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Preussen - Russland

  • Michael D
  • 19. Oktober 2009 um 16:48
  • Michael D
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    • 18. November 2010 um 20:22
    • #321

    Lieber bayern klassisch,

    über den Leitweg kann ich leider nur spekulieren.
    Folgende Möglichkeiten gab es:
    Von Saarbrücken nach Bingerbrück, von hier entweder
    a) über Köln - Hannover - Magdeburg - Berlin
    oder
    b) über Frankfurt/M. - Eisenach - Halle - Berlin

    Variante a) mag streckenmäßig ein Umweg gewesen sein, hatte aber sehr schnelle Verbindungen.

    Von Berlin ging es sicher über Breslau nach Warschau.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. November 2010 um 20:30
    • #322

    Lieber Michael,

    ich halte die Bingerbrück - Route auch für die wahrscheinlichste.

    Aber auch eine Leitung über die Pfalz wäre möglich gewesen ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    • 18. November 2010 um 20:40
    • #323

    Lieber bayern klassisch,

    Zitat

    Aber auch eine Leitung über die Pfalz wäre möglich gewesen ...


    oh je, bayerische Relevanz - der Brief wäre unbezahlbar geworden :D ;)

    Zwanzig oder Dreißig Jahre früher hätte ich dies für möglich gehalten.
    Aber mit dem voll ausgebauten preußischen Eisenbahnnetz war die Leitung über die Pfalz vermutlich nicht mehr konkurrenzfähig, oder ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. November 2010 um 21:04
    • #324

    Lieber Michael,

    nachdem Preußen gegen die Süddeutschen im Krieg 1866 erfolgreich war (auf eine Entschuldigung von dir warte ich noch :D ), lief auch einiges über das preußische Frankfurt am Main. Saarbrücken - Kaiserslautern - Darmstadt - FFM usw. habe ich schon gesehen, aber das waren Briefe aus Frankreich nach den AD - Staaten bzw. umgekehrt.

    Leider ist die Nachverfolgung dieser Briefe anhand der spärlichen Literatur sehr mühevoll - und selbst wenn man die entsprechenden Anschlüsse fände, wäre noch lange nicht sicher gestellt, dass der individuelle Brief auch diesem Muster folgte. Ach was waren die guten alten Zeiten (bis 1854) doch so schön, als die Stempel aufwiesen, wohin oder worüber die Reise ging. :ups:

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 19. November 2010 um 08:26
    • #325

    Lieber bayern klassisch,

    ja das Problem der Erblasten ... ;)
    Hatte ich schon mal erwähnt, dass die Grafschaft Berg auch mal den Wittelsbachern gehörte ? Wenn der sich damals mehr darum gekümmert hätte ... :D
    Themen für lange Abende ... :jaok:

    Zitat

    lief auch einiges über das preußische Frankfurt am Main. Saarbrücken - Kaiserslautern - Darmstadt - FFM usw. habe ich schon gesehen, aber das waren Briefe aus Frankreich nach den AD - Staaten bzw. umgekehrt.

    Nach Frankfurt nicht über Bingerbrück, sondern über Kaiserslautern - eine interessante Variante. Müßte dann nicht ein Pfälzer Stempel rückseitig zu finden sein ? Oder wie wäre diese Route zu belegen ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 19. November 2010 um 08:30
    • #326

    Lieber Michael,

    es gibt Briefe mit entsprechenden Bahnpoststempeln aus der Pfalz und mit Umkartierungsstempel von Ludwigshafen bzw. der Bahnpost Heppenheim - Frankfurt. Aber hier bewegen wir uns im Promillebereich - leider!

    Meines Erachtens ist das aber rein zufällig belegbar.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 19. November 2010 um 09:05
    • #327

    Lieber bayern klassisch,

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Lieber Michael,

    es gibt Briefe mit entsprechenden Bahnpoststempeln aus der Pfalz und mit Umkartierungsstempel von Ludwigshafen bzw. der Bahnpost Heppenheim - Frankfurt. Aber hier bewegen wir uns im Promillebereich - leider!

    Meines Erachtens ist das aber rein zufällig belegbar.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    das ist doch eher Ansporn ...
    Wie sagt euer süddeutscher Ersatz-Kaiser: Schaun mer ma (oder so ähnlich)

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Michael D
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    • 20. November 2010 um 15:24
    • #328

    Liebe sammlerfreunde,

    hier ein Frankobrief aus dem Jahr 1830 von Riga (K2 verwendet 1828-34) nach Köln.
    Grenzeingangsstempel von Memel P. MEMEL / 4. JULI. (verwendet ab 1823).

    Interessant ist hier auch der Inhalt des Briefes:
    Am 10. Maerz a c haben wir an Sie unter Einschluß an die Herren L. Hoyak & Co. in Amsterdam geschrieben ...

    Trotz der in dem Postvertrag von 1821 festgelegten Maßnahmen - Briefe durften nur unversiegelte Beilagen enthalten, sonst wurden sie mit dem doppelten Porto belegt - war das Versenden von eingeschlossenen Briefen an weitere Adressaten nicht vollständig unterbunden worden.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. November 2010 um 15:29
    • #329

    Lieber Michael,

    das Glück und Geschick, den Inhalt zu erkennen, gönne ich dir.

    Somit kannst du allein mit diesem Brief a) die Vorschrift und b) die Contravention perfekt zeigen. Eine kleine Sternstunde der PO.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 21. November 2010 um 13:39
    • #330

    Lieber bayern klassisch,

    danke !

    Jetzt bleibt noch ein solcher - per Einschluß beförderter - Brief zu suchen, idealerweise innerhalb Preußens.
    Ich habe bisher aus dieser Zeit nur einen, der von Russland nach Königsberg gebrachte (Einschluß oder Forwarder) und dann dort aufgegeben und nach Holland geschickt wurde.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Michael D
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    • 29. November 2010 um 19:57
    • #331

    Liebe Sammlerfreunde,

    anbei ein Brief aus dem Jahr 1863, in Moskau am 3.8. aufgegeben - rs. K2 von Petersburg sowie ein russ. Bahnpostaufgabestempel ( Nikolaevskoy ?) - lief er über Eydtkuhnen nach Preußen - Kursstpl. Königsberg-Bromberg und R1 Aus Russland.
    Anschließend durch Bayern, hier wurden 20 Kreuzer Porto notiert.
    Dann ging es über Lindau in die Schweiz, wo zu den reduzierten 70 Rappen noch 10 Rappen schweizer Porto kamen, so dass der Empfänger insgesamt 80 Rappen zu zahlen hatte.
    Ankunftsstempel von Zürich vom 6. August, also eine Laufzeit von 3 Tagen !

    Interessieren würde mich die Zuordnung des auf der Rückseite unten zu sehenden schweizer Stempels. Er datiert auch vom 6. August, von der Beschriftung kann ich nur ...URSLANDEN entziffern.
    Es könnte/müßte ein schweizer Eingangsstempel sein. Kann da jemand helfen ? Vielleicht auch ein Russland-Kenner hinsichtlich des (Moskauer ?) Bahnpostaufgabestempels ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (30. November 2010 um 17:23)

  • bayern klassisch
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    • 29. November 2010 um 20:26
    • #332

    Lieber Michael,

    ein hübscher Brief, der über Lindau lief und den Stemel von Urslanden trägt.

    Bei den Taxen sehe ich das aber etwas anders: 3 Sgr. je für Rußland und Preußen ergaben die 20 Kr., welche dem Äquivalent von 70 Rappen entsprachen. Zu diesen kamen 10 Rappen für Orte bis zu 10 Meilen vom Grenztaxpunkt entfernt, so dass die 80 Rappen für den Empfänger stimmen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (29. November 2010 um 20:27)

  • Michael D
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    • 29. November 2010 um 20:32
    • #333

    Lieber bayern klassisch,

    wo liegt denn Urslanden ??
    Bzw. unter welchem Namen findet man es heute ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Bayern-Nils
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    • 29. November 2010 um 20:47
    • #334

    Hallo Michael

    Es ist Hirslanden, Ortsteil in Zürich.


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (29. November 2010 um 20:49)

  • Michael D
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    • 29. November 2010 um 21:16
    • #335

    Hallo Nils,

    danke für die Hilfe. Hirslanden kann man herauslesen (wenn man es weiß).

    Allerdings - etwas verwirrend - Hirslanden war damals noch selbständig.
    Warum wurde in dem Nachbarort abgestempelt ?
    Es gibt ja keinen Weiterleitungsvermerk o.ä.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • northstar
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    • 29. November 2010 um 21:59
    • #336

    Guten Abend miteinander,

    bei den rückseitigen russischen Stempeln handelt es sich um einen Stempel der VII. Expedition des Petersburger Postamts (Expedition für Auslandskorrespondenz), Datum 22. Jul., (julianisch), Nr. nach Dobin 02-02-01a sowie um einen Stempel eines Bahnpostwagens der Nikolaevskij Eisenbahn, Datum 20. Jul. Leider sind beim letzteren die Worte im unteren Halbkreis abgeschnitten und die Nummer des Waggons ist nicht erkennbar. Links vom Datum befindet sich die Nummer der Station.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Michael D
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    • 30. November 2010 um 17:26
    • #337

    Hallo miteinander,

    nochmals vielen Dank für eure korrigierenden & ergänzenden Kommentare.
    Ich habe die Briefbeschreibung dahingehend korrigiert, dass es jetzt besser passt (war gestern Abend offensichtlich auf einem völlig anderen Bahnhof ...)

    northstar
    Danke fürs Übersetzen und Zuordnen.
    Eine Frage noch: War die Nikolaevskij Eisenbahn die Strecke zwischen Moskau und St. Petersburg ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • northstar
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    • 30. November 2010 um 21:00
    • #338

    Hallo Michael,

    ja, die Strecke zwischen den beiden Hauptstädten war bis 1894 die einzige Strecke und ist bis heute die Hauptstrecke des 1923 in Oktober-Eisenbahn umbenannten Bahnunternehmens.

    Gute Nacht aus SPb

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Michael D
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    • 6. Dezember 2010 um 19:09
    • #339

    Liebe Sammlerfreunde,

    anbei ein einfacher Frankobrief aus Frankfurt a.M. (Thurn & Taxis) nach Moskau von 1866.
    Taxiert wurde er mit 7 / 7, was ich als 7 Kr. Postvereinsgebühr und 7 Kr. russisches Porto interpretiere. Letztgenanntes wurde auch in die mit Blaustift notierten 2 Sgr. reduziert.
    Aber wieso wurde der Postvereinsanteil mit 7 Kr. (2x 3,5 Kr. = 2 Sgr.) und nicht mit 6 Kr. (2x 3 Kr. = 2 Sgr.) notiert ?
    Postvereinsintern galt der Umrechnungskurs 3 Kreuzer = 1 Sgr. ?(

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (6. Dezember 2010 um 19:10)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. Dezember 2010 um 19:30
    • #340

    Lieber Michael,

    zuerst - ein sehr, sehr schöner Brief, herrlich! :P :P :P Schade, das Frankfurt nicht in Bayern lag/liegt.

    Das Weiterfranko für Rußland mit 7 Kr. war ja in Sgr. zu reduzieren, daher sind die für Rußland bestimmten 2 Sgr. klar.

    Taxis hat immer versucht, die Reduktionen postalischer Natur nicht zu seinem Nachteil auszuführen. Daher hat man hier den einen Kreuzer mehr angesetzt, weil er etwas Geld in die Kasse spülte und auch der Vertrag ein Franko mit 14 Kr. vorsah (auch für die anderen süddeutschen Staaten). Irgendwie mussten ja die Gebührenausfälle im sehr günstig gewordenen Inlandsverkehr kompensiert werden ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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