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ist das deutsch?

  • Larisssa
  • 27. September 2009 um 11:35
  • Larisssa
    aktives Mitglied
    Beiträge
    92
    • 27. September 2009 um 11:35
    • #1

    folgendes Stand auf der Rückseite einer Testbenzin-Marke (was auch immer das ist). Kann das jemand entziffern?

    Grüße
    Larissa

    Bilder

    • ebay2009.09.26 015_klein.jpg
      • 136,43 kB
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  • Gernesammler
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    941
    Geburtstag
    5. Dezember 1963 (62)
    • 27. September 2009 um 13:13
    • #2

    hallo Larissa

    also deutsch ist das auf jeden Fall ,aber es scheint es hat jemand eilig gehabt.
    Ich hab ja schon eine schnelle Schreibweise aber der ist besser gewesen.
    Einige Wörter kann ich Dir entziffern aber das nützt Dir herzlich wenig dann fehlt der Zusammenhang.

    Gruß GS

    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    650
    • 27. September 2009 um 13:58
    • #3

    Hallo Larissa,

    "Mit der R. Korn stehe ich noch im Schriftwechsel. Ich habe
    nicht nur ein mir zustehendes - seit Ausscheiden -
    Zeugnis gefordert, sondern auch 1 Kontoauszug,
    aus dem ich meine Belastungen u. Gutschriften
    seit Okt. 53 ersehe zumal man mir nicht einmal
    Gehaltsstreifen u. ä. seitdem geschickt hat. Den
    Mantel habe ich auf Veranlassung Felz 's (?) nicht bezahlt
    da er mit ... (?) aus verschiedenen internen Gründen
    erneuert werden sollte und musste. Ich habe schon
    meine bestimmten Gründe für meinen Standpunkt".

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • Larisssa
    aktives Mitglied
    Beiträge
    92
    • 27. September 2009 um 14:27
    • #4

    philnum, das ist unglaublich, dass du das lesen kannst!

    Vielen herzlichen Dank! Wenn du mir jetzt noch sagen kannst, was meine Oma damit gemeint hat :) - war nur Spaß!

    Danke!
    Larissa

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.415
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (67)
    • 27. September 2009 um 22:11
    • #5

    Machen wir´s komplett:

    Den Mantel habe ich auf Veranlassung Felz 's nicht bezahlt
    da er mit Korn aus verschiedenen internen Gründen
    erneuert werden sollte und musste.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • harweg
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    6.468
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. Februar 1950 (76)
    • 28. September 2009 um 16:54
    • #6

    Hallo Larissa,
    auch wenn dir philnum den Brief bereits übersetzt hat und du damit den Inhalt kennst, die richtige Bezeichnung für diese Schrift ist Deutsche Kurrentschrift auch oft Sütterlin genannt. Hier allerdings in einer ausgeprägt schlechten Handschrift. Wenn du etwas mehr zu dieser Schrift erfahren möchtest, schau mal bei Wikipedia vorbei:


    Gruß harweg

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Einmal editiert, zuletzt von harweg (28. September 2009 um 16:56)

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    650
    • 28. September 2009 um 18:32
    • #7
    Zitat

    Original von harweg
    Hier allerdings in einer ausgeprägt schlechten Handschrift.

    Hallo nochmal,

    also das mit der ausgeprägt schlechten Handschrift kann man nicht so stehen lassen:

    Die Generation meiner Großeltern (Schulzeit 1920er/1930er Jahre) hat auch diese flüssige, rundere und weniger schnörkelhafte Schreibweise von Sütterlin gebraucht. Das lag auch an den dann schon verbreiteten Füllfederhaltern.

    Ältere Schriften sind hingegen zumeist spitzer, schärfer und formvollendeter mit der Schreibfeder ausgeführt, wo man andauernd absetzen, neu ins Tintenfass eintauchen und wieder neu ansetzen muss. Das Schreiben war dementsprechend mühsam dauerte länger.

    Wenn man sich in Sütterlin hineingelesen hat, kann man es überwiegend ganz gut entziffern. Manche Schreiber hatten aber ihre ganz eigene Art der Ausführung einiger Buchstaben, Ober- und Unterlängen, mit oder ohne Schleifen; weniger Geübten gelang wohl auch nicht immer alles perfekt. Mitunter findet man dann keinen vernünftigen Ansatz für eine Wortbedeutung und gerät ins Stocken.

    Sehr eindrucksvoll wird das in dem Film "Schtonk" demonstriert, wo die gefälschten Hitler-Tagebücher von den Erwerbern zu deuten versucht werden: Aus dem merkwürdigen "Eversack aber Mondgesicht" wird letztlich "Eva sagt, ich habe Mundgeruch" oder das rätselhafte "Birnenschorf" meint den Absturzort "Börnersdorf".

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • Larisssa
    aktives Mitglied
    Beiträge
    92
    • 29. September 2009 um 07:03
    • #8

    Hallo ihr beiden,

    oha, das ist ja eine krasse Schrift. Der Beispieltext auf Wikipedia erinnert mich daran, dass ich mal kyrillisch gelernt habe...

    ;)

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