... es geht nichts über einen guten russischen Optiker!
Preussen - Russland
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Hallo Michael,
bei diesem Brief aus Finnland vom 9.5.1867 ist dieser Stempel deutlich zu sehen. Insgesamt befinden sich 3 Frankostempel auf diesem Brief.
Grüsse
liball -
Hallo liball,
danke fürs Zeigen dieses schönen Briefes.
Entsprechend dem (roten) preußischen Stempel lief der Brief über Eydtkuhnen-Berlin-Hof.
Sind auf der Rückseite noch Notierungen od. Stempel ?Viele Grüße
Michael -
Hallo Michael,
auf der Rückseite befindet sich lediglich der Ankunftsstempel von Nürnberg vom 17.5.1867.
Der Brief war mit 48 Penni = 4 Sgr. vollbezahlt, wobei Preußen ein Weiterfranko von 2 Sgr. vergütet wurde.Grüsse
liball -
Liebe Sammlerfreunde,
hier folgt ein Frankobrief vom 23.2.1859 (jul.) aus St. Petersburg (rs. Rautenstempel) über Preußen (Kursstempel Königsberg-Bromberg und R2 Aus Russland / Franco) und Bayern (stiller Transit) nach Württemberg (K2 des 13.3. Fahrend. Postamts Z. 7) nach Stuttgart.
Leider ist das vom Absender bezahlte Geld nicht notiert, nach den gültigen Verträgen betrug es 6 Sgr., davon 3 Sgr. Vereinsporto.Wer kann etwas mit der vorderseitig notierten 2 anfangen ?
Viele Grüße
Michael -
Hallo Michael D
schöner Brief den Du wieder hier zeigst.
Eventuell ist die vorderseitige "2" Kreuzer? das Bestellgeld in Stuttgard.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
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Lieber Michael,
ich halte die 2 für ein Indiz, dass es ein Brief der 2. Gewichtsstufe war. Einen Botenlohn hätte man in Stuttgart nicht mit blauer Tinte vermerkt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Lieber magdeburger & bayern klassisch,
einen Botenlohn mit blauer Tinte fände ich auch sehr ungewöhnlich.
Der Brief wiegt deutlich unter 10 Gramm und ich denke 1859 war die Zeit der Einlagen eigentlich vorbei.
Viele Grüße
Michael -
Lieber Michael,
wenn ich den Brief noch da hätte, könnte ich ihn dir zeigen - ich kenne Briefe mit Einlagen noch nach 1910!!
Wenn es einen Inhalt gibt, wäre der vlt. aufschlußreich (meistens gibt es aber leider keinen).
Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Hallo,
nach meinen Informationen wurde das Bestellgeld in Württemberg 1850 abgeschafft.
Interessanter Empfänger, er hat offensichtlich seine eingehenden Belege gesammelt - ich habe eine Strubel-Auslandsdrucksache aus der Schweiz an den gleichen Empfänger.Viele Grüße,
SitzendeUndMehr -
SitzendeUndMehr
Danke für den Hinweis auf das Bestellgeld.
Es ist ja gut, das es solche Briefe-Sammler damals gab - sonst hätten wir nur Huth/Farina/Isler/... als Quelle@bayern klassisch
Du hast Recht, es kann natürlich trotzdem eine Einlage dabei gewesen sein.
Der Inhalt des Briefes ist erhalten ! Komplette 3 Seiten, dicht beschriebenSowohl zu Beginn als auch am Ende des Briefes habe ich keinen Hinweis auf eine Einlage gefunden.
(muß allerdings auch gestehen, dass sich mir die Handschrift des Absenders nur wortweise erschliesst ...)
Viele Grüße
Michael -
Lieber Michael,
entweder die Schrift ist zu klein, oder sie wird zu groß, das kann ich mir aussuchen. Ist leider so, dass Inhalte in den Foren schwer lesbar (von der Auflösung her) sind.
Da die "2" keine Gebühr darstellen können, bleibt nur die Gewichtsstufe, die ja i. d. R. in blau notiert wurde.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Lieber bayern klassisch,
das Ausschlußverfahren spricht für einen doppelt schweren Brief.
Da ich es gerne genau weiß, werde ich wohl beim nächsten Wintereinbruch nicht umhin kommen, mit Hilfe einer Lupe und eines Glases guten Rotweins die Dechiffrierung in Angriff zu nehmen.
Viele Grüße
Michael -
Hallo Michael
Um dieser Brief zu dechiffrieren brauchst du wohl mehr als ein Glas Rotwein, eher eine Flasche
Viel GlückViele grüsse
Nils -
Lieber Michael,
um den guten Wein zu schonen:
Kannst du mir 1 zu 1 Kopien machen in hoher Auflösung und per Post zuschicken? Vielleicht geht das bei mir etwas schneller ...
Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Liebe Sammlerfreunde,
heute möchte ich einen Brief zeigen, der seit einiger Zeit in der Abteilung mit den 3 Fragezeichen liegt ...
Er wurde am 30. Juni 1823 (jul. Datum) in St. Petersburg aufgegeben, lief über Memel und Berlin nach Paris, wo er am 28. Juli ankam. Gesamtlaufzeit also 16 Tage.
In Petersburg wurde vs. der schwach erkennbare K2 links unten aufgesetzt, seine Verwendungszeit ist 1821-1830.
In Memel erhielt er den "normalen" L2 und nicht den Transitstempel "P. MEMEL".An weiteren Stempeln sind zu sehen:
vs. PP (Port Payé)vs. den schwarzen Rahmenstempel P.S ...
(mit hochgestelltem "S" - Bedeutung unklar)rs. einen schwarzen Rahmenstempel T 5.E
(unklar, französisch ?)rs. einen französischen Ausgabestempel 28 Juillet 1823
Die Taxierung dieses doppelt schweren Franko-Briefes ist dann noch ein anderes Thema:
vs. f. 6 2/3 / 13 1/2
vs. links oben unter der Gewichtsangabe II eine schwache 3 (für 2 Loth fiel auf russischer/preussischer Seite das doppelte Briefporto an, während es in Frankreich das 3-fache Briefporto war)
rs. 71 und 82 1/2 (?)Ich würde mich freuen, wenn das eine oder andere Fragezeichen aufgelöst werden könnte ...
Viele Grüße
Michael -
Hallo Michael,
auf Deine Frage, was die blaue "2" für eine Bedeutung hat? Ich habe mal vor langer Zeit von Mikulski erfahren, daß es sich dabei um einen Hinweis auf das Gewicht handelt.
Müßte in diesem Falle 2 russische Loth Briefgewicht sein. 1 Loth waren glaube ich 12,5 Gramm - wenn ich nicht irre?hans
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Lieber Michael,
ich glaube, dass der Brief 11g gewogen hat. Eine blaue 3 kann ich nicht erkennen (Alterssehschwäche?)
In Frankreich wären die Gebühren für einen Brief mit 3 Loth astronomisch gewesen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Zitat
Original von bayern klassisch
Eine blaue 3 kann ich nicht erkennen (Alterssehschwäche?)Bezieht sich auf einen Beitrag weiter oben (aber schon noch auf dieser Seite).
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Hallo Hans,
herzlich willkommen hier im Forum !
Deinem Nickname nach zu urteilen, interessiert dich das Zarenreich besonders ?! Dann hoffe ich noch des öfteren von dir zu hören, da die hier vorgestellten russisch-preußischen Briefe immer wieder Fragen aufwerfen.Meinst Du mit "blauer 2" die Notierung links oben auf der Vorderseite ?
Das ist sicherlich eine Gewichtsnotierung, die Frage wäre, ob es 2 Loth sind oder II. Gewichtsstufe (also 1 - 1 1/2 Loth entsprechend dem Postvertrag von 1821) oder 11 Gramm, wie bayern klassisch vermutet.Lieber bayern klassisch,
nach der blauen 2 von Hans wirfst Du eine blaue 3 ins Rennen ?!
Ich kann nur mit einer roten 3 dagegenhalten - die meiner Meinung nach eine 3.Gewichtsstufe (französisch ?!) beschreiben könnte.
Bei 11 Gramm wäre der Brief preussisch und französisch in der II.Gewichtsklasse - also 1,5-faches Porto.Viele Grüße
MichaelNachtrag
Hallo Hans,
habe gerade den Hinweis von Lacplesis gelesen, dass wohl die "blaue 2" auf dem Brief nach Stuttgart gemeint war - einverstanden, dass dies ein Gewichtshinweis sein kann.
Gruß
Michael -