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Michelwerte / BPP-Prüfungen

  • nephrotranz
  • 14. September 2009 um 20:07
  • nephrotranz
    aktives Mitglied
    Beiträge
    267
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    Männlich
    Geburtstag
    1. September 1971 (54)
    • 14. September 2009 um 20:07
    • #1

    Hallo,

    nachdem ich ja nun beschlossen habe, mich meiner Bund-Sammlung wirklich ernsthaft zu widmen, möchte ich mein Sammlung nun auch wirklich nur mit Marken bestücken, die den "Michel-Kriterien" (einwandfrei identifizierbarer Ort und Datum) entsprechen.

    Weiterhin möchte ich versuchen, die Marken, bei denen im Michel empfohlen wird, diese nur geprüft zu erwerben, auch nur so zu kaufen.

    Beim Stöbern in der Bucht fallen mir aber immer massenweise Auktionen - auch bei geprüften Stücken - ins Auge, bei denen man schon fast nicht mehr von gestempelt sprechen kann (die natürlich aber immer gerne mit dem vollen Katalogwert angepriesen werden).

    Ich frage mich zum Beispiel bei diesem Angebot


    auf welcher Grundlage der Höchstwert geprüft wurde.

    Sicherlich spielen hier die Erfahrungswerte des Prüfers eine grosse Rolle, aber eigentlich ist dieser Abschlag doch gar nicht prüfbar (davon abgesehen, dass eigentlich alle Stempel ziemlicher Schrott sind...).

    LG
    Michael

    Mein Postcrossing-Blog (engl.) - Mein Postcrossing-Blog (deutsch)
    Ich suche Bund bis Mi-Nr. 790 mit Vollstempel "Hannover"

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.259
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    Männlich
    • 14. September 2009 um 20:21
    • #2

    Hallo Michael,

    hinsichtlich des geprüften Stempels (auch wenn der Verkäufer das Signum nicht zeigt) vermutest du schon ganz richtig. Die Erfahrung des Prüfers spielt hier eine Rolle. Die Herren Schlegel können aus einem Stempelfragment noch einen ganzen Roman herauslesen und insofern über echte und zeitgerechte Stempel urteilen, wo wir schon längst an unserem Wissenhorizont angelangt sind. Grund hierfür ist die enorme Stempelvergleichssammlung, die der Vater der beiden Herren, Herr Hans-Georg Schlegel, angelegt hat.

    Auch kritisierst du richtig, daß solche Stempel, wie hier in deinem Beispiel gezeigt, eher weniger sammelwürdig sind, also nicht den Kriterien entsprechen, die für eine hervorragende Bundsammlung, wie du sie dir zulegen willst, angezeigt sind.
    Die Marken haben keineswegs vollen Michelwert, sondern entsprechen eher einem günstigen Lückenfüller.

    Bund-Marken wie von dir gewünscht, also voller Stempel mit lesbarem Ort und Datum, sind sehr selten und auch entsprechend teuer. Nicht selten wird hierfür, insbesondere bei Ebay, weit über 100 % Michel gezahlt.

    Ich wünsche dir viel Glück bei der Jagd nach solch seltenen Marken.....

  • nephrotranz
    aktives Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    1. September 1971 (54)
    • 14. September 2009 um 20:37
    • #3

    Hallo MuM,

    vielen Dank für Deine schnelle und fundierte Antwort.

    Die Suche nach diesen Stücken ist in Zeiten des Internets gar nicht sooooo schwer.

    Häufig hat man auch Glück und in einem günstigen Lot hat man gleich mehrere "Treffer" - Bund ist ja zum Glück auch nicht unbedingt ein extrem hochpreisiges Sammelgebiet, so dass man gerade Marken aus den 60er und 70er Jahren häufig hinterhergeworfen bekommt, durchaus mit schönen Abschlägen.

    Allerdings gebe ich Dir damit völlig recht, dass ich schon für einige Stücke definitiv mehr als 100% Michel bezahlt habe.
    Na ja, meistens handelte es sich hierbei um Dauerserienmarken aus den Bereichen "Posthorn", "Heuss" und "Bedeutende Deutsche", denn hier ist es leider auf Grund der geringen Grösse der Marken recht schwierig, gut lesbare Stempel zu ergattern.

    Desweiteren versuche ich "nebenbei" noch jeweils ein Exemplar mit einem Abschlag aus Hannover zu finden und hier musste wirklich feststellen, dass es wohl mehrere Heimatsammler gibt, die sich gegenseitig ohne Rücksicht auf Verluste überbieten.


    LG
    Michael

    Mein Postcrossing-Blog (engl.) - Mein Postcrossing-Blog (deutsch)
    Ich suche Bund bis Mi-Nr. 790 mit Vollstempel "Hannover"

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.259
    Geschlecht
    Männlich
    • 14. September 2009 um 21:56
    • #4

    Hallo Michael,

    Bund gestempelt kann durchaus ein sehr teures Sammelgebiet sein. Zurecht weist du daraufhin, daß man entsprechende Abschläge aus den 60er oder 70er Jahren teils noch für wenig Geld bekommen kann.

    Die 50er Jahre werden da schon deutlich schwieriger. Ich kann mich noch an den Posthornsatz erinnern, der bei Ebay mit Vollstempel und zugegeben Originalgummi (also Gefälligkeitsabschlag) einen deutlich höheren Preis als ein postfrischer einwandfreier Satz erzielt hat.

    Versuch mal Helfer mit vernünftigem Vollstempel zu bekommen. Unglaublich schwierig....
    Oder Viererblöcke mit deutlichem Stempel. Die Preise sind exorbitant, wenn überhaupt mal etwas am Markt ist.....

    Bund ist als Sammelgebiet keinesfalls tot und auch weiterhin recht teuer, wenn man in diesem Gebiet das ausgefallene sammelt.

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