Heute früh las ich in der Zeitung:
"Die gute Nachricht: Kein Nachporto
Die Deutsche Post will vor Weihnachten auf Strafporto bei privat versandter bunter Weihnachtspost verzichten. Eigentlich müssen farbige Briefe oder Postkarten mit 90 Cent statt mit 55 Cent oder 45 Cent frankiert sein, weil sie maschinell nicht lesbar sind und von Hand sortiert werden. Doch von der entsprechenden Nachporto-Regelung wolle man vor dem Fest keinen Gebrauch machen, sagte ein Sprecher."
Zuerst schaute ich auf den Kalender, ob wir heute den 1. April haben. Dann sah ich den Schnee vor dem Fenster, konnte also nicht sein. Ein zweiter Artikel in der TZ ließ das Ganze wieder als Nebensache erscheinen, als ein Sturm im Wasserglas, den man getrost wieder vergessen kann:
"Post kassiert praktisch nie Nachporto
Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein kritisierte die Regelung. Die Post weise auch nicht ausdrücklich genug auf den Aufschlag beim Porto hin. “Das Thema scheint auf der Internet-Seite der Post regelrecht geheim gehalten zu werden“, sagte Rechtsreferent Thorsten Meinicke. Post-Sprecher Heß meinte dazu, es gebe diese Regelung seit vielen Jahren, das Thema sei alt, aber nicht relevant für die Post, weil die Regelung praktisch nie zur Anwendung komme.
dpa"
Gruß kartenhai