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Interessante Belege aus Magdeburg

  • Magdeburger
  • 12. September 2009 um 19:09
  • Magdeburger
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    • 31. Juli 2010 um 17:34
    • #161

    Lieber Peter,

    ich habe erst jetzt so richtig Zeit, Dir zu antworten:
    Solange kein Inhalt vorhanden, ist es für mich noch relativ schwierig, eine Hülle zu datieren. Dazu ist viel Vergleichsmaterial von nöten.

    - beim ersten nach Staßfurt dürfte die Jahresangabe (1858) hinkommen. (K2 ohne Jahreszahl kommen bei mir ab 1838 vor und enden erst ca 1864).

    - nach Isenschnibbe (Burg Gardelegen) - diese Stunde habe ich noch nicht richtig ausgewertet, würde jedoch auf vor 1850 tippen.
    zur Burg noch folgender Link:

    - Magdeburg Bahnhof - tja damit habe ich mich bisher nur am Rande mit beschäftigt, denke jedoch ab 1849 sollte der Stempel vorkommen. Bis wann kann ich z.Z. nicht sagen, wahrscheinlich bis in NDB - Zeiten

    - Fingerhutstempel auf Brief nach Berlin. Mein frühster Beleg stammt von 1832 und der letzte von 1840. Hier handelt es sich wahrscheinlich um die ersten Stundenstempel. Ich bin auch relativ sicher, dass es dann mehrere Typen bei gleicher Uhrzeit gibt. Leider habe ich hierfür zu wenige Belege.

    Ich hoffe auf Hilfe in dieser Richtung.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    P.S. Könntest Du mir bitte 300-DPI-Scans an meiner E-Mail-Adresse senden, vielleicht kann ich dann mehr sagen (Habe alles nur ab 300 DPI vorhanden und müsste sonst umrechnen oder neu scannen)

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Magdeburger
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    • 5. August 2010 um 20:26
    • #162

    Hallo Zusammen

    nach der vielen Fahrpost in anderen Threads, ein Beleg den ich mir letztes Wochenende angeln konnte.
    Leider nur eine Briefhülle nach Schwerin, ca 22 Meilen Entfernung. Vorderseitig eine Nr 4 sauber entwertet, also 3 Sgr für einen Vereinsbrief in 3. Entferungsstufe.

    Besonders schön finde ich jedoch die Siegelseite - drei Streckenstempel für den Laufweg:
    Magdeburg - Wittenberge - Hagenow - Schwerin.
    Dazu passend Magdeburg - Wittenberge weiter mit Berlin - Hamburg und schlussendlich Hagenow - Rostock.

    Auf Grund des K2 - Streckenstempels würde ich von 1851/52 ausgehen.

    Was könnte mir zu dem "blauen" Streckenstempel gesagt werden?
    Waren in Mecklenburg-Schwerin blaue Stempel normal?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Magdeburger
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    • 7. August 2010 um 15:21
    • #163

    Hallo Zusammen

    Einen (leider) nicht ganz perfekter 3er-Streifen der Nr 10 auf einem einfachen Brief vom 09.02.1861 nach "Auerhamer bey Aue" möchte ich heute hier zeigen. Die Entfernung beträgt ungefähr 24 Meilen und damit sind die 3 Sgr ausreichend.

    Zum Bestimmungsort habe noch folgendes gefunden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Auerhammer

    aber leider nichts zu einer Weberei dort...

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (7. August 2010 um 15:22)

  • Magdeburger
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    • 7. August 2010 um 18:07
    • #164

    Hallo Zusammen,

    ich habe ganz vergessen zu fragen, wie ich den siegelseitige rote Notierung zu verstehen habe. Eine "3" kann ich lesen, den Rest würde ich als "d" lesen - nur ist dies posttalisch anzusehen?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf.

    P.S.
    Lieber Peter,

    die Scan's sind angekommen, danke hierfür erst einmal.

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Online
    kartenhai
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    • 7. August 2010 um 18:26
    • #165

    Hallo Magdeburger,

    Hier steht etwas über die Mechanische Weberei in Auerhammer:

    (1783-1852)

    Der Link funktioniert anscheinend nicht. Hier ein Auszug aus der Seite:

    1837 beteiligte sich Ernst August Geitner (1783-1852). mit Lößnitzer Verwandten an der Gründung der Aktiengesellschaft „Mechanische Weberei Auerhammer“ und gehörte anfangs mit zum Vorstand. Die Geschäfte liefen zunächst nur mit mäßigem Erfolg, deshalb wurde die Weberei um 1842 an Iselin Glauß, Spinnereibesitzer in Plaue bei Flöha, verkauft.

    Gruß kartenhai

    3 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (7. August 2010 um 18:35)

  • Magdeburger
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    • 22. August 2010 um 17:53
    • #166

    Hallo Zusammen,

    mal ein einfacher Paketbegleitbrief vom 08.07.1856 in das etwas über 40 Meilen gelegene Rade vorm Wald - ein schöner Ortsname.
    Versendet wurde ein Paket von ein Pfund Gewicht und somit kommt hier der Mindestfahrposttarif von 6 Sgr zur Anwendung, was vom Empfänger zu zahlen war. Dies wurde sogar hier siegelseitig notiert.

    Zur Paketausgabe, einen Tag später, wurde leider etwas schwach, der normale Ortsaufgabestempel verwendet.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Michael D
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    • 22. August 2010 um 18:19
    • #167

    Hallo Ulf,

    ein schöner Brief !
    Rade vorm Wald hatte 1850 nur ca. 1.100 Einwohner und daher keine separate Paketkammer. Daher findet man immer den Ortsstempel zur Paketausgabe. Hier passen beide Stempel aber gut zusammen.

    Pastor Crome muß ein sehr eifriger Leser gewesen sein - viele Pakete, die er erhielt, waren Büchersendungen.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Magdeburger
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    • 26. August 2010 um 09:48
    • #168

    Hallo Zusammen

    nach Hinweis von @Bayern Klassisch bin ich zu folgenden Beleg gekommen.
    Geschrieben am 25.August 1822 in Magdeburg und dort aufgegeben. Gesendet wurde er nach Leipzig. Unten links ist vermerkt: "per Schnellpost per Cöthen".

    Leider habe ich keine Taxierungsangaben für diese Zeit....

    Zu der Verbindung Magdeburg - Cöthen und von dort weiter nach Leipzig bin ich im Heft 120 Des DASV fündig geworden.

    Das Herzogtum Cöthen wollte, wie schon das Herzogtum Dessau, einen Vertrag mit dem Preussischen General-Postamt laut einem Schreiben vom 01.03.1817.
    Damit wurde der Postdirektor Weltzien (Magdeburg) am 15.05.1817 beauftragt. Weiterhin sollte er ein Gutachten erstellen, insbesonders über die Landkutsche und der Wiederherstellung der Portosätze nach Sachsen von Cöthen.

    In seiner Antwort vom 04.06.1817 heisst es u.a.
    " Die Landkutsche bestand durch ein Abkommen welches zwischen dem Königlichem General-Post-Amte und der Regierung zu Cöthen am 24.März 1699 getroffen wurde.
    - grosse Pakete über 40 Pfund und Personen, jedoch nur Briefe von Leipzig und Magdeburg nach Cöthen und umgekehrt
    ...
    Die herzogliche Kammer hatte die Rechte an den Fuhrmann Krietzsch zu Calbe verpachte. Im Jahre 1808 starb dieser, und seit dieser Zeit existiert die Landkutsche nicht mehr."

    In einem weiteren Schreiben vom 07.10.1817 schrieb er jedoch, dass die Landkutsche tatsächlich noch besteht und ab 01.01.1818 aufgehoben wird. Weiterhin hatte er Cöthen zugesagt, eine Erlaubnis einzuholen für eine direkte reitende Verbindung nach Leipzig, da illegal Briefe und Pakete dahin befördert wurden.

    Das General-Postamt stimmte dem schliesslich zu und so kam es zu einem Vertrage, welcher am 15.12.1817 in Cöthen unterzeichnet wurde.

    Laut §2 soll das Extra-Postwesen der Herzoglichen Rentkammer in Cöthen überlassen bleiben.
    Weiterhin soll die Landkutsche ab 01.01.1818 abgeschafft werden, jedoch soll die unterbrochene direkte Verbindung Cöthen über Radegast - Zörbig - Landsberg nach Leipzig ab 01.10.1818 als zweispännige fahrende Post wiederhergestellt werden.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Magdeburger
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    • 26. August 2010 um 18:43
    • #169

    Hallo Zusammen

    folgenden Franco-Brief nach Bordeaux möchte ich hier zeigen.
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit im Briefkasten am 11.01.1866 des Zuges Magdeburg - Halberstadt eingeworfen.

    Dort ist handschriftlich der Ortsname links oben in Scönschrift notiert worden.
    Die Freimarken wurden mit dem Streckenstempel Minden - Berlin der 1. Tour entwertet.

    Die erste Besonderheit ist, dass es richtigerweise Berlin - Minden, wahrscheinlich die 2. Tour hätte sein müssen.

    Die zweite Besonderheit ist die Stempelfarbe "blau", welche ich von Magdeburg selbst nicht kenne.

    Die Erklärung ist, dass das Berliner Eisenbahn-Postbureau Nr. 1 zeitweise ab 1865 bis 1872 dort arbeitete. Berlin stempelte zu dieser Zeit in dieser Farbe.
    Wer hat weiterführende Informationen hierzu?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. August 2010 um 18:55
    • #170

    Lieber Magdeburger,

    ich bin froh zu sehen, dass du den Cöthener Brief an Land ziehen konntest. Ich weiß nicht, ob viele wussten, dass Cöthen nicht Preußen war und daher die Besonderheit erkannt haben.

    Danke für die hervorragende Beschreibung - besser geht es nicht und so wird die manchmal etwas abstrakte PO greifbar.

    Auch deine 2. Rosine sieht klasse aus - an der ist alles gut, was will man mehr?

    Glückwunsch zu den beiden Schmankeln. :P :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (26. August 2010 um 18:56)

  • Michael D
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    • 26. August 2010 um 19:17
    • #171

    Lieber Magdeburger,

    schöne Belege zeigst Du da, danke.

    Zitat

    Die Erklärung ist, dass das Berliner Eisenbahn-Postbureau Nr. 1 zeitweise ab 1865 bis 1872 dort arbeitete. Berlin stempelte zu dieser Zeit in dieser Farbe.
    Wer hat weiterführende Informationen hierzu?

    Der Kurs Berlin-Minden gehörte von Beginn an zu dem Eisenbahnpostamt Nr. I mit Sitz in Berlin.
    Der Verlauf der damaligen Strecke war:
    Berlin-Madeburg-Oschersleben-Jerxheim-Neu-Wegersleben-Wolfenbüttel- Braunschweig ... -Minden

    Im Münzberg steht hierzu:
    Berlin-Minden ... mit Speditions-Büreau (das Speditions-Büreau kursierte vorläufig nur zwischen Berlin und Oschersleben, bis wegen der Durchführung des Kurses durch Braunschweig und Hannover eine Einigung erzielt werden konnte).
    Münzberg meint hier offensichtlich ein mobiles Speditionsbüreau im Zug, das dem Eisenbahnpostamt I unterstand.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    3 Mal editiert, zuletzt von Michael D (26. August 2010 um 20:04)

  • Magdeburger
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    • 26. August 2010 um 19:53
    • #172

    Hallo Ihr beiden Lieben

    danke für die Kommentare und Ergänzungen.

    Lieber Michael

    den "Magdeburg E. P. B. 1" hatte ich im Posting 195354


    vorgestellt. Dieser Stempel soll vom gleichem Berliner Eisenbahnpost-Postbureau verwendet worden sein. Hast Du dazu auch noch weitere Infos?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Michael D
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    • 26. August 2010 um 20:11
    • #173

    Lieber Ulf,

    Münzberg ordnet den K1-Stempel Magdeburg E.P.B. 1 dem Eisenbahnpostamt I zu. Vermutlich haben wir hier eine zugeordnete Poststelle im Magdeburger Bahnhof !?
    Es gibt diesen Stempel in blau und schwarz, mir bekannte Verwendungsdaten liegen zwischen 1865 und 1867 (was nicht viel heißt, der Zeitraum kann deutlich größer sein).
    Außerdem existierte ein Ra3-Stempel E.P. / MAGDEBURG / Datum No. 1 in schwarz.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Magdeburger
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    • 26. August 2010 um 20:38
    • #174

    Lieber Michael

    in den vom Briefmarkenverein "Globus" herausgegeben 2 Heften zu den Magdeburger Bahnpoststempel steht leider nicht viel. Im Prinzip was Du schriebst und dass das Berliner Postamt nur zeitweise dort arbeitete.
    Ich glaube, ich habe diesen auch schon in blau gesehen - sicher bin ich mir jedoch nicht.

    Zum angesprochenen Ra3, welcher vor der Eröffnung der Eisenbahnpostämter im Mai 1849 verwendet wurde, wird das E.P. zwar als Eisenbahn Post gedeutet, nur ein Postamt soll es zu dieser Zeit am Bahnhof nicht gegeben haben.

    Im Artikel wird dazu eine Bekanntmachung vom 09.09.1841 zitiert:

    "... so ist zur Erleicherung des Verkehrs im Postcomtair an dem Gebäude des Eisenbahnhofes ein Briefkasten angebracht worden, in welchem die mit den Dampfwagenzügen zu versendenden Correspondenz gelegt werden kann, welche vor der Schlusszeit der Annhame mit mehr im Postcomtair eingeliefert werden konnte! ... Beim Abgang des Dampfwagens werden die Briefe von einem Beamten aus dem Kasten genommen, gestempelt umd dem Postcondukteur zur Befördeung übergeben."

    Diesen Stempel soll es auch mit No. 2 geben. Dabei soll die "1" für vormittags und die "2" für nachmittags stehen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Michael D
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    • 27. August 2010 um 07:28
    • #175

    Lieber Ulf,

    interessante Informationen, danke.
    Der Beschrebung nach könnte man fast vermuten, dass der Stempel zu dem Briefkasten auf dem Bahnhof gehörte.

    Zitat

    Diesen Stempel soll es auch mit No. 2 geben. Dabei soll die "1" für vormittags und die "2" für nachmittags stehen.


    Weder bei Münzberg noch in den Nachträgen der ArGe Preußen wird dieser 2.Stempel erwähnt. Scheint also wirklich selten zu sein.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (27. August 2010 um 14:04)

  • Magdeburger
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    • 27. August 2010 um 07:54
    • #176

    Lieber Michael

    es ist leider so, dass viele Information irgendwo auf der "Strecke" bleiben.
    Der Briefmarkenverein "Globus" hat einige Veröffentlichungen und soweit ich bisher in Erfahrung bringen konnte, interessieren sich auch andere Vereine, welche ein Interesse daran haben könnten, wenig hierfür.
    (Sicherlich ist es auch so, dass nicht alle angeschrieben wurden und damit ebenfalls hiervon nichts wissen)

    Glücklicherweise gibt es Foren.

    Zum Ra3 habe ich die Info's nur herausgezogen. Dazu müsste ich die Belege alle kennen.
    Irgendwo hatte ich auch gelesen, dass er nur auf der Strecke Magdeburg - Leipzig verwendet wurde.

    Damit auch andere diesen Stempel mal sehen, leider nicht mein Beleg, vom 01.03.1846 auf Brief nach Leipzig mit der No. 1

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • peterhz
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    • 1. September 2010 um 13:16
    • #177

    Hallo zusammen,

    Hallo Ulf,

    zwei einfache Briefe mit dem Magdeburger Bahnhofstempel möchte ich euch zeigen.

    - einmal von Magdeburg nach Berlin vom 31.12. 1863

    - und einen von Magdeburg nach Torgau vom 07.07.???

    was mir am zweiten Brief auffällt. Hat die Marke links und rechts eine private Zähnung bekommen?? Sieht fast so aus oder täusche ich mich?

    schönen Gruss

    Peter

  • Magdeburger
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    • 4. September 2010 um 15:48
    • #178

    Lieber Peter

    leider beschäftige ich mich zu wenig mit den Marken... Auch habe ich mich mit den "Bahnhof-Stempel" noch garnicht auseinandergesetzt...

    Hallo Zusammen

    mal ein einfacher Brief vom 29.10.1857 nach Braunschweig.
    Adressiert "An den herzöglich-??? Hofjägermeister, Ritter,, Herrn von Veltheim hochwohlgeboren zu Braunschweig.

    Unten links lese ich "H(errschaftliche) Jagd??? D(ienstsache)".

    Der Inhalt von 3 Seiten ist komplett vorhanden.

    Siegelseitig ist der Braunschweiger Ausgabestempel vom gleichen Tag, was heute als einfacher Brief unmöglich ist.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Michael D
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    5. August
    • 4. September 2010 um 15:56
    • #179

    Lieber Ulf,

    ich würde den Titel als herzöglich-braunschweigischen Hofjägermeister lesen und die Franchise unten als H(errschaftliche) Forst S(ache)

    Ein schöner Brief und Braunschweig als Ziel hat man auch nicht jeden Tag.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Magdeburger
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    • 12. September 2010 um 19:25
    • #180

    Hallo Zusammen

    hier zwei Paketbegleitbriefe nach Harsewinkel. Laut Taxquadrate erhalte ich 32 Meilen, jedoch kann es nicht stimmen, da ich immer auf maximal 30 Meilen komme.

    Der erste stammt vom 02.09.1861. Mit ihm wurde ein Paket von 12 Pfund versendet.
    Nach der Taxverordnung ergibt sich 1,5 Pfennige * 12 Pfund * 6 (für 25 - 30 Meilen) = 108 Pfennige = 9 Sgr wie auch hier notiert.

    Der zweite Brief stammt vom 22.02.1860 und das Paket wog 7 Pfund 15 Loth.
    Nach gleicher Verordnung ergibt sich 1,5 Pfennige * 8 Pfund * 6 = 72 Pfennige = 6 Sgr - taxiert wurden 6 1/2 Sgr. Der 1/2 Sgr könnte das Bestellgeld sein.

    Auf der Siegelseite befindet sich genau dieser ominöse Text. Wie bei allen mir bekannten Belege aus dieser Korrespondenz ist nie das Bestellgeld vermerkt wurden. Auch sind die Pakete nicht so schwer, dass der Mindesttarif von 6 Sgr überschritten wurde.

    Auch ist die unterschiedliche Farbe der Taxnotierung auffallend.

    Tja, wass wurde nun notiert?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

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