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nAKTE

  • Abarten-Hannes
  • 16. Oktober 2009 um 13:22
  • valgrande
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    • 7. April 2015 um 18:44
    • #121

    Hier mal wieder eine relativ neue Marke des Malers Karel Spillar aus der Tschechischen Republik, herausgebracht 2010. Sein feiner Pinselstrich ist bemerkenswert, grenzt etwas an die Zeit der Impressionisten.

    Es wäre schön und interessant, wenn hier auch Andere zu diesem Kunst-Thema beitragen würden.


    Gruß von
    valgrande

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  • struppi
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    • 9. April 2015 um 12:23
    • #122

    Otto Mueller - Zwei badende Mädchen 1921


    hier als Minr Berlin 679 auf Karte


    Gruß struppi

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    Einmal editiert, zuletzt von struppi (9. April 2015 um 12:24)

  • valgrande
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    • 1. Oktober 2015 um 12:11
    • #123

    Ich hole mal wieder nAkte aus der Versenkung hervor:

    Leonard Limosin zu seinem 510. Geburtstag schuf er auf Emaille ein Werk, das auf Block 281 von Frankreich verewigt wurde.


    Es wäre schön und interessant, wenn hier auch Andere zu diesem Kunst-Thema beitragen würden.

    Gruß von
    valgrande

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  • valgrande
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    • 11. Dezember 2015 um 12:17
    • #124

    Ich möchte mit diesem Akt wieder einmal die Schönheit der Aktmalerei zeigen und dies vor fast 500 Jahren. Deshalb stelle ich Tintoretto etwas vor, gerade den Akt „Susanna im Bade“, das 1555/56 entstand und das sich im Kunsthistorischen Museum in Wien befindet.

    Jacopo Robusti, genannt Jacopo Tintoretto (1518-1594 Venedig) war ein italienischer Maler. Sein Name Il Tintoretto bedeutet „das Färberlein“.
    Tintoretto malte vor allen Dingen religiöse Gemälde, die meisten davon sind in Venedig zu finden, speziell für den Dogenpalast. Das größte Tafelbild der Welt und das zweitgrößte Ölgemälde befindet sich dort. „Das Paradies“, geschaffen 1588-94 misst 54 m Länge und ist in einem entsprechend große Repräsentationsraum untergebracht.

    „Susanna im Bade“ stellt eine Szene aus der biblischen Erzählung der Susanna im Bade dar. Susanna befindet sich im Garten ihres Ehemannes und bereitet sich auf ein Bad vor. Sie sitzt völlig nackt und betrachtet sich im Spiegel.
    Herrlich herausgearbeitet fällt auf Teile von Susannas Gesicht und Körper Sonnenlicht, Hell-Dunkel Effekte (Chiaroscuro-Stil), Räumlichkeit und Spannung zu erzeugen, der den Akt besonders eindrucksvoll hervorheben. Was sie umgibt, ist in außerordentlichen Details zu sehen: Ihr Haar, ein Spitzentuch, Schmuck an Ohr und Handgelenk, Spiegel und Salbgefäß, ein kostbares besticktes rotes Kleid.

    Zwei alte Männer kommen als Voyeure von beiden Seiten der Rosenwand hervor. Auch sie sehr detailliert gemalt. Einer der Männer schaut im Hintergrund um die Rosenhecke. Der zweite, ein Glatzkopf mit weißem Bart, gekleidet in ein grelles, lachsrotes Gewand, kriecht am Boden hinter dem Gitter hervor. Die Wangen rot erhitzt, hält er den lüsternen Blick fest auf die Wasserfläche, in der sich wohl Susannas Unterkörper spiegelt. Diese Darstellung bzw. Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit im Buch Daniel des Alten Testaments.

    Es wäre schön und interessant, wenn andere Sammler hier ebenfalls nAkte zeigen und zu diesem Kunst-Thema beitragen würden.

    Mit adventlichen Grüßen von
    valgrande

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    heckinio
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    • 23. Januar 2016 um 14:18
    • #125

    Die Wintermonate sind Zeiten zum Aufräumen und Sortieren.
    In meinen Gemäldemotiven habe ich ene Menge Briefmarken mit Aktmalerei gefunden, die ich einmal vorstellen möchte.
    Ich beginne mit Pierre Auguste Renoir (1841-1919)
    Zeit seines Lebens widmete sich Renoir, der als optimistisch galt, mit großer Hingabe der Aktmalerei. Der weibliche Körper war für ihn ein Ausdruck der Lebensfreude. Als Motiv bevorzugte er Frauen mit prallen Körpern. Für den großen Akt, bevorzugte Renoir, anders als viele seiner Zeitgenossen, jedoch Tageslicht und malte seine Motive lieber unter freiem Himmel. Nicht nur die Wahl der Frauen erinnert an die Aktmalerei von Tizian und Rubens.

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    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (23. Januar 2016 um 14:25)

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    heckinio
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    • 24. Januar 2016 um 08:46
    • #126

    Weiter geht es mit Peter Paul Rubens (1577-1640)
    Peter Paul Rubens war der Erste, der sich nicht allein mit der Abbildung des nackten menschlichen Körpers zufriedengab. Wie in der griechischen Mythologie oder wie im alten Rom übte Rubens in seinen Motiven den sinnlichen, gelassenen und zugleich zielgerichteten Umgang mit der natürlichen Nacktheit. Aktmalerei wurde bei Rubens durch die Malmethoden und die Farbkompositionen einzigartig.

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    Gruß heckinio

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    heckinio
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    • 25. Januar 2016 um 12:22
    • #127

    Noch einmal Rubens und Renoir

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    Gruß heckinio

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    heckinio
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    • 26. Januar 2016 um 08:17
    • #128

    Rest Teil 1

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    Gruß heckinio

  • valgrande
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    • 26. Januar 2016 um 18:58
    • #129

    @ heckinio

    Da hast Du ja wirklich sehr schöne Gemälde "nAkte" heraus gesucht, die es verdienen hier gezeigt zu werden. Insbesondere Rubens mit den volluminösen Frauenkörpern hat nachfolgende Maler sehr beeinflusst wie Renoir u.v.a.

    Was Du einführend zu beiden Malern geschrieben hast, zeigt die Einzigartigkeit gerade dieser beiden Maler. Was sie uns an ausdruckstarken Gemälden hinterlassen haben, sind außerordentliche Juwelen für diese Epoche.

    Es wäre schön und interessant, wenn neben heckinio und mir auch andere Sammler hier ebenfalls nAkte zeigen und zu diesem Kunst-Thema beitragen würden.

    Gruß von
    valgrande

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    heckinio
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    • 27. Januar 2016 um 07:49
    • #130

    valgrande: Vielen Dank für Deine netten Zeilen.

    Heute Rest Teil 2

    Schöne Grüße
    heckinio

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    Gruß heckinio

  • filunski
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    • 27. Januar 2016 um 10:04
    • #131
    Zitat

    Original von valgrande
    Es wäre schön und interessant, wenn andere Sammler hier ebenfalls nAkte zeigen und zu diesem Kunst-Thema beitragen würden.
    valgrande

    Hallo zusammen,

    nachdem ich beim Stöbern durchs Forum eben diesen Aufruf gelesen habe fiel mir dazu ein Stück aus meiner Sammlung ein, was auch hier her passen könnte.

    Die Marke aus Spanien mit der nackten Maja von Goya dürfte wohl den meisten bekannt sein (siehe erstes Bild).

    Anlässlich der Briefmarkenmesse in Verona im Jahre 1947 zog sich Maja schnell was über und verliess ihr Sofa um zur Messe zu eilen! ;)

    Beste Grüße,
    Peter

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    heckinio
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    • 27. Januar 2016 um 10:20
    • #132

    Goya hat seine Maja auch angezogen gemalt. ;)

    Schöne Grüße
    heckinio

    Bilder

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    Gruß heckinio

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    heckinio
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    • 28. Januar 2016 um 08:51
    • #133

    Rest Teil 3

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    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (28. Januar 2016 um 08:54)

  • valgrande
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    • 28. Januar 2016 um 17:07
    • #134
    Zitat

    Original von filunski
    ...ein Stück aus meiner Sammlung ein, was auch hier her passen könnte.
    Die Marke aus Spanien mit der nackten Maja von Goya dürfte wohl den meisten bekannt sein (siehe erstes Bild).
    Anlässlich der Briefmarkenmesse in Verona im Jahre 1947 zog sich Maja schnell was über und verliess ihr Sofa um zur Messe zu eilen! ;)

    @ Peter filunski

    Danke für Deinen Beitrag; schön, dass Du Dich beteiligst. Ja, die "Maja" ist ein immer wiederkehrendes Motiv und wurde in vielen Ländern als Gemälde-Briefmarke verausgabt. Du hast schöne Ausgaben gezeigt.

    Gruß von
    valgrande

    Einmal editiert, zuletzt von valgrande (8. Februar 2016 um 18:40)

  • valgrande
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    • 28. Januar 2016 um 17:13
    • #135

    @ heckinio

    Danke erneut für das Zeigen der "nAkten" aus Osteuropa. Übrigens: Größere Mengen von Marken aus den kleinen "Staaten" am Golf, die unter Vereinigte Arabische Emirate subsumiert sind, produzierten sehr viele "Akte" auf Briefmarken. Da frage ich mich heute noch, wie sie wohl diese Marken im Land verklebt haben mit ihrer dezidierten Moral?
    Vermutlich waren sie nur für den Export bestimmt und die Einheimischen bekamen sie gar nicht zu Gesicht.

    Gruß von
    valgrande

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    heckinio
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    • 29. Januar 2016 um 17:26
    • #136

    Letzter Teil

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    Gruß heckinio

  • valgrande
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    • 8. Februar 2016 um 19:19
    • #137

    @ heckinio

    Schön, dass Du nun vielfältige nAkte gezeigt hast, insbesondere Rubens, Renoir und Maler der Moderne.

    Als Ergänzung möchte ich noch einen Rubens zeigen, nämlich "Maria de Medici", eine Frau der florentinischen Familie der Medici, hier Bl. 22 aus Zentralafrika.

    Wenn man bedenkt, wann das Gemälde gemalt und dann gezeigt wurde, war das für die damalige Zeit eine Provokation. Insbesondere die Katholische Kirche und das Papsttum entrüstete sich.

    Allen voran: Girolamo Savonarola, er war Dominikaner und Bußprediger, Prior von San Marco, Venedig. Er prangerte den Sittenverfall in bestimmten Kreisen des Adels und Klerus an, deutete sie als Verkommenheit der Menschen.
    Auch zählten heidnische Schriften dazu (die er als solche definierte) sowie „pornographische“ Bilder, als auch „Luxusgegenstände“ wie Gemälde von Rubens, Botticelli u.a. Erst den Medicis zugetan, war er dann zu einem guten Teil für die Vertreibung der Medici 1494 aus Florenz verantwortlich.

    Es wäre schön und interessant, wenn auch andere Sammler hier ebenfalls nAkte zeigen und zu diesem Kunst-Thema beitragen würden.

    Gruß von
    valgrande

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  • valgrande
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    • 13. Juni 2016 um 12:39
    • #138

    Die "Alliance for Nature" gibt immer besondere Briefmarken heraus, diesmal die Lithografie "Der Traum der Danubia". Die badende Nackte im Altarm der Donau zeigt die Frau des Alliance-Sekretärs. Sie wurde aus Anlass des Künstlers Helmut Kies herausgegeben, der im März 2016 verstorben ist. Er setzte sich für die Erhaltung der Donaulandschaft ein, aus der der "Nationalpark Donau-Auen" hervor ging.

    Es wäre schön und interessant, wenn auch andere Sammler hier ebenfalls nAkte zeigen und zu diesem Kunst-Thema beitragen würden.

    Gruß von
    valgrande

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  • wajdz
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    • 20. Juni 2016 um 16:52
    • #139

    Max Pechstein war ab 1906 als einziger akademisch ausgebildeter Maler für einige Jahre Mitglied der Künstlervereinigung „Brücke“.
    Er vermied die starken Verzerrungen und betonte dagegen eher die Farbigkeit. Der Künstler schuf stark farbige Aktfiguren sowie Landschaften und Bildnisse im expressiven Stil. Durch das Studium der Kunst primitiver Naturvölker übernahm er archaische Elemente in seine Bildkomposition. Bis in sein Spätwerk hinein verarbeitete Pechstein Eindrücke seines Südseeaufenthalts...
    MiNr 1843 , lustig der passende Ortswerbestempel "AMORBAD"
    Mehr zu diesem Künstler findet sich hier:

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    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • valgrande
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    • 2. Januar 2017 um 12:20
    • #140

    Einander zu- und doch auch voneinander abgewandt ist es, das Liebespaar. Der Mann blickt zum Himmel, die Frau kokett über ihre Schulter. Hält er sie im Arm oder hält er sie fest? Das Ölgemälde galt als Vorlage für die Sonderbriefmarke aus der Serie „Moderne Kunst in Österreich“ und entstand ca. 1913.

    Koloman Moser (1868-1918 in Wien) war ein österreichischer Maler, Grafiker und Kunsthandwerker, im Wesentliches des Jugendstils. Er studierte von 1886-1897 an der Akademie der bildenden Künste Wien.

    Moser war Mitbegründer der „Wiener Secession“ und war zeitlebens dem Kunstgewerbe der Wiener Werkstätten verbunden. Viele Ausstellungen in ganz Europa prägten sein Œvre. Er widmete seine Malerei Akten, Frauenfiguren, Landschaften, Zeichnungen. Daneben entwarf er Möbel, Glasarbeiten, Briefmarken und Banknoten.

    Es wäre schön und interessant, wenn auch andere Sammler in 2017 hier ebenfalls nAkte zeigen und zu diesem Kunst-Thema beitragen würden.

    Alles Gute im neuen Jahr wünscht
    valgrande

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