1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. Altdeutschland

Schwergewichte

  • balf_de
  • 2. November 2009 um 17:00
  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    887
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    13. Juli 1962 (63)
    • 16. Juni 2010 um 18:07
    • #101
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern,

    wunderschönes Stück - Glückwunsch.

    Unlängst von einer Statistik erfahren, die ich kaum glauben konnte, die aber empirisch belegt ist: Es gibt weit mehr innerbayerische Briefe der 3. Gewichts- und 1. Entfernungsstufe (wie hier), als Briefe der 2. Gewichts- und Entfernungsstufe (12 Kr.).

    Und eine solche wäre ja auch passend für den Thread. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Hallo bayern klassisch,

    sehr interessant!
    Und dazu zeig ich dann morgen mal was...(ne Art Mischung aus 2. und 3. Entfernungs/Gewichtsprogression)

    Gruss

    µkern

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 16. Juni 2010 um 18:34
    • #102

    Hallo mikrokern,

    ich schließe mich dem Glückwunsch von bayern-klassisch an - ein wunderschöner Brief.

    Viele Gürße
    bayern-kreuzer

  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    887
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    13. Juli 1962 (63)
    • 17. Juni 2010 um 07:04
    • #103

    Hallo Bayern-Kreuzer und bayern klassisch,

    schön, dass euch mein Schwergewichtchen gefallen hat.

    Und hier nun, wie versprochen, der zweite Brief - Uncle Sem lässt grüssen... ;)
    Vom k. Stadtgericht München an das k. Stadtgericht Nürnberg, vom 9. Sep. 1863.
    Ursprünglich mit 12 Kr (zweite Gewichtsstufe, 1 bis 2 Loth, und II. Entfernungsrayon) frankiert, hat man später wohl befunden, dass der Brief doch mehr als 2 Loth wiegt, und mit Blaustift "9" als Nachtaxe vermerkt.
    Hierzu meine Frage: wenn der Brief unzureichend frankiert war, hätte man dann nicht 3 mal 9 Kr (Portobrief der 3. Gewichtsstufe) abzgl. der verklebten 12 Kr, also 15 Kreuzer, nachtaxieren müssen?
    Falsche Rechnung, oder handelt es sich bei dem (schwachen) "9"-Vermerk nicht um ein nachzuerhebendes Porto?

    Bilder

    • 12.jpg
      • 432,56 kB
      • 1.183 × 731
      • 425

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Juni 2010 um 09:31
    • #104

    Hallo mikrokern,

    ab 1.7.1858 wurde gerechnet:

    1. und 2. Gewichtsstufe waren frankiert.
    Nur die 3. Gew. war nicht frankiert, daher 6 Kr. für 2. Entfernungsstufe plus 3 Kr. Portozuschlag = 9 Kr. wie hier zu sehen.

    Vor dem 1.7.1858 war zu rechnen:

    1. Gew. - stufe nicht frankiert: 6 Kr. plus 3 Kr. P-Zuschlag.
    2. Gew.- stufe nicht frankiert: 6 Kr. plus 3 Kr. P-Zuschlag.
    3. Gew.- stufe nicht frankiert: 6 Kr. plus 3 Kr. P-Zuschlag.
    .................................................................................

    Total also 27 Kr. abzüglich der Frankatur von 12 Kr. = noch 15 Kr. vom Empfänger.

    Gerade schwere Briefe kommen relativ häufig mit Fehlfrankaturen (Unterfrankaturen) vor (Überfrankaturen wären nicht beweisbar, es sei denn, man hätte noch den vollständigen Brief mit allen Inhalten von damals). Trotzdem ein schönes Stück, weil die 3. Gewichtsstufen üblicherweise ja nicht sehr akkurat gestempelt wurden bzw. werden konnten.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    887
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    13. Juli 1962 (63)
    • 17. Juni 2010 um 09:35
    • #105
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern,

    ...
    Vor dem 1.7.1858 war zu rechnen:

    .................................................................................

    Total also 27 Kr. abzüglich der Frankatur von 12 Kr. = noch 15 Kr. vom Empfänger.

    ...
    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Hallo bayern klassisch,

    vielen Dank für die Aufklärung.
    Also war meine 15 Kr-Berechnung nicht falsch, sondern auf den Zeitraum bis Juli 1858 bezogen.

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Juni 2010 um 10:55
    • #106

    Hallo mikrokern,

    ja, so kann man das sehen. ;)

    Reizvoll ist das Zeigen der Fehlbehandlung von unterfrankierten Briefen, weil sich die damals Handelnden oft nicht sicher waren, wie diese handzuhaben waren. Es gibt, hier im Forum wurde mindestens einer schon gezeigt (von wem?), auch Briefe mit 3 Kr. Nachtaxe. Diese konnte es nach den Gesetzen der Logik bei korrekter Anwendung der Vorschrift(en) gar nicht geben, denn wenn der Wert der verwendeten Marken niedriger als das benötigte Franko war, musste ja immer mindestens einmal der Portozuschlag von 3 Kr. zu dem fehlenden Franko hinzukommen, so dass wir mindestens 4 oder mehr Kreuzer als Nachtaxe haben können (Ausnahme unterfrankierte Ortsbriefe, aber das Thema wäre ein eigenes).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 17. Juni 2010 um 13:12
    • #107

    Hallo bayern-klassisch und mikrokern,

    ehe Ihr (und ich) jetzt lange suchen müsst, stelle ich meinen Brief mit der 3 Kreuzer Nachaxe einfach nochmal ein.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

    Bilder

    • 2 II2 Brief gMR 174.jpg
      • 369,47 kB
      • 1.382 × 894
      • 376
  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    887
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    13. Juli 1962 (63)
    • 17. Juni 2010 um 13:19
    • #108

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    vielen Dank!
    Ja, Distanz Landsberg - Mühldorf ca. 150 km, also über 12 Meilen, mit 3 Kr unterfrankiert, also werden für den Portobrief 9 Kr fällig, von denen die geklebten 3 Kr angerechnet werden ==> eigentlich 6 Kr vom Empfänger einzuziehende Nachgebühr.
    BTW: Ist der Brief genauer datierbar (fragt der Plattenspezi)?

    Gruss

    µkern

    Einmal editiert, zuletzt von mikrokern (17. Juni 2010 um 13:20)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Juni 2010 um 13:28
    • #109

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    danke für das Zeigen des Briefes - solche Stücke sieht man sicher gerne zweimal an. :)

    Die Aufgabepost hat nur 3 Kr. gefordert, das war der Fehler. Bei der Zukartierung stand der Brief mit 3 Kr. in der Liste, also wurde die Abgabepost von der Aufgabepost damit belastet.

    Nachdem die Attestkarten in Bayern weggefallen waren (1852 gab es keine mehr), gab es nun zwei Möglichkeiten:

    a) Die Abgabepost ignorierte die Vorschriften und zog die 3 Kr. vom Empfänger ein. Das war einfach und problemlos. Selbst im Falle der Weigerung der Bezahlung hätte man den Brief der Aufgabepost retourniert und die 3 Kr. als Retourporto angesetzt. Damit hätte die Aufgabepost den Knopf wieder an der Backe.

    b) Die Abgabepost kannte die Vorschriften, korrigierte die Briefkarte zu ihren Ungunsten, weil sie nun sich selbst mit 6 Kr. ins Soll setzte, diese kassierte und später verrechnete. Dafür war aber die Briefkarte zu korrigieren und als Duplo der Aufgabepost zu retournieren, damit diese sah, dass 3 weitere Kreuzer von ihr hätten angesetzt werden müssen.

    In der Mehrzahl der Fälle, bei denen ein falscher Nachtaxansatz von der Aufgabepost notiert worden war, wurde dieser korrigiert. Hier nicht und das macht den Brief zu einer Besonderheit, die es kaum auf dem Markt zu kaufen gibt.

    Für den Fall, dass ein Revisor entweder die Aufgabe-, oder die Abgabepost geprüft, und er diesen Umstand unkorrigiert aufgedeckt hätte, wären sowohl die Auf-, wie auch die Abgabepost finanziell belangt worden, i. d. R. mit dem 10fachen Betrag oder gleich mit einem Gulden, wenn dies mehr war. Spätestens im Wiederholungsfalle wäre es dann aber richtig teuer geworden.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 17. Juni 2010 um 15:18
    • #110

    Hallo mikrokern und bayern-klassisch,

    danke für Eure Kommentare zu meinem Brief. Er hat vollen Inhalt vom 26.3.1852.
    Leider sind die beiden Stempel etwas schwach abgeschlagen. (Den MR-Stempel von Landsberg bewertet Sem immerhin mit 125 €.) Aber ich meine, dass die falsche Nachtaxe das wieder wettmacht.

    Im übrigen ist der Brief - wie alle Briefe an den Franz Niggl in Mühldorf - völlig ursprünglich erhalten.

    viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • peterhz
    aktives Mitglied
    Beiträge
    441
    Geschlecht
    Männlich
    • 16. Juli 2010 um 19:11
    • #111

    Mal was schweres aus Preußen aber .....


    auch recht hübsch.

    Doppelt schwerer Brief von Klitschdorf nach Purschenstein b. Seyda


    schönen Gruss

    Peter

  • peterhz
    aktives Mitglied
    Beiträge
    441
    Geschlecht
    Männlich
    • 23. Oktober 2010 um 11:20
    • #112

    Hallo zusammen,

    2 schwere Briefe aus Bayern möchte ich euch zeigen.

    Der erste als Buntfrankatur von Regensburg nach Riedenburg. Müsste 3 x schwer sein

    Der zweite vom Neumarkt nach Nürnberg. Der sollte doppelt schwer sein.


    schönen Gruss
    Peter

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. Oktober 2010 um 14:18
    • #113

    Hallo Peter,

    die Beschreibung kann man so stehen lassen. Der 2. Brief hat den sog. Nürnberger Kontrollstrich.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    887
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    13. Juli 1962 (63)
    • 26. Oktober 2010 um 17:27
    • #114

    Hallo,

    weil mir gerade beim stöbern im 18 Kr rot-thread folgende Bemerkung von bayern klassisch aufgefallen ist:
    "Noch viel seltener wäre eine 6. Gewichtsstufe bis 10 Meilen in den Postverein ... da wird es dann ganz, ganz selten (aber auch so etwas kenne ich, habe es aber leider nicht)."
    Eine derartige Postvereins-Frankatur kann ich leider auch nicht vorweisen, aber eine 4. Gewichtsstufe im I. Entfernungsrayon bis 10 Meilen vom fränkischen Lohr ins badische Tauberbischofsheim zeige ich euch dafür :)
    Hoffe, habe den Brief nicht schon mal vorgestellt, für diesen Fall dann ... :ups: :ups:
    Leider nicht genauer datierbar, da der Gerichtsbrief bis auf den rückseitigen Zweizeiler-Rahmenstempel aus Bischofsheim keinen Inhalt mehr aufweist.

    Bilder

    • Lohr_TBB1.jpg
      • 499,06 kB
      • 1.413 × 714
      • 260
    • Lohr_TBB2.jpg
      • 425,47 kB
      • 695 × 1.400
      • 254

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. Oktober 2010 um 17:34
    • #115

    Hallo mikrokern,

    von mir aus kannst du solche Briefe täglich einstellen - das ist Klasse!!

    4. Gewicht in den Postverein ist ca. 10mal seltener, als innerbayerisch!

    Nur weiß das kaum einer ... ;)

    Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 26. Oktober 2010 um 19:01
    • #116

    Hallo mikrokern,

    toller Brief - meinen Glückwunsch.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.482
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 26. Oktober 2010 um 19:43
    • #117

    Hallo mikrokern

    SUPERBRIEF :P :P :P

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.273
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. Februar 1961 (64)
    • 28. Oktober 2010 um 16:50
    • #118

    Hallo liebe Sammlefreunde

    hier ein Brief, der heute bei mir einflog und mit dem von @µkern nicht mithalten kann.

    Am 18.08.1864 in Magdeburg aufgegeben und in das ca 31 Meilen entfernte Rostock gesendet.
    Oben wurde zwar vermerkt "Anbei 1 Paket gez. H S", jedoch fehlt eine Gewichtvermerk und auch der Paketklebezettel, so dass ich hier von einem doppelt schweren Vereins-Brief ausgehe.

    Da der Brief scheinbar vollständig ist, habe ich versucht über den Inhalt herauszufinden, ob etwas im Brief war. Leider blieb es beim Versuch...

    Frei gemacht wurde der Brief mit einem Paar der Nr 18 = 6Sgr, wo oben leider die Schere genutzt wurde.

    Siegelseitig ist noch der K2 Bahnhof - Hagenow und ein Ausgabestempel von Rostock.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (28. Oktober 2010 um 16:51)

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    640
    Geschlecht
    Männlich
    • 28. Oktober 2010 um 17:20
    • #119

    Magdeburger

    Wenn ich richtig sehe, trägt der Brief einen kleinen Stmpel von Carl Lange als Prüfzeichen hinten obern rechts.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.047
    Geschlecht
    Männlich
    • 28. Oktober 2010 um 18:46
    • #120

    Hallo Magdeburger,

    Unten im Brief steht, dass eine Rechnung beigefügt wird über oben erwähnte 20 Fass gelben Farin in für dort passender Qualität. Statt "Fass" könnte es auch ein anderes altes Gewicht sein, das heute nicht mehr gebräuchlich ist .(Fatt?)

    Farin ist ein feiner, brauner Zucker, durch Zufügen von Sirup braun gefärbt

    Im Briefpapier eingedruckt ist die Firma Schultze & Oeltze in Magdeburg als Absender.

    Gruß kartenhai

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™