1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Europa
  5. Dänemark (mit Färöer und Grönland)

Belege Dänemark

  • gründi
  • 5. September 2009 um 13:54
  • abrixas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.781
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    22. Februar 1949 (77)
    • 24. Dezember 2021 um 11:35
    • #261

    Wahrscheinlich nichts Besonderes. Dient der Einfachheit halber als Sättigungsbeilage zu den Glückwünschen für die weihnachtlichen Feiertage und für 2022.

    LG

    Klaus

    Learn to laugh abut your problems - everybody else does!

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 27. Dezember 2021 um 16:13
    • #262

    Hallo abrixas,

    das ist doch eine schöne und ungewöhnliche Darstellung des damals gültigen 25 Öre Portos auf Auslandspostkarte als Misch- und Zusatzfrankatur auf der 7 Öre Ganzsache (EB 99 nach dem altehrwürdigen Ganzsachenkatalog von Oluf Pedersen aus dem Jahr 1984. Es gab 21 Auflagen von 138A bis 158, Diese hier (139A) umfasste 871.900 Karten.

    Viele Grüße

    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 20. Januar 2022 um 13:07
    • #263

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich ein für Dänemark ausgefallene Versendungsform, eine eingeschriebene Auslandsdrucksache.

    Es handelt sich um eine eingeschriebene Drucksache der 1. Gewichtsstufe aus Kopenhagen nach Kiel aus dem Jahr 1904. Auslandsdrucksachenporto 5 Öre und Einschreibegebühr 15 Öre. Dargestellt durch eine 1 Öre Wappentype-Marke Ausgabe 1902 sowie den beiden Provisorien 4/8 Öre und 15/24 Öre. Außerdem wurde die erste dänische Jul-Marke verklebt.

    Nachdem dieser Beleg auch im Buch "Dansk Posthistorie 1875-1907" im Band VI auf Seite 2167 abgebildet ist, ist auch klar wer Vorbesitzer war ;)

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK 38, 40, 41 og julmærke 1904 på anbefalet tryksag til Tyskland, 1904.jpg
      • 228,9 kB
      • 1.243 × 802
      • 70
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 11. März 2022 um 12:16
    • #264

    Hallo zusammen,

    nach längerer Pause habe ich heute Post aus Dänemark bekommen.

    Mit dem Brief aus Kopenhagen nach Joinville in Brasilien aus dem Jahr 1903 möchte ich beginnen.

    Joinville liegt im Bundesstaat Santa Catarina, ist heute eine Großstadt mit knapp sechshunderttausend Einwohnern von denen viele deutschstämmig sind.

    Der Brief ist mit einer 20 Öre Marke frankiert. Mt. 2 (der weiße Fleck am S in Postfrim. ist glücklicherweise nicht vom Stempel verdeckt).

    Er wurde als 36C verkauft, also Wz. Krone III. Ich bin mir da nicht hundertprozentig sicher, Die Verwendung im Januar wäre sehr früh allerdings ist das Postamt Kopenhagen K das größte in Dänemark und bekam sicherlich laufend Markennachschub. Beim Wasserzeichen sieht es so aus als wenn es sich um ein Randwasserzeichen handeln würde, aber auch da bin ich mir nicht hundertprozentig sicher. Bei Karsten Jensen ist nur ein Brief mit der 36C nach Brasilien registriert, es ist überhaupt gar nicht so einfach einen simplen Auslandsbrief mit der 36C zu bekommen insbesondere mit etwas ausgefallenerer Destination.

    Rückseitig der bras. Zweikreisstempel "Joinville (S. Catarina) 20.Fev. 1903" Der Brief war also über drei Wochen unterwegs.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK 36C på brev til Brasilien, 1903.jpg
      • 455,96 kB
      • 1.484 × 1.200
      • 61
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 22. März 2022 um 13:09
    • #265

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich ein Mitbringsel vom gestrigen Vereinsabend.

    Ein 5 Öre Ganzsachenpostkarte König Frederik VIII, nichts besonderes. 5 Öre Wellentype als Zusatzfrankatur zur Darstellung des Auslandsportos, auch nichts besonderes.

    Aber, es handelt sich um eine Poste restante-Sendung (also postlagernd) und der Empfänger wird nicht namentlich genannt sondern nur die Nummer der Postlagerkarte, also anonymer Versand. Nett, nicht wahr. Habe ich so aus Dänemark noch nie gesehen (der Verkäufer hat allerdings zwei weitere).

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK 5 Öre Ganzsachenpostkarte mit 5 Öre Zusatzfrankatur nach Deutschland, postlagernd gegen Postlagerkarte, 1912.jpg
      • 269,95 kB
      • 1.632 × 1.035
      • 73
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 12. Mai 2022 um 11:04
    • #266

    Hallo zusammen,

    Posteinlieferungsscheine gab es nicht nur in der Frühzeit sondern auch bis in die Moderne. Heute kann ich eine solche "Postkvittering" aus Kopenhagen für ein Paket nach El Salvador aus dem Jahr 1959 zeigen. Sie ist mit einer 10 Öre Gebyr-Marke "frankiert". Im Michel aus unerfindlichen Gründen sind die Gebyr-Marken mit den Avisportomarken (Zeitungsmarken) unter der Rubrik Verechnungsmarken zusammengefasst. Beide haben überhaupt nichts gemein und dienten völlig unterschiedlichen Zwecken.

    Eigentlich wurden die "Postbeviser" bzw. "Postkvitteringer" bereits seit Jahrzehnten kostenlos abgegeben und von der Post quittiert wenn sie von den Postkunden vollständig ausgefüllt am Einlieferungsschalter vorgelegt wurden. Hier musste offensichtlich der oder die Postbedienstete noch tätig werden, also 10 Öre Bearbeitungsgebühr.

    Grund für den Erwerb war natürlich die etwas exotische Destination in Mittelamerika.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK, Gebyrmærke 5, 10 Øre, på Postkvittering, 1959.jpg
      • 243,48 kB
      • 916 × 1.200
      • 65
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 7. September 2022 um 10:58
    • #267

    Hallo zusammen,

    nach längerer Zeit mal wieder einen Beleg für meine Wappentype-Sammlung erworben, in eine Sammmlung der zweifarbigen Ziffern-Ausgabe würde er natürlich auch passen.

    Es handelt sich um einen eingeschriebenen Brief der 8. Gewichtsstufe aus Hobro nach Lüneburg in Deutschland aus dem Jahr 1892. 8 x 20 Öre Briefporto (je 15g Gewicht) plus 16 Öre Einschreibegebühr = 176 Öre.

    Frankiert mit je einer 50 und 100 Öre Marke der zweifarbigen Ziffernausgabe, einer 20 Öre Marke der Wappenausgabe und zwei 3 Öre Marken der zweifarbigen Ziffernausgabe.

    Lapidarstempel "Hobro 30.5. 4. Post", dänischer R-Stempel mit handschriftlich eingesetzter Nummer "68". Die deutsche Einschreibenummer "1078" unten. Rückseitig Ankunftstempel "Lüneburg b 31.5.92 10-11V" Absender war die Zementfabrik Cimbria, Empfänger die Cementfabrik Heyn in Lüneburg.

    Die werden doch nicht etwa den Zement per Brief verschickt haben :D

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK 22 (2), 30, 31, 36 på anbefalet brev 8. vægtklasse til Tyskland, 1892.jpg
      • 324,6 kB
      • 1.823 × 1.146
      • 62
    • DK 22 (2), 30, 31, 36 på anbefalet brev 8. vægtklasse til Tyskland, 1892, bagside.jpg
      • 286,35 kB
      • 1.826 × 1.151
      • 51
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 2. November 2022 um 12:53
    • #268

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich eine ganz simple 5 Öre Ganzsachenpostkarte die mit einer 5 Öre Wappentype-Marke Ausgabe 1895 als Auslandspostkarte nach Amsterdam verwendet wurde.

    Am 4.2.97 in Kopenhagen K abgestempelt (Stempelzusatz KB = Kassebrev, also aus dem Briefkasten). Ankunftstempel Amsterdam 6. FEB. 1897. Und dann beginnt die Odyssee, Ich zähle 15 holländische ovale Briefträgerstempel plus einen kleinen Kreisstempel "6." Offenbar hat jeder Briefträger Amsterdams die Karte in der Hand gehabt aber keine konnte mit dem Empfängernamen Van der Haan etwas anfangen. Also unbekannt zurück. Linienstempel "Zurück" und "Rebut" sowie Rahmenstempel "Inconnu" Wenn ich den zweiten Kopenhagener Stempel richtig entziffert habe dann war die Karte am 12.2.1897 wieder in Kopenhagen.

    Eine Beleg mit Geschichte.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK 34B auf 5 Öre Ganzsachen-Postkarte nach Amsterdam, 1897, unbekannt zurück.jpg
      • 374,22 kB
      • 1.627 × 1.069
      • 63
  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.781
    • 2. November 2022 um 15:42
    • #269

    DKKW

    Am linken Rand hat auch noch jemand am 6.2. auf holländisch “Onbekend” geschrieben mit Unterschrift Lendenberg, Sendenberg oder so ähnlich.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

    Einmal editiert, zuletzt von Jean Philippe (2. November 2022 um 15:56)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 4. November 2022 um 10:43
    • #270

    Hallo zusammen,

    hier nun mein mit Abstand teuerstes Mitbringsel aus Ulm.

    Es handelt sich um einen dänischen Posteinlieferungsschein (dän. Postbevis) mit einer 4 Öre Marke der zweifarbigen Ziffernausgabe für eine Postanweisung über 206 Kronen nach Danzig in Preussen aus dem Jahr 1877.

    Eigentlich wurden Posteinlieferungsscheine nicht "frankiert" Der Kunde, der einen Einlieferungsschein für seine Sendung haben wollte, musste für Formular und Quittung 4 Öre in bar bezahlen.

    Die Obergrenze für Postanweisungen nach Deutschland (für Hamburg, Lübeck und Schleswig-Holstein galt damals ein Sonderregelung beim Porto, nicht aber für die Obergrenze) betrug seinerzeit 150 Kronen. Das heißt, die 206 Kronen waren auf zwei Postanweisungen aufzuteilen. Jetzt hätte man natürlich zwei Posteinlieferungsscheine (à 4 Öre) ausstellen können oder aber man stellte einen Postschein über die Gesamtsumme aus und verklebte zusätzlich eine 4 Öre Marke damit das Postwesen zu dem ihm zustehenden Geld kam.

    Henrik Mouritsen zeigt übrigens in Band 3 seiner "Dansk Posthistorie 1875-1907" auf Seite 835 einen ähnlichen Schein aus dem Jahr 1878 für zwei Postanweisungen nach Hamburg. Ihm war allerdings nur der von ihm gezeigte bekannt. Nun, der zweite ist in meiner Sammlung.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

    DKKW

    Bilder

    • DK 24 på postvis for internationalt postanvisning til Danzig, 1877.jpg
      • 150,54 kB
      • 646 × 1.200
      • 70
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 14. November 2022 um 11:48
    • #271

    Hallo zusammen,

    Hier nun eine seltene Destination innerhalb Europas. Das Fürstentum Monaco-

    Karsten Jensen nennt bis 1907 zwei Postkarten, zwei Briefe und einen eingeschriebenen Brief. Die zweite registrierte Postkarte ist übrigens überfrankiert.

    Bei meinem Exemplar handelt sich hier um die dritte, bislang nicht registrierte Postkarte denn bei Karsten Jensen wird die korrekt frankierte als 5 Öre Ganzsachenpostkarte mit motivgleicher 5 Öre Zusatzfrankatur beschrieben. Diese Karte ist mit zwei 5 Öre Marken der Wappentypeausgabe 1902 frankiert und wurde 1905 im Postamt Kopenhagen Bahnhof abgestempelt. Den Ankunftstempel kann man zwar erraten (3.12.05) aber wirklich lesen kann man das Datum nicht.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK, 34C (2), brevkort til Monaco, 1905.jpg
      • 338,31 kB
      • 1.629 × 1.064
      • 56

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (15. November 2022 um 13:06)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 17. November 2022 um 10:03
    • #272

    Hallo zusammen,

    hier ein weiterer Brief aus Elmshorn für meine Heimatsammlung. Es handelt sich um eine Postanweisung aus Elmshorn nach Kopenhagen aus dem Jahr 1858.

    Der Kreisstempel "Elmshorn 3.1.1858" (ARGE Nr. 8, reg. vom 3.11.1857 bis 5.4.1865) ist leider doppelt abgeschlagen, der erste Abschlag war dem Postler wohl zu schwach. Frankiert ist der Brief mit einer 4 Skilling Marke (AFA7Mi. Nr. 4) der Ausgabe 1854. Es handelt sich hierbei um die 5. Auflage aus dem Jahr 1857. Leicht anhand der Kontrollziffer 2 rechts über dem Posthorn unten links identifizierbar. Alle anderen Auflagen weisen die Kontrollziffer 4 auf.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK 4 på postanvisning fra Elmshorn til Kjøbenhavn, 1858.jpg
      • 195,15 kB
      • 1.545 × 812
      • 59
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 21. Februar 2023 um 09:17
    • #273

    Hallo zusammen,

    ich habe in der Vergangenheit immer wieder mal Posteinlieferungsscheine (dän.:postkvitteringer) der dänischen Post gezeigt. Jetzt konnte ich wieder mal einen schönen und ungewöhnlichen Schein erwerben,

    Es handelt sich hierbei um eine Zweitschrift (dän.: genpart) eiens Posteinlieferungsscheins aus dem Jahr 1979. Die Gebühr für so eine Genpart-kvittering betrug 50 Öre (Posthistorisk leksikon: 15.6.74 - 1.1.81). Die Gebühr wurde mit einer 50 Öre Eisvogel (dän.: Isfugl) Marke der Ausgabe 1975 beglichen. Dies war tatsächlich die jüngste 50 Öre Marke der dänischen Post, man hätte natürlich auch eine 50 Öre Dauermarke verwenden können.

    Der Einlieferungsschein wurde für eine Postanweisung (dän.: postanvisning) ausgestellt.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK. AFA 601, genpart postkvittering, 1979.jpg
      • 222,83 kB
      • 842 × 1.200
      • 55
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 28. Mai 2023 um 11:20
    • #274

    Hallo zusammen,

    so einen Irrläufer hatte ich erst im November letzten Jahres gezeigt. Diese Belege sind zwar nicht schön, meines Erachtens aber trotzdem reizvoll.

    Hier eine Ansichtskarte aus Kopenhagen an einen Schweiz-Reisenden nach Zürich und dann nach Luzern aus dem Jahr 1903.

    Abgeschickt in Kopenhagen K am 29.8.1903, Am 31.VIII 03 -5 in Zürich BRF. DIS" angekommen, Umadressiert nach Luzern, Poste restante. Abgegangen von Zürich 31. VIII . 03. -8 BRF EXP. Offenbar über Basel geleitet: 31. VIII 03 XI BRF. EXP. Angekommen in Luzern 31.VIII 03. -12 BRF. DIST., Klebezettel: "Nicht abgeholt / Non réclamé" In Luzern abgegangen: 21.X.03 =7 POSTE-REST. In Kopenhagen angekommen N OMB. 4 27.10.03.

    Es befindet sich ein weiterer Teilabschlag eines schweizer Stempels auf der Karte den ich nicht einordnen kann " B.... BRF. DISTR. 31. VIII 03 VII-" Wenn die Stempel alle korrekt eingestellt waren wovon man bei der bekannten schweizer Gründlichkeit ausgeht, dann war die Karte zu dem Zeitpunkt noch in Zürich.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK 35C, 10 Öre Wappentype auf Retourpostkarte in die Schweiz, 1903.jpg
      • 613,58 kB
      • 1.633 × 1.049
      • 54
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 20. Juni 2023 um 11:43
    • #275

    Hallo zusammen,

    mal wieder etwas aus Dänemark von mir, ebenfalls ein Mitbringsel aus Essen.

    Es handelt sich um einen Wertbrief über 8,92 Kronen (umgerechnet in 12 frcs 9 cts) aus Kopenhagen nach Altona, Palmaille 25 aus dem Jahr 1899. Dort unbekannt, siehe handschriftliche Vermerke ganz oben und auf der Rückseite und retour.

    Der Brief wog 16 1/2 Gramm, also 2. Gewichtsstufe (damals 20 Öre Auslandsbriefporto pr. 15g Gewicht). Hinzu kam bei Wertbriefen die Einschreibegebühr i.H.v. 16 Öre und eine Versicherungsgebühr i.H.v. 8 Öre je 144 Kronen (=200 frcs.)

    Hier also 40 Öre plus 16 Öre plus 8 Öre = 64 Öre. Frankiert wurde der Wertbrief mit je einer 10 Öre Wappentype-Ausgabe und 50 Öre der Zweifarbigen Ziffernausgabe auf der Briefvorderseite sowie einer 4 Öre Marke der Zweifarbigen Ziffernausgabe auf der Rückseite, alle Ausgabe 1895.

    Karsten Jensen führt in seiner Registratur mehr als zehn Wertbriefe nach Deutschland mit 64 Öre Porto auf, in dieser Kombination allerdings nur einen.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK, 4, 50 Öre Zweifarbige und 10 Öre Wappentype-Ausgabe, Wertbrief nach Altona, 1899.jpg
      • 734,15 kB
      • 1.827 × 1.164
      • 67
    • DK, 4, 50 Öre Zweifarbige und 10 Öre Wappentype-Ausgabe, 1899, Rückseite.jpg
      • 547,21 kB
      • 1.822 × 1.164
      • 59
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 28. Juli 2023 um 13:35
    • #276

    Hallo zusammen,

    normalerweise mache ich um Belege mit beschädigten Briefmarken einen Riesenbogen. Hier konnte ich dann doch nicht widerstehen.

    Ein Paket mit anderthalb Pfund Gewicht der Kongelig Porcelainsfabrik København (Siegel auf der Vorder- und Firmenstempel auf der Rückseite) in die Dominikanische Republik aus dem Jahr 1938. Leitvermerk via Hamburg, Transitstempel Hamburg auf der Rückseite. Wie einleitend geschrieben sind die 1 Kr. Marken oben links und unten rechts beschädigt ;( aber die Destination ist einzigartig. Leider habe ich keine Unterlagen zum Auslandspaketporto dieser Zeit.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK, AFA 208, 4 x 213, Paketkarte in die Dominikanische Republik, 1938.jpg
      • 425,5 kB
      • 1.695 × 1.200
      • 50
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 18. Oktober 2023 um 14:27
    • #277

    Hallo zusammen,

    nach längerer Pause mal wieder etwas dänisches von mir. Am besten überschrieben mit: Ein rätselhafter Beleg

    Baldersbrynd hat mir geholfen den Text zu lesen. Na ja, Beamtendänisch ist manchmal ganauso schwer verständlich wie Beamtendeutsch. Außerdem fehlen die beiden Anhänge (2 Bilag, Vermerk oben links) die das Verständnis sicherlich erleichtert hätte.

    Auf jeden Fall handelt es sich um ein Schreiben des Kjøbenhavn Indleveringskontor III an das königliche Postamt in Grimstad (Norwegen, Südküste zwischen Kristiansand und Arendal). Es geht um eine Paketkarte (Adressebrev) für ein Paket das nicht nur mit Zoll belegt wurde sondern anscheinend auch ein Nachnahmepaket über 13 Kronen und 27 Øre war.

    Offenbar war der Empfänger damit nicht einverstanden, wie schon gesagt, leider liegt sein Schreiben an das Postamt nicht bei.

    Der dänische Postbedienstete bittet das norwegische Postamt um Klärung des Sachverhalts.

    Also eine Art Nachfrage (dän. efterspørgsel). Oben rechts eine 10 øre Vaabentype, Ausgabe 1884, perfekt gestempelt.

    War die 10 Øre das Porto für das Schreiben nach Norwegen? Norden-Briefporto damals 10 Øre. Oder handelt es sich um eine Gebühr für die Nachfrage?. Im Postgesetz von 1888 habe ich nur den Hinweis gefunden, dass Nachfragen im Inland kostenfrei waren. Die Norweger verlangten für Auslandsnachfragen 10 Øre (gemäß Gebrüder Aune).

    Ein spannender Beleg, bislang ohne Auflösung des Rätsels.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DK, 10 Öre Wappentype, Ausgabe 1884 auf Schreiben nach Grimstad, 1893.jpg
      • 196,15 kB
      • 970 × 1.200
      • 61
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 10. Januar 2024 um 09:40
    • #278

    Hallo zusammen,

    nach längerer Pause mal wieder ein Dänemark-Beleg von mir. Ich habe mich von den modernen Sammlungsteilen ab 1947 (Tod König Christian X) schon vor Jahren weitestgehend getrennt, aber die ersten Jahre der Marken im Stichtiefdruck produzierten Marken von 1933 bis 1947 gehören noch dazu.

    Hier eine Inlandspostkarte aus Onsevig (Insel Lolland) nach Stokkemarke (ebenfalls Insel Lolland) aus dem Jahr 1936. Porto- und zeitgerecht mit einer 10 Öre Marke der Sondermarkenausgabe H.C. Andersen (dän. in etwa Ho Se Annersen ausgesprochen) frankiert.

    Die Ansichtskarte zeigt allerdings kein Motiv von der Insel Lolland sondern von der Insel Møn. Die zeige ich im Anschluß bei den Ansichtskarten.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DK, 10 Øre, H.C. Andersen, på brevkort, 1936.jpg
      • 477,11 kB
      • 1.642 × 1.094
      • 47
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 22. Februar 2024 um 11:29
    • #279

    Hallo zusammen,

    eine "moderne" Postkvittering hatte ich im Beitrag #267 vom 22.5.22 gezeigt, Eigentlich nichts besonderes aber die Destination El Salvador hat mich dann doch gereizt.

    Genau so war es bei dieser kürzlich erworbenen Postkvittering aus dem Jahr 1961. Auch sie mit einer 10 Öre Gebührenmarke "frankiert" weil der Einlieferungsschein offenbar nicht vom Absender vollständig ausgefüllt vorgelegt wurde. Diesmal gab Peru als Destination für das eingelieferte Paket den Aussschlag zum Kauf.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DK, 10 Öre Gebührenmarke auf Postkvittering für ein Paket nach Peru, 1961.jpg
      • 623,92 kB
      • 1.302 × 1.625
      • 36
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.502
    • 16. März 2024 um 11:44
    • #280

    Hallo zusammen,

    ich liebe ungewöhnliche Belege, selbst wenn sie unfrankiert sind. Hier aber sind zwei 15 Öre Marken der Sonderausgabe 400 Jahre Reformation in Dänemark als Gebühr verklebt.

    Es handelt sich um einen "Løbeseddel" bzw. Réclamation in der UPU-Sprache französisch. In diesem Fall wurde eine Nachnahmedrucksache nach Finnland reklamiert bei der kein Eingang des Nachnahmebetrages erfolgte.

    Die Sendung war offenbar verloren gegangen denn die Reklamation lief nicht bis Finnland sondern nur bis zum Kopenhagener Returpostkontoret, auf der Rückseite wird der erneute Versand als eingeschriebene Nachnahmedrucksache empfohlen. War meines Wissens auch Vorschrift (zumindest bis Anfang der 1930er Jahre), alle Auslandsnachnahmesendungen waren eingeschrieben zu versenden.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DK, Løbeseddel til Finland, 1937.jpg
      • 787,95 kB
      • 1.917 × 2.758
      • 71
    • DK, Løbeseddel til Finland, 1937, bagsiden.jpg
      • 704,92 kB
      • 1.913 × 2.762
      • 71

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™