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Scheichtümer/Raubstaaten, Agenturmarken echt gelaufen?

  • mehmet7
  • 14. August 2009 um 05:40
  • mehmet7
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    • 14. August 2009 um 05:40
    • #1

    Hallo, bin nach längerer Zeit mal wieder auf das Forum gestossen!
    Wollte eigentlich nur mal eine Frage in den Raum stellen:
    Marken, produziert von Agenturen (Agenturmarken, früher bekannt als Raubstaaten, Scheichtümer etc.) die mit den Ausgabeländern kaum etwas zu tun haben, gibt es ja eine Menge. Mich würde einfach mal interessieren, was ihr davon haltet, eine kleine Sammlung von echt gelaufenen Belegen zusammenzustellen oder ob es so etwas überhaupt in nennenswerter Anzahl gibt. (Falls jemand Scans hat wäre es echt interessant.) Mir ist schon klar, vom finanziellen Standpunkt Quatsch, aber als Kuriosität fände ich es echt interessant, zB. einen echt gelaufenen Brief mit Olympiamarken aus Benin, Oldtimermarken aus Nordkorea oder Schachmarken aus Kambodscha zu sehen usw...

    http://www.mylinuxsoftware.com/

  • tigo
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    • 14. August 2009 um 07:12
    • #2

    Hallo Mehmet7 !

    Ich find das eine gute Idee ! Auf echt gelaufenen Briefen wäre das unnütze Altpapier sogar Raritäts-reif. Ich hab schon mal grob bei mir geforscht aber noch nichts gefunden.
    Mitglied Quvadis sammelt von jedem Land der Welt einen Brief. Vielleicht kann der uns was zeigen.

    Gruss tigo

    GRAMMATIK GELERNT BEI YODA ICH HABE ! [Blockierte Grafik: http://www.phemily.de/yoda.jpg]

  • 22028
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    • 14. August 2009 um 08:58
    • #3

    Mehmet,

    speziell die früher Scheichtümer werden auf Brief gern gesammelt und erzielen teilweise recht "hohe" Preise.

    Die Emirates Philatelic Association ist da sehr aktiv. Auch in den USA, England und Deutschland gibt es einige sammler dieser gebiete. Ich aber nicht.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • HoomySimpson
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    • 14. August 2009 um 11:27
    • #4

    Hallo,


    ich kann mich nur anschliessen. speziell bei den "echten" scheichtümern, also den Vorläuferstaaten der Vereinigten Arabischen Emirate oder des Yemen sind echt gelaufene Belege mit echter Entwertung gesucht. Die meisten Marken wurden ja bereits in der Druckerei mit einem Stempel versehn, und in Massen auf den Markt geworfen.
    Hier sind auch postfrische Marken durchaus sammelwürdig, da wie gesagt die meisten entwertet wurden.
    Das trifft aber noch lange nicht auf alle Raubstaaten zu, mit Aussnahme echt gelaufener Belege.

    Gruß
    Henning

  • Quvadis
    Gast
    • 14. August 2009 um 12:13
    • #5

    Hallo
    ich hab zwar Belege aus Nordkorea, Oman usw aber die haben alle normale Briefmarken ...vielleicht gilt ja auch Mickey Maus aus Buthan :D
    Gruß
    Sascha

  • Quvadis
    Gast
    • 14. August 2009 um 12:15
    • #6

    @Henning meinst du sowas? sogar mit Maschienenstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Quvadis (14. August 2009 um 12:15)

  • 22028
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    • 14. August 2009 um 12:19
    • #7

    Sascha,

    dieser Aden Brief stammt aus der "seriösen" Zeit von Aden..., danach erst, als es zu Jemen fiel, uferte es aus.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Quvadis
    Gast
    • 14. August 2009 um 13:24
    • #8

    aha, danke :) davon hab ich leider nichts (oder zum Glück)
    Gruß
    Sascha

  • Saguarojo
    Gast
    • 14. August 2009 um 15:36
    • #9

    Ich habe zum Glück was. Und das ist eine Rarität. Ein Brief aus Fujeira (VAR) vom 5.6.1969

    Bilder

    • Fujeira B. 1969,06.05. 001.jpg
      • 230,44 kB
      • 631 × 509
      • 323
  • Saguarojo
    Gast
    • 14. August 2009 um 15:37
    • #10

    und noch einer: Ersttags-Einschreibebrief per Luftpost in die USA

    Bilder

    • Fujeira B. 1969,06.05. 002.jpg
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    • 14. August 2009 um 15:57
    • #11

    @Saquarojo

    Das sind aber philatelistische Briefe. Ich meine aber der Initiator der Diskussion meint echte Bedarfsbriefe.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • mehmet7
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    • 14. August 2009 um 16:11
    • #12

    Tolle Belege, genau so etwas, falls Ihr noch mehr habt...immer herzeigen bitte! Ich denke philatelistisch inspirierte Belege sind auch OK, reine Bedarfspost dürfte fast unmöglich zu finden sein.
    Eine Möglichkeit wäre natürlich, aktuelle Agenturmarken von Händlern zu kaufen, selbst Belege vorzubereiten und in die "Ausgabeländer" zu senden mit bitte um Rückgabe, denke aber dass die Verlustquote hoch sein dürfte! Habe vor Jahren einmal eine von Mauretanien ausgegebene Atatürk-Briefmarke mit französischem Anschreiben mit Bitte um Abstempelung ans Hauptpostamt nach Nouakchott/Mauretanien geschickt, wohl etwas naiv...danach nie wieder etwas gehört!

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    Einmal editiert, zuletzt von mehmet7 (14. August 2009 um 16:16)

  • SammlerBernd
    Gast
    • 14. August 2009 um 17:00
    • #13

    Tolle Belege, genau so etwas, falls Ihr noch mehr habt...immer herzeigen bitte! Ich denke philatelistisch inspirierte Belege sind auch OK, reine Bedarfspost dürfte fast unmöglich zu finden sein.
    ==================
    Sehe ich genauso, zumal wenn nachweißlich gelaufen.
    So etwas nimmt man doch gerne in eine Motivsammlung auf.

  • Saguarojo
    Gast
    • 14. August 2009 um 19:11
    • #14

    @ 22028

    sie sind aber echt gelaufen, und das ist doch das Wesentliche.

  • 22028
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    • 14. August 2009 um 19:30
    • #15

    @Saguarojo,

    echt gelaufen oder nicht, dem Philatelisten liegen solche Briefe wie Steine im Bauch.
    Haben die Briefe einen Ankunftsstempel der USA?

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Saguarojo
    Gast
    • 14. August 2009 um 19:40
    • #16

    @ 22028

    ja, haben sie!!!

  • SammlerBernd
    Gast
    • 14. August 2009 um 21:58
    • #17

    echt gelaufen oder nicht, dem Philatelisten liegen solche Briefe wie Steine im Bauch.
    =====================================================
    Da liegen mir ganz andere Sachen, wie Steine im Bauch- ZB. alte uns nicht geläufige & höchst fälschungsgefährdete Sachen, wie z.B. Altasiat. Staaten.
    Habe auch solche Sätze in meiner Fauna-Sammlung.
    Hier meine ich den Frm.-Satz Vögel von 1875, Mi.-Nr.25/7, - zur Sicherheit
    gleich 2x.
    Einer davon ist garantiert gefälscht/oder billiger Nachdruck- wenn ich Pech habe beide.
    Würde ich Kakteen auch intensiv besammeln & Joachim würde diese Briefe hergeben, wüßte ich schon wofür ich etwas " locker" machen würde.
    So verschieden ist DAS eben...

  • mehmet7
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    • 16. August 2009 um 02:35
    • #18

    Danke für das Feedback! Werde mal sehen,ob ich einige Belege zusammenkriege. Mit dem Anschreiben der Postverwaltungen der "Ausgabeländer" dürfte es schwierig sein, werde es evtl. mal bei zB den Marshallinseln probieren, sollte ich Resultate bekommen werde ich sie posten!

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    Einmal editiert, zuletzt von mehmet7 (16. August 2009 um 16:28)

  • Saguarojo
    Gast
    • 16. August 2009 um 06:29
    • #19

    @ SammlerBernd

    Genau so sehe ich das auch. Ich danke Dir für Deine Worte.

  • Wolffi 21. Januar 2026 um 13:43

    Hat das Thema aus dem Forum Briefmarken Allgemein nach Asien verschoben.

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