkürzung, für die ich im Moment keine Auflösung habe.

    Könntest Du evtl. den ganzen Beleg zeigen. Vielleicht kann man darus etwas erschließen.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • kartenhai
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    • 4. August 2010 um 15:26
    • #38

    Hallo MichelD,

    Könnte das KR hinter dem Namen Rostov den Ort näher bezeichnen, da es 2 Orte mit diesem Namen gibt?

    Rostow am Don oder

    Rostow Jaroslawski, auch Rostow am Nerosee genannt oder auch Groß-Rostow

    Aber was bedeuten dann diese Buchstaben?

    Gruß kartenhai

  • Michael D
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    • 4. August 2010 um 17:17
    • #39

    Hallo miteinander,

    Danke für eure Bemühungen.
    Weitere Scans kann ich natürlich liefern.
    Wie man am Absenderstempel sieht, handelt es sich um Rostov am Don.

    Vielleicht liefert die Notierung links unten noch Infos ?!

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • northstar
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    • 6. August 2010 um 06:32
    • #40

    Hallo Michael,

    die Notierung links unten gibt den Leitweg an und bedeutet
    "Über St. Petersburg". D.h. der Brief hat einen ziemlichen "Umweg" aus Süd-Rußlands über Nordwest-Rußland nach Süd-Frankreich genommen.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

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