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Interessante Belege aus Magdeburg

  • Magdeburger
  • 12. September 2009 um 19:09
  • Magdeburger
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    • 28. Februar 2010 um 15:21
    • #101

    Hallo Zusammen,

    einige Briefe hatte wir hier schon mit zwei unterschiedlichen Ortsstempel des gleichen Ortes. Einen solchen Brief von meiner "Lieblingsstadt" kann ich auch zeigen.
    Gelaufen ist er in das ca. 29 Meilen entfernte Falkenau in Böhmen am 10.01.1860. Zwei Tage später war er am Bestimmungsort. Frankiert wurde er mit einer Nr 12 = 3Sgr und somit ausreichend für einen einfachen Brief.

    Zuerst wurde der Brief wahrscheinlich mit dem K2 gestempelt. Die Freimarke selbst wurde mit einem Ra2 entwertet - Uhrzeit 8-12A (folgende Stundenangaben soll es noch geben: 8A-7M und 12-7M). In diesem Zusammenhang wird von einem Nachtstempel gesprochen.

    Möglicherweise wurde die Marke erst im Postamt später von einem Beamten verklebt. Eventuell gab es diesbezüglich einen Auftrag der Firma "VOIGT & SPEICH" an das Postamt und es wurde tagsdarauf bezahlt.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Magdeburger
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    • 6. März 2010 um 14:02
    • #102

    Hallo Zusammen,

    heute mal wieder einen Brief in das Land unserer wichtigsten Helfer.
    Geschrieben in Magdeburg, jedoch in Neustadt am 16.07.1864 aufgeben, ging seine Reise nach Würzburg.
    Frankiert mit einem 3er-Streifen der Nr 16, wo leider die Schere herhalten musste, jedoch korrekt franciert.

    Auf diesem Weg nochmals Dank an Michael D für den Hinweis.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    P.S. Noch eine schöner Link zu Magdeburg:
    http://magdeburger-chronist.de/md-chronik/

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (6. März 2010 um 14:02)

  • bayern klassisch
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    • 6. März 2010 um 14:07
    • #103

    Lieber Ulf,

    ein attraktiver Brief - allemal attraktiver als ein Single von einer 3 Sgr. Marke.

    Bei eBay würde es heißen: "Seltene teildurchstochene Einheit auf Brief - Unikat".

    Eine Portoermäßigung fand ja nicht statt - hat man auch nicht alle Tage.

    Gut gemacht. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 13. März 2010 um 11:51
    • #104

    Hallo Zusammen

    heute mal ein unscheinbarer Brief von Dresden nach Cöln. Abgesendet am 08.Juni 1845 (Sonntag) und einen Tag später war er in Magdeburg, wie siegelseitig zu sehen ist. Weitere 2 Tage später kam er in Cöln an.

    Der kleine Magdeburger L2 ist häufig nicht sauber abgeschlagen - hier schon einmal etwas besser - leider jedoch durch den Cölner Stadtpoststempel in Mitleidenschaft gezogen.

    Zu der Taxierung denke ich, dass die 2 1/2 Sgr den sächsischen Anteil entsprechen, weitere 4 Sgr für den preussischen Anteil und in Cöln somit 6 1/2 Sgr vom Absender zu zahlen war.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Magdeburger
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    • 19. März 2010 um 10:46
    • #105

    Hallo Zusammen,

    am 23.12.1816 verfügte der Preussische General-Postmeister, dass sämtliche Briefe in das deutsche und nichtdeutsche Ausland, von den Postämterm einen Aufgabestempel mit "Ort und Datum des Abgangs" erhalten sollen. Ein genaues Datum, ab wann ist (bisher) nicht genau zu ermitteln, da die Auslieferung der Stempel nicht zeitgleich erfolgte.
    Am 07.02.1817 folgte in einer Ergänzungsverfügung, dass ab 01.03.1817 die Abstempelung auch für Inlandsbriefe erfolgen sollte.

    Die frühste nachgewiesene Verwendung des preussische Orts-Stempel von Magdeburg ist der 15.Januar 1817.

    Heute kann ich einen Brief zeigen, geschrieben am 21.Januar 1817, jedoch erst am 02. Feburar versendet.

    Die Anschrift lautet:
    "An Ein Hochfürstl(iches) Braunschweig(er) Lüneburger Hochlöbl(iches) Kammer Collegium zu Braunschweig" - und somit ging er in das deutsche Ausland.

    Links unten kann ich leider nicht genau entziffern.

    Inhalt habe ich miteingestellt, da ich nicht sicher bin, ob dieser Brief "portofrei" ist. Siegelseitig ist eine "3" vermerkt wurden und ich schwitze....

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Michael D
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    • 19. März 2010 um 11:30
    • #106

    Hallo Ulf,


    ein schöner Brief !

    Links unten steht H(errschaftliche) Schul-S(ache)

    Der Briefinhalt beginnt entsprechend mit
    Der Schullehrer Johne zu Warsleben ...
    Es geht um dem Lehrer zustehendes Natural-Holz-Deputath vom verfloßenen Jahr.

    Evtl. wurde die preussische Portobefreiung in Braunschweig nicht anerkannt.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    2 Mal editiert, zuletzt von Michael D (19. März 2010 um 13:34)

  • Magdeburger
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    • 19. März 2010 um 17:47
    • #107

    Hallo Michael

    danke für die Entzifferung. Den Inhalt konnte ich nur fragmentweise lesen und sah keinen richtigen Zusammenhang.
    Mit "Bülow" wurde der Brief unterschrieben. Könnte es sich eventuell um Ernst von Bülow-Cummerow handeln?
    http://wapedia.mobi/de/Ernst_von_B%C3%BClow-Cummerow

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (19. März 2010 um 17:48)

  • Online
    kartenhai
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    • 20. März 2010 um 09:50
    • #108

    Hallo Magdeburger,

    habe mir mal aus Interesse den Brief mit dem Lehrer-Deputat vorgenomen, um zu sehen, welche Sorgen die Lehrer anno dazumal außer ihren Schülern noch hatten. :D

    Den 3. Februar 1817,

    Der Schullehrer Jahne zu Warsleben findet sich dadurch beschwert, dass ihm für das verflossene Jahr statt seines Natura-Holzdeputats von 4 Klaftern Buchenholz und 3 Schock dergleichen Stammmaßen der Forstzins mit 18 (?) 2 (?) 5 (?) (damalige Währung) verwilligt worden, indem es unmöglich sey, in irgend einer der dasigen Forsten für diese Summe mehr als 2 ¼ Klafter Buchenholz zu kaufen, er alles bei seinem ohnehin so geringen Einkommen den hierdurch für ihn nahe stehenden so bedeutenden Ausfall um so weniger tragen könne, da er
    dieses Deputat schon seit dem Jahre 1812 entbehren müssen, und dadurch in die größte Verlegenheit geraten sey.
    Diese Klage ist sehr gegründet (soll wohl begründet heissen!), und wir können daher nicht umhin, uns umso mehr bei einem hochlöblichen Kammer-Collegio für den (Lehrer) Johne
    Zu verwenden, da nach Anzeige desselben der Schullehrer zu Kloster Marienberg zu seinem Naturalholz-Deputat sogar noch eine jährliche Zulage von 3 Schock ………….. erhalten hat.
    Mehrheimer (Name)

    ?, die ihm in dem verflossenen Jahre schon verabreicht worden, und versuchen Wohldasselbe, daher ganz ergebenst dem Schullehrer Johne das ihm zukommende Deputatholz von 4 Klafter Buchenholz und 3 Schock dergleichen Stammwaren in natura anzuweisen und verabreichen zu lassen
    Magdeburg, den 21. Januar 1817
    Königl. Preuß. Consistorium der Provinz Sachsen
    Bülow

    Ich glaube, daß dieser Bülow mit dem von Dir genannten nichts zu tun hatte, dieser Name war früher sehr geläufig.

    Die alten Wörter von damals wie Deputat, Klafter (Längenmaß) und Schock (Zählmaß) sind in Wikipedia gut beschrieben.

    Gruß kartenhai

  • Magdeburger
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    • 20. März 2010 um 13:27
    • #109

    Hallo Kartenhai

    ich danke für die "Ubersetzung" des Inhaltes.

    Zu den Währungen ist dieser Link lesenswert:

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • BaD
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    • 20. März 2010 um 13:50
    • #110

    Hallo,

    hier ein Brief von Magdeburg mit einliegender Rechnung nach Klingenthal.
    Der Absender gab diesen wohl bis Oelsnitz jemandem mit, so das der Empfänger nur die Gebühr von 6 Pfennigen für einen einfachen Brief innersächsisch bei der Entfernung von 3 Meilen zahlen musste.
    Beste Grüsse BaD

    Bilder

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  • Magdeburger
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    • 20. März 2010 um 15:20
    • #111

    Hallo BaD

    ein sehr schöner Postbetrug - soetwas muss ich noch "finden". Es wäre mal schön zu wissen, wie hoch die "Ersparnis" zu dieser Zeit war.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Magdeburger
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    • 27. März 2010 um 09:54
    • #112

    Hallo Zusammen

    heute leider ein etwas unvollständiger Paketbegleit-Brief von Ascherleben nach Magdeburg vom 02.05.1866 mit einer Laufzeit von einem Tag.

    Adressiert ist er "An den Herrn ....meister L???ermet wohlgeboren in Magdeburg". Links unten ist vermerkt: "Anbei eine Rolle Brief.... sign(iert) H.L. Königl(iche) Dienst Sache .... Bernhard herzlichst?" Die Rolle wog 9 Loth und wurde als portofreie Sendung richtig behandelt.

    Die Ausgabe wurde mit dem (fast traumhaft) schönen zweizeiligen Rahmenstempel der Packkammer am Ausgabetag bestätigt. (Habe ich als 1200 DPI-Scan herausgezogen)

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. März 2010 um 15:51
    • #113

    Lieber Magdeburger,

    Zitat

    Adressiert ist er "An den Herrn ....meister L???ermet wohlgeboren in Magdeburg". Links unten ist vermerkt: "Anbei eine Rolle Brief.... sign(iert) H.L. Königl(iche) Dienst Sache .... Bernhard herzlichst?" Die Rolle wog 9 Loth und wurde als portofreie Sendung richtig behandelt.

    ... Baumeister L´hermet ...

    ... eine Rolle Zeichnungen ... beglaubigt Bernhard Kanzlist.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 27. März 2010 um 19:41
    • #114

    Lieber Bayern Klassisch

    ich muss noch viel lesen lernen und hoffe ja, dass es irgendwann mal klappt.
    Danke somit für die Hilfe.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Magdeburger
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    • 2. April 2010 um 15:35
    • #115

    Hallo Zusammen,

    heute war ich leider nur "kurze" Zeit in Halberstadt (ca 2 Std.) und habe dort folgendes bekommen: Einen Portobrief nach Alfeld. Die Entfernung beträgt ca 16 Meilen und ist datierbar abgestempelt am 13.03.1856 (Jahr ist aus dem Inhalt ersichtlich) mit dem Ra3 Magdeburg - Bahnhof.

    Zur Taxe von 2 Sgr für den einfachen Brief kam ein Sgr "Strafporto" für das Nichtfrancieren hinzu. Dies entspricht der blau taxierte "3".
    Allerdings galt im Königreich Hannover zu dieser Zeit immer noch 1 Thaler = 24 Gute Groschen und damit entspricht 1 Sgr = 4/5 gute Groschen. Beide "Groschen" sind jeweils 12 Pfennige.
    Somit sind 3 Sgr reduziert 2 gute Groschen und 5 (gute) Pfennige wie zusätzlich taxiert wurde ( "2 5/12" ) und vom Empfänger zu tragen war.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Schnulli
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    • 2. April 2010 um 16:17
    • #116

    Magdeburger

    Der Briief ging nach Ilfeld, so wie aus dem rückseitigen Ankunftsstempel zui sehen ist. Den Ort Ilfeld gab es im Hannoverschen Bereich. Alfeld ist also nicht zutreffend.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Magdeburger
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    • 2. April 2010 um 16:32
    • #117

    Hallo Schnulli

    danke für die Korrektur.
    Damit ist die Entfernung Magdeburg - Ilfeld lt. Taxquadrate 10 Meilen. Eine Gewichtsangabe fehlt, somit gehe ich erstmal weiter von einen einfachen Brief (excl. 1 Loth) über 10 Meilen - 20 Meilen aus.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Magdeburger
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    • 2. April 2010 um 17:51
    • #118

    Hallo Zusammen

    im Tausch mit peterhz bin ich zu nachfolgendem Ortsbrief gekommen: Frankiert mit einer Nummer 15 - 6 Pfennige - mit schönerem nebengesetzten Ortsstempel "meiner Stadt".
    Danke an Peter auf diesem Wege nochmals.

    Die verminderte Ortstaxe war möglich bei der gleichzeitigen Abgabe von mindestens 25 frankierten Ortsbriefen.

    Ab Januar 1859 war die verminderte Ortstaxe auch dann möglich, wenn der Empfänger, oder ein von ihm Beauftragter, den Brief selbst abholte. Dies musste dem Postamt entsprechend vorliegen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Magdeburger
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    • 10. April 2010 um 17:38
    • #119

    @All

    heute zwei Briefe nach Bernburg, als Entfernung errechne ich 4 Meilen.

    Der erste ist vom 20.02.1844 und "poste restante". Hierfür meinen Dank an Peter.
    Bei einer Entfernung bis 4 Meilen beträgt die Taxe 1 1/2 Sgr, darüber jedoch 2 Sgr. Jedoch läßt mich die Darstellung ein wenig zweifeln. Insgesamt könnte es als 1 2/4 gelesen werden, jedoch fällt die "1" sehr gross im Verhältnis auf.

    Siegelseitig ist kein Stempel auch kein Vermerk. Zu einer "Lagergebühr" habe ich leider nichts gefunden.
    Eine Retoursendung wäre kostenfrei gewesen.

    Der zweite ist ein Paketbegleitbrief vom 02.10.1856, bei dem ich von der Anschrift nur "Sir? hochwohlgeboren(en) Herrn Minister.... Hageman" lesen kann.

    Bei solch einem Leichtgewicht ist der Mindestfahrposttarif von 2 Sgr, wie taxiert, anzuwenden.
    Zugestellt wurde der Brief am Folgetag, wie siegelseitig abgeschlagen und einen weiteren Tag später wurde das Paket abgeholt. Dies wurde vorderseitig mit dem leider schwach abgeschlagener K2 von Bernburg etwa in der Mitte des Beleges bestätigt.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Michael D
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    5. August
    • 10. April 2010 um 17:55
    • #120

    Hallo Ulf,

    die Anschrift auf dem Paketbegleitbrief lautet
    Seine(abgekürzt) Hochwohlgeboren
    Herrn
    Ministerialrath Hagemann


    Viele Grüße
    Michael

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