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Preussen - Russland

  • Michael D
  • 19. Oktober 2009 um 16:48
  • Michael D
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    • 16. Juni 2010 um 17:28
    • #221

    Lieber bayern klassisch,

    einen möglichen Ablauf kann man aber doch skizzieren:

    Die Taxierungen im süddeutschen Raum hattest Du beschrieben:

    Zitat


    Die süddeutsche Seite sieht wie folgt aus: 4 Kr. für einen einfachen Brief (bis 8,75g) aus Ludwigsburg im Kartenschluß zu Ansbach. Die vorderseitig notierten württembergischen 8 Kr. (4+2+2) zeigen also einen Brief der 3. Gewichtsstufe. Eine Ermäßigung von Muster-ohne-Wert - Briefen war im Postvertrag WÜ - BY von 1810 nicht vorgesehen, auch nicht im Transit.

    Bayern addierte entsprechend bei Kosten von 8 Kr. für den Transit eines einfachen Briefes 8+4+4 = 16 Kr. hinzu, so dass in Hof für diese beiden Strecken total 24 Kr. anzusetzen waren. Diese wurden aber gleich in 6 3/4 Sgr. reduziert, weil es jetzt nur noch groschenmäßig weiter ging.


    Damit wären die gestrichene 8 (Kr.) und die 6 3/4 (Sgr.) zu erklären.
    Diese Taxen haben die preußischen Beamten aber nicht interessiert, sie notierten nach den ihnen vorliegenden Bestimmungen die Muster ohne Wert-Sendung mit dem 1-fachen Briefporto von 11 Sgr.
    In Russland wurden die 11 Sgr. in 36 Kopeken reduziert und die MoW-Sendung ebenfalls mit dem 1-fachen Briefporto von 10 Kop. belegt, so dass der Empfänger 46 Kop. zu zahlen hatte.

    Es bleiben nur die rs. 5 1/2 offen und der für preußische Beamte unverzeihliche Fauxpas, das Gewicht nicht zu notieren. ;)

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (16. Juni 2010 um 17:29)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Juni 2010 um 17:51
    • #222

    Lieber Michael,

    das wäre auch eine Möglichkeit - vlt. die wahrscheinlichste von allen. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 16. Juni 2010 um 18:29
    • #223

    Lieber bayern klassisch,

    weil es ein interessantes Detail ist, füge ich hier mal einen Auszug des preußischen Circulars zu dem PV von 1843 hinsichtlich des Fremdportos an:

    ...
    Außer dem im Art. 18 aufgeführten Transit-Portosätzen wird das fremde Porto für die unfrankirte Correspondenz nach Rußland und für die frankirte Correspondenz aus Rußland Russischer Seits nach dem in der Anlage für jedes Land angegebenen Satze, ohne Rücksicht auf den fremden Abgangs- oder Bestimmungsort, vergütet, und zwar ebenfalls unter Anwendung der vorerwähnten Taxirungs-Bestimmungen.
    Auf die tarifmäßigen Porto-Sätze, welche die fremden Post-Anstalten zu beziehen haben, bleibt diese Vergütungsart ohne allen Einfluß, in welcher Beziehung die betreffenden Grenz-Post-Anstalten mit besonderer Instruction werden versehen werden.
    ...

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (16. Juni 2010 um 18:30)

  • Michael D
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    • 17. Juni 2010 um 18:44
    • #224

    Liebe Sammlerfreunde,

    passend zum diskutierten PV von 1843 hier ein Beleg aus dem Königreich Hannover:
    Aufgegeben am 26.11.1846 in Papenburg, wurde er in Preußen entsprechend der Tariftabelle mit 10 Sgr. Porto belastet. Davon gingen 4 Sgr. an Hannover.
    Der Empfänger in Riga hatte dementsprechend 42 1/2 Kop. zu bezahlen.
    Leitweg von Hannover über Berlin (rs. L2) nach Reval.

    Kennt jemand die hannoveraner Taxen vor 1850 ? Was hätte dieser Brief gekostet ? 4 gGr. ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (17. Juni 2010 um 18:45)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. Juni 2010 um 12:31
    • #225

    Lieber Michael,

    leider bin ich als Süddeutscher bei den hannöverschen Taxen überfragt. Vlt. findet sich noch ein Sammlerfreund, der dir dabei weiter hilft.

    Heute zeige ich einen polnischen oder russischen Brief nach Brackenheim in Württemberg.

    Ausweislich des württ. Ankunftsstempel müsste er von 1854 sein.

    Wer kann mir sagen, was das kyrillisch Geschriebene auf der Siegelseite bedeutet und wofür die 2 steht? Hat der Absender 20 Kopeken bezahlt?
    Ist der Aufgabeort zu erkennen (nur für mich nicht) ?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

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    2 Mal editiert, zuletzt von bayern klassisch (26. Juni 2010 um 12:34)

  • Lacplesis
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    • 26. Juni 2010 um 13:44
    • #226
    Zitat

    Original von bayern klassisch

    Ist der Aufgabeort zu erkennen (nur für mich nicht) ?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Warschau. Zum rest kann ich leider auch nichts sagen.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. Juni 2010 um 13:52
    • #227

    Hallo Lacplesis,

    danke für die Info - dann ist der siegelseitige rote Fingerhutstempel also auch der Aufgabestempel.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 29. Juni 2010 um 19:32
    • #228

    Lieber bayern klassisch,

    deinen polnisch-württembergischen Brief habe ich jetzt erst entdeckt.
    Mit 20 Kop. liegst Du wohl richtig. Die "2" erschließt sich einem wohl erst, wenn man den Rest des Textes identifizieren kann. Eine Gewichtsangabe (2-fach schwer) wird es aber nicht sein.


    Dafür kann ich heute einen Brief aus Frankfurt (T&T) über Preußen nach Polen zeigen.
    Er stammt aus dem Jahr 1844 und wurde bis zur preußischen Eingangsgrenze freigemacht: PORTO V. ERFURT ? Oder lief er franco, siehe Absenderangabe, und der Porto-Stempel soll nur bei der korrekten Ermittlung der Transittaxe helfen ?!
    Laut Post-Verordnung von 1843 erhielt Preußen 6 Sgr. Transitporto.
    Diese 6 Sgr. sollten 18 Kop. entsprechen.
    Das polnische Porto bis Warschau müsste bei 10 Kop. liegen.

    Wer hat Ideen zu diesem Brief ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Juni 2010 um 19:59
    • #229

    Lieber Michael,

    erstmal Glückwunsch zu dem sehr interessanten Brief - Klasse!

    Der Frankfurter Zweikreiser kam in rot nur auf (teil-)frankierte Briefe (unfrankierte erhielten ihn in schwarz).

    Daher interpretiere ich die 17 unten links als gestrichen und der Absender hat 12 Kr. bis Erfurt bezahlt.

    So macht der Stempel "Porto von Erfurt" Sinn, weil er ab da eben nicht mehr bezahlt war und Preußen an der Grenze porto gestellt worden war.

    Die weiteren Taxen entziehen sich aber völlig meiner Interpretation, ich vermute aber, dass die mit dem Bruch die russischen sein müssten, weil Preußen keine Brüche im Transit mehr kannte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 30. Juni 2010 um 10:25
    • #230

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank erst mal an dich - Du hattest mich auf diesen schönen Brief aufmerksam gemacht. Ich war allerdings nicht der Einzige, der hier zugreifen wollte ... :rolleyes:

    Mit den 12 Kr. für Taxis kannst Du gut recht haben, dann wären die gestrichenen 17 (Kr.) eine Fehlnotierung !?

    Leider komme ich gerade mit den weiteren Notierungen auch überhaupt nicht weiter. Wie schon beschrieben, hätte lt. meinen Unterlagen dieser Brief dann 6 Sgr. entspr. 18 SKop. preußischerseits kosten müssen. Dazu dann noch 10 Kop. innerpoln. Porto.

    Eine Lösung könnte sein, wenn die Taxierung in poln. Groschen erfolgte. Da werde ich noch mal suchen müssen - auch hinsichtlich des Umrechnungskurses.


    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (30. Juni 2010 um 10:26)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. Juni 2010 um 10:58
    • #231

    Lieber Michael,

    siegelseitig wurden m. E. 94 poln. Groschen notiert als Porto. Wie sich diese aufteilen, ist einem Bayern aber rätselhaft. In jedem Falle müsste es sich um einen schweren Brief gehandelt haben, wenn man die von dir genannten Taxen zugrunde legt. Aber wo wäre dann die Notierung des ermittelten Gewichts? Preußen wieder schlampig, wie bei dem Württemberger nach Rußland?

    Eine 17 Kr. Rate habe ich bei AD noch nie inländisch gesehen - auch ein Weiterfranko von 4 3/4 Sgr. macht hier wohl keinen Sinn und Frankfurt -Erfurt mit 17 Kr. halte ich für nicht realistisch, da halte ich die 12 Kr. für treffender.

    Leider wenig Hilfe, ich weiß. :(

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 8. Juli 2010 um 18:38
    • #232

    Liebe Sammlerfreunde,

    hier ein weiterer Brief, der Rätselpotential bietet:
    Aufgegeben am 28.6.1858 (jul.) in St. Petersburg, lief er anscheinend via Stettin und f(ran)cotout nach London. Hier erhielt er am 15. Juli den K1-Bestätigungsstempel London Paid.
    Der knallrote Kreisstempel P. sollte preußischen Ursprungs sein und ebenfalls das volle Franko bestätigen.
    Dazu ist vorderseitig noch eine blaue Taxe 2 zu finden.

    Gemäß russisch-preußischem PV von 1851 fiel für einen einfachen Brief die Postvereinstaxe von 3 Sgr. an, dazu käme noch belgisches Transit- und englisches Inlandsporto.
    Zu einem einfachen (oder schwereren) Brief passen die 2 absolut nicht.
    Ebenso fällt das vollständige Fehlen von preußischen Durchgangsstempeln auf (bis auf den K1 P.) ...

    Der russische Aufgabe- und der englische Ankunftsstempel belegen aber die postalische Beförderung und schließen ein Forwarding o.ä. meiner Meinung nach aus.

    Wer hat Ideen, wie man diesen Beleg interpretieren kann ?
    Würde mich über Vorschläge freuen.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
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    • 8. Juli 2010 um 19:06
    • #233

    Lieber Michael,

    für diesen Brief (und evtl. weitere, die noch untersucht werden müssen) gibt es nur eine Erklärung: Der Brief lief im geschlossenen Transit durch Preußen und wurde erst in Aachen behandelt.

    In den Primärunterlagen müssten eigentlich die Daten und Modalitäten vorhanden sein, aus denen hervorgeht, dass Rußland geschlossene Briefpakete auf Aachen kartieren konnte.

    Diese blaue 2 von derselben Hand kenne ich auch aus Briefen aus Rußland/Finnland in den Westen. Muss mal schauen, ob ich auch so einen Brief hier einstellen kann.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (8. Juli 2010 um 19:07)

  • Michael D
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    • 8. Juli 2010 um 20:08
    • #234

    Lieber bayern klassisch,

    ein geschlossener Transit durch Preußen ist für diese Vertragsperiode - zumindest mir - nicht bekannt. Im PV von 1851 wird kein derartiger Kartenschluss aufgeführt.

    Das noch eigenartigere ist aber die Taxierung. Eine so niedrige Taxe ist eigentlich nur für eine Kreuzbandsendung vorstellbar !?!

    Würde mich freuen, wenn Du einen ähnlichen Belege hier zeigen könntest.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Juli 2010 um 21:06
    • #235

    Lieber Michael,

    ausweislich des Trockensiegels hinten kann es keine Drucksache gewesen sein. Wäre es möglich, dass die 2 Sgr. für Belgiens Transit korrekt waren?

    Ich werde morgen mal schauen, ob ich etwas mit der blauen 2 finde.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Lacplesis
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    • 8. Juli 2010 um 22:22
    • #236
    Zitat

    Ebenso fällt das vollständige Fehlen von preußischen Durchgangsstempeln auf (bis auf den K1 P.) ...

    Eure Zeit ist für mich immer wieder ein Rätsel...
    Aber bei diesem Beleg muß ich doch mal anmerken, das er direkt von SPB (respektive Kronstadt) mit einem Postschiff nach Stettin gelaufen ist.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Michael D
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    • 9. Juli 2010 um 07:44
    • #237
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    ...
    ausweislich des Trockensiegels hinten kann es keine Drucksache gewesen sein. Wäre es möglich, dass die 2 Sgr. für Belgiens Transit korrekt waren?
    ...

    Lieber bayern klassisch,

    das mit dem Trockensiegel ist ja leider richtig ...
    (Obwohl kein Inhalt vorhanden ist und man sich die Briefhülle auch als Adressschleife vorstellen kann)

    Preußen standen 4 Sgr. incl. dem belgischen Transitporto zu, d.h. 1 Sgr. ging an Belgien. England wollte 3 1/2 Sgr. haben.
    Ein doppelt schwerer Brief - mit 2 Sgr. belgischem Portoanteil - halte ich für ausgeschlossen. Da hätte ich noch andere Taxierungen erwartet.

    Zitat


    Eure Zeit ist für mich immer wieder ein Rätsel...


    Hallo Lacplesis,

    mir ehrlich gesagt auch immer wieder ;)

    Zitat

    Aber bei diesem Beleg muß ich doch mal anmerken, das er direkt von SPB (respektive Kronstadt) mit einem Postschiff nach Stettin gelaufen ist.

    Gerade in diesen Jahren wurde von Preußen die Herkunft konsequent mit Stempeln dokumentiert.
    Briefe, die mit dem Schiff in Stettin ankamen, liefen per Eisenbahn über Berlin und Aachen Richtung Westen. Von den Eisenbahnpostämtern erhielten diese Briefe den roten Ra1 AUS RUSSLAND bzw. Ra2 AUS RUSSLAND / FRANCO
    Briefe, die (in diesen Jahren) über Lübeck einliefen, erhielten z.B. den schwarzen L1 Aus Russland.
    Briefe, die der Stempelung entgangen waren, erhielten häufig auf dem Kurs Köln-Verviers noch einen Ra1 Aus Russland.
    Zudem findet man häufig rückseitig noch einen Kursstempel, z.B. bei Briefen über Stettin dann Cöslin-Berlin
    An Hand dieser Stempel kann man in aller Regel den Leitweg sehr gut nachvollziehen.
    Das Fehlen jeglichen Eingangsstempels - wie bei dem obigen Beleg - ist daher schon auffällig.

    Viele Grüße
    Michaeel

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (9. Juli 2010 um 07:45)

  • Michael D
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    • 9. Juli 2010 um 08:07
    • #238
    Zitat

    Original von Lacplesis
    ...
    Aber bei diesem Beleg muß ich doch mal anmerken, das er direkt von SPB (respektive Kronstadt) mit einem Postschiff nach Stettin gelaufen ist.

    Hallo lacplesis,

    eine Frage noch :
    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass dieser Rautenstempel (von meinem Brief nach London, s.o.) angeblich nur für die Schiffspost ab Kronstadt verwendet wurde.
    In meinem alten Dobin-Katalog ist er als transit postmark typisiert.
    Weißt Du etwas darüber ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Lacplesis
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    • 9. Juli 2010 um 08:42
    • #239
    Zitat

    Original von Michael D

    Hallo lacplesis,

    eine Frage noch :
    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass dieser Rautenstempel (von meinem Brief nach London, s.o.) angeblich nur für die Schiffspost ab Kronstadt verwendet wurde.
    In meinem alten Dobin-Katalog ist er als transit postmark typisiert.
    Weißt Du etwas darüber ?

    Genau daruf beziehe ich mich!
    Dobin schreibt das gleiche auch in seinem Katalog über die SPBurger Stempel. Bloss, die Abbildung hat sich im Vergleich zum Vorphilastempel leicht verändert: Der Tag ist nicht mehr durch eine Type gekenzeichnet, sondern es gibt eine Lücke zum handschriftlichen Eintrag des Tages.

    Das es sich dabei um einen reinen Transitstempel handeln soll, brauche ich ja nicht weiter zu kommentieren, dein gezeigter Brief ist in SPB aufgegeben und kein Transit.

    Ist hier möglicherweise von zwei verschiedenen Rombenstempeln die Rede?

    Wie dem auch sein, unser geschätzter 43zarist schreibt in seinem Buch, wie Du dich ganz recht erinnerst, das dieser Rombenstempel eine reiner Schiffspost-Abgangstempel von SPB ist. Aber vor allem, das die Leitvermerke via Lübeck, bzw. via Stettin reine Schiffspostleitvermerke sind.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Lacplesis
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    • 9. Juli 2010 um 08:52
    • #240

    Habe grade noch wo anders nachgeschlagen.

    Prigara schreibt in seinem Werk "The Russian post in the Empire, Turkey, China, and the post in the Kingdom of Poland" (New York, 1941), das die Rombenstempel von SPB und Odessa reine Hafenstempel für Schiffspost sind.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

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